Handelskrieg: Preisanstieg für PC-Hardware in den USA durch Einfuhrzölle ab heute

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Handelskrieg: Preisanstieg für PC-Hardware in den USA durch Einfuhrzölle (1)
Quelle: PC Games Hardware

US-Präsident Trump hat die nächste Runde im Handelskrieg mit China eingeläutet. Betroffen von den nun geltenden, höheren Einfuhrzöllen ist so ziemlich jegliche PC-Hardware. Die gestiegenen Importkosten werden zwangsläufig an Kunden weitergegeben, erklären einige Hersteller, denn allein lassen sich diese nicht stemmen und auch an eine Auslagerung der Produktion in die USA ist vorerst nicht zu denken. Derweil könnten auch hierzulande die Preise anziehen.

Ab dem heutigen 1. Oktober 2018 treten neue Einfuhrzölle für chinesische Importe in den USA in Kraft. Vor allem für Elektronik bittet die US-Regierung gehörig zur Kasse. Darin mit inbegriffen sind auch nahezu sämtliche PC-Komponenten sowie Komplett-PCs und Peripherie. Die werden vornehmlich in China gefertigt, wodurch sich Käufer in Nordamerika durch die Bank wohl oder übel mit höheren Preisen abfinden müssen. Auch auf den europäischen Märkten könnte sich der Handelskrieg negativ in Sachen Preisgestaltung auswirken.

Hersteller-Margen zu gering, Kosten müssen an Verbraucher weitergegeben werden

Fällig werden die neuen Einfuhrzölle in Höhe von 10 Prozent ab heute für die Einfuhr unter anderem von Netzteilen, Mainboards, Grafikkarten, Komplett-PCs, SSDs, Mauspads, Mäuse, Tastaturen im Bundle mit Mäusen, CPU-Kühlern, Gehäusen, Stühlen in die USA. Weitere 15 Prozent kommen ab dem 1. Januar 2019 hinzu. Um einen sprunghaften Preisanstieg zu vermeiden und zugleich auch den Mehrkosten zu entgehen, haben viele Hersteller und Händler ihre Lager in den USA bereits in den vergangenen Wochen und Monaten bis zum Anschlag gefüllt und dabei zeitgleich die Transportkosten in die Höhe getrieben, denn auch hier gibt es Limits.

Die Mehrkosten werden zwangsläufig an die Käufer weitergegeben, denn allein können die Hersteller diese nicht stemmen. Zu niedrig sind die Margen in der Hardware -Branche. Eine Auslagerung der Produktion in die USA ist zumindest kurzfristig ausgeschlossen, heißt es beispielsweise von EVGA gegenüber Gamersnexus, sodass ein Preisansteig unvermeidlich sei. Bei NZXT sieht es nicht anders aus. Sollte man keinen Verzicht oder eine neue Produktklassifizierung erwirken könnten, werden die Preise zu Ungunsten der Verbraucher angezogen. Gigabyte hat indes eine Rundmail an die Partner rausgeschickt, die eine Übersicht der betroffenen Produktkategorien des eigenen Portfolios beinhaltet. Ausgenommen von den Einfuhrzöllen seien demnach Server, Notebooks, Tastaturen, Speicher und Headsets.

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Neben Käufern in den USA sind auch jene in Kanada direkt betroffen, da die meisten Produkte über die Vereinigten Staaten importiert werden. Negative Konsequenzen hinsichtlich der Preisgestaltung könnten sich auch hierzulande bemerkbar machen, sofern Hersteller die Kosten der Einfuhrzölle umverteilen, damit der Preisanstieg in den USA nicht so drastisch ausfällt. Ob das tatsächlich eintrifft, wird sich wohl in den kommenden Wochen und Monaten zeigen.

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    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von tendenziell Schraubenverwechsler(in)
        AW: Handelskrieg: Preisanstieg für PC-Hardware in den USA durch Einfuhrzölle ab heute

        Haufen Deppen. Die Verlierer sind die Bürger. Die USA freuen sich über mehr Steuereinnahmen. Die Firmen legen Kosten um, also machen die genau so viel Geld bzw kein Verlust.
        und eigentlich kanns den chinesen auch egal sein weil kaufen müssen die den Kram eh.
        Erst alles ins Ausland auslagern an Produktion was man hat und sich dann beschweren das man importieren muss.
        hmmm Deppen.
        Obwohl ist ja bei uns auch nicht anders bei manchen produkten/teilen usw.
        Keine Batteriefertigung in Europa, keine chipfertigung ,jedenfalls keine die der rede wert ist atm.
        Aber das ist ja alles so kompliziert da kann der bürger ja nie durchblicken^^....
        Es ist kompliziert weil alle nur das Beste für sich rausholen wollen deswegen die ganzen spielchen.
        Denen bzw kaum einem Politiker gehts wohl darum die Welt zu einem besseren Ort für alle zu machen.
        Alles Dreckssäcke die nur eure Stimme haben wollen damit sie nen geilen hochbezahlten job machen und ihre Korruption ausleben können.
        ps Korruption ist für mich mehr als nur die Hand aufhalten.zb: guter job in der wirtschaft danach, paar kameraden in ämter oder leitende positionen gebracht.
        gibts auch hier in Ger zuhauf.
      • Von tendenziell Schraubenverwechsler(in)
        AW: Handelskrieg: Preisanstieg für PC-Hardware in den USA durch Einfuhrzölle ab heute

