Nvidia Project Holodeck: Mischung aus Virtual Reality und Motion Tracking vorgestellt

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Als Schnittpunkt zwischen Virtual Reality und Motion Tracking sieht Nvidia sein Project Holodeck.
Quelle: Nvidia

Quasi als Science-Fiction-Produkt hat Nvidia auf der diesjährigen GPU Technology Conference sein Project Holodeck vorgestellt: Mehrere Nutzer interagieren dabei in einem virtuellen Raum mit verschiedenen Objekten - mittels Virtual-Reality-Headsets und Motion Tracking. Präsentiert wurde das Ganze mit einem Koenigsegg Sportwagen.

Auf der GPU Technology Conference 2017 in San José hat Nvidia unter anderem das Project Holodeck vorgestellt. CEO Jen-Hsun Huang begann seine Präsentation mit den Worten: "Wo wir gerade von Science-Fiction sprechen [...]". Zwar waren die folgenden Minuten nicht ganz so spektakulär wie erhofft, sie dürften dennoch bei einigen Leuten für Gefallen gesorgt haben.

Bei Project Holodeck handelt es sich um einen virtuellen Raum, in dem mehrere Nutzer, die sich lokal gerade nicht treffen können, zusammenkommen. Um diesen Raum möglichst realistisch wirken zu lassen, betrachten die Nutzer den Raum über Virtual-Reality-Headsets, im Fall der Präsentation eine für den Geschäftsbetrieb ausgelegte HTC Vive. Die Bewegungen der Nutzer werden mittels HTC Lighthouse in den virtuellen Raum übertragen. Dort können dann verschiedene Objekte betrachtet, angefasst oder hochgehoben werden.

Recht eindrucksvoll präsentiert wurde dies mit einem Koenigsegg Supersportwagen, der mit allen seinen Bauteilen in Form von 50 Millionen Polygonen gerendert wurde. Die Rechenarbeit haben gleich vier Nvidia Quadro P6000 Grafikkarten übernommen. Sie sorgten im Zusammenspiel mit Epics Unreal Engine 4 für beinah fotorealistische Grafik, erweitert wurde die Engine nämlich um Nvidias Design-Works, Game-Works und VR-Works. Während bei der Präsentation sich vier Personen im Holodeck befanden, werden bei der Consumer-Version nur maximal drei Personen teilnehmen können.

Festzuhalten ist schließlich, dass Nvidia das Project Holodeck noch als Prototypen verstanden haben möchte. Ungeklärt sei beispielsweise die Lizenzierung der Unreal Engine. Interessierte - und wohl ausreichend liquide - Partner dürfen eine Vorabversion des Holodecks ab September dieses Jahres ausprobieren.

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BunkerFunker Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Na das geht so langsam aber sicher in die richtige Richtung. Dann kann ich in einem virtuellen Raum an einem virtuellen Rechner PCGHX-Artikel lesen.
      • Von BunkerFunker Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Na das geht so langsam aber sicher in die richtige Richtung. Dann kann ich in einem virtuellen Raum an einem virtuellen Rechner PCGHX-Artikel lesen.
      • Von NForcer PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von FreiherrSeymore
        Auf meinem ersten Holodeck ist erstmal Deanna Troi dran.
        Die Person die von Anfang an eher genervt hat? Ich fand diese Figur in Star Trek schrecklich und zwar von Anfang an bis Ende.
      • Von okam2 PC-Selbstbauer(in)
        Neee, Sevenof9 wäre mir schon lieber
      • Von FreiherrSeymore Software-Overclocker(in)
        Auf meinem ersten Holodeck ist erstmal Deanna Troi dran.
        Hoffe das wird irgendwann bald mal bezahlbarer. Heimkinopreise und ich bin dabei.

        Schade dass in der Präsentation nichts über die verwendete Technik am Menschen gezeigt wird. Was haben die für Brillen?
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