Windows Threshold: Separate Varianten für Maus-, Sprach- und Touchsteuerung
Der Windows-8-Nachfolger Threshold wird angeblich in drei verschiedenen Hauptversionen angeboten, die für bestimmte Bedienungsansätze zugeschnitten sind. Tastatur- und Maus-Systeme sowie Geräte, die man über eine Touch- oder eine Sprachsteuerung bedient, erhalten jeweils eine eigene Version des Betriebssystems. Das Fundament ist jedoch bei allen dasselbe.
Geht es nach dem Twitter-User "@MSFTNerd", der schon in der Vergangenheit dank guter Kontakte zu Microsoft-Mitarbeitern richtig lag, werden die Redmonder künftig drei unterschiedlich aufgebaute Hauptversionen von Windows anbieten. Diese sollen sich in der Anpassung an verschiedene Bedienkonzepte unterscheiden. Konkret seien Varianten für die Bedienung mit Maus und Tastatur, für die Bedienung über eine Touchoberfläche und für die Bedienung mittels Sprachsteuerung vorgesehen. Im Kern sollen diese jedoch auf demselben Betriebssystem aufbauen. Eine weitgehend vereinheitlichte Benutzerführung gebe es nur noch bei den Windows-Ablegern für die Touch- und Sprachbedienung, für die Steuerung per Maus und Tastatur sei eine eigene Benutzeroberfläche vorgesehen. Obwohl die Laufzeitumgebung bei allen drei Versionen identisch bleibe, bietet Microsoft laut Quelle eine zusätzliche Runtime für Spiele an. Diese soll wahrscheinlich nur auf der Xbox eingesetzt werden.
Die Klassifizierung der künftigen Windows-Versionen geschehe nicht nur nach Geräteklasse, sondern könne auch anhand der Displaygröße erfolgen. Die Touchversion sei für Geräte gedacht, die eine Diagonale von vier bis acht Zoll vorweisen. Die Maus-Version komme dagegen auf Geräten zum Einsatz, bei denen das Display zehn bis 30 Zoll groß sei. Hierbei handle es sich jedoch nur um Richtwerte und nicht um Vorgaben seitens Microsoft. Während die kleinen Geräte ihr Windows von ausgewählten Partnern erhalten sollen, habe man bei größeren Geräten die Wahl, ob man zu einem Modell mit vorinstalliertem Windows greift oder dieses im Handel bezieht. Beim Vertrieb scheint sich also nicht viel zu ändern. Die Voice-Version sei für Geräte vorbehalten, die mit einer Bildschirmdiagonale ab 40 Zoll aufwarten - und auch für Fernseher, die durchaus kleiner als 40 Zoll ausfallen dürfen. Sie kommt vermutlich auf der Xbox One zum Zuge.
Seine Online-Dienste wolle Microsoft dabei grundsätzlich offen gestalten. Diese stehen demnach nicht nur den verschiedenen Windows-Versionen zur Verfügung, sondern auch Geräten ohne ein Betriebssystem von Microsoft. Hinter dem Vorgehen steckt wahrscheinlich der Wunsch, seine Online-Dienste eigenständiger zu machen, wodurch diese weniger vom Erfolg der einzelnen Betriebssysteme abhängen.
Quelle: http://msftnerd.tumblr.com

32bit sollte sich so langsam überlebt haben.
Sprach- und Touchsteuerung sowie ModernUI für Smartphones, Tablets und XBOne.
Für alle anderen Geräte/Versionen sollte jeder Nutzer jederzeit zwischen ModernUI und klassischen Desktop sowie zwischen Sprach-, Touch- und Maus-Tastatur-Steuerung wechseln können. Und auch wenn zB Sprachsteuerung als primöre Eingabe gewählt wurde, sollte trotzdem auch gleichzeitig Touch und Maus funktionieren...
Am Desktop/Notebook wäre es am sinnvollsten, wenn der User jederzeit selbst bestimmen kann, wie er sein Gerät steuert.
Während die ModernUI mit Touch und Sprachsteuerung richtig Sinn macht. Das wären dann 2 Windows Versionen, da man sich die 32 Bit Varianten sparen kann!
Das ist doch wieder so eine halb-überlegte Idee:
Eine Sprachsteuerung ist doch gearde bei kleineren Geräten bis 4 oder 5" genial, weil ich nur begrenzt Platz für UI-Elemente habe und man ein Nutzer "Wurstfinger" hat. Das heißt aber nicht, das diese Smartphones nur über Sparche bedienbar sein sollten.
Umgekehrt: bei 40" kann man auch gut mit Touch arbeiten, auch wenn das im privaten Haushalt kaum einer hat. Ich denke da an medizinische Displays, wo der Arzt bestimmt nicht mit Sprachbefehlen arbeiten möchte. Dennoch sehe ich hier auch einen Sinn für Sprachsteuerung, wenn es um den heimischen Flatscreen und die XBone geht.
Aber was ist im Bereich dazwischen? Warum sollte ich meinen 15" Laptop nicht nicht auch per Sprachsteuerung neben der Bedienung mit Maus und Tastatur steuern? Oder, wenn er denn hätte, per Touch.
