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Games World
      • Von Samba1984 Gesperrt
        Zitat von m4soN
        Ähm ok, also ich downloade nicht den neuen Treiber und starte dort das Setup, sondern "cleane" vorher mit der Installierten Software. Habe ich dich da richtig verstanden?

        nein. du ladest den neuen treiber und installierst ihn danach einfach,,, er macht alles von alleine.

        In der heutigen Zeit brauch man keine Cleaner mehr
      • Von uka PCGH-Community-Veteran(in)
        Also als Entwickler hat Gameworks viele Vorteile, kannst von überall Arbeiten, scheller als normal weil es viele Tools und fertige Sachen mitbringt und zudem gibt es permanent Support von Nvidia. Der Code/Gameworks selbst wird auch direkt von Nvidia gepflegt und gewartet, so das keine Optimierung an teilen vorgenommen werden muss, der damit erstellt wurde.

        Je nach Projekt gibt es sogar massive Unterstützung (Programmierer) durch Nvidia.

        Was könnte der Entwickler machen um AMD "entgegen" zu kommen? Bereits vor ab hin und wieder Testversionen schicken. Aber ansonsten muss man aus kaufmännischer Sicht halt klar sagen, dass Gameworks die Entwicklung verbessert/beschleunigt, während Mantle eine zusätzlicher Renderpfad ist, der implementiert werden muss.

        Das Nvidia den Code nicht "öffnet", sollte für jeden klar sein, der arbeitet .
      • Von Wuxia Schraubenverwechsler(in)
        Ich kann nur nochmal auf den Artikel Nvidia’s GameWorks program usurps power from developers, end-users, and AMD | ExtremeTech verweisen.

        Es sieht nicht danach aus, als würde NVIDIA aktiv AMD bremsen oder benachteiligen.
        Es sind eher Tricks, die darauf setzen, was NVIDIA besonders gut kann.
        Von Tesselation-floods wird zum Beispiel geredet. NVIDIAs GameWorks Bibliotheken setzten z.B. stark auf Tesselation um Oberflächen leicht plastischer erscheinen zu lassen. NVIDIAs Hardware ist besonders stark bei Tesselation, AMD schwächelt da etwas und geht andere Wege um Plastizität zu erreichen. Wenn jetzt die Bibliotheken dieses Feature pushen, hat der andere das Nachsehen und kann nichts dagegen machen.

        Für mich stellt sich die Situation wie folgt dar:
        - NVIDIA geht auf Studio zu und sagt: wir bieten Euch Unterstützung / Vertrag / Hilfe, die Euch die Arbeit vereinfacht (machen andere Hersteller wie AMD auch)
        - NVIDIAs GameWorks ist eine eigene propriätäre Tool- / Bibliotheken-Sammlung, auf die nur NVIDIA Zugriff und Einsicht hat (weder der Developer des Spiels noch die Konkurenz)
        - Wenn jetzt AMD Ideen hat, was man an Einträgen oder Code verbessern könne (mal angenommen, sie hätten Einsicht, die sie ja nu nicht haben), dann müssen sie NVIDIA dazu bewegen, diese in Ihren Bibliotheken aufzunehmen. Und NVIDIA wird natürlich sagen: "NÖ! Unser Eigentum".
        - AMD bleiben nur noch Drittmittel für die Optimierung, heißt an eigenen Grafiktriebern rumschrauben - was natürlich unschöner ist, als den ausführenden Code an erster Stelle zu optimieren (Bildlich gesprochen: man muß mit Aufsätzen, Adaptern und Pflastern arbeiten, anstatt gleich das passende Werkzeug einzusetzen.)

        Und das ist im Grunde das, was auch der Forbes-Artikel versucht auszudrücken.
        AMD setzt eher auf offenen Code und Verbesserungen am Programm beim Developer, was allen zugute kommt (mag sein, dass wenn AMD Exklusive Zusammenarbeits-Vertäge mit einem Spielehersteller hat, NVIDIA erst späht an den Code kommt um selbst zu optimieren, aber sie kommen immer noch dran. Das gab es bisher hü und hott auf beiden Seiten.)
        Mit GameWorks ist das nun anders, weil essentielle Teile des Game-Codes proprietär einem der konkurierenden Hardwarehersteller gehören und der andere das Nachsehen hat - und zwar richtig: diesmal ist man dem Gutwill der Konkurenz ausgeliefert.

