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  • Asus Transformer Prime etwas später: Hintergründe zur Tegra-3-Technik

    Das Android-Tablet Asus Eee Pad Transformer Prime kommt etwas später als geplant. Vom Januar 2012 ist nun die Rede. Das Pad wird als erstes den Quadcore-Chip Tegra 3 von Nvidia nutzen - PCGH bieten den technischen Hintergrund.

    Das Transformer Prime wird zwar das Weihnachtsgeschäft knapp verpassen, aber unspannend wird es noch lange nicht. Immerhin ist der neueste Vertreter der Eee Pad-Serie dem Vorgänger Transformer (ohne Prime) in allen Bereichen überlegen. Hier erstmals Nvidias neuer Quadcore-Chip Tegra 3 zum Einsatz. Wie beim ersten Transformer bietet Asus wieder eine passende Tastatur mit Touchpad (Multitouch-Gesten möglich), SD-Karten-Slot, USB-Port und zusätzlichem Akku an. Ohne Tastatur-Dock soll das Transformer Prime laut Asus zwölf Stunden durchhalten, mit Tastatur sind es angeblich 18 Stunden.

    Das eigentliche Tablet ist mit 8,3 mm (ohne Tastatur) dünner als der Vorgänger - beim Eee Pad Transformer waren es noch 12,98 mm. Zum Vergleich: Das iPad 2 ist mit 8,8 mm minimal dicker als das Transformer Prime. Zudem wiegt das neue Asus-Tablet nur 586 Gramm, beim ersten Transformer-Tablet sind es 100 Gramm mehr und beim iPad 2 (ohne 3G) 601 Gramm. Auch das Display will Asus gegenüber dem Vorgänger verbessert haben. So kommt nun ein hochwertiges IPS+-Panel zum Einsatz, welches von Corning-Gorilla-Glass geschützt ist und einen Einblickwinkel von 178 Grad bieten soll. Außerdem ist das Display laut Asus dank IPS+-Technik 50 Prozent heller, als ein übliches IPS-Panel. Auch die Latenz soll mit 50 Millisekunden sehr gering sein. Andere Tablets verzögern laut Asus die Bildausgabe mit 110 Millisekunden oder mehr.

    Die Kamera auf der Rückseite arbeitet mit acht Megapixeln (iPad 2: 0,7 Megapixel) und verfügt über einen dynamischen Autofokus. Der Fokus lässt sich aber auch per Berührung manuell setzen. Die Frontkamera nimmt Fotos mit 1,2-Megapixel-Auflösung auf. Auch den Sound will Asus dank sechs Prozent größeren Lautsprechern gegenüber dem ersten Transformer-Tablet verbessert haben. Zum Start soll das Eee Pad Transformer Prime mit Android 3.2 (Codename: Honeycomb) angeboten werden, schon sehr bald soll aber ein Update auf Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) folgen. Das Transformer Prime wird in Deutschland und Österreich als 64 GB Modell (nur Pad) und als 32 GB Bundle (inklusive Docking-Tastatur) zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von jeweils 599,- Euro erhältlich sein.

    CPU-Part Tegra 3: vier Kerne plus Companion-Core
    Der Tegra 3 wird im 40-nm-Verfahren hergestellt und verfügt über vier CPU-Kerne, die (je nach Auslastung) mit 0 bis 1,3 GHz arbeiten. Damit soll die Prozessorleistung des Tegra 3 laut Nvidia auf dem Niveau des x86-Notebook-Prozessors Core 2 Duo T7200 liegen. Neben diesen vier Recheneinheiten verfügt der Chip über einen weiteren Kern, den so genannten Companion-Core. Dieser ist für eine niedrige Leistungsaufnahme optimiert und arbeitet mit 0 bis 500 MHz. Der Companion-Core ist für alle Aufgaben zuständig, die wenig Rechenleistung benötigen.

    Laut Nvidia kümmert sich der Companion-Core daher um Hintergrundaufgaben wie die Synchronisierung von E-Mails oder sozialen Netzen, MP3-Wiedergabe aber auch Videos (inklusive 1080p). Die vier anderen Kerne sind in den genannten Szenarien komplett abgeschaltet. Das spart Strom. Wird mehr Rechenleistung benötigt, beispielsweise wenn eine neue Webseite geladen wird, Flash-Inhalte dargestellt werden oder natürlich beim Spielen, werden ein bis vier Kerne aktiviert und der Companion-Core abgeschaltet. Wird nur ein Kern genutzt, kann dieser mit 1,4 GHz statt 1,3 GHz arbeiten. Laut Nvidia ist der Companion-Core zudem "OS-transparent" - das bedeutet: Betriebssystem und Apps müssen nicht speziell angepasst werden, um den sparsamen fünften Kern zu nutzen.

    GPU-Part Tegra 3: 12 Recheneinheiten, angepasste Spiele und Stereo 3D
    Nvidia verspricht für den Tegra 3 eine dreimal höhere Grafikleistung im Vergleich zum Tegra 2. Hierfür kommen zwölf statt acht Recheneinheiten zum Einsatz. Die vier zusätzlichen Einheiten werden für Pixel-Shading verwendet. Zudem hat Nvidia die Rechenwerke grundsätzlich optimiert. Bei den gezeigten Spiele-Benchmarks ist der Tegra 3 mehr als doppelt so schnell wie der Vorgänger. Bei der Techdemo Glowball erreicht der SoC sogar ein 170 Prozent höheres Ergebnis - die dreifache Leistung ist das aber noch nicht ganz. Trotz der besseren Performance soll die neue Grafikeinheit sparsamer sein als der GPU-Part des Tegra 2. Nvidias Cuda wird allerdings noch nicht unterstützt - das ist für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen.

    Wie beim Tegra 2 will Nvidia auch beim Nachfolger in der so genannten Tegra Zone (App im Android Market erhältlich) speziell angepasste Spiele anbieten. So soll die Tegra-3-Version des Shooters Shadowgun über zusätzliche Wasser- und Zerstörungseffekte verfügen. Im Knobelspiel Sprinkle, bei dem physikalische Wasserrätsel gelöst werden müssen, wird der Wasserstrahl mit doppelt so vielen Partikeln dargestellt. Auch für das Rennspiel Riptide ist eine Tegra-3-optimierte Version geplant. Diese verfügt über einen besseren Motion-Blur-Effekt und Wassertropfen laufen an der Kamera herunter. Laut Nvidia sind mehr als 15 Tegra-3-optimierte-Spiele in Entwicklung; Ende 2011 sollen mehr als 40 Tegra-2- und Tegra-3-Spiele erhältlich sein.

    Zudem verspricht Nvidia, dass sich ein Tegra-3-Tablet auch als Spielekonsole am Fernseher eignet. Hierfür werden viele kabellose Controller unterstützt - beispielsweise von Playstation 3, X-Box 360, Wii sowie Logitech-Modelle. Laut Nvidia ist das die umfangreichste Unterstützung für Controller bei allen Tablets. Zudem bietet der Tegra 3 Stereo 3D. An 3D-fähigen Fernsehern können also per Tegra-3-Gerät beispielsweise Youtube 3D und 3D Vision Live genutzt werden. Zudem lassen sich auch Spiele von 2D auf 3D hochrechnen.

    In der Galerie finden Sie zusätzlich 35 der beliebtesten und besten Android-Apps.

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Das Android-Tablet Asus Eee Pad Transformer Prime kommt etwas später als geplant. Vom Januar 2012 ist nun die Rede. Das Pad wird als erstes den Quadcore-Chip Tegra 3 von Nvidia nutzen - PCGH bieten den technischen Hintergrund.
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15.12.2011
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