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Games World
      • Von voyag3r Kabelverknoter(in)
        Meine Vorredner haben schon einiges erwähnt. Ich hatte von dem Spiel auch mehr erwartet. Die Taktikkomponente ist verglichen mit z.B. mit Silent Storm (+Sentinels) & Hammer & Sichel stark ausbaufähig.
        Meine Ranger können sich z.B. nicht hinlegen, kriechen oder gebückt bewegen. Silent Storm war von 2003 und hatte auch noch eine komplett zerstörbare Umgebung. Nach dem Motto: Die Mauer ist mir im Weg. Ok, ich sprenge mir einfach ein Loch rein. Und optisch sah das Ganze auch nicht unbedingt schlechter aus. Z.B. rieselten Blätter von den Bäumen nach der Druckwelle einer Explosion.

        Es sind bei WL2 manchmal auch Kleinigkeiten die nerven. Ein Gegner ist weit weg oder gedeckt. Um Munition zu sparen gebe ich einem Ranger das Kommando "Hinterhalt". Nach Rundenende schiesst dieser Ranger manchmal einfach automatisch, ganz egal wie grottig die Trefferchancen sind. In anderen Spielen pausiert das Spiel dann mit "Unterbrechung" und ich als Spieler entscheide ob und auf wen geschossen wird.

        Warum kann ich ein bestimmtes Gebiet nur über den jeweiligen Levelausgang verlassen? Gerade bei Zufallsgefechten nervt das teilweise.
        Eine Minimap gibt es nur im Logbuch.

        Das mit der mangelhaften Übersetzung stört mich eigentlich nicht so. Allerdings hatte ich gestern einen Bug, dass ich ein Funkgespräch nicht mehr beenden konnte. Das Spiel musste dazu erst auf Englisch umgestellt werden. Sowas ist dann aber schon ärgerlich.

        Die Stimmung und Setting sind bisher allerdings ausgezeichnet. Die hübsch gezeichneten Bilder der Charaktere erinnern mich teilweise an Mad Max - Jenseits der Donnerkuppel.

        M.M.n. ist dieses Oldschool RPG aber gar nicht so oldschool. WL2 hätte ruhig mehr detailierter und taktischer sein können. Ist scheinbar so, dass die Spiele von heute einfach nicht mehr an das spielerische Niveau von früher kommen. Scheinbar machen die Schaffer von WL2 wenigstens den ganzen DLC - Irrsinn nicht mit.
      • Von Nightslaver Volt-Modder(in)
        Ein wenig frage ich mich ja was Brian Fargo mit dem Geld gemacht hat. 2,9 Mio. Dollar über Kickstarter eingenommen, angeblich noch einmal eine Million Dollar privates Kaptial in das Spiel investiert. Schaut man sich Divinity: Original Sin an scheinen die, obwohl nur etwas unter 1 Million Dollar über Kickstarter gesammelt werden konnten doch im Endeffekt mehr geliefert zu haben.

        Attribute, check, Skills, check, Perks, check, Kampfsystem mit Stealth, Synergieeffekten bei der Umgebung, und verschiedenen Klassenrollen, check, hübsche in sich stimmige Grafik, check.

        Und wie gesagt, die hatten ja gut 2 Mio. Dollar weniger Kapital zur Verfügung und trotzdem macht Divinity: Original Sin den insgesammt was runderen Eindruck.
        Das soll nicht bedeuten Wasteland 2 macht nicht Spaß, aber bei der Wertung hat Divinity definitiv seine in 80% Wertung auf Metacritic verdient, Wasteland 2 mMn. nicht ganz.

        Ist halt schade das Wasteland 2, trotz des größeren Buget doch nicht ganz so rund geworden ist und etwas hinter seinen Möglichkeiten zurück bleibt wie andere Titel die weniger hatten...
      • Von Echo321 PC-Selbstbauer(in)
        Mir gefällt das Spiel aber dem Artikel kann ich in zwei Hauptpunkte nicht zustimmen.
        Charaktererschaffung und Skillbäume: Es gibt Attribute und Skills. Attribute beeinflussen einige Eigenschaften genauso wie Skills. Eine direkte Abhängigkeit gibt es nicht. Ein sehr geschickter Charakter kann nicht besser Schlösser knacken als ein ungeschickter Charakter. Das ganze Skillsystem ist so einfach gehalten und alles andere als komplex. Leider gibt es keine Perks / Feats / Spezialfähigkeiten wie man sie aus anderen Spielen kennt. Man spart also seine Skillpunkte bis man einen Skill aufwerten und damit irgendetwas "besser" kann. Das ist alles.
        Taktische Kämpfe: Ja es ist ein taktisches rundenbasierendes Spiel aber auch hier ist WL2 alles andere als komplex. Im Kampf kann ich mich bewegen, angreifen (normal), angreifen (Kopf) hinknien, Items und Skills benutzen. Eine geschickte Positionierung der Charaktere sorgt evtl. für Deckung oder für ein freies Schussfeld. Stealth gibt es nicht genauso wie Sonderfertigkeiten, Spezialattacken, weitere Bewegungsarten (rennen, kriechen) oder beeinflussbare Umgebung. Leider kann mein seiner Gruppe keine Formation vorgeben und so beginnt ein Kampf oft mit einem "Haufen" von Charakteren, welche dann ein gutes Ziel für Granaten sind (kann man entschärfen in dem man Charaktere einzeln bewegt ..).

