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Games World
  • Test: Asus Transformer Prime mit Tegra 3 - Update zu Android 4.x

    Asus Transformer Prime im Test: Mit dem Eee Pad Transformer Prime bringt Asus im Januar ein neues Android-Tablet auf den Markt. Als erstes Gerät besitzt der Tablet-PC einen Quadcore-Prozessor (Tegra 3) von Nvidia. Zusätzlich gibt es als Ausstattung ein Tastatur-Dock, mit dem man das Transformer Prime wie ein Note- oder Notebook bedienen und zusätzlich sogar die Akkulaufzeit verlängern kann. Wir haben den Hybrid-Tablet-PC für Sie getestet - noch ohne Android 4.

    Update: Bereits heute morgen berichteten wir davon, dass Asus über Facebook neue Informationen zum Android-4.x-Update des Transformer Prime veröffentlicht hat. Laut der Meldung ist das Update bereits in den ersten Ländern verfügbar. Unser Redaktions-Exemplar bietet das Update zwar noch nicht an, aber laut Asus soll es in den nächsten Tagen auch in Deutschland erhältlich sein. Dann wird PCGH auch den Test neu machen und Android-4-Impressionen veröffentlichen.

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    Bereits mit dem Android-3.x-Tablet Eee Pad Transformer bot Asus eine zusätzliche Tastatur, die man den Tablet-PC andocken konnte. Das Tastatur-Dock des Transformer Prime bietet unter anderem ein Trackpad, USB-Ports und sogar einen zusätzlichen Akku. Aber auch abseits der sinnvollen Ausstattungs-Erweiterung lässt das Transformer Prime aufhorchen - unter der Haube arbeitet nämlich ein brandneuer Tegra-3-Chip von Nvidia. Damit ist das Transformer Prime das erste Android-Tablet mit einem Quadcore-Prozessor. Derzeit wird der Hybrid aus Notebook und Tablet-PC noch mit Android 3.x ausgeliefert, Asus hat aber bereits ein Update auf Android 4.x für Januar versprochen. Voraussichtlich schon kommende Woche können wir Ihnen ein Test-Update mit Ice Cream servieren.

    Asus Eee Pad Transformer Prime - Chassis und Verarbeitung:
    Auf den ersten Blick macht das Transformer einen sehr guten Eindruck, Tablet- und Tastatur-Einheit sind beide aus Aluminium gefertigt und sehen einfach schick aus. Das eigentliche Tablet ist mit 8,3 mm (ohne Tastatur) deutlich dünner als der Vorgänger - beim Eee Pad Transformer waren es noch 12,98 mm. Zum Vergleich: Das iPad 2 ist mit 8,8 mm minimal dicker als das Transformer Prime. Zudem wiegt das neue Asus-Tablet nur rund 585 Gramm, beim ersten Transformer-Tablet sind es 100 Gramm mehr und beim iPad 2 (ohne 3G) 601 Gramm. Mit Dock verdoppelt sich das Gewicht (siehe Folgetext).

    Die Vorderseite des Prime besitzt eine dicke Gorilla-Glasplatte. Die Übergänge zum Alu-Chassis sind ohne störende Kanten gefertigt, der relativ breite Rand vom Display bis zu den Kanten des Tablets bieten viel Platz für das Halten in den Händen, ohne Bildinhalte zu überdecken. Oben, etwas versetzt von der Mitte, ist die 1,3-Megapixel-Kamera nahtlos eingelassen. Die untere Kante beherbergt neben dem Docking-Anschluss auch zwei Öffnungen für die Halteklammern der Zusatztastatur. Die Aussparungen sind relativ groß und sollten regelmäßig von Schmutz befreit werden, bei unserem Muster konnten wir teils scharfe Metallkanten feststellen. Im normalen Betrieb sollte dies aber nicht zu Verletzungen führen, da die Öffnungen mit Gummistopfen verschlossen sind. Über den Docking-Anschluss können Sie mit dem beiliegenden Kabel das Prime mit dem PC, dem Ladegerät oder der Tastatur verbinden.

