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  • WoW Mists of Pandaria: Benchmarks von 20 Grafikkarten in Ultra HD und mit Supersample-AA

    Mists of Pandaria, das vierte Addon für World of Warcraft, ist seit dem 25. September 2012 spielbar. Während Blizzard in der Endphase für Addon Nummer 5, Warlords of Draenor, steckt, bittet PC Games Hardware zum finalen Benchmarktest auf Pandaria: Was leisten 20 populäre Grafikkarten in Full HD, Ultra-HD und mit Supersample-Antialiasing?

    WoW Mists of Pandaria mit 18 Grafikkarten getestet (3)WoW Mists of Pandaria mit 18 Grafikkarten getestet (3)Quelle: PC Games HardwareWorld of Warcraft fasziniert hierzulande seit Anfang 2005 jeden Tag Millionen Spieler. Zwar ist ein Abwärtstrend von ehemals 12 Millionen auf derzeit (schätzungsweise) 7 Millionen Abonnenten zu verzeichnen, dennoch ist WoW das erfolgreichste MMORPG aller Zeiten. Technisch herrscht Zwiespalt, World of Warcrafts angestaubtem Äußeren steht ein fortschrittliches Inneres gegenüber; Entwickler Blizzard führte sukzessive Verbesserungen am Grundgerüst ein. So zählt WoW seit vielen Monaten zum kleinen Ensemble der 64-Bit-Spiele, nutzt Multicore-Prozessoren sowie Microsofts DirectX-11-Schnittstelle zur Leistungssteigerung. Das visuelle Ergebnis ist künstlerisch aus einem Guss, aber ansonsten zweckmäßig.

    Das fünfte WoW-Addon, Warlords of Draenor, befindet sich derzeit in Entwicklung und soll im Herbst 2014 erscheinen. Von den neuen Spielinhalten abgesehen, stehen erneut technische Verbesserungen auf der Agenda. Einer der wichtigsten Punkte betrifft die Charaktermodelle, welche im Zuge des Addons generalüberholt werden: Deutlich höhere Polygonzahlen, bessere Texturen und komplexere Animationen versprechen nicht nur eine höhere Qualität, sondern auch gesteigerten Hardware-Hunger. Teile der neuen Animationstechnik wurden bereits mit dem Patch auf Version 5.4.7 eingebaut.

    Zeit, den Status quo abzuklopfen! PC Games Hardware prüft 20 Grafikkarten auf ihre WoW-Tauglichkeit anhand der Spielversion 5.4.7. Um das volle, aktuelle Leistungsspektrum zu skizzieren, nutzen wir nicht nur die aktuellen Grafiktreiber von AMD und Nvidia, sondern testen auch mit verschiedenen Auflösungen und Anti-Aliasing-Modi. Wer in WoW hineinschnuppern und/oder unsere Benchmarks nachstellen möchte, kann sich die kostenlose Starter-Edition von World of Warcraft herunterladen, welche das Spielen mehrerer Charaktere bis Level 20 beinahe ohne Einschränkungen ermöglicht.

    WoW Mists of Pandaria: Grafikkarten-Benchmarks

          

    Die Benchmarks finden wie gehabt im Startgebiet der Pandaren statt. Der PCGH-Mönch "Pandamahr" (Level 5) hat sich unter unserer Führung wacker durch das erste Areal gekämpft und steht nun an den "Singenden Teichen". An dieser Stelle, welche wegen der Wassereffekte und einiger Dunstwolken relativ rechenaufwendig ist, laufen wir 20 Sekunden den von Brücken sichergestellten Weg entlang. Einige NPCs und üppige Vegetation zeichnen die Szene ebenfalls aus, die Bildrate ist daher relativ gering, aber um einen Worstcase handelt es sich nicht. Dennoch kommen alle Grafikschmankerl der MoP-Engine inklusive DX11 und SSAO zum Einsatz.

    WoW Mists of Pandaria: Geänderte Benchmethodik

          

    PCGH nutzte The Elder Scrolls Online zur Einführung einer neuen Test-Methodik für Spiele, basierend auf Leser-Feedback: Statt Grafikkarten im Referenzdesign mit Standard-Taktraten nutzen wir nun Hersteller-Modelle samt Übertaktung, wie sie von einem Großteil unserer Community verwendet werden. Hierbei handelt es sich um typische Modelle, wenngleich "typisch" gar nicht so einfach zu definieren ist. Die Auswahl richtet sich nicht nur daran, welche Grafikkarten noch im PCGH-Testlabor anwesend sind – vor allem MSI tut sich mit zahlreichen Leihstellungen hervor –, sondern auch, ob sie repräsentativ für das jeweilige Modell sind.So nutzen wir nach Möglichkeit weder unübertaktete, sich wegen Überhitzung drosselnde oder enorm schnelle Herstellerdesigns, sondern moderate "Vernunftversionen", wie wir sie auch in den PCGH-Tests meistens empfehlen. Die entsprechenden Taktraten dieser Grafikkarten finden Sie in der Tabelle über den Benchmarks. Beachten Sie bitte, dass wir nicht sämtliche Modelle testen können, sondern uns auf eine kleine Auswahl beschränken müssen. Sie können uns im Kommentar-Thread gerne Feedback hinterlassen. Was halten Sie von der Idee, die Referenzdaten gegen repräsentative Herstellerwerte einzutauschen? PC Games Hardware behält sich indes vor, einzelne hier herangezogene Herstellerkarten gegebenenfalls auszutauschen, beispielsweise dann, wenn sie das Testlabor verlassen müssen. Und bevor Ängste aufkommen: In Grafikkarten-Referenztests, also beim Launch eines neuen Modells, vergleichen wir selbstverständlich zunächst Referenzkarten miteinander, gemessen in unterschiedlichen Szenarien und nach Möglichkeit im Vergleich mit ersten Herstelleradaptionen.

    GrafikkartenmodellTaktraten in den Benchmarks
    MSI Radeon R9 290X Gaming~1.030/2.500 MHz
    Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC~1.000/2.600 MHz
    MSI Radeon R9 280X Gaming~1.020/3.000 MHz
    Sapphire Radeon R9 280 Dual-X~850/2.500 MHz
    Asus R9 270X DC2 TOP~1.120/2.800 MHz
    HIS R7 260X iPower IceQ X²~1.100/3.250 MHz
    Gainward GTX 780 Ti Phantom~1.100/3.500 MHz
    Palit GTX 780 Jetstream~1.045/3.004 MHz
    Gigabyte GTX 770 Windforce 3x OC~1.241/3.506 MHz
    Asus GTX 760 Direct CU II OC~1.150/3.004 MHz
    MSI MSI GTX 750 Ti Gaming~1.200/2.700 MHz


    Das Leistungsbild ist vielschichtig, nicht eindeutig. Unter Full HD mit 4x MSAA, der wohl verbreitetsten Einstellung, können sich Nvidias Geforce-Grafikkarten in Szene setzen und führen meist vor vergleichbar teuren Radeon-Modellen. Letztere machen traditionell bei steigender Auflösung Boden gut, in Ultra HD mit 4x MSAA herrscht Gleichstand zwischen den Angeboten von AMD und Nvidia. Mit 8x SGSSAA hingegen, wobei das gesamte Bild und nicht nur Polygonkanten geglättet werden, schwächelt die komplette Radeon-Phalanx mit ungeklärter Ursache - die Bildqualität ist zwischen den Herstellern vergleichbar; sowohl bei Nvidia als auch bei AMD verursacht SGSSAA bisweilen eine leichte (2x) bis deutliche (8x) Unschärfe des Bildes.

