Assetto Corsa: Beeindruckendes Mixed-Reality-Video mit Oculus Rift und GoPro
Rennspiele wie Assetto Corsa eignen sich besonders gut für Virtual Reality, da es hier schon seit vielen Jahren sehr realistische Steuerungsmöglichkeiten mit Lenkrad, Gangschaltung und Pedalen gibt. Wie ein Rennspiel aussehen könnte, wenn die eigenen Controller samt Armen und Händen direkt in das Spiel eingeblendet werden, zeigt ein beindruckendes Mixed-Reality-Video.
Das Einblenden der eigenen Hände und eventuell gehaltener Gegenstände gehört zu den Features, die Virtual Reality in Zukunft ebenfalls bieten wird. Viele Unternehmen arbeiten an entsprechenden Möglichkeiten. Der YouTube-Nutzer Marcel Pfister hat sich die Mühe gemacht, zu zeigen, wie ein Rennspiel wie Assetto Corsa aussehen könnte, wenn darin die eigenen Arme, Hände und auch das als Controller genutzte, reale Lenkrad zu sehen wären.
Das so entstandene Video gibt einen Eindruck von den vielleicht in Zukunft möglichen Mixed-Reality-Spielen. Erstellt wurde das Video beim Spielen mit einer Oculus Rift, während in Assetto Corsa die Grafik des Lenkrads ausgeblendet wurde. Gleichzeitig wurden die Bewegungen des Spielers vor einem Greenscreen mit einer GoPro-Kamera aufgenommen und diese Aufnahmen dann in die Aufzeichnung der Spiele-Session nachträglich eingefügt.
Das Ergebnis wirkt, als sei es tatsächlich während eines Rennens aus der Sicht des Fahrers aufgenommen. Die realen Bewegungen der Hände verstärken diesen Eindruck enorm. Wie Marcel Pfister bei YouTube betont, konnte er während des Spiels sein Lenkrad natürlich nicht sehen.
Theoretisch wäre eine solche Einblendung aber auch in Echtzeit denkbar, sofern die technischen Voraussetzungen samt Kamera und schnellem PC sowie ein kleiner Greenscreen vorhanden sind. Im Internet sorgt das Video derweil für Begeisterung. Bei NeoGAF wird der Clip sogar als eines der "coolsten Videos" bezeichnet. Einige Spieler diskutieren schon darüber, ob die Kamera im HTC Vive nicht dafür geeignet wäre.


Hatte letztes Jahr die DK2 von nem Kumpel und gerade in AC kam das "Mittendrin-Gefühl" sehr gut rüber. Man kann auch ums Auto herum gehen (entsprechend Platz im Zimmer vorausgesetzt) und zum Beispiel bei den Ferrari´s schön von oben in den Glasmotorraum gucken oder sich hinters Heck knien und den Arsch ganz genau betrachten. So bekommt man schon einen guten Eindruck von den Autos , ohne die jemals im echten Leben gesehen zu haben. Ich werde noch bis nächstes Jahr warten und dann gibts hoffentlich schon eine überarbeitete Version (quasi OC- v.2.0).
Ein Genre, welches auch für VR sehr gut geeignet ist, ist sowas a la Mirrors Edge oder Shooter allgemein aber hier ist das in meinen Augen wirklich problematisch. Denn es ist schwieriger im Sitzen, dem Hirn laufen und Springen vorzugaukeln. Da kommt man schnell an Grenzen.
gruss Robert
Aber es zeigt einen coolen Weg auf wie sowas irgendwann vielleicht mal umgesetzt werden könnte.