    An der oberen Kante sitzt neben einer winzigen Mikrofon-Öffnung auf der linken Seite der Power-Schalter. Dieser besitzt zusätzlich eine LED-Statusanzeige. Für unseren Geschmack liegt der Power-Schalter etwas zu weit am Rand, in Kombination mit der geschwungenen Alu-Rückseite ist der Power-Schalter daher nicht immer optimal zu erreichen. Die rechte Seite des Prime ist bis auf den 3,5-Zoll-Mikro-Stecker leer. Die linke Seite beherbergt einen Reset-Knopf, einen micro-SD-Schacht, einen Micro-HDMI-Port und die Lautstärkewippe. Zum Einlegen einer micro-SD-Karte müssen Sie zuerst den "Platzhalter" aus Plastik entfernen - dieses Bauteil sollten Sie immer sorgfältig verstauen, da es sonst auf nimmer Wiedersehen verloren geht. Über den Micro-HDMI-Port können Sie das Tablet an einem geeigneten Monitor anschließen, das benötigte Kabel ist leider nicht im Lieferumfang enthalten. Die Lautstärkewippe ist sehr gut gefertigt und bietet ausreichend Feedback, auch die Position ist gut gewählt. Auf der Rückseite des Transformer Prime befindet sich eine 8-Megapixel-Kamera mit einfacher LED-Beleuchtung.

    Asus Eee Pad Transformer Prime - Tastatur-Dock und Verarbeitung:
    Der Tastatur-Dock ist rund 550 Gramm schwer, zusammen mit dem Tablet (585 Gramm) kommt man so auf ein Gesamtgewicht von rund 1,1 Kilogramm. Steckt das Tablet im Tastatur-Dock, muss ein Halteschieber oberhalb der Tastatur zur Seite geschoben und gleichzeitig das Tablet aus den Halteklammern gezogen werden. Das Einsetzen des Tablets in den Dock funktioniert auch ohne Zurückziehen der Halteklammer. Der Haltemechanismus macht auch ohne eingesetzten Tablet-PC einen sehr soliden Eindruck - Vorsicht beim Umgang mit beiden Komponenten sollte allerdings dennoch obligatorisch sein.

    Wird das Tablet mit dem Dock verbunden, beginnt das Gerät automatisch mit dem Aufladen des Tablet-PC-Akkus - im Tastatur-Dock befindet sich nämlich ein zusätzlicher Akku. Die Tastatur bietet aber noch weitere Vorzüge, so besitzt die Peripherie neben einem weiteren Dock-Connector auch einen USB-2.0-Port, einen SD-Kartenleser und ein Trackpad. Im Prinzip ist der Tablet-PC mit der Tastatur also ein vollwertiges Netbook. Die Verarbeitung des Tastatur-Dock ist ebenso gut wie beim Tablet-PC, einige Detaillösungen sind aber nicht ganz so gut gelungen. So wird der USB-Port durch einen Gummistopfen geschützt, dieser ist aber nicht mit dem Chassis verbunden; auch dieses Teil kann man also schnell verlieren. Auf dem zweiten Dock-Connector ist kein Schutz aufgebracht. Trägt man diesen in einer Tasche mit sich herum, kann sich ebenfalls Schmutz darin sammeln.

    Die Tastatur des Docks hinterlässt ebenfalls gemischte Gefühle. Grundsätzlich ist es eine echte Vereinfachung, wenn man unterwegs auf die Tastatur-Eingabe zurückgreifen kann - längere Texte lassen sich so wesentlich schneller schreiben. Im Vergleich zu hochwertigen Tastaturen ist Asus aber anscheinend einige Kompromisse eingegangen, denn der Anschlag der Tastatur ist etwas schwammig und auch der Tasten-Gegendruck könnte stärker sein. Der Anschlagpunkt der Tasten liegt darüber hinaus unterhalb des Rahmens, man landet mit dem Finger also auf den Metallstegen, wenn man eine Taste nicht ganz so sauber trifft. Auch wird man vermutlich beim schnellen Schreiben öfter zwei Tasten erwischen, da diese relativ eng beieinander liegen. Natürlich sind die meisten Probleme bauartbedingt, dennoch muss man sich als Käufer vorher klarmachen, dass man kein Schreibgefühl wie auf dem Desktop erhalten wird. Wie bereits erwähnt: Grundsätzlich ist der Dock eine wirklich sinnvolle Erweiterung und es gibt, bis auf das etwas schwammige Anschlagverhalten, keine echten Kritikpunkte.

