Windows 10 scheitert weiterhin an 700 Millionen Systemen

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Microsoft: Windows 10 scheitert weiterhin an den 700 Millionen Systemen
Quelle: PC Games Hardware

Im aktuellen Quartalsbericht spricht Microsoft zum wiederholten Mal von fast 700 Millionen Systemen, auf denen Windows 10 zum Einsatz kommt. Da es dieselbe Aussage bereits im März von einem Mitarbeiter gab, gibt es die Vermutung, dass Windows 10 nur noch verhältnismäßig wenig neue Kunden gewinnen kann.

Die Kundengewinnung durch Windows 10 scheint angeblich nur noch langsam zu voranzuschreiten. Das seit fast genau drei Jahren als Vollversion erhältliche Betriebssystem hat - wohl auch aufgrund der Umsteigeaktionen zum Start - schnell viele Nutzer gewinnen können. Laut Terry Myerson, ehemaligem Leiter der Windows-Sparte, kam Windows 10 Ende März auf fast 700 Millionen Geräten ("nearly 700 million") zum Einsatz. Im nun von Microsoft veröffentlichten Bericht für das vierte Quartal 2018 (Fiskaljahr) spricht der CEO des Unternehmens, Satya Nadella, ebenso von "nearly 700 million".

700 Millionen Systeme, und dann doch nicht

Ende Mai hat das Unternehmen auf einer Entwicklerkonferenz verkündet, dass die Grenze der 700 Millionen Systeme überschritten wurde, die Aussage wurde jedoch revidiert - dem Unternehmen ist damals anscheinend ein Fehler unterlaufen.

Microsoft gibt leider keine genauen Zahlen heraus, sodass nicht klar ist, wie sich beiden Werte vom März und nun vom Juli wirklich unterscheiden - denn "nearly" ist ein dehnbarer Begriff. Die Aussage kann sich zudem nicht nur auf die Zahl der Systeme beziehen, sondern auch auf das erwartete Wachstum.

Ob der Zuwachs an Windows-10-Systemen nun weitestgehend stagniert ist oder ob schlicht die Erwartungen von Terry Myerson vom März 2018 nicht erfüllt wurden, lässt sich nicht sagen. Zumindest dürfte Microsoft in Zukunft das Überschreiten der 700 Millionen Systeme verkünden; je nach Zeitpunkt der Bestätigung kann man den reellen Zuwachs über die Zeit dann zumindest grob einschätzen.

Quelle: Neowin.net

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    • Kommentare (174)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gimmick
        Zitat von Two-Face
        Das paradoxe ist ja, je mehr sich Linux versucht am Massenmarkt alá Windows und MacOS zu orienteiren, desto schlechter wird Linux.
        Bestes Beispiel: Ubuntu.

        Seit den neuen Kernel-Versionen laufen ältere Rechner unter Ubuntu immer schlechter und bekommen teils Probleme mit W-LAN-Adaptern und Touchpads.
        Dabei lag die große Stärke von Linux eigentlich immer darin, auch auf alten PCs schneller bzw. besser zu funktionieren, als Windows, dank effizienterem Ressourcenmanagement.
        Zitat von Two-Face
        Nur doof, dass sich so viele Distris inzwischen an Ubuntu orientieren.
        Das gilt auch für die Treiberpolitik.
        Wenn es so einen Trend geben sollte, liegt der Vorteil der Linux-Welt darin, dass man konservativere Distributionen nutzen kann, oder direkt wieder zum alten Kernel zurück gehen kann.
      • Von Gimmick
        Zitat von Two-Face
        Das paradoxe ist ja, je mehr sich Linux versucht am Massenmarkt alá Windows und MacOS zu orienteiren, desto schlechter wird Linux.
        Bestes Beispiel: Ubuntu.

        Seit den neuen Kernel-Versionen laufen ältere Rechner unter Ubuntu immer schlechter und bekommen teils Probleme mit W-LAN-Adaptern und Touchpads.
        Dabei lag die große Stärke von Linux eigentlich immer darin, auch auf alten PCs schneller bzw. besser zu funktionieren, als Windows, dank effizienterem Ressourcenmanagement.
        Zitat von Two-Face
        Nur doof, dass sich so viele Distris inzwischen an Ubuntu orientieren.
        Das gilt auch für die Treiberpolitik.
        Wenn es so einen Trend geben sollte, liegt der Vorteil der Linux-Welt darin, dass man konservativere Distributionen nutzen kann, oder direkt wieder zum alten Kernel zurück gehen kann.
      • Von Two-Face Lötkolbengott/-göttin
        Nur doof, dass sich so viele Distris inzwischen an Ubuntu orientieren.
        Das gilt auch für die Treiberpolitik.

        Und betroffen sind von den Problem so weit ich weiß eine ganze Menge Hersteller, u.a. Acer, Samsung und auch Dell.
        Gestern funktionierte es noch wunderbar, nach entsprechendem Update spinnt plötzlich das W-LAN.

        Mein Acer-Notebook ist auch nicht mehr das neueste, hat das Problem aber zum Glück - bis jetzt - noch nicht.
        Habe aber in der c't von dem Problem gelesen und höre auch im Internet immer öfter davon.^^
      • Von Gast1772925001
        Das trifft nur zu, wenn das schrottige Hardware wie bei Laptops ist.
        Ich nutze Lubuntu auf nem Pentium 3 Coppermine 600 und 384 MB RAM, funktioniert prima.

        Zudem ist für den Kernel nicht Canonical verantwortlich, sondern der Linus.
      • Von DaStash Trockeneisprofi (m/w)
      • Von Two-Face Lötkolbengott/-göttin
        Das paradoxe ist ja, je mehr sich Linux versucht am Massenmarkt alá Windows und MacOS zu orienteiren, desto schlechter wird Linux.
        Bestes Beispiel: Ubuntu.

        Seit den neuen Kernel-Versionen laufen ältere Rechner unter Ubuntu immer schlechter und bekommen teils Probleme mit W-LAN-Adaptern und Touchpads.
        Dabei lag die große Stärke von Linux eigentlich immer darin, auch auf alten PCs schneller bzw. besser zu funktionieren, als Windows, dank effizienterem Ressourcenmanagement.
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