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Games World
      • Von wuselsurfer Software-Overclocker(in)
        Zitat von Threshold
        Da hätte man sich mal mehr Mut zur Verbesserung gewünscht, immerhin gab es 4 Takter schon lange.
        Im Potsdamer abkommen waren aber genaue Vorgaben für die deutsche Nachkriegsproduktion von Motoren festgelegt.
        Da waren nun mal 1.000cm³ als Höchstgrenze für PKW-Motoren festgelegt.
        Die Russen haben das akribisch befolgt und der DDR als Leitlinie vorgegeben.

        Im Rahmen des RGW sollte dann auch das Shiguli / LAda -Werk in Togliatti die Viertakterproduktion für den Ostblock übernehmen.
        Da waren Querelen aus Eisenach und Zwickau gar nicht gern gesehen.

        Zitat von Threshold
        Wie sah es aber mit der Sicherheit aus?
        Schlimm.
        Keine einkonstruierten Knautschzonen, Sicherheitsgurte gab es erst ganz spät, Airbags waren unmöglich (keine Steuergeräte vorhanden).

        Zitat von Threshold
        Was war mit Katalysatoren?
        Geregelte waren nicht möglich wegen der fehlenden Steuergeräte für die Einspritzanlagen.
        Ungeregelte zu teuer (Platin) oder nicht möglich (Öl im Abgas).

        Zitat von Threshold
        Ja, aber wurde das auch irgendwie begründet?
        Mit der sozialistischen Arbeitsteilung im RGW.

        Zitat von Threshold
        Ich kenne ja neben dem Tranbant noch Wartburg -- auch so ein Auto, das nie weiter entwickelt wurde.
        Nach dem 353er kam nichts mehr.
        Gründe: RGW.

        Bei uns fuhren ab und zu mal ein paar Prototypen rum, die wurden aber alle eingestampft.

        Zitat von Threshold
        Das Sandmännchen wurde geklaut.
        Ja.
        Aber die schlechte Kopie hat das Original nicht mal ansatzweise erreicht und die Wende (mit Recht) nicht überstanden.

        Die Amis haben mal 10 Mio Dollar für die Rechte geboten.
        Sozialismus sei Dank haben sich unsere Kulturfunktionäre nicht erweichen lassen.
      • Von Threshold Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von wuselsurfer
        Nein, nur in Ausstattungsdetails.
        Der Motor war 30 Jahre wie im P50/70 ein Zweitaktmotor mit Flachstromvergaser.


        Da hätte man sich mal mehr Mut zur Verbesserung gewünscht, immerhin gab es 4 Takter schon lange.

        Zitat von wuselsurfer

        Die Leistung stieg von 19 auf 26PS im 601er.
        Verbessert wurden das Lenkrad, eine Tankanzeige, die Sitze mit Kopfstützen, ein Scheibenwischerintervallschalter (oder hab ich den selber gebaut?), Drehstromlichtmaschine, 12V-Elektrik, H4 Hauptscheinwerfer (hab ich selbst noch ausgemessen bei FER), die Stoßstange und ein bißchen Unwichtiges.


        Ich kenne den Wagen noch, war damals als Jugendlicher in der DDR -- in Leipzig, bei Verwandten.
        Das war schon ein extremes Erlebnis. Die Kraftwerke haben den Ruß nur so rausgeballert, innerhalb von 2 Tagen war das Auto unter einer feinen Rußschicht verschwunden.

        Wie sah es aber mit der Sicherheit aus?
        Was war mit Katalysatoren?

        Zitat von wuselsurfer

        Jein.
        Die Zwickauer hatten immer wieder Prototypen gebaut, die aber alle von der Plankommission - vorsitzender Gerhard Schürer - auf Weisung des ZKs der SED (im Besonderen ist hier Günter Mittag zu nennen) abgeschmettert wurden.

        Sowohl das Einheitsauto mit der ČSSR wie auch die eisenacher Entwürfe wurden alle unter den Tisch gekehrt.


        Ja, aber wurde das auch irgendwie begründet?
        Ich kenne ja neben dem Tranbant noch Wartburg -- auch so ein Auto, das nie weiter entwickelt wurde.

        Zitat von wuselsurfer

        Der Trabant 1.1 mit Polomotor war das Ende der traurigen Entwicklung.


        Aber auch nur, weil der Zweitakter unterirdisch war und man Ende der 80er die Grenzwerte sonst nicht einhalten konnte.

        Zitat von wuselsurfer

        Jein.
        Das TV-Werk in Staßfurt war so gut, daß es die Russen nach der Wende komplett mit allen Schrauben nach Moskau (?) verfrachtet haben und dort wohl noch heute Colotrons produzieren.


        Na ja, Konkurrenzkampf ist das jetzt nicht.

        Zitat von wuselsurfer

        In der Optik eventuell ... .
        Oder beim Toilettenpapier.
        Das griffige graue gibt's im ganzen Westen bis heute nicht.


