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Games World
      • Von troppa Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Rollora

        Dann kam unter ihm der Macintosh (Apple Macintosh)... mal eben bekannt als der erste Computer mit grafischer Benutzeroberfläche
        Dann kam NeXT (NeXT ). Diejenigen die nicht nur flamen sondern auch ein wenig Ahnung von der Geschichte hinter PCs &Co haben, wissen, dass der Outcome von NeXT nicht unerheblich war - selbst im heutigen Mac OS sind noch spuren der damaligen Arbeit.
        Ich persönlich benutze und Boykottiere Apple Produkte der neueren Zeit, aber was mir persönlich an der Arbeit Steve Jobs' etwas gebracht hat, sind die wundervollen Filme der von ihm gegründeten Firma Pixar (Pixar Animation Studios) - Toy Story, Findet Nemo, Wall-E, Monster AG, Die Unglaublichen, Oben usw...
        Dreifach Hust,

        Der erste Computer mit GUI war der Xerox Alto 1973 (übringens auch schon mit Maus), nicht der Mac der erst 9 Jahre später kam.

        Die NeXT-Rechner hat die gute Hardware ausgezeichnet nicht das OS, dass, in der Qualität mit MacOS damals, in etwa wie Windows ME mit Win 98 oder 95 vergleichbar war. (so O-Ton eines Programmierers und guten Freundes mit dem ich mich noch Letztens über den Tod Jobs' gesprochen habe.). Was auch auf der Hand liegt, da er ja nicht 100%ig das MacOS kopieren konnte. Von NeXTStep über OPENSTEP zu Mac OS X Server waren es aber riesen Schritte. Damals war bei Apple Schmalhans Küchenmeister (Viele wissen nicht, dass Jobs nie als Chef oder Vorstandsmitglied von Apple von NeXT zurück kam sondern "nur" als Berater. Sonst hätte man wohl die 100 mio günstigere Be Incorporated übernommen.) und NeXTStep hatte schon die nötigen Impementierungen für die NeXT-Hardware, die man, nach der Übernahme, nutzen wollte.

        Steve Jobs gründete nicht Pixar. Er kaufte es 1986, zusammen mit Ed Catmull, George Lucas ab. (Hieß vorher Lucasfilm Graphics Group und war ein Teil von ILM, wenn ich mich recht errinnere.)

        Naja wenn ich schon mal da bin - Zum Thema:

        Steve Jobs hat natürlich nicht das Rad mit dem IPod neu erfunden, aber man muss Ihm zugestehen, dass er wiedereinmal etwas Bestehendes genommen hat, und zu etwas Neuem zusammengeführt hat, dass es so vorher noch nicht gegeben hat und sich dann noch im Massenmarkt durchgesetz hat. Er war immer das Marketinggenie hinter Apple und hat den Laden durch IMac und IPod gerettet. Ohne den IMac und den IPod würde es Apple heute nicht mehr geben.

        Ob er jetzt dafür einen technischen Grammy bekommen sollte: Keine Ahnung, was will er denn jetzt noch damit? Aber warum auch nicht? Wegen den Restriktionen eines geschlossenen Systems? Ich hab keinen Mac und keinen IPod, kein IPhone und auch kein IPad, interressiert mich nicht, will ich auch nicht. Man brauchts auch nicht zu kaufen, wenn man was gegen geschlossene System hat, Niemand zwingt einen. Aber eine PS hab ihr auch zu Hause, genau wie ich. Aber da stört es mich auch nicht, Spiel rein, zocken, fertig. Wenn ich aber eine Programm brauche um Daten (Musik etc.) zu übertragen muss ich kotzen, deshalb ist auch mein erster MP3-Player von Sony in den Müll geflogen. Ja, SO ist das Leben.

        EDIT: schlage hiermit offiziell "App" als Unwort des Jahres 2011 vor. (Wenn der Schwachsinn überhaupt als Wort gilt.) Finde ich noch dämlicher als "Handy"
      • Von mixxed_up BIOS-Overclocker(in)
        Meiner Meinung nach hat Jobs den Preis absolut verdient. Wer die Steve Jobs Biografie gelesen hat, weiß was dort abging. Ohne ihn wäre weder die Musikindustrie, noch der Smartphone Markt, noch der Tablet Markt so, wie er heute ist. Ein genialer Mann ist dieses Jahr gestorben. Zumindest die Würdigung, die er jetzt bekam, hat er vollends verdient.
      • Von Gast20141208
        Schon mal daran gedacht, dass sich die Musikindustrie schon freut, wenn sie überhaupt Kohle für die Songs bekommen?

