Gerry Weber: Modelabel spickt Produkte mit RFID-Chips

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Gerry Weber: Modelabel spickt Produkte mit RFID-Chips

Lars Craemer Google+
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17.01.2012 10:22 Uhr
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Laut Informationen des Vereins zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e. V. (FoeBuD) versieht das deutsche Modelabel Gerry Weber seine Textilien mit RFID-Chips. Mit einer Aktion haben die Mitglieder FoeBuD jetzt auf die Risiken für die Privatsphäre der Kunden auf dieser Methode hingewiesen.

Gerry Weber: Modelabel spickt Produkte mit RFID-Chips. Im Bild sehen Sie einen Transponder. Gerry Weber: Modelabel spickt Produkte mit RFID-Chips. Im Bild sehen Sie einen Transponder. [Quelle: Siehe Bildergalerie] RFID-Chips sind für die meisten Menschen lediglich Produkte aus dem IT-Bereich. Doch was es mit dieser Technik auf sich hat und dass sie bereits im Alltag integriert ist, wissen viele Konsumenten nicht. In der Logistik erleichtern RFID-Chips beispielsweise den Umgang mit Waren, da diese nicht mehr anhand eines Strichcodes identifiziert werden müssen, sondern durch Funkwellen über mehrere Meter hinweg gescannt werden können. Ergibt ja auch durchaus Sinn, so kann bei großen Produktmengen beispielsweise die Logistik in einem Versandhandel effizienter und schneller arbeiten.

Das deutsche Modelabel Gerry Weber ist sogar schon so weit, dass RFID-Chips in den meisten Textilien des Anbieters vorhanden sind. Dabei ist der RFID-Transponder als solcher gar nicht zu erkennen, da er Teil des Stoffetiketts ist. Die Verwendung der RFID-Chips ist laut dem Verein FoeBuD ein Risiko für die Privatsphäre, da auf dem Chip eine einmalige Kennung vorhanden ist, die theoretisch die Erstellung eines Bewegungsprofils erlaubt. RFID-Chips reagieren auf geeignete Lesegeräte, mit so einem Gerät kann man beispielsweise die Identifikationsnummer Ihres Gerry-Weber-Produktes in einer Einkaufsstraße aus mehreren Metern Entfernung auslesen, ohne dass Sie dies mitbekommen. Allerdings ist die Gefahr für den Kunden vorerst gering, da man mit einer Identifikationsnummer, die Gerry Weber Details zum Produkt verrät, an sich keinen Schaden anrichten kann.

Die Aktion des FoeBuD soll allerdings ein Bewusstsein für die EDV im alltäglichen Leben erschaffen. Denn wenn beispielsweise die Produktnummer auf den Servern von Gerry Weber dem Kundennamen zugeordnet werden und diese Datenbank Hackern in die Hände fallen würde, könnte diese mit der Datenbank und den dazugehörigen RFID-Chips theoretisch Informationen und Bewegungsprofile von Kunden erstellen. Die Gefahr für die Privatsphäre ist zwar immer noch minimal, da der technische Aufwand für Hacker zu enorm wäre, doch wenn zukünftig RFID-Lesegeräte an jeder Straßenecke stehen würden, sähe die Sache schon ganz anders aus. Gerry Weber stattet die Kleidungsstücke natürlich nicht ohne weitere Informationen mit den RFID-Chips aus, über die Webseite und durch Flyer klärt das Label die Kunden über die technische Neuerung auf.

In der Galerie finden Sie zusätzlich einen Vergleich von 25 gängigen Virenscannern.

Quelle: FoeBuD, RFID (Wiki)

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Komplett-PC-Aufrüster(in)
07.02.2012 18:01 Uhr
Zitat: (Original von HomeboyST;3861680)
Und du hängst auch noch auf dem Wissensstand der 50er Jahre und glaubst wirklich das rauchen und Cola gesund ist...

Haben die ja damals auch gesagt...

Und Fluorid in Zahnpasta macht ja auch die Zähne schön... Lach....


.. nicht zu vergessen bei jeder Atombombenexplosion: Duck and Cover

ontopic: ein weiteres Mosaiksteinchen zum "gläsernen Menschen"
Das Wissen um die Auswirkungen ist wohl eher schlicht..
Eine Gruppe, die sich u. a. um Aufklärung darüber bemüht:
https://www.foebud.org/rf...
Software-Overclocker(in)
22.01.2012 23:00 Uhr
Zitat: (Original von Iceananas;3862451)


Flourid hat nix mit Kosmetik zu tun, sondern härtet nachweislich die Zähne und erschwert somit die Kariesbildung. Sollte ich wieder irgendeine Verschwörung verpasst haben, dann bitte ich um eine seriöse Quelle.


Das Gift in deiner Zahnpasta - Fluor und Chlor ein gefährliches Gift | giftig .me

Sorry für's OT...
22.01.2012 15:49 Uhr
Zitat: (Original von quantenslipstream;3875643)
Das kenne ich. Wir haben seit 2 Jahren komplette Vernetzung der Rechner, damit man auf jedem Rechner alles sofort sehen und zugreifen kann, eben damit nicht ständig Papier rumfliegt.
Trotzdem hat der Papierwahn zugenommen denn jetzt wird jeder Mist extra ausgedruckt, da man den Rechner ja nicht mit zu Kantine, aufs Klo oder aufs Dach mitnehmen kann (aufm Dach lungern sie alle rum ).
Inzwischen wird darüber nachgedacht Pads anzuschaffen. :


Da fallen mir Schränke voll Ordnen mit ausgedruckten E-mails ein, man weiß ja nie ob man's nochmal braucht: