Nach Windows 10: Windows 7 und Windows 8.1 sammeln vermeintlich mehr Daten [Update]
Laut winaero.com will Microsoft nach der Veröffentlichung von Windows 10 auch mit den Versionen 7 sowie 8.1 mehr Daten sammeln. Dazu wurden vier Updates veröffentlicht, die zusätzliche Telemetrie-Daten an zwei Microsoft-Server übermitteln, sich zum Glück relativ einfach wieder deinstallieren lassen. Auf unserem Test-PC konnten wir die Updates ebenfalls finden.
Update vom 09.09.15:
Gestern war der zweite Dienstag eines Monats und damit Microsofts Patch-Day. Die im Originalartikel genannten Updates sind darin eingeflossen, wobei KB3022345 und KB3068708 "empfohlen", KB3075249 sowie KB3080149 hingegen nur als "optional" angegeben werden. Je nach den vorgenommenen Einstellungen werden also gar keine, die ersten zwei oder alle vier Updates automatisch installiert.
Heise.de gibt bei dem Thema allerdings Entwarnung: Die erweiterten Telemetrie-Datensammlungen von Windows 10 werden mit den Updates nicht in Windows 7 und 8.x eingeführt. Einmal wird das "Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit" aktualisiert, das sich aber ohnehin deaktivieren lässt und bei jedem Programm-Erststart nach Erlaubnis zur Ausführung fragt. Zudem wird die Fehlerberichterstattung um neue Datenpunkte erweitert: Bei einem Prozess mit niedriger Verbindlichkeitsstufe wird nunmehr ermittelt, ob der über die Benutzerkontensteuerung versucht, seine Rechte zu erweitern. Zwei Updates beheben zudem nur Fehler.
Originalartikel vom 25.08.15:
Schon seit der Veröffentlichung hat Microsoft mit Windows 7 Daten gesammelt, mit dem Nachfolger 8 beziehungsweise später 8.1 noch etwas mehr. Mit Windows 10 wurden die zu übermittelnden Daten nochmal erhöht, selbst über Registry-Hacks lassen sich die nicht komplett abstellen. Wie winaero.com berichtet, sind ähnliche Maßnahmen inzwischen auch in Windows 7 und 8.1 eingeführt worden.
Verantwortlich dafür sind die vier Updates KB3068708, KB3022345, KB3075249 und KB3080149; bei allen vieren gibt Microsoft an, weitere Telemetrie-Daten zu sammeln, welche die "Nutzererfahrung" verbessern sollen. Wer die automatischen Windows-Updates eingeschaltet hat, installiert die besagten Updates automatisch. Nutzer haben allerdings das Glück, dass die Funktionen nicht direkt im Betriebssystem verankert sind.
Unter der "Systemsteuerung > Programme > Programme und Funktionen > Installierte Updates anzeigen" können einzelne Updates wieder deinstalliert werden, wenn man sie denn in der unübersichtlichen Liste findet. Zwei der Updates sind vom 24.08. Die Datenerhebungen müssen damit immerhin nicht erst mehr Registry-Hacks eingeschränkt werden. Laut winaero.com werden die Daten nach der Installation an die beiden Server "vortex-win.data.microsoft.com" und "settings-win.data.microsoft.com" gesendet, blockieren ließen sich die Übermittlungen abgesehen von einer Deinstallation nicht.
Quelle: winaero.com

Letztendlich dürfe alles wurst sein. Der/die können doch ruhig wissen, das ich 30 Min am Tag telefoniere und mit wem, das ich 2 mal im Monat Tee bei Amazon bestelle, mich 5 mal die Woche in mein Banking einlogge, ich 154 Freude auf Facebook habe, letzte Woche meine Waschmaschine kaputt gegangen ist, ich täglich 2 Std WoT daddel und ne ganze Zeit lang Twitch schaue. Wenn sie mit all den Daten über mich glücklicher werden, warum nicht? Diese sammelei findet schon jahrelang statt, aber erst nach einigen richtigen Krachern (NSA Affären, Windows10 ua) fängt man JETZT an, drauf rum zu kauen, wo das Kind eh schon in den Brunnen gefallen ist. Ich muss ja immer schmunzeln, wenn ich diese Leute sehe, die denken, wenn sie in Win10 bei den Sicherheitseinstellungen was deaktivieren, das sie dann sicherer wären... Nunja, wie oben schon mal geschrieben wurde, selbst win7/8 hat schon alles wichtige übertragen, was zu übertragen war, weswegen man nun eigentlich bedenkenlos Win10 installieren kann.
Das wirklich wichtige, auf das es ankommt ist sicher, dazu gehören: per sms zu bestätigende Passwörter... die Transanktionsnummern fürs onlinebanking, die zu Hause per "Hardwaregerät" generiert werden....die Rente
Die Dummen sind letztendlich nur die, die "was zu verbergen haben" was ja dank gläsernem Menschen immer schwieriger wird, ich meine das "verbergen" sprich die Privatspähre.
Die ganze Umwelt sammelt Daten... immer, überall und rund um die Uhr. Merken tun die wenigsten was davon und wenn, dann auch nur, wenn oben genannte Events eintreten, wie die bekannte NSA Spionagegeschichte, bzw aktuell halt die Win10 Datenschutzthematik und diese Ereignisse auch weit genug bekannt gemacht werden, durch Medien, Foren usw. 95% der Aktivitäten laufen im Untergrund ab, von den keiner was mitbekommt und es demzufolge auch niemanden juckt.
Von daher sehe ich diese ganze Geschichte eher gelassen, passe mich an diese "Veränderungen"an, stelle mich drauf ein und dann kann das Leben weitergehn.
Windows 10 ist wirklich ein tolles Betriebssystem keine frage aber warum ist Microsoft so scharf darauf Daten zu sammeln sollte uns zu Denken geben.
Und man sollte auch nicht alles gut finden oder unterstützen nur weil es jetzt so ist wie es ist auch eine Kindische und einfache Einstellung.
Ich könnte ohne Probleme zu Windows 7 oder 8.1 zurück ändert sich dann was für mich glaube kaum?!?
Schade das einfach alle Games auf Windows zu hause sind der weg von Steam ist ein weg in die Richtige Richtung aber wird noch lange dauern oder sogar wieder einbrechen :/
Als Kunde fühle ich mich ausgenutzt!
PS. Von Computerbase halte ich nichts sehr Arrogante Menschen dort unterwegs und die Mods machen was sie wollen, deshalb bin ich hierher gewechselt.
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