    Asus Eee Pad Transformer Prime - die Hardware:
    Mit dem Tegra 3, einem Quadcore-Chip auf ARM-Basis, welcher unter anderem eine leistungsstarke IGP enthält, dringt der vormals nur auf Grafikprozessoren spezialisierte Hersteller Nvidia weiter im Bereich von Tablet-PCs und Smartphones vor. Im Vergleich zum Vorgänger Tegra 2 hat sich vor allem die Leistungsfähigkeit signifikant gesteigert, wohingegen die Leistungsaufnahme verringert wurde. Der Tegra-3-Chip im Transformer Prime taktet mit 1,3 GHz und besitzt vier Kerne. Ein zusätzlicher Kern ist speziell für Aufgaben gedacht, die nicht die volle Rechenleistung benötigen. Bereits mit Android 3.x machen sich beim Webbrowser erste Vorteile bemerkbar - im Sunspider-Benchmark erreicht das Transfomer Prime rund 1.690 Millisekunden, das Apple iPad liegt hier bei rund 1.800 Millisekunden. Die Kombination aus CPU und GPU macht sich aber auch bei den elementaren Funktionen des Betriebssystems bemerkbar - beim Bildschirmwechsel sind keine Ruckler feststellbar, auch die App-Startzeiten sind sehr gering. Die Grafikleistung ist grundsätzlich schneller als bei vergleichbaren Android-Tablets, das iPad 2 von Apple ist aber, je nach Benchmark, teilweise 50 Prozent schneller. Wir haben zwar schon erste High-End-Spiele auf dem Transformer Prime getestet, angesichts des kommenden Android-4.x-Updates werden wir aber erst zum Release ein finales Urteil fällen. Grundsätzlich ist der Tegra-3-Chip in der vorliegenden Variante bei der Grafikausgabe sehr schnell, aber eben nicht der schnellste auf dem Markt. Videoausgaben in 1080p sind ebenfalls keine Herausforderung für das Prime.

    Auch das Display hat Asus gegenüber dem Vorgänger verbessert. So kommt nun ein hochwertiges IPS+-Panel zum Einsatz, welches von Gorilla-Glas geschützt ist und einen Einblickwinkel von bis zu 178 Grad bietet. Außerdem ist das Display dank IPS+-Technik 50 Prozent heller als ein übliches IPS-Panel. Im IPS+-Modus ist das Display bis zu 680 Candela hell, im normalen Betrieb erreicht es rund 430 Candela. Zum Vergleich: Das Galaxy Tab 10.1 kommt auf rund 490 und das iPad 2 auf rund 380 Candela. Bei direkter Sonneneinstrahlung stören beim Transformer Prime zwar Spiegelungen, aber dank der enormen Helligkeit lassen sich Texte dennoch weiterhin gut lesen. Die Auflösung des 10-Zoll-Displays beträgt 1.280 x 800 Bildpunkte. Auch die Latenz ist mit und 50 Millisekunden geringer als bei anderen Tablet-PCs. Die Pixeldichte liegt bei 145, beim iPad 2 bietet Apple nur 132 ppi an.

    Die Kamera auf der Rückseite arbeitet mit acht Megapixeln (iPad 2: 0,7 Megapixel) und verfügt über einen dynamischen Autofokus. Der Fokus lässt sich aber auch per Berührung manuell per Touchfunktion setzen. Die Bilder sehen trotz kleiner 8-Megapixel-Kamera gut aus, allerdings hat auch das Prime bei schlechter Ausleuchtung Probleme. Die Farbsättigung scheint bei manchen Bildern etwas zu gering zu sein. Die Auslösezeiten für die Kamera sind gut, allerdings gönnt sich der Fokus ab und an eine kleine Bedenkzeit. Im Schnitt kann man mit einer Dauer von zwei Sekunden bis zum fertigen Bild rechnen. Alles in allem sind die Ergebnisse für einen Tablet-PC als gut einzustufen. 1080p-Videos lassen sich mit dem Transformer Prime ebenfalls aufnehmen, auch hier entspricht die Qualität der gehobenen Tablet-Klasse. Die Frontkamera nimmt Fotos mit 1,2-Megapixel-Auflösung auf. Die Qualität ist für Videotelefonie akzeptabel.

