Harte Kritik: Microsoft Store laut Entwickler für Kunden uninteressant
Die vor einiger Zeit von Windows Store in Microsoft Store umbenannte Plattform für Apps wird laut einem französischem App-Entwickler von Kunden weitestgehend ignoriert. Und das, obwohl das Unternehmen selbst viele Ressourcen in das Projekt steckt. Auch der Erfolg von Windows 10 im Allgemeinen hat kaum positive Auswirkungen. Das Problem liegt wohl in der Infrastruktur von Windows 10 an sich.
Das Geschäft mit den Apps boomt und alle wollen daran teilhaben. Doch Microsoft hat bisher offensichtlich Schwierigkeiten, ihren Microsoft Store erfolgreich zu etablieren. Die vor einiger Zeit noch als Windows Store bekannte Plattform wird von einigen Kunden immer noch zu Teilen ignoriert. Dies hat mehrere Gründe. Bei PC-Spielern liegt das Desinteresse zum Beispiel an den diversen kleinen Einschränkungen von UWP-Spielen. Laut einem französischen App-Entwickler ist die Ablehnung jedoch viel tiefgreifender.
Das Studio Webrox bietet die App Tubecast an, mit deren Hilfe sich Videos drahtlos verschicken lassen. Die Software ist für diverse App-Stores erhältlich. Neben iOS und Android eben auch für den Microsoft Store. Das Unternehmen wurde von Windows Central gefragt, ob sich der allgemeine Erfolg von Windows 10 auch positiv auf die Absätze der Apps auswirken würde. Dies wurde verneint. Die Abneigung gegenüber dem Microsoft Store geht laut dem Studio über das Betriebssystem hinaus.
Kunden hätten generell kein Interesse an der App-Plattform. Grund hierfür ist die allgemeine Infrastruktur von Windows. Nutzer haben keinen Grund, den App-Store aufzurufen. Die meisten Downloads erfolgen über den jeweiligen Internet-Browser und Gamer nutzen eher Plattformen wie Steam. Lediglich Besitzer eines Windows-Smartphones haben den Microsoft Store am Leben gehalten. Doch auch hier ist ein Großteil abgesprungen. Microsoft selbst ist sich der Lage wohl bewusst und wird laut dem Bericht kaum Ressourcen in die Plattform stecken.

Der Store ist von Microsoft !
Was soll der schon Taugen ?!
Siehe Windows Phone , W10 Update , Xbox one usw.........
Microsoft nervt nur noch
Schritt 1 wäre Mal einen Downloadmanager einzubauen welcher den Namen auch verdient. Dass 30GB Downloads komplett neu starten wenn zwischendurch die Verbindung unterbrochen wird ist sowas von 90er. Das BitTorrent Protokoll ist nun mehr als 15Jahre alt und vielfach bewährt. Wenn MS nichts eigenes auf die Beine gestellt bekommt sollen sie halt das nutzen.
Ich nutze den Microsoft Store zwar, aber dort was kaufen fällt mir im Traum nicht ein. Ich nutze die kostenlosen Apps wie die Wetter App, die Web.de App, den ABP Plugin für Edge (und selbst den Edge Browser nutze ich nur für Internetseiten die mit Google Chrome mehr schlecht als recht, oder gar nicht laufen), und div. andere kleine Apps, wie den WiFi Analyzer. Dementsprechend nutze ich den Store dann auch um Updates der Apps vorzunehmen.
Die Apps habe ich auf dem Laptop, weil ich die Apps auch sehr gerne auf mein Android Smartphone nutze, und ich diese dort schon recht praktisch finde.
Software, und Spiele vom Microsoft Store erwerbe ich dagegen überhaupt nicht. Spielen auf dem Office confertible Laptop kann ich eh vergessen. Und erworbene Software könnte ich nur auf diesen Laptop nutzen, da er der einzige Windows 10er PC ist. Software wie Office, Bild-, und Videobearbeitung, ... installiere ich auf PCs die längerfristig vorhanden sind. Sprich auf Desktop PCs, den Laptops wechseln bei mir schneller mal den Besitzer als ein Desktop PC. Diese Desktop PCs laufen wunderbar seit je her, und völlig zuverlässig mit Windows 7, warum also Upgraden auf Windows 10?
Ist wie mit Musik, und Filmen, da will ich die Wahl selbst haben wo und wie ich diese konsumieren will. Daher kaufe ich Musik, und Filme nur auf Plattformen wo ich die Wahl habe diese zu hören, und oder anzuschauen, oder gleich als CD, MP3, oder BlueRay.
