O&O Defrag Free Edition: Kostenloses Defragmentierungsprogramm

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O&O Defrag Free Edition: Kostenloses Defragmentierungsprogramm

Florian Eitel
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22.01.2011 09:31 Uhr
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Neu
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O&O Software hat nun eine kostenlose Variante der bekannten Defragmentierungssoftware O&O Defrag vorgestellt. Die neue Version wurde im Vergleich zur Professional Edition im Funktionsumfang reduziert.

O&O Defrag Free Edition: Kostenloses Defragmentierungsprogramm O&O Defrag Free Edition: Kostenloses Defragmentierungsprogramm [Quelle: O&O Software] Das Unternehmen O&O Software hat nun eine kostenlose Variante der bekannten Defragmentierungssoftware O&O Defrag vorgestellt. Die kostenlose Version namens O&O Defrag Free Edition wurde im Funktionsumfang reduziert, so fehlen im Vergleich zur Pro-Version einige Features. Trotz der Erleichterung um einige Funktionen bleibt der relativ gute Defragmentierungs-Algorithmus an Bord.

So bietet die Free-Version nur zwei statt acht Defragmentierungsmethoden, die kostenlose Version bietet auch keine Optimierung für SSDs (TRIM). Weiterhin fehlt beispielsweise der O&O Activity Monitor und die Boot-Time-Defragmentierung. Auch das Einstellen der Festplattenzonen bleibt der Professional Edition vorenthalten.

Trotzdem ist die kostenlose Variante für den Einsatz auf mobilen System optimiert, so wird bei Umschaltung auf Akkubetrieb eine etwaigen Defragmentierung unterbrochen. Die Laufwerke sind in Geschwindigkeitszonen eingeteilt, dadurch verkürzt sich nicht nur die Dauer des System- oder Programmstarts, sondern es wird eine Fragmentierung von Programmdateien von vornherein ausgeschlossen.

Die drei verfügbaren Geschwindigkeitszonen sind:

1. Zone (Schnellste Zugriffszeit): Systemdateien von Windows und installierte Anwendungen.
2. Zone (schnelle Zugriffszeit): Benutzerdaten, zum Beispiel Office-Dokumente, temporäre Dateien, Benutzerprofile
3. Zone (mittlere Zugriffszeit): Selten benutzte Daten und sehr große Dateien, zum Beispiel Windows Papierkorb und Dateien über 500 MByte

Die O&O Defrag Free Edition ist für Multi-Core-CPUs optimiert, die Software ist einer 32- und 64-Bit-Variante verfügbar. Laut O&O Software kommt die Free Edition komplett ohne Werbung aus, die Software enthält keine Werbebanner oder Pop-Ups.

Unterm Strich bietet O&O Defrag Free Edition aber wohl für den normalen Hausgebrauch ausreichend Optionen, wenn man eine klassische Festplatte aufräumen will. Die 30-Tage-Testversion der Professional-Edition ist ebenfalls zu bekommen. Die Downloads finden Sie beim Anbieter O&O oder am Ende des Artikels per bequemen 1-Cklick-Download.

Weitere interessante Links: WinRAR bei Netzwelt herunterladen

 
Freizeitschrauber(in)
24.01.2011 09:28 Uhr
Das schafft MyDefrag aber auch alles, ist kostenlos und bietet ne sehr einfache Scriptsprache mit der man die Positionierung der Dateien auf der Platte genau steuern kann (wenn man denn will). So kann man auf dem HTPC bspw. alle Filme an den Anfang der Platte verlagern (dort sind HDDs am schnellsten).

Hatte vorher auch schon viele Defragmentierungsprogramme probiert (Defraggler, O&O Defrag als Trial, etc.) aber wirklich keines kann mit MyDefrag mithalten.