    Das Transformer Prime besitzt zwei Akkus, einen im Tablet, den anderen im Tastatur-Dock. Schließt man den Dock am Tablet an, wird das Tablet automatisch geladen. Damit beide Geräte gleichzeitig geladen und auch Daten bei eingestecktem Dock mit dem PC ausgetauscht werden können, besitzen beide Geräte einen Dock-Connector. Erste Laufzeit-Tests attestieren dem Transformer Prime eine gute Akkulaufzeit - je nach Anwendung konnten wir in den ersten Tagen eine Laufzeit von bis zu 10 Stunden erreichen. Wenn beide Akkus voll aufgeladen sind, erreicht die Laufzeit ohne Probleme 13 Stunden und mehr. Um eine endgültige Aussage treffen zu können, müssen wir aber noch umfangreichere Tests durchführen. Grundsätzlich kann man die Akkulaufzeit beim Transformer Prime mit Tegra-3-Chip aber als gut bis sehr gut einstufen.

    Das Transformer Prime kommt mit 32 oder 64 GByte Speicherplatz auf den Markt - im Test hatten wir die 32-GByte-Version. Asus spendiert dem Transformer Prime 1 GByte Arbeitsspeicher.

    Asus Eee Pad Transformer Prime - die Software:
    Android 4.x kommt noch im Januar für das Transformer Prime, unsere Eindrücke der Version mit 3.x sind aber auch durchaus positiv. Der Tegra-3-Chip kommt mit allen Anwendungen rund um Android gut zurecht und auch Spiele sind kein Thema. Alle wichtigen Eckdaten von Android 3.x (Honeycomb) finden Sie in unserer Android-3.x-Übersicht. Sobald Android 4.x für das Transformer Prime erschienen ist, werden wir uns diesem Bereich ausführlicher widmen.

    Spiele wie Bladeslinger oder Riptide GP sehen auf dem Transformer Prime sehr gut aus, bislang mit das beste Spielerlebnis auf einem Android-Tablet. Trotz Zusatzeffekte und flüssigem Spielgeschehen besteht aber immer noch ein deutlicher Unterschied zu Shootern auf dem PC.

    Asus Eee Pad Transformer Prime - Fazit:
    Derzeit scheint es so, als wenn mit jeder neuen Tablet-Generation die Messlatte in allen Bereichen etwas höher gelegt wird. Das Transformer Prime macht hier keine Ausnahme - der neue Tablet-PC von Asus ist das beste Android-Gerät auf dem Markt. Voraussichtlich wird das Gerät den Titel bis zum nächsten MWC im Februar halten, dann kommen andere Hersteller mit Quadcore-Chips abseits des Tegra 3 von Nvidia auf den Markt. Auch Apple wird Anfang des Jahres das iPad 3 zeigen - mit Retina-Auflösung. Doch Asus hat einen Vorteil, denn nicht nur die Hardware passt (derzeit), sondern auch das Zubehör in Form des Tastatur-Dock ist ein Pluspunkt. Wer viel auf Reisen ist, viel am Tablet schreiben, aber kein Notebook/Netbook rumschleppen will, darüber hinaus auch die Vorzüge eines Tablet-PCs nutzen will, der kann zuschlagen. Wer sich noch nicht ganz so sicher ist, was er denn genau mit einem Tablet machen möchte, sollte hingegen auf jeden Fall bis März warten - dann zieht die Konkurrenz nach und die Preise purzeln (erneut).

    Das Transformer Prime wird in Deutschland als 32-GByte-Bundle für rund 600 Euro vermutlich noch im Januar auf den Markt kommen.

    In der Galerie finden Sie zusätzlich die beliebtesten Android-Apps.

