Fritzboxen: AVM rüstet Mesh-WLAN-Funktionen per Update nach
Ein durchgängiges WLAN in größeren Wohnungen und Häusern ist über Repeater kaum erreichbar, weshalb Mesh-WLAN hier Abhilfe schaffen soll. Verschiedene Mesh-Geräte erzeugen ein einheitliches Netz mit durchgängig gutem Datendurchsatz. AVM möchte Mesh-WLAN per Software-Update nachliefern und erspart somit Neuanschaffungen. Einschränkungen gibt es aber.
Wer sich in der letzten Zeit mit WLAN-Technik befasst hat, dürfte von Mesh-WLAN bereits etwas gehört haben: Mehrere Zugangspunkte reichen das Funksignal eines einheitlichen WLAN-Netzes untereinander weiter. Die Clients werden dabei automatisch vom bestmöglichen Zugangspunkt bedient. Hierüber lassen sich auch größere Wohnungen oder mehrstöckige Häuser adäquat mit WLAN versorgen, was über Repeater stets nur mit Einschränkungen funktioniert.
Während für bisher vorgestellte Mesh-Lösungen (darunter auch Google Wifi) Neuanschaffungen nötig sind, möchte AVM bei seinen verschiedensten Fritzboxen, Repeatern und Powerline-Adaptern Mesh-Funktionen per Software-Update nachliefern. Dies sagte AVM auf der Ifa 2017 zu Kollegen von Golem. Alle weitgehend aktuellen Geräte sollen nach und nach bedient werden. Von der ersten Update-Welle betroffen sein werden die Fritzboxen 7580 und 7560 sowie die Powerline-Adapter 1750E, 1160, 310, 450E und 1240E, sowie 540E und 546E. In naher Zukunft sollen Fritzbox 7590 und 7490 folgen.
Bis zum ersten Quartal 2018 sollen alle AVM-Geräte - einschließlich LTE- und Kabelmodems, die vom Provider gestellt worden sind - über Mesh-Funktionen verfügen. Während die Einrichtung Fritzbox-typisch einfach von der Hand geht, können sich Profi-Anwender auf umfangreiche Detailansichten freuen: Welcher Client ist an welchem Mesh-Gerät im Netz, wie ist die Verbindungsqualität jeweils und weiteres.
Da die Hardware übliche Mesh-Funktionen nur teilweise beherrscht, gibt es aber auch Einschränkungen: Die Geräte sind nicht gleichberechtigt, es gibt also einen Mesh-Master, der das System koordiniert. Weiterhin ist das Mesh als "Stern" aufgebaut, das Netzwerk kann sich also nicht (sofort) selbst heilen. Da aktuelle Mesh-Hardware mit drei Funkeinheiten gleichzeitig arbeitet, die ältere AVM-Hardware nicht hat, ist demgegenüber ein gewisser Bandbreitennachteil zu erwarten.
Quelle: Golem

Ich würd mir mehr darum Sorgen ob die Fritzbox simultan 2x 5GHz senden kann.
Ansonsten hat man zwar die Abdeckung und die Clientweitergabe vom Mesh, Datendurchsatz ist aber immer noch langsam.
Die 7390 bekommt das Update wohl nicht weil die single core CPU zu schwach ist, die 7490 hat eine dual core CPU und damit sind die boxen eben nicht fast gleich wie hier behauptet wird!
Was AVM noch nie aufgehalten hat, bestimmte Features auch in älteren Geräten einzupatchen. Die Deklaration "EoM" entbindet AVM nur vor der Verpflichtung, Support zu gewähren.
Du bist doch selbst schuld wenn du vor 3 Jahren zur alten 7390 und nicht zur 7490 gegriffen hast.
"Bis zum ersten Quartal 2018 sollen alle AVM-Geräte - einschließlich LTE- und Kabelmodems, die vom Provider gestellt worden sind - über Mesh-Funktionen verfügen."
Für umsonst ist es in Ordnung, mal sehen wie sich das Mesh Netz verhält. Bin gespannt wann die 7490 an der Reihe ist.
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