    WoW Mists of Pandaria: Grafikkarten-Empfehlungen

          

    World of Warcraft ist keine Herausforderung für halbwegs moderne Grafikkarten. Wer ein DX11-fähiges Modell besitzt, ist prinzipiell auf der sicheren Seite. Egal ob Geforce GTX 460/560 oder Radeon HD 5850/6870, Mists of Pandaria läuft mit allen Details und 4x Multisample-AA in Full-HD flüssig, sofern der Hauptprozessor mithalten kann. Falls Sie eine neue Grafikkarte zum WoW-Spielen in Full HD suchen, raten wir zur aktuellen 100-Euro-Klasse in Form der Geforce GTX 750 und Radeon R7 260X.

    Wer den neuen Ultra-HD-Standard in WoW nutzen möchte, benötigt deutlich mehr Pixelpower. 1-GiByte-Grafikkarten kommen hier auf keinen grünen Zweig, weshalb sich Neukäufer im Bereich knapp unter 200 Euro umsehen sollten. Hier warten übertaktete Versionen der Radeon R9 270X und Nvidias Geforce GTX 760 auf ein neues Zuhause. Beide Grafikkarten sind in der Lage, WoW in Ultra HD ("4K") mit 30 Fps darzustellen. Sollen's mehr als 50 Fps sein, müssen Sie mindestens 350 Euro investieren und zu einer Geforce GTX 780 OC bzw. Radeon R9 290 OC greifen.

    Wir gehen nicht davon aus, dass WoW: Lords of Draenor signifikante Performance-Änderungen zur Folge haben wird. Die verbesserten Texturen und Charaktermodelle werden voraussichtlich einen etwas höheren Speicherverbrauch und größere CPU-Last verursachen. Wohl dem, der seinen PC rechtzeitig mit einer modernen DX11-Grafikkarte sowie 8 GiByte Arbeitsspeicher aufrüstet.

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  • World of Warcraft: Mists of Pandaria

    World of Warcraft: Mists of Pandaria

    Plattform
    PC
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Blizzard
    Release
    25.09.2012

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    Es gibt 43 Kommentare zum Artikel

    Von Deathranger
    ja gut nicht mit gedacht
    Von MehlstaubtheCat
    Nicht für ein Bench geeignet, da nicht immer das gleiche Szenario, nicht reproduzierbar, daher unsinnig und nicht aussagekräftig.
    Von Deathranger
    nen bensch im raid wäre cool oder zumbeispiel auf nem vollen server wie blackhand/blackrock da bei nem ordos raid beispielsweiße
    Von infantri
    Warum bencht man? das hab ich doch erklährt, um zu sehen wie schnell welche hardware im vergleich zur anderen ist, ich würde aber niemals benchen um zu sagen du hast 60 fps in wow mit dieser hardware, weils einfach nicht stimmt^^ Als richtlinie kann man benches nutzen, aber die tabellen wonach sich viele…
    Von DarkMo
    du beantwortest es ja selber: das zum beispiel nicht. das hier schon eher. du benched also seit jahren selber, weist aber nich warum? das is echt klasse in nem fall wie wot ergibt ein graka bench dann eben die erkenntnis, dass es nich auf die graka ankommt. wer also nix andres zockt,…
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World of Warcraft: Mists of Pandaria
WoW Mists of Pandaria: Benchmarks von 20 Grafikkarten in Ultra HD und mit Supersample-AA
Mists of Pandaria, das vierte Addon für World of Warcraft, ist seit dem 25. September 2012 spielbar. Während Blizzard in der Endphase für Addon Nummer 5, Warlords of Draenor, steckt, bittet PC Games Hardware zum finalen Benchmarktest auf Pandaria: Was leisten 20 populäre Grafikkarten in Full HD, Ultra-HD und mit Supersample-Antialiasing?
http://www.pcgameshardware.de/World-of-Warcraft-Mists-of-Pandaria-PC-238645/Tests/WoW-Mists-of-Pandaria-Ultra-HD-Benchmarks-1121139/
16.05.2014
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/thumb/2012/09/WoW_Mists_of_Pandaria_DX11_64_Bit_8x_SGSSAA_downsampled_48_b2teaser_169.jpg
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