Windows 10: Verbreitung verliert weiter an Fahrt
Daten von Netmarketshare legen offen, dass die Verbreitung von Windows 10 weiter an Fahrt verliert. Angesichts des kostenlosen Upgrades von Windows 7 und 8 dürften die Zahlen alles in allem enttäuschend sein. Doch es ist noch Zeit und für Dezember ist mit Besserung zu rechnen, da das große Herbst-Update veröffentlicht wurde.
Die Verbreitung von Windows 10 verliert zunehmend an Tempo, wie nun auch aus einer Untersuchung von statsita.com hervorgeht, die auf Daten von Netmarketshare beruht. Vom fallenden Interesse berichteten wir bereits mehrfach anhand anderer Daten, etwa von Steam. Statista analysiert: "Laut Daten von Netmarketshare kommt die neueste Version des Microsoft-Betriebssystems im Oktober auf einen Desktop-Marktanteil von fast acht Prozent. Zum Vergleich: Das populäre Windows 7 (aktueller Marktanteil 56 Prozent) schaffte zum selben Zeitpunkt 7,7 Prozent, Vorgänger Windows 8 brachte es nur auf 2,3 Prozent. Dennoch ist der Start von Windows 10 nicht so gut, wie es auf den ersten Blick scheint. Schließlich bietet Microsoft das Betriebssystem Millionen Windows-Nutzern als kostenloses Update an."
Das Bild hatte sich so schon vergangenen Monat abgezeichnet. Auch auf Steam verliert die Verbreitung von Windows 10 an Fahrt. Das kommt auch wenig überraschend, denn die Frühumsteiger sind versorgt. Die große Frage ist nun, wie viele Anwender Microsoft noch bis Sommer 2016 zum kostenlosen Wechsel überreden kann. Danach soll es keine kostenlosen Upgrades mehr geben.
Angesichts der Tatsache, dass Windows 10 für Besitzer eines aktivierten Windows 7 oder 8 kostenlos ist, darf man von der Adaptionsrate auch ein wenig enttäuscht sein. Insbesondere Microsoft dürfte wohl gehofft haben, dass sich mehr Anwender freiwillig für Windows 10 entscheiden. Für den Dezember gibt es aber gute Chancen auf bessere Zahlen, denn seit 12.11. ist das große Herbst-Update verfügbar und man darf wohl davon ausgehen, dass dies noch einmal ein paar Umsteiger anziehen dürfte. Viele hatten schon im Vorfeld gesagt, dass sie bis Herbst warten wollen.


Warum bist du auf Windows 10 umgestiegen? Gibt doch überhaupt keinen Grund, außer das blöde DX12 und noch so ein paar viel blödere Dinge?????
Gründe wird es immer massig geben etwas zu nutzen oder zu lassen genauso die Preisgestaltung von Win 10 -> Gratis oder Umsonst
"Denken tut weh und wird schlecht bezahlt." war der Spruch meines Studiengangsleiters damals und er hatte Recht.
Es ist kein Problem sich da einzuarbeiten aber einarbeiten kostet Zeit, Kraft und Überwindung für den User. So lange er keinen echten Anreiz hat das zu tun wird er es nicht tun. Wenn System ALT alles kann was der Standarduser will wird er nicht auf System NEU umstellen wollen wenn ihn das auch nur 10 Sekunden Aufwand kostet.
Und Menschen arbeiten sich ständig freiwillig in neue Dinge ein aus kleinsten Beweggründen, da ist der Aufwand für die Einarbeitung in Win10 (oder auch Win8.1) geradezu lächerlich gering. Ob einem ein halber Tag Einarbeitungszeit als zu hohe Einstiegshürde gilt, muss wohl jeder selbst entscheiden.
"Denken tut weh und wird schlecht bezahlt." war der Spruch meines Studiengangsleiters damals und er hatte Recht.
Es ist kein Problem sich da einzuarbeiten aber einarbeiten kostet Zeit, Kraft und Überwindung für den User. So lange er keinen echten Anreiz hat das zu tun wird er es nicht tun. Wenn System ALT alles kann was der Standarduser will wird er nicht auf System NEU umstellen wollen wenn ihn das auch nur 10 Sekunden Aufwand kostet.
Der Standardnutrzer hat nunmal in seltenen Fällen den Durchblick was Win10 mehr für ihn leisten kann und was er davon braucht falls zutreffend - für alle anderen müssen als Anreiz eben tolle bunte Werbung und das "das ist voll neu und so" reichen.
Da das nicht geklappt hat gibts nun als Zusatzanreize noch "es ist umsonst!!" und "DX12 geht aber nur mit Win10" und "wird automatisch mit WinUpdate verteilt" und "Ständige Updatemeldungen nerven dich" und "neue PCs gibts nur noch mit Win10 (demnächst)".
Noch mehr Anreize werden so langsam schwierig auffindbar - und TROTZDEM setzt sich das System nur sehr sehr schleppend durch.
Abgesehen davon gibt es zig verschiedene Zielgruppen für Windows und nicht DIE EINE. Den Windows-Durchschnitts-User, den du hier erwähnst, den gibt es allerdings nicht.