    Quelle: PC Games Hardware

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    Es gibt 39 Kommentare zum Artikel
    Von Hody
    Habe das Teil in den Staaten gekauft und wüsste nun nur zur gerne wann ich wieder daheim auch das Dock bekommen kann...
    Von Juzamdjinn
    steht auf dem ersten bild "Wanderbarer Stil für Arbeit und Freizeit"?!?!
    Von Iceananas
    Ohne den Fullquote wieder bemühen zu müssen: hast natürlich Recht, ein 4G Gerät wäre schon fein. Ich gehe aber davon…
    Von Bärenmarke
    In der Großstadt ist die Zelle kleiner ich weiß, trotzdem hast du in der Regel mehr Nutzer... Bei uns hatten sie z.b.…
    Von DaStash
    Klar, in jedem Fall, dagegen sage ich ja auch nichts. Klar für die Betreiber macht das Sinn aber wir hier sprechen ja…
      • Von Hody Schraubenverwechsler(in)
        Habe das Teil in den Staaten gekauft und wüsste nun nur zur gerne wann ich wieder daheim auch das Dock bekommen kann...
      • Von Juzamdjinn Komplett-PC-Käufer(in)
        steht auf dem ersten bild "Wanderbarer Stil für Arbeit und Freizeit"?!?!
      • Von Iceananas BIOS-Overclocker(in)
        Ohne den Fullquote wieder bemühen zu müssen: hast natürlich Recht, ein 4G Gerät wäre schon fein. Ich gehe aber davon aus, dass ich schon das übernächste Tablet haben werde, bis LTE auch hier ist, da liegt wahrscheinlich unser Streitpunkt ich gehe halt davon aus, dass mir in nächster Zeit LTE nichts nutzen wird, von daher ist es mir wurst ob ich 3g oder 4g habe

        Ich hoffe natürlich, dass du Recht hast und LTE bald in die Städte kommt. Motorola wird mein Xoom ja auf 4G upgraden, falls es so weit ist, von daher bin ich ja schon mal gerüstet
      • Von Bärenmarke Software-Overclocker(in)
        Zitat von Iceananas
        Wie die Technik funktionier ist mir schon klar. Nur die Praxiserfahrung zeigt, dass zumindest in Großstädten auch mehr als eine Funkzelle in der Gegend rumsteht Ich habe wie gesagt selbst mitten in der Münchener Innenstadt, wo üblicherweise mehr Leute mit Smartphones rumlaufen als eine mittlere Stadt einwohner hat, noch gut Bandbreite. Bei einer entsprechender Versorgung ist 3G auch schnell genug.
        Die Latenzen von mehrere hundert ms sind natürlich nicht schön, aber Tätigkeiten, die eine niedrige Latenz benötigen, erledigen wohl die meisten nicht unterwegs. Bei Videotelefonie via Google Talk habe ich übrigens keine allzu störende Verzögerungen bemerkt.
        In der Großstadt ist die Zelle kleiner ich weiß, trotzdem hast du in der Regel mehr Nutzer... Bei uns hatten sie z.b. in der Uni vergessen, das Wlan richtig umzustellen und wir hatten ein Semester kein Wlan... und du kannst dir mit Sicherheit vorstellen wie viel Handy Hotspots es da gab Wenn man mit 60 kb runterladen konnte, hatte mans gut....
        Bandbreite kann man nie genug haben, vorallem da die Geräte immer mehr werden und die Nutzung intensiver...Auch, wenn du mit 3G noch keine Probleme hast, wirst du mit der Zeit mit Sicherheit feststellen, das deine maximal zur Verfügungstehende Bandbreite immer weniger wird.
        Videokonferenz per Skype geht mit LTE ohne probs und Verzögerungen bei 3G naja reden wir nicht drüber

        Zitat von Iceananas

        Sag bloß. Wenn ich mir die lächerliche 3G Abdeckung angucke, dann sehe ich das nicht so optimistisch wie du. Zumal wie gesagt Gegenden mit den wenigsten Einwohnern zuerst LTE bekommen und die Städte zuletzt, das kann lang dauern.
        So lange wie ihr hier meint, dauert das nicht 2-3 Jahre dann wird sich schon einiges getan haben, glaub mir