Link: MyDefrag

P.S.: Ich würde nicht schon zum Zweiten mal hier davon schwärmen, wenn es für mich nicht eine wahre Offenbarung unter den Defrag-Tools gewesen wäre. ;D
Komplett-PC-Aufrüster(in)
24.01.2011 02:11 Uhr
Also ich bin seit Jahren zufrieden damit. Wer ein sauberes System hat ( C: für BS / D: für Programme / E: ..... / F: ..... bei mir sind es 4 Partitionen) und wer es richtig eigestellt hat"""der wird die Leistung der Software merken. Lasse es ca. alle 8 Wochen durchlaufen. Vorher das System bereinigen sonst wird der Müll mit sortiert... hehe. Hab es im Autostart raus und Online container und Co.. gebe ich immer vor dem Defragmentieren unter "Dienste" erst vorher frei.(so braucht es keine Recorcen) Habe die Vollversion und kann es nur empfehlen. System ist spürbar schneller danach....
Klar verbraucht es Leistung wenn es ausgeführt wird, aber die kann man zuweisen wie Viel oder Wenig es verbrauchen soll. Lasse es bei mir mit Voller Leistung laufen.Trozdem kann man seine Arbeiten normal vortführen.Habe einen Quad Core und die Defragmentierung braucht bei ca 400 GB Datenvolumen ca.ne Stunde.Wer nen alten Einkerner noch hat wird mehr Zeit brauchen. Und wer bei Partitionen nur ein C: kennt dem ist eh nicht mehr zu helfen.....Fakt ist das ihr immer Wundermittel erwartet....Dann fangt mit nem sauberen System an und wartet es regelmäßig. Mein Windoof ist immer schnell aber nicht von selbst.... Und in Tests ist O&O seit Jahren immer unter den Ersten.
(Übrigens auf meinem Gaming PC mit Raid 0 macht es auch saubere Arbeit unter Win 7 Prof. x64) http://www.sysprofile.de/id136119
23.01.2011 03:45 Uhr
ZITAT: "das Teil zieht die Leistung in den Keller wie 3 Antivirenprogramme gleichzeitig"

"BULLSHIT" ich denke wirklich das ein gut aufgeräumtes system nicht mit o&o defrag überfordert ist, da gibt es ganz andere probleme heutzutage. ich für meinen teil möchte es in meinem system nicht mehr missen, denn wer viel daten verwalten muß wird mit o&o defrag seine wahre freude haben. starte o&o defrag einfach nur wenn du es brauchst, das allein reicht doch auch schon.

so ist es zumindest bei mir
Software-Overclocker(in)
23.01.2011 01:44 Uhr
ich habe die Erfahrung mit OO Defrag gemacht: um Himmels Willen keinen Dienst oder sonstwas laufen lassen wenn man nix damit machen will, das Teil zieht die Leistung in den Keller wie 3 Antivirenprogramme gleichzeitig
22.01.2011 18:57 Uhr
Zitat: (Original von Freakless08;2618302)

Währen Windows (trotz Journaling) z.B. ne 4 GB Datei schreibt merkt es das nach z.B. 500 MB plötzlich eine andere Datei kommt. Windows unterbricht daraufhin das schreiben, überspringt dann die Daten der anderen Datei und schreibt in der nächsten freien Fläche weiter. [...]

Bei Linux wird geprüft wo noch 4 GB frei (dank Journaling eh kein Act) sind und schreibt diese dann in einem Rutsch ohne von anderen Dateien behindert zu werden wodurch das System kaum bis garnicht merklich träger wird.


Doofe Frage, woher weiß Linux, dass die Datei vier GB groß werden wird?

Ich habe die Erfahrungen gemacht, dass Windows, wenn es weiß, wie groß die neue Datei wird, diese dann nach Abschluss des Schreibens auch nicht fragmentiert ist, sofern noch so viel zusammenhängender freier Speicher vorher vorhanden war. Dies konnte ich zumindest bei Windows 7 feststellen, bei anderen Versionen hatte ich noch nicht darauf geachtet.
Wenn Windows es allerdings vorher nicht weiß, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Fragmentierung und auch die Anzahl der Fragmente mit der Endgröße der neuen Datei.

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