Valve Index: Rätselraten über die Auflösung
Ein Video soll das SteamVR-Einstellungsmenü zu Valves VR-Brille Index gezeigt haben. Demnach habe die Render-Auflösung bei 1.913 × 2.125 Pixeln pro Auge gelegen, die "Supersampling"-Einstellung bei 90 Prozent. Eifrige Spekulationen gehen in Richtung hochauflösende JDI-Displays mit RGB-Matrix. Sicher ist das aber keineswegs.
Valve hat seine erste Virtual-Reality-Brille offiziell vorgestellt, ohne jedoch allzu stark ins Detail zu gehen. In Zeiten der HTC Vive Pro und Pimax 5K sowie 8K interessiert die Nutzer vor allem die eingesetzten Displays. Diese sind logischerweise für die Bildqualität ausschlaggebend. Die erste Generation an VR-Brillen litt deutlich am sogenannten Fliegengittereffekt, auf Englisch Screen Door Effect. Dabei werden die schwarzen Linien zwischen den (Sub-)Pixeln durch die Nähe der Displays zu den Augen sichtbar. Eine Erhöhung der Auflösung stellt die einfachste Methode dar, um den Fliegengittereffekt zu minimieren.
Im Falle von Valves Index macht zurzeit ein Screenshot die Runde, der in niedriger Auflösung die SteamVR-Einstellungsübersicht mit angeschlossener VR-Brille zeigen soll. Angeblich stammt er aus einem Video von Zulubo Productions, das bestätigt Vorabzugriff auf die Index hat - Valve selbst zeigte bei der Vorstellung eine Demo des Studios. In den Einstellungen sei eine Render-Auflösung von 1.913 × 2.125 Pixeln pro Auge gezeigt worden, so wollen es jedenfalls Reddit-Nutzer entziffert haben.
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Die "Supersampling"-Einstellung, so nennt Valve die Skalierung nach oben oder unten hin, soll bei 90 Prozent gelegen haben. Das Problem: Die Geforce- und Radeon-Treiber berechnen bei den bekannten VR-Brillen die Verzerrung der Linsen mit ein, gehen also von höheren Auflösungen aus, als tatsächlich vorhanden sind. Die SteamVR-Einstellung kommt nach der treiberseitigen Anpassung. HTCs Vive und Vive Pro weisen so beispielsweise schon einen Faktor von 1,4 bei der Render-Auflösung auf.
Index nutzt womöglich JDI-Panels
Geht man davon aus, dass es einen solchen Faktor bei der Valve Index nicht gibt, weil die Treiber die VR-Brille noch nicht kennen, könnte sich die tatsächliche Auflösung 2.160 × 2.432 Bildpunkten pro Auge nähern. Die Zahl schwirrt öfter umher, weil Japan Display (JDI) Panels mit genau dieser Pixelanzahl anbietet - die Serienproduktion prognostizierte der Hersteller im Mai 2018 für den März 2019. Sollten die Displays tatsächlich zum Einsatz kommen, wäre das für die Bildqualität allemal interessant. JDI setzt auf TFT-LCDs mit Low Temperature Poly-Silicon als Substrat samt IPS-Technik. Die Herstellungskosten wären zwar vergleichsweise hoch, die Eigenschaften für VR-Brillen jedoch willkommen: Gegenüber a-SI (Amorphous Silicon, in den meisten TFTs eingesetzt) oder IGZO (Indium Gallium Zinc Oxide) wären niedrigere Reaktionszeiten möglich und die Hintergrundbeleuchtung müsste weniger hell ausfallen. Gegenüber AMOLED stünden drei statt zwei Subpixel pro Pixel auf der Habenseite. Ob Valve die Panels wirklich einsetzt, wird sich noch zeigen müssen.

Letzte Woche habe ich dann eine 5K+ der jetzigen Serie bekommen, und die Verarbeitung ist absolut prima, das Plastik stärker und die Spaltmaße 'professionell'. Man darf bei den Posts im Forum und auf Reddit nicht vergessen, dass sich logischerweise die beschweren, die ein Problem haben. Für das Gros der Nutzer gibt es keine echten Probleme.
Ich persönlich muss aber ein dickeres Facepad verwenden als das Original; dann stelle ich meine IPD auf meine tatsächlichen Maße ein, und passe dann über die neueste PiTool Beta auf SW Seite noch einmal einen IPD Offset an. Ich sage ja, endkundenfreundlich ist der Stack noch nicht, zum Basteln und erleben was derzeit technisch überhaupt möglich ist, ist die Pimax aber ein Traum!
Meine Erfahrung mit VR insgesamt besteht bisher vor allem darin, den besten Kompromiss zum jeweiligen Zeitpunkt gemäß verfügbarer Produkte zu finden. Dabei ist Tragekomfort und und Ergonomie nicht zu unterschätzen, und gerade da habe ich sowohl mit TPCast (OG Vive und Rift) als auch dann dem HTC WAK (Vive Pro)sehr viel Freude gehabt.
In der Abwägung muss ich aber sagen, dass das hohe FOV, die höhere Auflösung und vor allem die viel besseren Linsen der Pimax (riesengroßer Sweetspot) derzeit den Unterschied für mich machen. Laut KS Kampagne bekomme ich ja irgendwann auch noch ein WAK für die 5K+, bis dahin muss aber denke ich noch einiges an R&D in die Befriedigung der doch höheren Bandbreite fließen.
Meine Erfahrung mit VR insgesamt besteht bisher vor allem darin, den besten Kompromiss zum jeweiligen Zeitpunkt gemäß verfügbarer Produkte zu finden. Dabei ist Tragekomfort und und Ergonomie nicht zu unterschätzen, und gerade da habe ich sowohl mit TPCast (OG Vive und Rift) als auch dann dem HTC WAK (Vive Pro)sehr viel Freude gehabt.
In der Abwägung muss ich aber sagen, dass das hohe FOV, die höhere Auflösung und vor allem die viel besseren Linsen der Pimax (riesengroßer Sweetspot) derzeit den Unterschied für mich machen. Laut KS Kampagne bekomme ich ja irgendwann auch noch ein WAK für die 5K+, bis dahin muss aber denke ich noch einiges an R&D in die Befriedigung der doch höheren Bandbreite fließen.