        Zitat von Iceananas

        Aber hier gehts ja nicht darum, ob 4G nun toll ist oder nicht. Die Technik ist zweifelsohne zukunftsweisend und sollte schnell eingeführt werden. Aber unser eigentliches Thema ist ja ob ein Tablet 4G haben muss, und die Antwort lautet bei der quasi nicht vorhandenen 4G Netzabdeckung und lächerlichen Tarife: Nein.
        Exakt und da es kostenmäßig keinen Unterschied macht, kann man auch gleich ein 4G Modul verbauen... Warum bist du unbedingt dafür ein Tablet mit 3G Modul zu haben, wenn du auch eins mit 4G haben könntest? Momentan sind die Preise noch absurd, aber die bleiben mit Sicherheit nicht für immer auf dem Niveau... Und nur weil in deiner Gegend kein LTE-Netz verfügbar ist, ist das auch kein Grund...

        Zitat von Iceananas

        Oder benutzst du ein altes Samsung/Motorola Klapphandy als Surfmaschine, weil du die damals wegen der UMTS Fähigkeit gekauft hast?
        Äpfel mit Birnen zu vergleichen ist schon toll
        1. Ein Handy ist für mich zum telefonieren und sms schreiben da.
        2. Bei einem Smartphone reicht 3G aus, da für eine sinnvolle Nutzung das Display zu klein ist und es für i-net und Abfragen wie wann fährt die Bahn etc. ausreicht.
        3. Aufgrund des größeren Displays, kann man bei einem Tablet auch die Dienste nutzen die mehr Bandbreite benötigen.(Zumindest macht es darauf Spaß zu arbeiten, was ich von einem 4 zoll display nicht behaupten kann)

        Zitat von DaStash

        Klar für die Betreiber macht das Sinn aber wir hier sprechen ja von dem Nutzer. Und bei den momentan üblichen Datentarifen macht eine Steigerung der Bandbreite einfach keinen Sinn. Einige Jahre glaube ich nicht. Ich gehe da eher von den üblichen Handyzyklen aus also 1-2 Jahre.
        Naja ich kauf mir nur alle 3-4 Jahre ein neues Handy, außer es geht kaputt^^ Warum sollte man sich den alle 1-2 Jahre ein neues Tablet kaufen? Gut die erste Generation, war nicht so der Brüller, aber die jetzigen sind doch ziemlich gut...
        Und Bandbreite kann man nie genug haben

        Zitat von DaStash

        Das verstehst du falsch, ich bin nicht verschlossen und beführworte ja auch eher "neue" und aktuelle Technik aber in dem Fall wäre es m. M. n. Perlen vor die Säue, da ich davon ausgehe das LTE erst in frühestens einem Jahr zu einem "bezahlbaren" Standard wird, mit dem man auch effektiv das Mehr an Bandbreite durch wesentlich größere Datentarife ausnutzen kann. Von daher macht es m. M. n. keinen Sinn sich so an einem Kriterium festzusetzen, von den man eh erst etwas in knapp zwei Jahren hat und dann schon viel bessere Geräte auf den Markt sind.
        Bei deiner Tabletnutzungsdauer, hast du recht, da wäre es dann ausreichend, wenn die nächste Generation LTE hat. Bei meiner nicht... ich finds nicht sinnvoll alle 1-2 jahre 400-600€ fürn tablet aus zu geben.


        Zitat von DaStash

        Im Prinzip wäre das wie, wenn dir dein Provider bei Abschluss eines DSL Vetrages einen teureren Router andreht, der dann schon für 100 mbit Anschlüsse ausgelegt ist und das, obwohl du es überhaupt nicht nutzen kannst bzw. die Nutzung wirtschaftlich nicht drin ist. Dir entsteht quasi kein Schaden wenn du einen für dich ausreichenden Router nimmst und ihn nach der Vertraglaufzeit und einer evtl. Aufstockung der Leistungen gegen einen Besseren eintauschst.
        Das ist auch wieder Äpfel mit Birnen verglichen
        Das ist ein absolut untauglicher Vergleich!
        Wo verursacht das für dich bitte enorme Kosten, wenn in dem Tablet anstatts einem 3G ein 4G Modul verbaut ist?
        Eben nirgends...

