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      • Von VJoe2max BIOS-Overclocker(in)
        Der Hersteller der Corsair H50 ist Asetek . Die bauen btw auch die Waküs für die "HighEnd"-Rechner von DELL/Alienware und Acer.

        Im Mittel der Tests liegt die H50 durchaus gleichauf mit der absoluten HighEnd-Klasse unter den Luftkühlern. Manchmal etwas besser manchmal ein Quäntchen schlechter. Das hängt aber im Wesentlichen von der Messmethodik und den Randbedingungen ab. Allerdings benötigt der Kühler-Pumpen-Block der H50 eben deutlich weniger Platz am Sockel und der Radiator kann kühle Außenluft verwenden, was ihm, je nach Umgebungsbedingungen, Vorteile gegenüber Luftkühlern verschafft. Außerdem ist man damit in vielen Gehäusen flexibler bei der Anbringung. Preislich liegt die H50 zudem auf dem Niveau der besten Luftkühler auf deren Leistungsebene sie liegt und kann daher einfach als Alternative zu diesen gelten - nicht mehr und nicht weniger.

        Einer individuellen Wakü macht sie aber keine Konkurrenz.

        Edit: @Xandrus: In deinem kleinen Exkurs fehlt noch die Tatsache, dass eine Wakü wegen der wesentlich höheren Wärmekapazität des Wärmeträgers Wasser prinzipiell wesentlich mehr Abwärme aufnehmen und, bei entsprechender Kühlfläche, auch abführen kann. Für PC-Waküs ist das aufgrund der verhältnismäßig geringen Wärmemenge noch nicht so wahnsinnig relevant aber bei andern Anwendungen (Motoren, Werkeugmaschinen, uvm.) ist dieser Aspekt sehr wichtig.
        Luftkühler sind hier limitiert, da die Wärme bei klassischen Luftkühlern durch Wärmeleitung zur Abgabefläche gelangen muss. Die Fläche lässt sich so nicht wie bei einer Wakü beliebig erhöhen. Mit der Einführung von Heatpipes hat sich das inzwischen wieder etwas relativiert. Da in Heatpipes ebenfalls Wasser steckt sind die meisten Luftkühler heute btw dem Wortsinn nach auch Waküs - allerdings wird dabei ein komplett anderes Prinzip genutzt (Phasenwechsel). Nichts desto trotz kann auch mit Heatpipes keine beliebig große Fläche mit Abwärme versorgt werden. Zudem ist man örtlich stark eingeschränkt, denn die Wärmesenke muss bei einem Luftkühler zwangsläufig relativ nahe an der Wärmequelle liegen.
        Bei einer Wakü ist dieser Engpass nicht vorhanden (bei der H50 nur durch die feste Schlauchlänge eingeschränkt) - und das macht man sich natürlich zu nutze. In vielen Wakü-Gehäusen sieht man zwar, dass die Erbauer diesen Vorteil nicht wirklich ausschöpfen aber auch ein Radiator im Deckel ist eben schon besser platziert als ein riesiger Lamellenturm über dem Sockel .
      • Von Xandrus PC-Selbstbauer(in)
        Klar ist der Corsair H50 Kühler als Konkurrenz für die Luftkühler zu sehen, aber da schneidet er nicht so gut ab ist halt maximal gleich auf mit den guten Luftkühlern. Das ist so ein bisschen das Problem...
        Dazu muss man aber sagen, dass Corsair (oder wer die Dinger für die baut) nichts für kann. Wenn man die Kühlfläche erhöht, dann wird es für viele User unpraktikabel....

        Hat eigentlich wer das ganze schonmal direkt und fair mit einer Wakü mit Single Radi verglichen? Das einzige was mir grad im Kopf rumschwirt ist, dass Scamps mal irgendwas mit nem Single am start hatte, aber das war dann extern und auch nicht so richtig nen Test...

        Edit:
        Mal ein kleiner Exkurs über die Funktionsweise von Kühlern:

        Erstmal der normale Luftkühler:

        Einer normaler Luftkühler nimmt die Energie direkt von der CPU auf wird dabei warm und gibt die Energie über seine Kühlfläche also sich selbst wieder an die Luft ab.
        Je höher die Differenz zwischen Luft und Kühlkörper ist, desto mehr Energie wird abgegeben. Die Temperatur des Kühlkörpers steigt also so lange an bis es ein Gleichgewicht gibt.
        Man kann die Temperatur der CPU senken indem man entweder die Kühlfläche erhöht und so das benötigte Gleichgewicht senkt oder die Umgebungstemperatur reduziert damit mehr Energie an die Luft abgegeben wird.
        Ein Lüfter bewirkt, dass neue kühlere Luft nachkommt die dann wieder Energie aufnehmen kann.
        Das ist eigentlich schon das Prinzip eines Luftkühlers.

        Jetzt die Wasserkühlung:

        Die Wasserkühlung an sich ist dem Luftkühler sehr ähnlich!
        Das Wasser selbst dient nur als Trägermedium für die Energie.
        Auf der CPU sitzt jetzt ein Wasserkühler. Dieser dient dazu, dass die CPU möglichst viel Energie ans Wasser abgibt.
        Die Energie die ins Wasser gelangt ist sorgt für eine Erhöhung der Wassertemperatur.
        Das Wasser wird dann über einen Radiator gekühlt. Dieser Vorgang ähnelt sehr stark dem Vorgang wie beim Luftkühler beschrieben.
        Der Radiator kühlt das Wasser also so wie der Luftkühler die CPU.
        Der eigentlich Vorteil der Wasserkühlung liegt daran, dass man die Energie mit der Hilfe des Trägermediums Wasser von der CPU weg auf eine größere Kühlfläche transportieren kann.
        Des weiteren kann man einen Radiator besser darauf optimieren Energie an die Luft abzugeben. Die Kühlfläche kann einfacher maximiert werden.

