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      • Von PCGH_Torsten Redakteur
        Zitat von geist4711
        wenn ich das hier richtig sehe und auch aus meiner erfahrung mit einer anderen wasserkühlung noch recht erinnere, ist der entscheidende punkt für den durchfluss:
        1. die engste stelle im ganzen verlauf
        2. die gesammte wassermenge die sich im system befindet(ausser dem AGB) wobei ich mir hier nicht ganz sicher bin
        diese beiden punkte sind entscheident für den durchfluss.

        eigene erfahrung bei mir: ein reiner cpu-kühler mit 8er schlauch und einem riesigen radiator mit 13er kupferrohr konnte eine wald-und wiesen minipumpe aus einem sprimgbrunnen mit ca 150L durchfluss locker stemmen aber mein jetziges systen, noch auch nur mit cpu-kühler aber einem radi der nur 20x25cm gross ist aber mit 8mm-kupfer-rohr vermag eine eheim 1046 kaum zu stemmen, bzw der druck geht so in den keller das kaum mehr durchfluss da ist
        'schuld' hat dabei der engere radiator, damals aus einer 'split-klimaanlage', heute aus einem portablem gerät.
        messwerte kann ich keine geben, im 'schlechteren'jetzigen system dürften es aber mit ca 40L durchfluss trotzdem 'nur' geschätzte 2/3 dessen sein, was die kleine pumpe damals schaffte.
        mal sehen was ich nächsten monat mit der laing-pumpe da hinkrieg bzw ob die auch so in die knie geht nur wegen ca 1-1,5L wasser im system und engster stelle mit ca 6mm durchmesser samt radi der aus ca 4m 8er kupferrohr besteht.....

        mfg
        robert
        Engstellen in beispielsweise Anschlüssen spielen keine besonders herausrangede Rolle. Aufgrund des engen Querschnitts fließt das Wasser dort schneller und die geringere lichte Weite verstärkt auch die Interaktion zwischen Wasser und Wand. Beides führt zu mehr Reibung, als auf einer vergleichbaren nicht verengten Strecke, aber alle Bereiche beeinflussen den Widerstand des Kreislaufes. Den größten Einfluss haben dabei immer die besonders starke Verengung und die besonders schmalen Kanäle in Kühlkörpern.

        Der hohe Widerstand des Klimaanlagen-Radiators resultiert vermutlich nicht allein aus dem Durchmesser der Rohre. Alle mir bekannten Klimageräte nutzen Radiatoren mit maximal zweifach parallel geschalteten Rohren. In typischen Wasserkühlungs-Geflechtradiatoren werden dagegen 6 bis 10 Rohre parallel durchflossen. Trotz schmaler Rohre findet so kaum eine Verengung statt.
      • Von geist4711 PC-Selbstbauer(in)
        volle zustimmung, gerade was die enttäuschende leistung des riesen eheim-klotzes angeht. die macht viel durchsatz mit wenig druckvermögen, bricht also heftigst zusammen wenn sie auch druck liefern soll(muss).
        hier läuft bzw lief übrigens in beiden fällen ein rohr-radiator wo alle rohrstücke als eine einzelne schlange durch die kühlfinnen laufen -eben aus dem klima-bereich
        wobei selbst der kleine bis ca 50% teillast komplett nur über eigen-wärmekonvektion laufen kann(schön sichtbar bei den monentan hohen temperaturen).
        aber wenn es dann lüfter braucht, tut auch hier einer not der 'druck' machen kann, wegen den engen lamellen der radis, was die auswahl aus dem pc-bereich einschränkt bzw man auf solche wie zb enermax 'sturm' oder 'pressure' zurückgreifen muss.
        hab hier zb 2 'sturm' ('pressure' hätten aber auch gereicht ergab der test) und die werden schon sehr störend laut bei voller leistung -zum glück genügen hier schon 1000 u/min wo man sie dann kaum hört ABER, reserven ohne ende

        mfg
        robert
      • Von VJoe2max BIOS-Overclocker(in)
        Obwohl der Strömungswiderstand eines Flachrohrs, wie es bei Netzradiatoren zum Einsatz kommt, bei flächenmäßig gleichem Querschnitt aufgrund der Form in der Tat etwas mehr Strömungswiderstand bietet als ein runder Querschnitt, halte ich den von dir beobachteten Unterschied eher für eine Folge des systematischen Aufbaus und der Verarbeitungsqualität der beiden verglichenen Radiatoren. In Netzradiatoren üblicher Bauart ist die Hälfte der verbauten Flach-Rohre parallel geschaltet, was den etwas höheren Strömungswiderstand durch deren Form massiv senkt - zudem sind die Strömungswege im Regelfall erheblich kürzer als in Rohr-Radis üblicher Bauarten. Was bei Netzradis schlechter Qualität aber manchmal zu erhöhtem Widerstand führt sind der übertriebene Lötzinneinsatz an den Verbindungsplatten und verbogene Rohrenden. Auf der Sammler-Seite kann man das bei den meisten Radis mit einem Mini-Spiegel kontrollieren aber in die Umlenkkammer kann man meistens nicht ohne Weiteres rein sehen. Nichts desto trotz solltest du an der Konfiguration nichts ändern, denn selbst ein schlechter Netzradiatoren ist meist etwas effektiver als ein alter Rohr-Radi.

