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Games World
      • Von SailBlade Schraubenverwechsler(in)
        Mittlerweile machen mich diese "dummen" Forenbeiträge einfach nur noch traurig. Dumm, weil der Großteil der Poster sich nicht einmal den Blog durchgelesen hat, inklusive PCGH_Carsten, was mich besonders entäuscht. Beweis: Nirgendwo stellt Jason Rohrer eine Milchmädchenrechnung auf...

        Der Autor spricht reale Probleme an. Wieso dies den Spielern (auch bei AAA!) schadet? Early Access, DLC-Wahn etc, ganz zu schweigen vom EA-Syndrome, d.h. wir patchen unsere Spiele nicht (oder kaum) und bringen statt dessen jedes Jahr eine neue Version zum Vollpreis raus - solange Spieler so blöd sind und das kaufen, kann man denen ja noch nicht mal einen Vorwurf machen. Viele jammern zwar, aber solange sie z.B. Messi spielen können ist es ihnen völlig egal, ob das Spiel etwas taugt...
        Warum zum Beispiel wurde der PC-Markt solange vernachlässigt? Klar, auch weil auf Konsolen Raubkopien schwieriger sind. Aber in erster Linie fressen Konsoleros einfach alles und sind bereit dafür horrende Summen auszugeben...

        "Rumjammern" tut der Autor überhaupt nicht, stattdessen scheint er bemüht, eine längst überrfällige Diskussion anzustoßen. Unter anderem spricht er den psychologischen Gesichtspunkt derartiger Vermarktung an...

        Und übrigens: Steam nimmt keinen Einfluss auf die Preisgestaltung, auch nicht während der Sales - das ist die Entscheidung des Publishers, oder falls nicht vorhanden des Entwicklers.

        Last but not least: Die Aussage "Die sollen erst mal bugfreie Spiele auf den Markt bringen!" - so eine Aussage kann nur von Leuten kommen, die absolut oder fast kein Wissen/Erfahrung über Programmierung haben. Und gerade darum geht es u.a. auch: durch den Marktdruck erzwungene Schleuderpreise berauben insbesondere die kleinen Entwickler ihrer finanziellen Mittel, um ihre Software weiter zu verbessern/supporten. Und wie er auch sagt, ist dies ein selbstgemachtes Problem, weshalb er selber eben einen anderen Weg geht!
      • Von Hänschen Software-Overclocker(in)
        Mir fällt es seit einer ganzen Weile sehr schwer, ein Vollpreisspiel zu kaufen, und das hat mehrere Gründe:

        Mir fiel öfter auf dass die Spielentwickler vorsätzlich schlechte Spiele (zB. mit fiesen Stellen, komischen Bugs etc.) machten obwohl es offensichtlich war.
        Ich bildete mir auch ein gewissse manipulierte Stellen in Schlüsselstellen der Spiele auszumachen, zB. getürkte Würfelzahlen oder gewisse Muster im Verhalten von Gegnern usw. möglicherweise mit Ziel Spielerbindung durch starke Emotionsschwankungen.
        Auch die Storyline von Spielen wird gern so hingebogen dass man scharf auf Nachfolger wird und man wird dann gnadenlos über den Tisch gezogen.
        Auch die heftige Gewalt mit der die Spieler traumatisiert werden führt auch zu nix ausser evtl. Vereinsamung (und noch mehr Spielkonsum hehe).

        Ehrlich gesagt, ich traue den Spieleherstellern einfach nicht mehr.
        Aber konnte man ihnen überhaupt jemals trauen ?
        Waren schon die alten SSI-/DnD-Games manipuliert ?

        Fragen über Fragen die niemand mir jemals beantworten wird ... leider
      • Von wievieluhr Software-Overclocker(in)
        Zitat von OldboyX


        Man könnte auch sagen, dass Steam endlich dazu geführt hat, dass realistische Preise an den Endkunden weitergegeben werden, die dem digitalen Zeitalter entsprechen in dem Kosten für Datenträger, Handbücher und eine komplexe Vertriebskette bis zum Laden um die Ecke, in der jeder verdienen will, einfach wegfallen.



        Kann ich nur zustimmen. im Allgemeinen (wenn nicht gerade während des Sales) sind die preise bei Steam sehr fair und vorallem angemessen.
      • Von kohelet Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Bessere spiele coden die nicht nur 5 Stunden Spielspaß bringen sagt der Gamet zurück.
      • Von OldboyX Freizeitschrauber(in)
        Zitat von MonKAY
        ...

        Es geht hier ausschließlich um Indie Spiele, die meist mit einem Einstiegspreis von 25-7€ auf Steam kommen.
        Da sind oft echte Perlen dabei, die den Preis 3mal wert sind und trotzdemw erden sie initial nicht so oft gekauft, weil man eben auf den Sale hofft.
        ...


        Ich finde es aber auch völlig übertrieben, wie Indie-Spiele derzeit überall romantisiert werden. Tatsache ist doch, dass ohne eine Plattform wie Steam solche Entwickler überhaupt keine Chance hätten ihr Produkt bekannt zu machen und über herkömmliche Vertriebswege gäbe es noch ein größeres Margen-Problem. Zudem mögen zwar "Perlen" dabei sein, aber Indie-Spiele sind auch nicht im Durchschnitt nennenswert besser, als solche die von Studios im herkömmlichen Sinn produziert werden.

        Zitat von Two-Face
        Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist diese Aussage aber gar nicht so falsch, denn Steam hat durch das jetzt schon jahrelange, teilweise aggressive "Dumpen" der Preise das Preisverständnis der jüngeren Spieler-Generation massiv beeinflusst.


        Man könnte auch sagen, dass Steam endlich dazu geführt hat, dass realistische Preise an den Endkunden weitergegeben werden, die dem digitalen Zeitalter entsprechen in dem Kosten für Datenträger, Handbücher und eine komplexe Vertriebskette bis zum Laden um die Ecke, in der jeder verdienen will, einfach wegfallen.

        Wenn an Steam etwas 'unverständlich' ist, dann nicht die Sales, sondern die Tatsache, dass die ganze restliche Zeit Spiele fröhlich zum guten alten Vollpreis angeboten werden.
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1105357
Wirtschaft
Indie-Entwickler: "Zügellose (Steam) Sales sind schlecht für Spieler"
Der Indie-Entwickler Jason Rohrer, dessen Spiel The Castle Doctrine gerade in den Startlöchern steckt, hat auf seiner Webseite einen gesellschaftskritischen Blog veröffentlicht. Demnach etabliere sich durch die zahlreichen Rabattaktionen bei Spielen eine "Kultur des Wartens". Gamer seien nicht mehr bereit, Titel für den vollen Preis zu erwerben, da man so oder so wisse, dass der nächste Sale (beispielsweise bei Steam) vor der Tür steht. Abhilfe soll allerdings das Bezahlmodell schaffen, wie es bei Minecraft zum Tragen kommt.
http://www.pcgameshardware.de/Wirtschaft-Thema-238882/News/Steam-Sales-Indie-Entwickler-1105357/
16.01.2014
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2013/12/steam_winter_sale_2013_tag_12-pcgh.jpg
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