M.W.n. kann man unter Win 10 noch nicht einmal per Sideloading "Apps" installieren, welche die selben Rechte haben wie ein ganz normales Programm. Unter Android kann ich problemlos auf die System-APIs zugreifen und z.B. verhindern, dass das Tablet in den Stromsparmodus geht oder den Bildschirm ausschaltet oder mit der App die Systemlautstärke verstellen. Für meinen Radiowecker ist das schlicht unumgänglich, für sowas will ich doch nicht zusätzlcih noch an drei Stellen die Systemkonfiguration verdrehen, was bei der automat. Lautstärkeanpassung in Abhängigkeit des Internet-Senders auch garnicht geht.
Das Fehlen solcher Möglichkeiten zusammen mit den Zwang, für iOS mit einem aktuellen Apple-Gerät entwickeln zu müssen, ist für mich schon seit Jahren der Grund, mein iPhone nur deshalb zu nutzen, weil es mir mein Arbeitgeber kostenlos zur verfügung stelt. Privat würde ich mir niemals ein Apple-Gerät kaufen.
Hat MS eigentlich mittlerweile den Bug behoben (sorry, das Feature konfigurierbar gestaltet), dass man eine App nur exakt einmal starten kann? Was bei NPP noch akzeptabel sein mag ist es für mich bei einem Bildbetrachter nicht. Ich finde jedenalls keine einfache Möglchkeit, die Instagram-App mehrmals zu starten. Das ist die einzige App, die auf meinem Win-Tablet läuft, alles andere sind vernünftige Programme.
Bei iOS darf ich nichts, außer ich verlagere alles ins Apple-Universum und zahle neben der HW auch noch dafür, dass ich privat ein paar Apps für mich selber entzwickeln darf. Bei Android kann ich ohne Rootrechte noch nicht einmal eine MicroSD-Karte normal nutzen (mein Spiecher gehört mir, zeitweise hatte ich VisualStudio auf dem Tablet auf einer SD-Karte installiert), Und wenn ich sehe, wie oft mein Linux Mint 18.3 mir Updates andrehen will (es sollte eigentlich kein Rolling-Release sein, aber ich habe die Definition von LTS wohl falsch verstanden, Support bis 2021 bedeute halt nicht, dass man nicht alle zwei Tage mit Updates genervt wird), dann ist das ohne manuelle Umkonfiguration auch nicht besser wie ein Win 10.
Es geht mir nicht auf die Nerven.
Ich muss nicht jedesmal ein Passwort eingeben, die Werbung kann ich ausschalten, das Download-Verhalten einfach und übersichtlich steuern und das Ding startet unauffällig im Hintergrund.
Achja, und es funktioniert. Schon von Beginn an.
Vielleicht sollte MS mal darüber nachdenken, dass jeglicher "Service", den ein Kunde annehmen soll für IHN sein muss und nicht in erster Linie die eigenen Interessen bedient.
Ich finde Windows 10 nach wie vor schrecklich, auch wenn es sich als ziemlich kompatibel und stabil erwiesen hat auf meinem NB.
Aber selbst mit allen abgeschalteten "Services" (wieder *hust*), habe ich nie das Gefühl, dass mir der PC noch gehört.
Und UWP schlägt genau in diese Kerbe. "Exklusiv" für PC / Microsoft Konsolen zu kaufende Titel kann man nur darüber spielen. Solche Praktiken lässt sich der Kunde in Zeiten absoluter Spieleflut nicht mehr gefallen. Auch EA / Ubi haben ihre dicken Jahre hinter sich.
Die Logik darf nicht sein, wenn du Spiel A spielen willst, dann aber nur zu meinen Bedingungen. Es sollte sein: Du hast Lust auf Spiel A? Komm, wir laden dich ein: Ziehe es über unsere Plattform und du bist alle möglichen Sorgen los. Woanders gibt es das auch, aber wieso solltest du das wollen?
(Und ja ich weiß, wie Steam mit HL2 groß geworden ist. HL2 war mir aber ziemlich egal. Mein Steam-Account ist deutlich jünger und ich weiß nicht mal mehr für welches Spiel ich den angelegt hatte...)
So bekomme ich dann z.b. bei Uplay von haus aus schon einen 20% Rabatt im tausch gegen erspielte Währung, oder Origin mit ebenfalls Rabatten und billigen Mitgliedschaften für eine große Vault Bibliothek.
Unterm Strich ist es also so oder so gut für uns das Steam nicht die einzige Plattform auf dem Markt ist, denn ein Monopol ist für den Endverbraucher NIEMALS gut, das sieht man ja an anderen oben erwähnten systemen.