        Das Sandmännchen wurde geklaut.
      • Von wuselsurfer Software-Overclocker(in)
        Zitat von Threshold
        Aber der Trabant wurde ja auch nie wirklich weiter entwickelt. oder?
        Nein, nur in Ausstattungsdetails.
        Der Motor war 30 Jahre wie im P50/70 ein Zweitaktmotor mit Flachstromvergaser.

        Die Leistung stieg von 19 auf 26PS im 601er.
        Verbessert wurden das Lenkrad, eine Tankanzeige, die Sitze mit Kopfstützen, ein Scheibenwischerintervallschalter (oder hab ich den selber gebaut?), Drehstromlichtmaschine, 12V-Elektrik, H4 Hauptscheinwerfer (hab ich selbst noch ausgemessen bei FER), die Stoßstange und ein bißchen Unwichtiges.

        Zitat von Threshold
        Wie würde das Auto heute aussehen, wenn es die DDR immer noch gäbe?
        Jein.
        Die Zwickauer hatten immer wieder Prototypen gebaut, die aber alle von der Plankommission - vorsitzender Gerhard Schürer - auf Weisung des ZKs der SED (im Besonderen ist hier Günter Mittag zu nennen) abgeschmettert wurden.

        Sowohl das Einheitsauto mit der ČSSR wie auch die eisenacher Entwürfe wurden alle unter den Tisch gekehrt.

        Der Trabant 1.1 mit Polomotor war das Ende der traurigen Entwicklung.

        Die Zwickauer hatten immer Schwierigkeiten mit der Bremse.
        Als ich mal nachfragte (damals Hardware-Ing. bei FER) ob die zu schwach seien, sagte ein Kollege: "Nee, zu stark!"

        Zitat von Threshold
        Das Dilemma ist -- meine Meinung jetzt -- dass du im Kommunismus keinen Konkurrenzkampf hast.
        Jein.
        Das TV-Werk in Staßfurt war so gut, daß es die Russen nach der Wende komplett mit allen Schrauben nach Moskau (?) verfrachtet haben und dort wohl noch heute Colotrons produzieren.

        Zitat von Threshold
        Das ist auch der Grund -- wieder meine Meinung -- dass die Kommunisten viel mehr Technik vom Westen geklaut haben als umgekehrt
        Ein bißchen mehr Respekt bitte!
        Es ist eine gewaltige Leistung, einen µA 7400 auf 5m Größe zu vergrößern, Nanometerweise abzuschleifen (Schleifmaschine vom VEB Carl Zeiß Jena), nachzubauen und funktionsfähig 15Jahre zu produzieren.

        Zitat von Threshold
        [wurde überhaupt Wirtschaftsspionage vom Westen im Osten betrieben?]
        In der Optik eventuell ... .
        Oder beim Toilettenpapier.
        Das griffige graue gibt's im ganzen Westen bis heute nicht.
      • Von MESeidel PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat von wuselsurfer
        Du empfiehlst mir bei einem vorhandenen Vergaserfahrzeug einen geregelten Kat für einige 1.000 EUR einzubauen.
        Das ist technisch/ ökonomischer Blödsinn.
        Das stimmt nicht, das hat dir jemand anderes empfohlen....
      • Von INU.ID Moderator
        Zitat von Felgenfuzzi
        Auch Elektrofahrzeuge haben sicherlich irgendwelche Dinge, die gewartet oder ausgetauscht werden müssen.
        Es gibt mittlerweile einige Berichte/Videos im Netz, von Fahrern die 200.000KM und mehr mit einem Tesla gefahren sind. Hier mal zwei von Bjørn Nyland, der mit seinem P85 (erstes Modell) im Jahr ca. 100.000KM gefahren ist - das meiste davon in seinem Heimatland Norwegen. Das erste Video handelt von "Problemen und Reparaturen":
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Die meisten, wenn nicht alle, dieser Probleme der ersten Serie wurden bei den folgenden Serien gefixt. Und zahlen musste er für die Reparaturen natürlich auch nichts.

        Und hier ein (deutlich kürzeres) Video bzgl. seiner laufenden Kosten:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Umrechnungskurs ist ca. 1€ = 10NOK

        Hier mal der aktuelle Service-Plan von Tesla:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Verglichen mit einem Verbrenner gleicher Größe, Leistung und Ausstattung ist das sehr günstig. Bei einem Verbrenner mit Zahnriemenantrieb können die Kosten für einen Wechsel (bei einem großen Motor, zb. 8 Zylinder), schon höher sein, als ein kompletter 4-Jahres- oder sogar 8-Jahres-Wartungsplan beim Tesla.^^
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1205874
Wirtschaft
Tesla: Neue Akkus für mehr Reichweite, Beschleunigung wie Supersportwagen
Tesla Motors hat seine beiden Fahrzeuge Model S und Model X mit neuen Akkus ausgestattet, die hauptsächlich für mehr Reichweite pro Ladung sorgen sollen. Gleichzeitig wird damit aber auch die Beschleunigung verbessert. Das Model S P100D konkurriert sogar mit Porsches und Ferraris und ist laut Tesla weltweit das Serienfahrzeug mit der stärksten Beschleunigung.
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