        Eine Wasserkühlung ist kein Wunderding und der Luftkühlung sehr ähnlich! Wenn der Radiator die gleiche Verlustleistung hat wie der Luftkühler, dann kommt man auf mehr oder weniger die gleichen Temperaturen.
        Eine Wasserkühlung wird also nur durch eine Erhöhung der Kühlfläche effizienter als eine Luftkühlung.
        Wobei eine Wasserkühlung ja auch nur mit Luft kühlt wenn man es genau nimmt

        In das ganze spielt dann auch noch die Qualität des CPU Wasserkühlers rein. Also wie gut man die Energie der CPU in das Wasser bekommt.

        Hoffe ich erzähl hier kein Mist, da ich mit Physik eigentlich nichts mehr am Hut hab ...
        Der kleine Exkurs war vielleicht für so manchen interessant!
      • Von VJoe2max BIOS-Overclocker(in)
        Die H50 steht doch nicht primär in Konkurrenz zu echten Waküs! Nicht potentielle Wakünutzer sind die Zielgruppe dieser Mini-Wakü sondern User, die einen leistungsfähigen, kompakten und flexiblen Ersatz für ihre Luftkühllösung suchen. Das System füllt damit eine Nische aus, die Luftkühler kaum noch abdecken können und in denen normale Waküs preislich und evtl. ergonomisch einfach unattraktiv sind.

        Wer ernsthaft leise kühlen will wird freilich kaum zu einer H50 greifen. Wobei - als Luftkühler weiß man oft gar nicht was leise eigentlich bedeutet und empfindet dann vllt. bereits die H50 als leise.
        Nichts desto trotz ist das eine vernünftige Lösung für die oben genannte Marktnische. Nicht für jeden ist eben eine individuelle Wakü das Richtige.

        Abgesehen davon hat die große Mehrheit der PC nicht so viel Verlustleistung, dass eine echte Wakü zwangsläufig einer Lukü vorzuziehen ist. Inzwischen kann man immerhin relativ leistungsfähige Rechner bauen die sich komplett passiv oder wenigstes semipassiv betreiben lassen. Das sind nicht gerade Gaming-PC (wobei auch da das ein oder andere Spiel mittleren Alters gut läuft), aber sowas stellt nun mal die große Mehrheit der Computer dar.
        Die H50 zielt eher auf das nächst höhere Segment ab, welches man vllt. als Gaming-PC Lite bezeichnen könnte, oder auf PC die mit überdimensionierten Prozessoren ausgestattet sind - leider wird der Anteil der CPU an der Spieleleistung ja nach wie vor massiv überbewertet.
        Für ausgewachsene Spielerechner ist(sind) hingegen die Grafikkarte(n) das Problemkind. Eine reine CPU-Wakü wie die H50 ist da sowieso fehl am Platze.

        Ich verstehe deshalb nicht warum du dich so auf die H50 als Konkurrenz für individuelle Waküs eingeschossen hast - sie steht doch überhaupt nicht in Konkurrenz zu diesen und es ist davon auszugehen, dass die Wenigsten die sich für die H50 interessieren aus verschiedenen Gründen eine "echte" Wakü überhaupt in Betracht ziehen - sonst hätten sie vermutlich bereits eine .
        Das Ding deckt einfach eine völlig andere Marktnische ab. Diese ist offenbar vorhanden und es ist imho gut, dass es mit der H50 nun ein Produkt gibt, dass sie ausfüllen kann und Akzeptanz findet.

        Wem die H50 aus Lautstärke- oder Leistungsgründen nicht reicht wird so oder so früher oder später auf eine individuelle Wakü wechseln. Das heißt aber nicht, dass man immer gleich mit einer individuellen Wakü besser beraten wäre. Immerhin nimmt die H50 aber schon mal die nach wie vor vorhandene Scheu vieler User vor dem Einsatz von Wasserkühlungen.
      • Von Madz
        Wenn du deine Cpu leiser kühle willst, muss die die zur Verfügung stehende Kühlfläche erhöhen. Das geht nur mit einer richtigen Wakü.
      • Von Xandrus PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von BlackDragon26
        Hm Netter test. Bin seit wochen am überlegen mir den H50 zuzulegen. Möchte meinen i7 mal etwas treten was aber grade im sommer schwierig ist. Der Prolimatech Megahalems mit 2 xigmatek 1600 u/min hat da doch etwas probleme weil dachgeschoss und Südfenster. Da sind mehr als 35 grad im wohnzimmer keine seltenheit. Die Xigmatek lüfter kann ich ja bei der H50 wieder verwenden.
        Wenn du dir den Test aufmerksam angeschaut hast und auch andere im Internet, dann hättest du feststellen müssen, dass der Megahalems bei 2 stark drehenden Lüftern eher besser abschneidet als das Corsair Ding.... Kommt halt immer bisschen auf den Test drauf an man kann das Corsair Ding wohl als gleichwertig bezeichnen.
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749025
Wasserkühlung
PCGHX-Review von Klutten
Mit der H50 wildert Corsair im Preisbereich guter Luftkühler, setzt aber auf eine Technik, die an meist deutlich teureren Wasserkühlungen angelehnt ist. Der Test von Klutten im PC-Games-Hardware-Extreme-Forum klärt, ob das Konzept aufgeht.
http://www.pcgameshardware.de/Wasserkuehlung-Hardware-217994/News/PCGHX-Review-von-Klutten-749025/
28.05.2010
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2010/05/user158_pic43011_1273961152.jpg
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