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  • iPad-Hersteller Foxconn gestattet ersten Besuch von Journalisten

    Beim iPad- und iPhone-Hersteller zeichnet sich eine Trendwende ab. Nach den Untersuchungen durch die Fair Labor Association (FLA) hat man nun auch zum ersten Mal einem Journalisten Zugang zu den Fabriken gewährt.

    Mit dem unglaublichem Erfolg des iPhone und iPad kommen seit geraumer Zeit auch die Schattenseiten des Geschäfts mit der Multimedia-Technologie zu Tage. Vor allem der größte Apple-Auftragsfertiger Foxconn, der große Fabriken in China betreibt, findet sich wegen angeblicher Verstöße bei den Arbeitsbedingungen schon länger in der Kritik. Besonders schädlich für das Image des Zulieferers und damit auch für Apple sind die vermehrt aufgetretenen Selbstmorde der Arbeitnehmer. Apple ist daher in die Offensive gegangen und ist mittlerweile Mitglied der Fair Labor Association (FLA), die möglichst unabhängig über Missstände bei Großbetrieben aufmerksam berichten will.

    Auch an Foxconn sind glücklicherweise die bedauerlichen Entwicklungen der letzten Monate nicht spurlos vorbei gegangen. Neben wiederholten Lohnerhöhungen hat man jetzt auch dem Journalisten ABC-Reporter Bill Weir Zugang zu den Fabriken gewährt. Angeblich durfte Weir sich bei dem Besuch völlig frei bewegen und Interviews führen - vor und hinter der Kamera. Der Reporter traf dabei auf Menschen, für die Produkte wie das iPad den Gegenwert von zwei Monatslöhnen haben, Foxconn beschäftigt insgesamt 1,2 Millionen Menschen und ist für 40 Prozent der weltweit erhältlichen Unterhaltungselektronik verantwortlich. Weir berichtet, dass eine Schicht bei Foxconn 12 Stunden dauert, davon dürfen die Arbeiter zwei Stunden Mittagspause machen - gearbeitet wird an sechs Tagen in der Woche. Als Lohn für ihre Arbeit bekommen die Foxconn-Angestellten im Schnitt 1,50 bis 1,78 Dollar. Geschlafen wird in einem Schlafraum, den man sich mit sechs Kollegen teilt (Kostenpunkt: 17,50 Dollar im Monat). Die tägliche Verpflegung schlägt darüber hinaus mit rund 80 Cent zu Buche.

    Wie stark Foxconn von den günstigen Arbeitskräften abhängt, zeigt der Produktionsaufwand am Beispiel eines iPad. Der Tablet-PC von Apple benötigt fünf Tage bis zur Fertigstellung und 325 Arbeiter sind daran beteiligt. Einzelne Arbeitsschritte müssen teilweise bis zu 3.000 Mal mit der Hand am Tag wiederholt werden.

    "Entweder lebe man in einem Land, in dem das iPad gekauft werde oder in einem, in dem es produziert werde. Beides sei nicht miteinander vereinbar", bringt Bill Weir die Foxconn-Problematik abschließend auf den Punkt.

    Quelle: abcnews

    In der Galerie finden Sie zusätzlich die größten Apple-Erfolge bis heute.

    Apple I - Der Startschuss für alle folgenden Apple-Erfolge. Der Bausatz wurde von Jobs und Wozniak in der heimischen Garage entwickelt und ab 1976 für 666,66 Dollar verkauft. Dieses Bild basiert auf dem Bild <a href=Apple I Computer.jpg aus der freien Mediendatenbank Wikimedia Commons und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Ed Uthman.">
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    http://www.pcgameshardware.de/Wirtschaft-Thema-238882/News/WIrtschaft-869375/
    22.02.2012
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