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Games World
      • Von Felgenfuzzi Freizeitschrauber(in)
        Hatte von dem Spiel vorher noch nie gehört und bin gestern zufällig drüber gestolpert.
        Nach dem Lesen einiger Reviews habe ich dann gestern Abend zugeschlagen und wollte es mir "dann mal kurz" ansehen.
        Wurde dann irgendwie 5:30 Uhr...

        Wahnsinn. So gefesselt hat mich schon lange kein Spiel mehr.

        Dachte bei den Tests und Videos zu dem Spiel, als es hieß es "würden keinen Spaß machen" (also im Sinne von Freude) und dass es bedrückende Gefühle auslösen würde, einige Male, dass die mal auf dem Teppich bleiben sollen, wäre schließlich nur ein Spiel.

        Aber ich muss gestehen, es trifft zu.
        Ich war u.a. Ende der Neunziger knapp 7 Monate in der Nähe von Sarajevo stationiert und das Spiel bringt das Leid der Bevölkerung in einer belagerten und/oder umkämpften Stadt schon gut rüber.
        Hat auch ein gewisses Triggerpotential, muss ich leider zugeben. Wer allgemein eher nachdenklich, ernst oder gar leicht depressiv ist, der kann sich mit dem Spiel schön den Tag versauen.
        Liegt vielleicht auch am Grafikstil und der Musik, aber wie die Charaktere ihre Stimmung und Gefühle mitteilen und sich eigenes Handeln und Gewissenskonflikte darauf auswirkt, ist erschreckend realistisch umgesetzt, obwohl (oder gerade weil?) man in dem Sinne nicht viel sieht.
      • Von Der_Doktor Komplett-PC-Aufrüster(in)
        An dem Spiel sollten sich mal die großen ein beispiel nehmen, da steckt noch viel liebe drin.
      • Von Omach Komplett-PC-Käufer(in)
        Steam hat mir das Spiel am Release-Tag sofort als "das könnte dich interessieren" angeboten und ich hatte bis dahin gar nichts darüber gehört.

        Nachdem ich die Trailer gesehen habe, wusste ich sofort, dass dieses Spiel Potential hat. Die Anziehungskraft des Gameplays kennt man z.B. aus dem Koop-Brettspiel Robinson Crusoe von Pegasus.

        Für knapp 20€ bekommt man hier einen extrem fesselnden und thematisch anspruchsvollen Titel, mit dem ich schon am Release-Wochenende ca. 20 Stunden verbracht habe, während ein Triple-A Skyrim bei mir seit 2 Jahren noch OVP im Regal steht.

        This War of Mine ist ein herausragendes Spiel, an das ich mich noch in Jahren erinnern werde - ganz im Gegensatz zu Assassins Creed 33 1/3 oder Call of Warfare X4.
      • Von Dr_Dunkel Software-Overclocker(in)
        Zitat von Dwalinn
        Was mich stört ist der Mangel an Material (Holz) warum darf nur einer Plündern und kann dann auch nur so wenig tragen?

        Ich muss teilweise erst überall das Essen Looten (um mir Zeit zu erkaufen) und danach die Stellen 3-4 mal abgrasen. Das ist umständlich und Realitäts fern.

        Ansonsten gutes spiel habe seit Wochen darauf gewartet (und es bei Steam gekauft weil es bei gog erst später rauskam)

        Naja, in der Realität kannst du auch keine 20 Baumstämme, einen Kühlschrank und 5 Waffen auf einmal tragen. Ich finde, dass die begrenzten Möglichkeiten zum Tragen von Gegenständen gerade den Reiz ausmachen. So muss man eben abwägen, hole ich mir erst was zu essen für die Truppe oder bringe ich Utensilien für Waffen und Einrichtungsgegenstände mit? Ich finde das Spiel super umgesetzt.

        Zitat von akuji13
        Ansonsten muss ich sagen, das mich Weichziele und ein Spiel darüber nicht wirklich interessieren.
        Steht auf einer Stufe mit Humankapital und Langlebigkeitsrisiko. Also bist du praktisch lieber alleine, als dass dir irgendwelche blöden Weichziele ständig im Weg rumstehen?
      • Von TimeTraveler Schraubenverwechsler(in)
        "Bedeutet das, das Soldaten generell schuldig sind und nicht leiden?"
        Nein, aber:


        Sie selber schreiben später, dass es solche durchaus gibt und
        Zivilisten sind meist nicht so gut versorgt wie die Soldaten (Nahrung, Waffen, Informationen)

        Es macht also durchaus einen unterschied, ob man ein Zivilist, oder Soldat ist. Die Seite wird in den meisten Kriegsspielen entweder komplett ignoriert, oder kaum erwähnt. Doch das ist eben die Realität im Krieg.

        "Ansonsten muss ich sagen, das mich Weichziele und ein Spiel darüber nicht wirklich interessieren."
        Wenn Sie hier die Zivilisten spöttisch (mit einem Smiley versehen) als Weichziele bezeichnen (egal ob das nun beim Militär der Name für Zivilisten ist), dann zeigen Sie, dass solche Spiele mehr als notwendig sind. Vor allem in zeiten der Drohnen, wo die Mörder (Menschen die andere Menschen geplant töten nennt man allgemein Mörder) im klimatisierten Raum sitzen aus der Ferne Menschen (darunter viele Zivilisten) ermorden, um danach seelenruhig nach Hause zu gehen um mit der Familie Spaß zu haben.

        " Das bemängelte Mikromanagement wurde mich auch extrem nerven."
        That's life
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1142903
This War of Mine
This War of Mine: 96 Prozent positive Tests bei Steam für ein "trauriges Spiel"
This War of Mine ist ein Indie-Spiel mit einem sehr ungewöhnlichen Ansatz für ein "Kriegsspiel". Statt Soldaten als Helden zu glorifizieren, behandelt der Titel das Überleben von Zivilisten, deren ständige Bedrohung durch den Krieg und die Suche nach Nahrung oder Medikamenten - samt unangenehmen Entscheidungen.
http://www.pcgameshardware.de/This-War-of-Mine-Spiel-54142/News/This-War-of-Mine-96-Prozent-positiv-Steam-trauriges-Spiel-1142903/
17.11.2014
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2014/10/This_War_of_Mine__7_-pc-games_b2teaser_169.jpg
this war of mine,11bit studios,steam
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