        Zitat von DaStash

        Eher kommt kostenloses Wlan, denke ich. LTE ist mehr so ne Landgeschichte.
        Definitiv nicht

        mfg

        Bärenmarke
      • Von DaStash PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat von Bärenmarke
        Es nützt auch im moment was, die höhere Bandbreite rockt schon ganz schön
        Klar, in jedem Fall, dagegen sage ich ja auch nichts.
        Zitat

        Aber deine Aussage ist so nicht sehr sinnvoll wie ich finde....

        Wenn du dich auf LTE beziehst, dann macht es jetzt schon wirtschaftlich Sinn für die Betreiber, nur es wird halt anderst vermarktet... Getreu dem Motto, wer das neuste haben will der muss ordentlich in die Tasche greifen...
        Klar für die Betreiber macht das Sinn aber wir hier sprechen ja von dem Nutzer. Und bei den momentan üblichen Datentarifen macht eine Steigerung der Bandbreite einfach keinen Sinn.
        Zitat

        Aber wenn du dir so ein Tablet auf Tegra 3 Basis anschaust, dann ist das von der Leistung her relativ gut und hält auch gut einige Jahre oder kaufst du dir jedes Jahr ein neues Tablet? Und wenn es dann internetfähig sein soll, dann ist es unter dem Gesichtspunkt schwachsinnig noch 3G zu verbauen...
        Einige Jahre glaube ich nicht. Ich gehe da eher von den üblichen Handyzyklen aus also 1-2 Jahre.
        Zitat

        Von daher ist es imo sehr sinnvoll, wenn ich mir so ein Gerät anschaffe darauf zu achten, dass es schon 4G fähig ist. Den früher oder später profitiert man davon. Und abgesehen von den aktuellen Mondpreisen hast du dadurch keinen Nachteil.

        Wieso so verschloßen neuem gegenüber?
        Das verstehst du falsch, ich bin nicht verschlossen und beführworte ja auch eher "neue" und aktuelle Technik aber in dem Fall wäre es m. M. n. Perlen vor die Säue, da ich davon ausgehe das LTE erst in frühestens einem Jahr zu einem "bezahlbaren" Standard wird, mit dem man auch effektiv das Mehr an Bandbreite durch wesentlich größere Datentarife ausnutzen kann. Von daher macht es m. M. n. keinen Sinn sich so an einem Kriterium festzusetzen, von den man eh erst etwas in knapp zwei Jahren hat und dann schon viel bessere Geräte auf den Markt sind.

        Im Prinzip wäre das wie, wenn dir dein Provider bei Abschluss eines DSL Vetrages einen teureren Router andreht, der dann schon für 100 mbit Anschlüsse ausgelegt ist und das, obwohl du es überhaupt nicht nutzen kannst bzw. die Nutzung wirtschaftlich nicht drin ist. Dir entsteht quasi kein Schaden wenn du einen für dich ausreichenden Router nimmst und ihn nach der Vertraglaufzeit und einer evtl. Aufstockung der Leistungen gegen einen Besseren eintauschst.
        Zitat

        Wie gesagt, es wird keine 10 Jahre dauern, bis man es in der Stadt auch hat

        mfg

        Bärenmarke
        Eher kommt kostenloses Wlan, denke ich. LTE ist mehr so ne Landgeschichte.
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Asus Transformer Prime im Test: Mit dem Eee Pad Transformer Prime bringt Asus im Januar ein neues Android-Tablet auf den Markt. Als erstes Gerät besitzt der Tablet-PC einen Quadcore-Prozessor (Tegra 3) von Nvidia. Zusätzlich gibt es als Ausstattung ein Tastatur-Dock, mit dem man das Transformer Prime wie ein Note- oder Notebook bedienen und zusätzlich sogar die Akkulaufzeit verlängern kann. Wir haben den Hybrid-Tablet-PC für Sie getestet - noch ohne Android 4.
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