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  • Thief: Grafikkarten- und Prozessor-Benchmarks - Optimale Hardware für die Diebestour [Test der Woche]

    Garret, der Meisterdieb, kehrt zurück! Damit die Neuauflage seiner Diebstouren durch das von den Vorgängern bekannte Steam-Szenario auch eine stimmige, ansprechende Optik erhält, hat die Entwicklerkooperation aus Eidos Montreal und Nixxes die Unreal Engine 3 massiv modifiziert. Die Hardwareanforderungen fallen trotzdem moderat aus, wie unsere Benchmarks mit der Testversion zeigen.

    Anmerkung: Dieser Artikel hatte die meisten Seitenaufrufe diese Woche. Aus diesem Grund veröffentlichen wir ihn heute erneut.


    Thief: Grafikkarten- und Prozessor-Benchmarks - Mit dieser Hardware gehen Sie ohne Ruckler auf Diebestour (6) Thief: Grafikkarten- und Prozessor-Benchmarks - Mit dieser Hardware gehen Sie ohne Ruckler auf Diebestour (6) Quelle: PC Games Hardware Wie uns Thief-Producer Stephane Roy bereits im Interview berichtet hat, ist der technische Unterbau der Thief-Neuauflage eine in fast allen Bereichen mächtig modifizierte Unreal Engine 3. Der größte Teil der Umbauarbeiten, so Stephane Roy, widmete sich dem Renderer - und im Speziellen dem Beleuchtungssystem des mit Epics Technologie gelieferten Grafikmotors. Des Weiteren hat Entwickler Nixxes, mit dem Eidos Montreal schon bei der PC Version von Deus Ex: Human Revolution zusammengearbeitet hat, die Unreal Engine 3 mit einer hauseigenen Version des Parallax-Occlusion-Mappings erweitert. Zu den weiteren ergänzenden Render-Tricks gehören die dynamische Tessellation sowie Reflexionstechniken wie Localized Cubemaps (LCMap), Image-Base- (IBR) und Screen-Space-Reflections ergänzt.

    Die Unterstützung für AMDs Mantle-API sowie True Audio, die genauso wie die Multi-Monitor-Technik, 3D Stereoskopie, die mögliche 4K-Auflösung sowie auch die Maus- und Tastatursteuerung zu den Alleinstellungsmerkmalen der PC-Version von Thief gehören, ist in der uns zur Verfügung stehenden Testversion nicht integriert. Wie auf unserer Webseite heute zu lesen ist, wollen die Macher den Support für Mantle per Patch nachreichen, der wohl im März veröffentlicht wird. Dann könnte sich gerade im Bereich der Prozessor-Benchmarks später noch etwas ändern, bis dahin zählen unsere folgenden Leistungsmessungen aber schon als eine sehr gute Richtlinie, mit welcher Hardware der Titel beim Erscheinen am 28.2.2014 ohne ruckelfrei laufen wird.

    Die Benchmark-Szene im Detail

          

    Für unsere Leistungsmessungen haben wir uns einen automatischen Speicherstand im Kapitel 2 – Die Stadt ausgesucht, bei dem wir uns im Südviertel befinden. Hier schleichen wir uns geduckt in einen Zeitraum von 30 Sekunden erst hinter den beiden Wachen her und anschließend an ihnen vorbei, wobei wir in den letzten fünf Sekunden entdeckt werden. Grund für uns, genau diese Szene zu wählen, war einerseits die Tatsache, dass wir hier sehr schöne das Zusammenspiel zwischen der hochwertigen Beleuchtung (u.a. sogenannte God Rays für das Mondlicht) sowie den teils durch SSAO aber auch durch die Bewegung der Personen verursachte und sehr detaillierten Schatten vorgeführt bekommen. Des Weiteren wird gerade in dieser Szene sehr viel Parallax-Occlusion-Mapping (Kopfsteinplaster/Steinwände der Gehäuse) genendert, dazu kommt eine hohe Geometrielast, bei der einige Objekte zusätzlich tesselliert werden. Gleichzeitig sorgt die Gegner-KI, der sehr plastisch und detailliert wirkende Rauch sowie Physik-Effekte wie am Boden fliegende Blätter und sowie die Stoffsimulation (Wäschestücke auf der Leine und die Kleidung der NPCs) dafür, dass sich auch die CPU nicht langweilt.

    00:41
    Thief - Die PCGH-Benchmarkszene im Video
    Spielecover zu Thief 4
    Thief 4

    Mehrkerner ausreichend gefordert

          

    Wie die von uns durchgeführten Prozessor-Benchmarks zeigen, war die vom Producer Stephane Roy versprochene Multithreading-Optimierung der modifizierten UE3 erfolgreich. Wie am Beispiel des FX-6350 und FX 8350 deutlich wird, steigt die Gesamtleistung, je mehr Module und somit Threads zur Verfügung stehen. Der direkte Vergleich des Core i7 3770K mit dem Core i5-2500K dagegen bestätigt, dass die Basistechnik von Thief auch ein höherer Takt in mehr Fps umsetzt, immerhin rechnet der i7-3770K mit 300 MHz mehr als i5-2500K (der Turbo blieb bei den CPU-Benchmarks deaktiviert). Im Gegenzug scheinen die vier virtuellen SMT-Kerne des i7-3770K nicht ein Leistungsplus umgesetzt zu werden.