        Es ist und bleibt ein gutes Spiel, ein richtig Gutes wenn man das Budget betrachtet dem einige Ideen (Perks ) zum Opfer gefallen sind. Viele Gebiete zum erkunden, eine Gruppe zum skillen, ausrüsten und lieb haben. Eigenwillige NPCs mit interesanten Geschichten dazu eine gut gestaltete Welt mit vielen Gruppierungen und eigenen Zielen. Spieleraktionen wirken sich begrenzt auf die Spielwelt aus, es gilt wichtige Entscheidungen zu treffen (und mit ihnen zu leben/spielen).
      • Von M4xw0lf Lötkolbengott/-göttin
        Mir gefällt das Spiel eigentlich immer besser, je länger ich spiele (jetzt zwischen 10 und 15 Stunden).
        Die Charakterentwicklung könnte tatsächlich etwas mehr Tiefe vertragen (gib Traits + Perks nao, inXile!), letztendlich steigert man halt bei jedem Charakter nur die Skills, in denen man ihn spezialisiert; und das muss man unter allen Umständen tun, ansonsten hat man andauernd unlösbare Probleme in Form von unknackbaren Schlössern, nicht entschärfbaren Sprengfallen, gar nicht erst entdeckten Fallen und Alarmen, nicht wählbaren Gesprächsoptionen... es hilft nichts wenn jeder Charakter ein paar Fähigkeitenpunkte hiervon und davon beherrscht, man braucht fast jedes nicht-Kampf-Skill in einer möglichst hohen Ausbaustufe.
        Ich empfehle daher in jeder Gruppe zwei Charaktere mit absurd hoher Intelligenz (9 oder 10) und anonsten schwachen Stats, der auch kaum eine Pistole geradeaus schießen kann. Zum Ausgleich auch ein-zwei Charaktere die völlig auf Kampf und Waffenbeherrschung ausgelegt sind, mit möglichst vielen Action Points, um gewaltig Schaden anzurichten.
        Bei 7 Charakteren gleichzeitig in der Gruppe lässt sich das auch alles ziemlich gut realisieren, und man ist so für die allermeisten Herausforderungen gerüstet und so vor Frust abgesichert. Man könnte sagen, anstelle der Charakterentwicklung ist die Partyentwicklung der Teil, in dem sich mehr Tiefe verbirgt, denn ohne Abstimmung der Charaktere aufeinander kommt man nicht weit.

        Die Kämpfe machen mir dagegen Spaß, auch wenn mir das Anvisieren einzelner Körperteile (wie in Fallout) schon fehlt. Mit der Grafik hab ich auch überhaupt keine Probleme, ich hätte sogar die Grafik von Fallout 1 und 2 akzeptiert
        Ich finde die meisten gegenden sind hübsch gemacht, und wenn man sich die Zeit nimmt sie zu erkunden, findet man auch einiges an Details. Niedrig auflösende Bodentexturen sind da imho völlig wurscht.

        Ich bin jedenfalls bisher sehr zufrieden und gespannt wie es sich weiter entwickelt
      • Von Nightslaver Volt-Modder(in)
        Das einzige worum InXile und Deep Silver sich schnellsmöglich kümmern sollten ist das man die teilweise noch recht fiesen Bugs behoben bekommt. Das wäre wünschenswert.

        Ansonsten finde ich den Test wie die meisten anderen auch recht einseitig und wenig tiefgründig. Glaube ich habe bis jetzt noch keinen "professionelen" Test einer Zeitschrift/Website gesehen der mal angemerkt hätte das dass Charakterentwicklungssystem bei den Fertigkeiten künstlich gestreckt wird, oder die Charakterentwicklung leider im Endeffekt doch recht oberflächlich ausfällt.

        Auch das Kampfsystem kommt meist besser bei weg und wird als taktischer beschrieben als es im Endeffekt eigentlich ist.
        Macht irgendwie ehr den Eindruck als hätte man das Spiel mal 5 Minuten angemacht, sich schnell ne Gruppe zusammengeklickt, das erste Einsatzgebiet um den Funkturm rum betreten wieder ausgemacht und dazu dann einen "Test" geschrieben.
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Wasteland 2
Wasteland 2 im Test: Finale Version des Old-School-Rollenspiels angespielt
Wasteland 2 ist auch in der Release-Version ein waschechtes Old-School-Rollenspiel geworden. Es erschlägt Spieler förmlich mit Text, Skill-Bäumen und einem taktischen Kampfsystem. Nichts für Weichlinge, möchte man da rufen - wäre man nicht selbst "casualiger", als einem liebt ist. Wir haben das Retrogame in der finalen Fassung angespielt.
http://www.pcgameshardware.de/Wasteland-2-Spiel-41935/Specials/Test-1136904/
23.09.2014
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2014/09/Wasteland_2_Test__21_-pcgh_b2teaser_169.jpg
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