Aquacomputer kryographics Hawaii: Wasserkühler für Radeon R9 290(X) mit "3D flow"-Technologie vorgestellt
Der deutsche Hersteller für Wasserkühlungskomponenten, Aquacomputer, hat den ersten Block für AMDs neues Grafikkartenflaggschiff in Form der Radeon R9 290X vorgestellt, der noch diese Woche auf dem Markt erscheinen soll. Neu dabei ist die sogenannte "3D flow"-Technologie, mit der die Spannungswandler aktiv mitgekühlt werden. Preislich werden knapp 100 Euro veranschlagt.
Nachdem EK Waterblocks bereits am 12. Oktober seine neuen Wasserkühler für AMDs Radeon R9 290X angekündigt und einige Tage darauf näher vorgestellt hat, folgen nun die Modelle von Aquacomputer. Diese entstammen der kryographics-Serie und führen damit einige bisher Nvidia-exklusiven Merkmale bei AMDs Pixelbeschleuniger ein. So wirbt der Hersteller damit, dass der komplette Block aus einem Stück Kupfer stammt, welches mindestens ein Kilogramm wiegt und komplett in Deutschland verarbeitet wird.
Die Verarbeitung soll dabei so präzise ausfallen, dass man für die Videospeicherbausteine gewöhnliche Wärmeleitpaste benutzen kann. Normalerweise kommen dickere Wärmeleitspads zum Einsatz, welche größere Unebenheiten kaschieren sollen, dafür aber für leicht höhere Temperaturen sorgen. Als Hommage hat man außerdem die Hawaii-Inseln in den Block eingefräst (Bild 1). Außerdem verzichtet man beim Acryldeckel gänzlich auf Gewinde, indem er mit einem Aluminiumrahmen befestigt wird, sodass die Spannung möglichst gering gehalten wird.
Im Vergleich zur aquagrafx-Reihe fallen die Eingangsöffnungen, durch die das Wasser fließt, größer aus, sodass ein geringerer Widerstand entsteht. Gänzlich neu und bei den Nvidia-Pendants bisher noch nicht eingesetzt ist die "3D flow"-Technology, welche einen Wasserkanal im Deckel darstellt, durch den auch der Bereich um die Spannungswandler mit Wasser versorgt wird. Dieser befindet sich unter der kleinen Abdeckkappe mit den Palmen. Bisher war es - auch bei der Konkurrenz - üblich, die Spannungswandler "passiv" zu kühlen, indem diese vom Block bedeckt, aber nicht mit Wasser umflossen werden.
Zum Schluss wird noch ein Temperaturwert der umgebauten Radeon R9 290X angegeben, der sich bei einer Wassertemperatur von 27 °C auf unter 45 °C belaufen soll. Für die Messung wurde die Grafikkarte mit Furmark komplett ausgelastet. Ende der Woche soll die "acrylic glass edition" für 100 Euro ausgeliefert werden. In einer bis zwei Wochen sollen außerdem eine vernickelte Version sowie zwei Backplates folgen. Eine davon soll auch aktiv mit Wasser versorgt werden. Da die Radeon R9 290 technisch gesehen baugleich ist, spricht nichts gegen eine Verwendung auf dieser Grafikkarte.
Quelle: Aquacomputer

ich glaube nicht, dass die differenz so gering ist. eine backplate, wo auch noch wasser durchlaufen kann, muss auch entsprechend dick sein, somit mehr material=höheres gewicht. das bisschen wasser wird aber nix wirklich ausmachen..
Geiles Teil!
Ich hatte noch nie einen Wasserkühler mit Wärmeleit-Pads auf den Rams meist nur auf den Spawas.
Und der 3D-Hype geht weiter. Aber anders, als alle gedacht hätten.