Und in welche der drei Klassen gehören dann Server und andere professionelle Arbeitsumgebungen? Ich möchte sehen, wie M$ Administratoren dazu nötigt, ihre Serverfarmen per Sprachsteuerung oder Gesten zu verwalten...
Wie bei Win8, das auch auf Nicht-Tablets dem nutzer Metro-ModernUI aufzwängte, das ist absoluter Schwachsinn, liebe M$-Entwickler!
Ermöglicht lieber jedem Nutzer das Wechseln oder zumidnest das Einstellen der bevorzugten Steuerung per Benutzerkonto. Und wenn ein Wechsel, dann on-the-fly bzw in Echtzeit, ohne Aus- und Einloggen oder gar nem Reboot.
Mein Vorschlag:
32bit sollte sich so langsam überlebt haben.
Sprach- und Touchsteuerung sowie ModernUI für Smartphones, Tablets und XBOne.
Für alle anderen Geräte/Versionen sollte jeder Nutzer jederzeit zwischen ModernUI und klassischen Desktop sowie zwischen Sprach-, Touch- und Maus-Tastatur-Steuerung wechseln können. Und auch wenn zB Sprachsteuerung als primöre Eingabe gewählt wurde, sollte trotzdem auch gleichzeitig Touch und Maus funktionieren...
Verschwinden wird er sicherlich nicht vollständig. Aber er wird auch nicht mehr so eine Verbreitung haben wie in den letzten Jahren. Das liegt aber mit Sicherheit auch daran, das Smartphones/Tablets um ein vielfaches leistungsfähiger geworden sind. Für gewisse Dinge ist ein Tablet z.B. auch völlig ausreichend, wie z.B. das Surfen und den ganzen Social Media Gedöhns. Aber dann auch für andere Dinge wieder völlig unbrauchbar, sodass ernsthaftes Arbeiten wohl weiterhin einem Desktop System vorbehalten bleiben wird. Auch darf man nicht außer Acht lassen, das die jetzige Kiddie Generation kaum was anderes kennt, als die Touch Geräte. Dinge, die man dort im Schlaf beherrscht, stellen auf Desktop Systemen nahezu unerüberwindliche Hürden da (ok, ein wenig überspitzt).
Da muß MS nun den Spagat hinbekommen, alle Nutzergruppen zufrieden zu stellen. Das das mit einer Version, die Touch und Mauskonzept zusammen in einen Topf wirft und dann irgendein Mittelding dabei raus kommt, nicht funktioniert, hat Windows 8 bzw. 8.1 eindrucksvoll gezeigt. So ist es nur folgerichtig, das man den Geschäftskunden und somit auch den Desktop Usern wieder eine eigene Variante anbieten wird, die dann konsequent auf Desktop mit Maus etc optimiert sein wird und auf den Touch Gedöhns verzichtet. Ebenso wie man der Kachelschubser Fraktion eine optimierte Version anbieten wird. Beide Versionen setzen auf das gleiche System auf, nur die UI unterscheidet sich zwischen beiden Varianten deutlich. Das hätte man schon mit 8.1 so machen sollen und alle wären zufrieden gewesen. Wenn MS weiterhin auf die ungeliebte Kachel UI und Touch setzen würde, würde man die zahlreichen Geschäftskunden vor den Kopf stossen. Das kann sich auch MS nicht leisten, da im Geschäftskundenbereich der Hauptumsatz gemacht wird. Würde der massiv wegbrechen, hätte MS ein richtig dickes (hausgemachtes) Problem. Die Zeiten, wo man nahezu alles nach Belieben den Kunden aufzwingen konnte, sind vorbei, da es mit einem mittlerweile deutlich benutzerfreundlichen Linux langsam aber sicher, eine ernstzunehmende Konkurrenz gibt. Das war vor Jahren halt noch anders. Da hatte war Linux eher noch ein System für Freaks und überhaupt keine Konkurrenz für Windows als OS. Aber Zeiten ändern sich. Vielleicht wird MS sich ja dessen bewußt, nachdem der Hampelmann Ballmer das Schiff verlassen hat ....
Hm, was ist dann aus dem Gerücht geworden, man würde End-Konsumer und Business Varianten voneinander trennen? Das war für mich irgendwie der größerer Hoffnungsschimmer. In "ersthaft" arbeitenden Branchen findet man 1-2 jährliche Release-Zyklen nicht so lustig. Vom ganzen Cloud-Gedöns mal ganz zu schweigen...
Für den Endanwender sieht das natürlich wieder anders aus. Der erwartet ja mit jeder neuen Handy-Generation, die gefälligt jährlich passend zur "kostenlosen" Vertragsverlängerung zu erscheinen hat eine Aktualisierung des Betriebssystems.
Naja, vielleicht versteckt sich das ja trotzdem hinter den "Touch" und "Klick"-Versionen.
Ich hab eh so ein bisschen den Eindruck als würde der PC aus "normalen" Haushalten verschwinden und durch Tablets und Smartphones ersetzt werden. Diese würden ja durch die "Touch"-Versionen abgedeckt.
Bei Gamern und im im Business-Bereich ist an ein Verschwinden von PC natürlich nicht zu denken und auch nicht an ein Maussterben. Alleine der Gedanke daran den ganzen Tag mit dem Arm über die Bildschirme zu fummeln tut ja schon weh.
(Wer Ironie findet, darf sie behalten)