        Der Game-Developer hatte Anfangs Vorteile davon: er hat sich die Arbeit erleichtert und Geld und Mühe gespart. Ob sich das rächt, hängt allein vom Konsumenten ab. Die Konkurenz kann da herzlich wenig machen. Im Grunde liegt es am Käufer, nun mit den Füssen zu wählen, ob er so etwas mitmacht oder verweigert - wie so oft.
        Aber erst mal ist das Kind in den Brunnen gefallen.
      • Von Astra-Coupe Sysprofile-User(in)
        Das schreit doch förmlich nach der Hackerszene für mich. Die kümmern sich nicht großartig darum ob NVidia sagt "du du du, das verbiete ich dir genauer anzuschauen" sondern machen die "schwarze Box" einfach auf und analysieren ob es den Tatsachen entspricht das NVidia hier effektiv AMD-Nutzer versucht zu benachteiligen. Dann in der Szene ne offizielle News rausbringen und die grüne Fraktion wird sich so schnell von dem Rufschaden nichtmehr erholen den man sich durch so ein Vorgehen redlich verdient hat. Allerdings glaube ich das es wirklich nur das Problem der Optimierung gibt seitens AMD und hier keine andere Hardware benachteiligt wird durch den Code. Trotz allem ist es eine Ferkelei überhaupt so einen Mist zu unterstützen durch deren Einsatz. Da würde ich als Entwickler wirklich lieber ein normales Spiel basteln und dann beiden Seiten die gleichen Chancen einräumen. Die können ja hinterher immernoch genug in ihren Treibern optimieren um die Performance zu verbessern.
      • Von chiquita PC-Selbstbauer(in)
        So wie ich das jetzt auffasse ist es eine ähnliche wenn auch nicht die gleiche Situation wie damals mit Tomb Raider 2013.
        Damals hat AMD auch eng mit dem Entwickler zusammengearbeitet und Nvidia hat den finalen Code auch erst viel zu Spät erhalten.

        Ich zitiere einfach mal CB
        Zitat
        "Nvidia hat sich diesbezüglich mittlerweile zu Wort gemeldet und die Schwierigkeiten bestätigt. Demzufolge hat man bei Nvidia den finalen Code erst letztes Wochenende erhalten und hatte keine Zeit mehr, auf die Probleme zu reagieren. Vorherige Versionen sollen diese nicht aufgewiesen haben. Nvidia entschuldigt sich bei allen GeForce-Besitzern und teilt zugleich mit, dass man mit Hilfe von Crystal Dynamics daran arbeitet und schnellstmöglich eine Lösung bereit stellen möchte. Einen Termin dazu gibt es aber noch nicht."
        Quelle: GeForce-Karten mit Problemen in Tomb Raider (Update) - ComputerBase

        Jetzt stellt sich ein Problem ein, AMD darf (kann) im Grunde nicht mit Ubisoft Montreal zusammenarbeiten, weil diese den Software verwenden, aber selber keine Ahnung haben was sie nun im Grunde macht.
        Also muss AMD selber die Software analysieren, die der Konkurrent geschrieben hat und mit höchster Wahrscheinlichkeit wird das ewig dauern...
        Das ist doch totale Plörre, warum kann Nvidia nicht diesen proprietären Müll endlich mal weglassen....

        Edit: Ich mein wenn eine R9 290X fast dieselbe Leistung bietet wie eine GTX770, Ich weiß der Vergleich ist schlecht, aber wenn man bedenkt, dass die GTX770 etwa 3,2 TFlop/s leistet und eine R9 5,6 TFlop/s fragt man sich schon wo die Leistung hinverpufft, auch wenn die Leistung in keinsterweise Linear mit der theoretischen Rechenleistung korreliert^^
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1122628
Watch Dogs
Watch Dogs: Nvidias GameWorks behindert AMD bei der Optimierung - Bericht
Mit GameWorks bietet Nvidia Software-Bibliotheken für Spiele-Entwickler an, die deren Arbeit erleichtern sollen. Was genau diese Bibliotheken machen, bleibt allerdings selbst den Entwicklern verborgen, weil Nvidia den Code nicht veröffentlicht. Bei Watch Dogs sorgt dies nun laut AMD dafür, dass Optimierungen für Radeon-Grafikkarten extrem erschwert werden.
http://www.pcgameshardware.de/Watch-Dogs-Spiel-41939/News/Watch-Dogs-Nvidias-GameWorks-behindert-AMD-Optimierung-1122628/
27.05.2014
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2014/05/Watch_Dogs_Test_01-pc-games_b2teaser_169.jpg
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