        Haufen Deppen. Die Verlierer sind die Bürger. Die USA freuen sich über mehr Steuereinnahmen. Die Firmen legen Kosten um, also machen die genau so viel Geld bzw kein Verlust.
        und eigentlich kanns den chinesen auch egal sein weil kaufen müssen die den Kram eh.
        Erst alles ins Ausland auslagern an Produktion was man hat und sich dann beschweren das man importieren muss.
        hmmm Deppen.
        Obwohl ist ja bei uns auch nicht anders bei manchen produkten/teilen usw.
        Keine Batteriefertigung in Europa, keine chipfertigung ,jedenfalls keine die der rede wert ist atm.
        Aber das ist ja alles so kompliziert da kann der bürger ja nie durchblicken^^....
        Es ist kompliziert weil alle nur das Beste für sich rausholen wollen deswegen die ganzen spielchen.
        Denen bzw kaum einem Politiker gehts wohl darum die Welt zu einem besseren Ort für alle zu machen.
        Alles Dreckssäcke die nur eure Stimme haben wollen damit sie nen geilen hochbezahlten job machen und ihre Korruption ausleben können.
        ps Korruption ist für mich mehr als nur die Hand aufhalten.zb: guter job in der wirtschaft danach, paar kameraden in ämter oder leitende positionen gebracht.
        gibts auch hier in Ger zuhauf.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Handelskrieg: Preisanstieg für PC-Hardware in den USA durch Einfuhrzölle ab heute

        Zitat von Headcrash
        Wieso 68%? Nach meinen Infos haben knapp die Hälfte aller Wahlberechtigten Trump gewählt.
        Aber egal die Mehrheit aller Amerikaner waren es definitiv nicht.
        Es nicht nur weniger als die Hälfte der Wähler für Trump gestimmt, sondern sogar weniger als für Clinton. aber von den Wahlberechtigten sind 40 Prozent gleich ganz daheim geblieben.
        Für einen anderen Kandidaten als Trump haben gut 32 Prozent gestimmt. Die können sich zurecht darüber beschweren, wenn sie jetzt unter seiner Politik leiden.
      • Von DBGTKING
        AW: Handelskrieg: Preisanstieg für PC-Hardware in den USA durch Einfuhrzölle ab heute

        Genau, man weis ja das die wahlen manipuliert wurden. Hieß ja mal das anfeblich die russen daran beteiligt waren bzw ihre finger mit im spiel hatten. Ob das stimmt weis ich aber halt nicht.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        AW: Handelskrieg: Preisanstieg für PC-Hardware in den USA durch Einfuhrzölle ab heute

        Zitat von PCGH_Torsten
        Hoffen wir, dass die Mehrheit die nicht gegen ihn gestimmt hat (circa. 68 Prozent der Wahlberechtigten) daraus etwas lernt.
        Wieso 68%? Nach meinen Infos haben knapp die Hälfte aller Wahlberechtigten Trump gewählt.
        Aber egal die Mehrheit aller Amerikaner waren es definitiv nicht.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Handelskrieg: Preisanstieg für PC-Hardware in den USA durch Einfuhrzölle ab heute

        Zitat von Headcrash
        Das Schlimme ist ja das nur 1/4 der Amerikaner Trump gewählt haben. Und der Rest muß das ausbaden.
        Scheinbar auch die Kanadier welche gar nichts mit der Politik von Trump zu tun haben.
        Hoffen wir, dass die Mehrheit die nicht gegen ihn gestimmt hat (circa. 68 Prozent der Wahlberechtigten) daraus etwas lernt.

        Zitat von Ripcord
        Unsere Strafzölle auf amerikanische Autos sind mehr als gerecht. Schließlich produzieren alle deutschen Autobauer bereits in den Staaten und das in einem Ausmaß, dass die ihre "deutschen" Autos sogar schon exportieren.

        Ich kenne nur einen amerikanischen Hersteller der im großen Maße hier fertigt und das ist Ford.
        Es gibt überhaupt nur zwei US-Automobilkonzerne, die (noch) in großem Maße fertigen: Ford und GM. Erstere haben ihre reinen EU-Modelle schon immer unter dem US-Markennamen verkauft, letztere hatten dafür bis letztes Jahr Opel und Vauxhall. Heute halten sie einen größeren Anteil an deren neuer Mutter PSA und sind sonst ohnehin kaum noch auf dem europäischen Markt aktiv.

        Zitat von LastManStanding
        Tja dann werden wohl auch viele Käufer in Amerika einen Umweg des kaufes über wohl Haupsächlich dem Eurasischen Kontinent machen. was die Produkte verknappen lässt.
        Im schönsten Fall: Was bei einem "Fall" des Embargos wohl wieder zu Preisstürzen durch zu volle Lager in Europa und wie man hier liest auch in Amerika durch Hamstern! enden könnte
        Kurzfristig könnten geänderte Kaufmuster die Preise durcheinander werfen, aber wenn US-Bürger langfristig über europäische Händler einkaufen, kann das für uns nur positiv sein. Die Gesamtnachfrage nimmt dadurch nicht zu, vermutlich sogar eher ab was die Preise global senkt. Wenn weniger in die USA und mehr über Europa geliefert wird, erzielen die EU-Händler zudem größere Stückzahlen und können somit günstigere Einkaufs- und Transportbedingungen aushandeln.
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