    Besonders deutlich wird die sehr gute Kernskalierung am Beispiel eines Phenom II X6 1100T. In Zusammenspiel mit einer HD 7950 steigt die Leistung von unspielbaren 22 Fps (14 Min.-Fps) bei zwei Kernen auf sehr gute 88 Fps bei vier, respektive 92 Fps (57 Min.-Fps) bei sechs Rechenzentralen. Im Gegenzug ist der betagte QX 9650 trotz vier Leistungszentralen und seines hohen Takts von 3 GHz, mit dem er damals die Speerspitze von Intels Penryn-CPU-Generation darstellte, den Anforderungen von Thief nicht mehr gewachsen. Weitere CPU-Messwerte, u. a. mit dem hier schon erwähnten Phenom II X6 1100T, finden Sie in unserem Tuning Artikel in der kommenden PCGH 04/2014.

    Hier kommt der Alternativtext rein

    Hohe Auflösung statt hochwertiger Kantenglättung

          

    Da in der uns von Square Enix zur Verfügung gestellten Thief-Review-Version die Supersampling-Kantenglättung noch nicht funktionierte, haben wir die Grafikkarten-Benchmarks in 1080p (siehe Artikel Thief-Tuning in der PCGH 04/2014) sowie unten zu sehen mit der meist an einem 27-/30-Zoll-TFT zur Verfügung stehenden Auflösung von 2.560 x 1.440 durchgeführt. Solange Thief-Spieler mit der Glättung des deutlich weniger fordernden FXAA zufrieden sind und auf SSAA generell verzichten, reicht eine GTX 760/HD 7950 für alle Details in 1440p (2.560 x 1.440) völlig aus. Wer in der finalen Version bei dieser Auflösung mit SSAA in der höchsten wählbaren Stufe – vermutlich 4x SSAA – ruckelfrei den Langfinger spielen will, bei dem sollte eine GTX-780- oder HD-R9-290-Variante im PC stecken. Wie die für die Print-Ausgabe der PCGH zusätzlich durchgeführten GPU-Benchmarks in 1080p zeigen, stemmen dagegen schon Mittelklassekarten wie die HD 7870 die Full-HD-Auflösung mit allen Details und FXAA. Mit ein wenig Detailreduktion wie dem Verzicht auf Parallax-Occlusion-Mapping (siehe Tuning-Tipps unten) ist Thief auch noch mit einer HD 5870 oder GTX 560 Ti flüssig spielbar.

    Hier kommt der Alternativtext rein

    Tuning-Tipps zur Leistungsverbesserung

          

    Das Grafik-Optionsmenü von Thief bietet zwar einige Möglichkeiten, die Performance zu verbessern. Allerdings messen wir nur beim Wechsel zur minimalen Texturfilterqualität oder dem Deaktivieren des Parallax-Occlusion-Mappings ein Leistungsplus jenseits der 30-Prozent-Marke. Da bei der trilinearen Texturfilterung schon die Texturen in der ersten Mip-Map-Stufe furchtbar matschig und unschön ausschauen, raten wir bei Leistungsengpässen dazu, auf die per Parallax-Occlusion-Mapping besonders plastisch gerenderten Texturen zu verzichten. Beim der im Benchmark oben aufgeführten HD 5870 steigt so die Fps-Rate von 37,4 Fps auf 50,1 Fps und somit ist Thief dann auch mit dieser Karte flüssig spielbar.

    16:1 AF
    Nur Trilinear
    Thief: Grafik-Optionen im Vergleich - Schattenqualität
    05 Thief Schattenqualitaet sehr hoch-pcgh
    Thief: Grafik-Optionen im Vergleich - Parallax-Occlusion-Mappiing
    01 Thief Parallax Occl Mapping an-pcgh

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    17:39
    Thief: Die erste Mission im Playthrough-Video
    Spielecover zu Thief 4
    Thief 4
  • Thief 4
    Thief 4
    Publisher
    Eidos
    Developer
    Eidos
    Release
    28.02.2014

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    Es gibt 137 Kommentare zum Artikel
    Von Shizuki
    War doch das 2 Kapitel, oder nicht?
    Von skyhigh5
    Hast du genau die gleiche Szene wie PCGH?
    Von Shizuki
    Also ich komme niemals auf diese Werte bei WQHD o: Komme mit meiner GTX 780Ti auf max FPS von 63. Durschnittlich…
    Von skyhigh5
    Versteh auch nicht wieso ihr nicht einfach mal den internen Benchmark machen könntet. Würde euch einiges an Arbeit…
    Von spukisputnik
    Also ich bekomme mein crossfire mit Thief nicht zum laufen...Habe 2 x HD7970GHz.Kann vieleicht mal jemand mit einen…
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Thief 4
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01.03.2014
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