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      • Von Softcooky
        Selbst wenn dieser Planet bewohnbar sein sollte: wenn man Wiki glauben darf, beträgt der Abstand zu unserem nächsten benachbarten Stern ~4,2 Lichtjahre.
        Bei heutigen Geschwindigkeiten sei dieser in 32000 Jahren, durch das Projekt Longshot in theoretisch 100 Jahren erreichbar.

        Selbst bei Lichtgeschwindigkeit würde es ca. 22 Jahre zu erwähntem Planeten dauern - und soweit ich das mitbekommen habe,
        ist diese ziemlich utopisch und würde weitere Probleme nach sich ziehen, u. a. mit der Zeit

        Aus "Planetensicht" wäre es wohl auch eher suboptimal, wenn wir da irgendwann mal aufschlagen würden: Der Kollege "Erde" wüßte da sicher
        einiges zu beklagen
      • Von Sirius3100 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Hm ne:
        Die Eigenschaften von Planeten die wir zur Zeit überhaupt feststellen können ändern sich im Normalfall nicht großartig in ´nem Zeitraum von ein paar Millionen Jahren. Dazu ist noch zu sagen dass keine der heutigen Exoplaneten-Entdeckungs-Techniken Planeten entdecken kann die mehr als einige zehntausend Lichtjahre weit entfernt sind (sonst wird das Licht vom beobachteten Stern einfach zu schwach, bzw. der Stern müsste sehr groß sein was aber auch die Entdeckung von Planeten ausschließt).
        Viel wissen wir über die Planeten ja nicht:
        1. Bei Planeten die wie der hier mit der Radialgeschwindigkeitsmethode entdeckt werden lassen sich eine untere Massengrenze (nach Statistik sind die Planeten aber durchschnittlich(!) nur etwas schwerer als dieser Wert), eine Exzentrizität der Bahn und der Bahnradius des Planeten bestimmen. Mehr gibt die Methode (zumindest wenn die verschiedenen Planeten in einem System nicht stark miteinander wechselwirken) nicht her.
        2. Bei Planeten die mit der Transitmethode entdeckt werden bekommen wir den Radius des Planeten, die Exzentrizität, den Bahnradius und die Neigung der Planetenbahn zu unserer Sichtlinie (in einem gewissen Rahmen zumindest).
        Kombiniert man beide Methode kann man eine tatsächliche Masse für den Planeten angeben (dafür muss man aber das Glück haben das auf den Planeten beide Methoden anwendbar sind).

        Was aber meiner Meinung nach viel zu oft vergessen wird:
        Alle Daten werden immer mit Hilfe der Parameter des jeweiligen Heimatsterns des Planeten berechnet. Die Parameter für weiter entfernte Sterne sind aber oft nicht so genau bekannt wie man das bräuchte um so genau aussagen über die habitable Zone (HZ) (und auch die Masse der Planeten) zu treffen wie das eigentlich nötig wäre. Bei dem Planeten hier ist das kein Problem da der Stern nahe genug ist um seine Entfernung mit Hilfe einer Parallaxenmessung zu bestimmen (alle anderen Parameter lassen sich dann auch gut festzurren).
        Aber grundsätzlich sollte man bei all den Vorhersagen sehr vorsichtig sein, da eine um 50% verschätzte Leuchtkraft des Zentralgestirns die HZ doch deutlich verschiebt (einige Planeten die heute als habitabel gemutmaßt werden fallen dann wohl aus ihr heraus und andere rutschen hinein).

        Sonderlich begeistern tut mich der Planet hier nicht. Da er um einen M-Zwerg kreist ist der Planet mit höchster Wahrscheinlichkeit in einer gebunden Rotation um den Stern (mit viel Glück vielleicht auch nur in einer 2:1 oder 3:2 Resonanz), d.h. der Planet wendet dem Stern immer die selbe Seite zu. Selbst wenn der Planet eine dichte Atmosphäre hat (was bei einer großen Masse recht wahrscheinlich ist) dürfte es auf der Stern zugewandeten Seite zu heiß und auf der Nachtseite zu kalt sein für Leben. Nur in einem engen Bereich am Terminator wäre imho Leben überhaupt denkbar.
        Deshalb interessieren mich Planeten um M-Zwerge irgendwie nicht sonderlich (die sind aber mit der Radialgeschwindigkeitsmethode am einfachsten nachzuweisen); alles was in der HZ um einen FG(K0-4)-Stern kreist finde ich da schon erheblich interessanter. Die nächste Generation an Teleskopen (und im eingeschränkten Sinn auch das schon vorhandene Keplerteleskop) sollte da erheblich mehr Planeten in der HZ in diesem Bereich finden.
      • Von mixxed_up BIOS-Overclocker(in)
        Äußerst interessant. Da das Licht des Sterns dieses Planeten lediglich 22 Jahre zu uns benötigt, sind die Chancen sehr hoch, dass er immer noch so beschaffen ist, wie dieses Licht ihn zeigt.

        Im Falle eines Sterns, der z.B. 6 Millionen Lichtjahre oder weiter von uns entfernt ist, hat das Licht auch ebenso lange zu uns gebraucht. Daher ist ein Planet, der um einen solchen Stern kreist, höchstwahrscheinlich mittlerweile vollkommen anders beschaffen, als die Teleskope es uns zeigen. Es gibt insofern also eine berechtigte Chance, dass der Planet mittlerweile sogar gar nicht mehr existiert. Daher sollten Planeten, die weiter als 100.000 Lichtjahre entfernt sind, besser nicht beachtet werden.
      • Von Lee BIOS-Overclocker(in)
        Für alle die immernoch daran zweifeln, dass es außer uns noch Leben geben kann. Einmal das Video ansehen, das öffnet einem die Augen.
        [YT]mcBV-cXVWFw[/YT]
      • Von quantenslipstream Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Laggy.NET

        ... statistisch völlig ausgeschlossen, dass wir die einzigen sind.

        Jop und wenn die Menschen z.B. in unserem Sonnensystem Leben finden sollte, wie auf dem Mars oder einen der Monde der Gasriesen, auch wenn sie schon ausgestorben sind, ist das ein Zeichen, dass das Entstehen von Leben ein völlig normaler Vorgang ist.
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In 22 Lichtjahren Entfernung haben Astronomen einen weiteren bewohnbaren Planeten entdeckt, der außerirdisches Leben Platz bieten könnte. Davon sogar mehr, als es hier der Fall ist: Die "Super-Erde" hat mindestens das 4,5-fache der Masse unseres Planeten.
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06.02.2012
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