Wasserkühlung für die Grafikkarte: Was ist am besten? Der Leserbrief der Woche
Tag für Tag erhält PC Games Hardware Anfragen, Vorschläge und Kritik von Lesern. In der Rubrik "Leserbrief der Woche" stellen wir Ihnen wöchentlich einen ausgewählten Leserbrief und bei Bedarf die Antwort eines Fachredakteurs vor. Beachten Sie, dass der Leserbrief der Woche nicht zwangsläufig in der Woche an die Redaktion geschickt wurde, in der er Ihnen an dieser Stelle präsentiert wird.
PCGH-Leser Raffael D. möchte sich eine neue Grafikkarte anschaffen und diese mit Wasser kühlen. Doch dazu hat er einige Fragen, etwa ob das eigenständige Nachrüsten eines Wasserkühlblocks Vorteile gegenüber dem Kauf eines Modells mit vormontiertem Wasserkühler bietet.
Der Leserbrief:
"Welche Variante ist besser,
1. eine Grafikkarte mit Wasserkühler wie die MSI GTX 1080 Ti Sea Hawk EK X,
2. eine Grafikkarte mit Hybridkühler wie die Asus GTX 1080 Ti Poseidon, oder
3. eine Grafikkarte, entweder im Referenz- oder Custom-Design, nachträglich mit einem Wasserkühlungsblock auszurüsten?Kann man denn davon ausgehen, dass bei allen drei Varianten Grafikchip, Spannungswandler und Grafikspeicher gleich gut gekühlt werden? Bei den ersten beiden Varianten wäre kein Umbau erforderlich, wobei die zweite Variante etwas günstiger wäre. Variante 3 ist am teuersten, außerdem drohen ein Garantieverlust oder gar Defekt, wenn man einen Fehler beim Umbau macht.
Ich möchte gern übertakten und will die Abwärme nicht im Gehäuse haben, daher denke ich an einen externen Radiator wie den MO-RA 3 oder Phobya Extreme Nova. Irgendwann später werde ich auch den Prozessor in den Kreislauf einbinden, der momentan mit der NZXT Kraken X62 gekühlt wird.
Warum leitet man außerdem üblicherweise das von der Grafikkarte erwärmte Wasser zur CPU, anstatt die Reihenfolge umzudrehen oder einen Radiator zwischen Grafikkarte und Prozessor einzubinden? Man gibt ja so die meiste Wärme von der Grafikkarte an die CPU ab."
Die Antwort von Torsten Vogel (Fachbereich Kühlung):
"Werksseitig mit einem Wasserkühlblock versehene Grafikkarten (z.B. die genannte Sea Hawk EK X mit EKWB-Kühlkörper) unterscheiden sich in ihrer Kühlleistung nicht von selbst umgerüsteten Karten. Sie sind aber in der Regel teurer als die Summe aus luftgekühlter Grafikkarte und Wasserkühlkörper und haben einen geringeren Wiederverkaufs-/Weiternutzungswert, da man eben keinen passenden Luftkühler zur Platine erhält. Auf der Habenseite stehen die volle Garantie und das entfallende Umbaurisko - gerade für unerfahrene Bastler ein echter Mehrwert. Grafikkarten mit Hybrid-Kühler bieten diese Vorteile ebenfalls, liefern konstruktionsbedingt aber eine schlechtere Kühlleistung: Gute Temperaturen mit Luftkühlung zu realisieren, ist schwierig, weswegen für beide Betriebsarten gedachte Kühler in erster Linie auf den Luftkühlungsbetrieb optimiert werden. An einen leistungsfähigen Wasserkreislauf angeschlossen, erreichen sie so auch deutlich bessere Temperaturen als mit einer (leisen) Luftkühlung möglich sind, aber nicht das Niveau reiner Wasserkühlungs-Designs.
Die Radiatorengröße hängt prinzipiell von den eigenen Lautheitsansprüchen ab. Auch mit einem 3×140-mm-Modell für CPU und GPU ist man bereits besser aufgestellt als mit einer Luftkühlung, bei zu erwartenden über 400 W Abwärme ist ein MO-RA für Ultra-Silent-Fans aber sicher erstrebenswert. Die Reihenfolge der Komponenten spielt nur eine untergeordnete Rolle. Selbst mit einer sehr weit gedrosselten Pumpe sind nicht mehr als drei bis vier Kelvin Temperaturunterschied zwischen der heißesten und kältesten Stelle des Kreislaufes zu erwarten. Typisch wären unter zwei Kelvin. Die CPU kann also auch mit von der Grafikkarte vorgewärmtem Wasser noch gut gekühlt werden."
Leserbriefe können Sie an leserpost@pcgameshardware.de senden. Der Leserbrief der Woche gibt nicht die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich außerdem vor, Leserbriefe zu kürzen.

monoblock ist trotzdem besser. gibts halt nicht für jedes board leider.
Ja, z.B hier:
http://shop.watercool.de/...
oder hier:
Universal
ich stimme ja grundsätzlich zu, ram wasserkühlen ist blödsinn und vrms bei 95% aller systeme auch.
die ausnahme ist halt skylake x, da macht es wirklich sinn, ich weiß wovon ich rede...
Nur doof das der Endkunde es wieder ausbaden muss..
Gibts denn da für die vrms mittlerweile eine gescheite Universal Lösung die man auch mit wenig Aufwand aufs nächste Board mitnehmen kann?
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ist doch egal, wers verkackt hat, kühlen muss man sie trotzdem
ich stimme ja grundsätzlich zu, ram wasserkühlen ist blödsinn und vrms bei 95% aller systeme auch.
die ausnahme ist halt skylake x, da macht es wirklich sinn, ich weiß wovon ich rede...
Die x99 Plattform kam ja auch ohne Wasserkühler aus.. Sofern anständige vrm Kühler verbaut sind geht das. Nicht das wir uns falsch verstehen rein optisch finde ich vrm und ram Kühler sexy
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