        Gibt es eigentlich Firmen, die nicht am Geld der Kunden interessiert sind?
      • Von MysticBinary82 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Nailgun

        iTunes hat etwas verändert und das auch zum Positiven für die Musikindustrie, weswegen er wohl auch den Grammy bekommt.

        Ja für jedes lied muss die Musikindustrie Apple ordentlich Geld zahlen. Wenn ich mich recht erinner 30% auf jeden verkauften Song. So kann man die Kuh auch bis zum tod aussaugen.

        Apple ist ein Blut-(Geld)-sauger ohne gleichen und sie machen es so gut, dass dieses Unternehmen auch noch dafür belobigt wird und von zu vielen Blind verehrt wird. Wenn es wirklich einen Gott gibt, dann haben alle Apple-jünger gegen das 2. Gebot verstoßen.

        Ich finde das Geld was er mit Apple verdient hat ist Preis genug und sein leben gerettet hat es am Ende auch nicht.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Adam West
        Versteh hier nich wieso einer der größter Ausbeuter und mMn einer der skrupellosesten Personen hier noch einen Grammy bekommen soll. Er war weder Ikone noch ein gutes Bsp. für andere.


        Der Grammy wird regelmäßig an Leute vergeben, die kein gutes Beispiel für andere sind, die skrupellos vorgehen und ordentlich abkassieren


        Zitat von N-Golth-Batai
        du vergisst philips, die haben den cd-player erfunden.


        Weder CD-Player noch Walkman haben irgend etwas am Musikverändert verändert. iTunes dagegen hat nicht nur neue Strukturen geschaffen, sondern die bestehenden in weiten Teilen sogar vollkommen zurückgedrängt und damit eine ganze Branche auf den Kopf gestellt (wortwörtlich - früher haben mal die Majorlabels den Plattenläden diktiert, was Sache ist, heute diktiert iTunes).
        Das letzte mal gab es eine derartige Veränderung im Musikvertrieb, als das Grammophon die Abhängigkeit von Live-Musik beendete. (und nein, Emil Berliner hat keinen Grammy bekommen. Aber nicht, weil er ebenfalls nur "etwas, das es schon gab" populär gemacht hat.)


        Zitat von Nailgun
        Tote können auch nen Oskar bekommen, also sehe ich das nicht als Problem.


        Aber bislang nie den Oskar fürs Lebenswerk, sondern immer für einen bestimmten Film aus der letzten Oskarperiode. Jobs würde hier aber für sein Handeln des letzten Jahrzehnts ausgezeichnet werden. Da kommt zurecht die Frage auf "wieso gerade jetzt?"


        Zitat von Elberfelder
        Ja aber darum geht es nicht , Heath Ledger hat den ja auch bekommen für seinen GRANDIOSEN Auftritt in dem FILM . Er war auch SCHAUSPIELER.Junge nee also manchmal denke ich .....schöne Weihnachtenoder hätte Jobs lieber einen oscar , bambi oder die goldene himbeere verdient ? man weiß es nicht.


        Man kann sagen, was man will, aber wie Jobs neue Geräte präsentierte, hatte Aspekte schauspielerischer Leistung und war eine wichtige Komponente des Apple-Erfolges. (Wer sonst würde es schaffen, Produkte, die nach Meinung der versammelten Besserwisser höchstens 1% ihres Preises wert sind so vorzuführen, dass sie 80% Marktanteil erreichen und selbst reine Werbeveranstaltungen in der Tagesschau gezeigt werden? Heath Ledger hat das nicht geschafft.)


        Zitat von Betschi
        Grammy wegen iTunes? Was soll daran so besonders sein? Musik in schlechter Audioqualität und unkompatiblen Format kaufen?


        Genau: kaufen.
        Afaik aber mitlerweile bei iTunes nicht mehr in inkompatiblen Formaten und nicht in schlechtester Qualität (bei anderen schon...).
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Wirtschaft
Steve Jobs
Der ehemalige Apple-Chef Steve Jobs soll posthum einen Grammy für die Revolution der Musikindustrie mit dem iPod erhalten. Der Preis gilt als wichtigste Auszeichnung der US-Musikindustrie.
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23.12.2011
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