        Im Übrigen sind Netzradiatoren aber nichts Neues. In den Anfangszeiten hat man sie nur nicht so häufig hergenommen, weil die meisten verfügbaren Netzradis aus anderen Anwendungen aus Alu sind und natürlich auch damals schon versucht wurde der Korrosionsgefahr aus dem Weg zu gehen. Netzradiatoren aus Kupfer und Messing mit passenden Gewinden waren aber, wie du sicher mitgekriegt hast, fast das Erste was mit der Kommerzialisierung des Wakü-Hobbys auf den Markt kam. Damals gab es zwar auch noch mehr Rohr-Radis aber die haben sich aufgrund der geringeren Effektivität nur in Nischen gehalten (MoRa, AMS etc.). Rohr-Radiatoren sind aufgrund der schlechteren Flächenausnutzung grundsätzlich etwas weniger performant und speziell im Radiator ist der Durchfluss ohnehin nicht ausschlaggebend (obwohl hier wie gesagt normalerweise auch die Netzradis die Nase vorn haben). Bei der Wärmeübertragung limitiert hier stets die Luftseite und nicht die Wasserseite - ganz egal ob es sich um einen Netz- oder einen Rohrradiator handelt.

        Grundsätzlich ist es aber schwer zwei so unterschiedliche Radiatorbauformen bezüglich ihres Strömungswiderstands zu vergleichen, da die restlichen Eigenschaften eben nicht vergleichbar sind.
        Auch unterschiedliche Netzradis haben im Übrigen unterschiedliche Strömungswiderstände, aber aus dem Vergleich den du anstellst kann man keine allgemeingültige Aussage treffen - selbst wenn es für deinen speziellen Fall so sein mag. Im Endeffekt kannst du aber so oder so nur etwas darüber aussagen, wenn du den Durchfluss wirklich misst. Weniger Bewegung im AB muss nicht zwangsläufig darauf hindeuten, dass der Durchfluss geringer ist und unabhängig davon - auch bei 30l/h besteht mit vernünftigen Kühlern noch keine Gefahr, dass die Strömung in der Kühlstruktur streng laminar wird und somit ein massiver Einbruch der Kühlleistung zu befürchten wäre. Mit der Laing erledigt sich das ohnehin. Auch eine Eheim 1046 oder eine Eheim 1048 ist im Vergleich dazu eine recht schwache Pumpe.
      • Von geist4711 PC-Selbstbauer(in)
        kleine korrektur, die heutige pumpe ist eine eheim 1046/48 (kein aufkleber mehr dran und aus meinem aquaristik-fundus) und die alte war eine noname springbrunnen-pumpe.

        an sonsten stimme ich dir zu, sehe aber in der praxis von früher zu heut auch, das dieser fliesswiderstand hier mit einem dünner verrohrtem radiator deutlich grösser ist-der alte radiator hatte sicherlich nochmehr rohrlänge nur bei eben 13mm-cu-rohren.
        ausschlagebender ist also scheinbar ehr dünne radi-rohre, als grosse länge dieser, wobei zb dünne schläuche im verhältnis dazu kaum auffallen.

        mfg
        robert
      • Von VJoe2max BIOS-Overclocker(in)
        @geist4711: Die Gesamtmenge des Wassers im Kreislauf an sich hat keinerlei Einfluss auf den Durchfluss . Nur insofern als eine größere Rohrstrecke mehr Wasserinhalt hat, und diese größere Strecke eben auch mehr Strömungswiderstand bietet als einen kürzere bei gleichem Querschnitt.
        Was die engste Stelle angeht - die hat zwar Einfluss auf den Durchfluss aber nicht nur sie allein. Alle Querschnitte im Kreislauf tragen einen Anteil zum Strömungswiderstand bei, den die Pumpe zu überwinden hat. Zwar tragen natürlich die Kühler als engste Stellen im Kreislauf am meisten zum Strömungswiderstand bei (hier ist er ja auch erwünscht), aber auch der Rest des Kreislaufs (Radiatoren, Anschlüsse etc.) bis hin zu den Schläuchen tragen im Sinne von Druckverlusten ,die die Pumpe zu überwinden hat, einen gewissen Teil bei. Im Endeffekt schneidet die sich aus dem Gesamtströmungswiderstand ergebende Kreislaufkennlinie mit, die Pumpenkennlinie am Arbeitspunkt. Es ergibt sich somit automatisch der Durchfluss am Arbeitspunkt im Kennfeld.

        Da du ja anscheinend derzeit mit eine extrem schwache Pumpe arbeitest (150 l/h max. deutet auf eine Zimmerspringbrunnenpumpe o. ä. hin) wirst du sehr positiv überrascht sein, wenn du eine Laing einbaust, da diese nicht nur erheblich stärker ist (deutlich höherer Druck), sondern auch eine Kennlinie aufweist die viel bauchiger ist als die Kennlinien solcher Pseudo-Pümpchen. Dementsprechend stellt sich auch bei hohem Strömungswiderstand noch ein vergleichsweise hoher Durchfluss ein.
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