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  • Microsoft: Fast jeder zweite ist ein Update-Muffel

    Spätestens seit Windows XP sind Updates eigentlich fast ohne Zutun des Anwenders möglich, der allenfalls den Rechner Neustarten muss. Allerdings ist dies gekoppelt mit den Updatezyklen laut einer Studie kein Garant dafür, dass Anwender auch Updates installieren. Fast jeder zweite ist ein Update-Muffel.

    Im Oktober 2003 führte Microsoft den monatlichen Updatezyklus ein - damals noch mittwochs. Seit diesem Tag werden Microsoft-Produkte regelmäßig auf den aktuellen Stand gebracht. Man dürfte also davon ausgehen, dass eigentlich alle Nutzer immer auf dem aktuellen Stand sind, aber wie Microsoft festgestellt hat, entpuppt sich fast jeder zweite als Update-Muffel.

    Die Studie stammt vom Microsoft-Unternehmen Skype, die zusammen mit Norton und Tomtom ermittelt haben, dass 37 Prozent der erwachsenen Deutschen keine Updates installieren. Ein relativ guter Wert im internationalen Vergleich. In den USA sind es 42 Prozent, in Großbritannien 41 Prozent. Unverständlich, wo doch zahlreiche Anwendungen Updates mehr oder minder automatisiert installieren.

    "Viele Nutzer ignorieren Updates oftmals, weil sie nicht wissen wofür sie wichtig sind", so Michael Kranawetter, Chief Security Advisor bei Microsoft Deutschland, und das bestätigt auch die Studie von Skype. Ein Viertel der Nutzer haben dort angegeben, dass sie gar nicht wissen, was ein Update bewirkt. Es kommt sogar vor, dass Nutzer hinter Updates Schadsoftware vermuten, dabei enthalten Updates oftmals Patches, die potenzielle Sicherheitslücken schließen und Cyberkriminelle abwehren", so Kranawetter weiter. Dabei ist in der Regel das Gegenteil der Fall. Neben dem Stopfen von Sicherheitslücken werden auch Funktionen verbessert und zuweilen auch die Leistung erhöht.

    In der Galerie: Virenscanner im Test: Welche Antivirus-Software schützt Ihren Rechner am Besten?

  • Es gibt 29 Kommentare zum Artikel
    Von laurens
    Ich lass mich benachrichtigen, schau sie mir an und update dann. Immer Zeitnah, vor allem bei Sicherheitsupdates…
    Von ruyven_macaran
    Davon abgesehen ist es eigentlich ziemlich egal, wieviele Viren es für ein Betriebssystem gibt. Die Frage ist,…
    Von Threshold
    Was aber daran liegt dass Linux nun mal nicht so verbreitet ist.Es ist sinnfrei einen Virus für ein OS zu schreiben…
    Von Research
    Eher nicht. 99,9999999999% aller Viren können einem Unix nichts anhaben da sie für Windows geschrieben sind. Was es…
    Von Kredar
    Wenn man die Meldung nicht sieht und es "wegdrückt", dann ist einem die Software wohl egal . Aber dann jammern wenn…
      • Von laurens Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich lass mich benachrichtigen, schau sie mir an und update dann. Immer Zeitnah, vor allem bei Sicherheitsupdates.
        Optionale Updates schaue ich mir genau an und entscheide dann, ob ich sie brauche.
        Bei Software gibt es Situationen, die mich nicht updaten lassen, sondern die neue Version erst als 2.-Installation installieren lassen. Wenn alles läuft übertrage ich dann meine Einstellungen.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Davon abgesehen ist es eigentlich ziemlich egal, wieviele Viren es für ein Betriebssystem gibt. Die Frage ist, wieviele wirklich neue, komplett ausgereifte und funktionale in einem bestimmten Zeitraum dazu kommen.
        Für Windowsanwendungen soll es mitlerweile ganze Baukästen geben, mit denen sich leicht jeder Spamer und möchte-gern Botnetzbetreiber seinen Trojaner zusammenstellen kann. Das pusht die Zahl der Schädlinge (zusätzlich zu den vielen alten), aber die bereits etablierten Gegenmaßnahmen kann es nicht aushebeln. Wirklich gefährlich wird nur alle paar Jahre mal ein einzelner Schädling - und selbst da gab es schon sehr lange keinen mehr, der nicht auf Phishing-Methoden setzte und Mithilfe des Users brauchte. (ein Verfahren, vor dem User, die sich an Linux rantrauen würden, i.d.R. sowieso sicher sind )
      • Von Threshold Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Was aber daran liegt dass Linux nun mal nicht so verbreitet ist.
        Es ist sinnfrei einen Virus für ein OS zu schreiben das nur von wenigen Prozent benutz wird.
        Außerdem geht es heute eher um ausspionieren. Und die meisten Windows Nutzer die ihre Bank Geschäfte online machen oder online einkaufen haben keine Ahnung von ihrem System.
        Ich z.B. habe die Update Funktion abgeschaltet und update nur noch manuell indem ich bei den Windows Update den Nach Updates suchen Button klicke.
        Das lohnt sowieso nur 1x im Monat da Windows nur 1x im Monat Updates heraus bringt.
      • Von Research Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von da brew
        Sorry, aber das ist meiner Meinung nach halt ne ziemlich naive Sicht der Dinge.[]

        Eher nicht. 99,9999999999% aller Viren können einem Unix nichts anhaben da sie für Windows geschrieben sind. Was es gibt sind Sicherheitslücken über die man Rootrechte erhalten kann. Da is Win aber nicht besser. Zumal bei Linux ab Bekanntwerden nach ca 1d ein Patch raus kommt.
      • Von Kredar Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Wenn man die Meldung nicht sieht und es "wegdrückt", dann ist einem die Software wohl egal . Aber dann jammern wenn alles nicht mehr läuft wie es soll . Und ein Neustart dauert vielen wohl zu lange. Naja, mir nicht die Update kommen zuverlässig rein, und ab und an muß man eben neu starten. Was ist da so schlimm dran? Nichts, danach läuft ja alles einwandfrei .

        mfg
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Microsoft: Fast jeder zweite ist ein Update-Muffel
Spätestens seit Windows XP sind Updates eigentlich fast ohne Zutun des Anwenders möglich, der allenfalls den Rechner Neustarten muss. Allerdings ist dies gekoppelt mit den Updatezyklen laut einer Studie kein Garant dafür, dass Anwender auch Updates installieren. Fast jeder zweite ist ein Update-Muffel.
http://www.pcgameshardware.de/Windows-7-Software-216454/News/Microsoft-Fast-jeder-zweite-ist-ein-Update-Muffel-1024156/
13.09.2012
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2012/07/Virenscanner-Antivirus-Software-Test.JPG
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