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Games World
      • Von Scholdarr BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Two-Face
        Viele mögen die Erzählweise in TWD damals als revolutionär betrachten, aber die Möglichkeit, durch eigene Entscheidungen die Story zu beeinflussen gab es schon vorher.
        Ich habe übrigens TWD und The Wolf among us selber gespielt, weiß also, wovon ich rede.
        Nein, ganz neu war das nicht, aber zumindest für ein paar Jahre eher "unpopulär" bzw. in der Versenkung verschwunden.

        Zitat
        Zumal ich den Begriff "Let's Play" zwar in letzter Zeit dauernd gehört hab', aber ehrlichgesagt keine Ahnung habe, was das bedeuten soll und danach gesucht habe ich auch noch nie.

        Jetzt siehst du mal, wie zu alt ich für diese Materie geworden bin.
        Ach, sogar Rentner nutzen heute das Internet.

        Zitat
        Das beste RPG, das ich kenne (namentlich nenn' ich das jetzt besser nicht, sonst werd' ich gleich wieder scharf angegangen) ist übrigens ebenfalls ziemlich linear.
        Das beste Action-(Adventure), das ich je gespielt habe ('nenn ich ebenfalls besser nicht) und der beste Ego-Shooter (nenn' ich sowieso nicht mehr, sonst werde ich erst recht gelyncht) sind aber Open-World bzw. ziemlich offen.
        Scharf angegangen? Von mir? Aber nicht doch. Kannst hier ganz offen reden, ich halte mich auch zurück (und verurteile dich nur innerlich)...

        Ich muss selbst ganz offen zugeben, dass ich eigentlich kein großer Freund von Shootern bin und wenn, dann sind sie eher linear. Die Metro Spiele haben mir z.B. ganz gut gefallen oder auch ein Call of Juarez Gunslinger. Ja, ich mochte sogar die Kampagnen von Battlefield 4 und Bad Company 2. Und noch weiter zurück gabs noch so Spiele wie XIII, die auch ganz spannend waren. Far Cry und Co. sind nicht schlecht, aber ich hab glaub noch kein einziges davon "durchgespielt", schlicht deshalb, weil ich irgendwann mittendrin die Motivation verloren habe und es mir zu langweilig geworden ist. Irgendwie finde ich das Shootergameplay an sich wenig spannend und spätestens nach Wiederholung X des mehr oder weniger selben Kampfes wirds mir einfach langwelig.

        Meine Lieblings-Action-Adventures sind die Assassin's Creed Teile, also sogar auch Open World, aber davon eher die älteren Teile also vor AC4. Irgendwie hatten die zumindest ein plausible World Design. Ehrlich gesagt mag ich offene Welten bei Action Adventures noch mehr als bei RPGs...

        Zitat
        Es stimmt also, RPGs fesseln in erster Linie durch Story, sowie Charaktere und Spielwelt. Mag sein, dass ich mich da verrannt habe, aber ich bin immernoch der Überzeugung, eine durchgehend fesselnde, offene Spielwelt, mit unendlicher Detailtiefe und Abwechslung wäre, zumindest in der Theorie, das bestmögliche Spieldesign.
        Nur, weil es das bisher nicht gegeben hat, muss das nicht heißen, dass sowas nicht funktioniert.
        Naja, Witcher 3 will ja die eierlegende Wollmilchsau sein. Aber ich habe meine Zweifel. Schlicht deshalb, weil ich mich selbst kenne und weiß, wie ich ticke. Theorie und Praxis sind immer eben zwei paar Schuhe. Zu viel Freiheit ist einfach nicht gut für mich...

        Zitat
        DA:I hab' ich übrigens ebenfalls noch nicht probiert, DA:O war aber eines der besten RPGs, die ich bisher gespielt habe (wenn auch nicht unter den 3 besten).
        Aber ich fand es weit besser und motivierender als TW1, allein schon wegen der Zugänglichkeit.
        Zugänglichkeit? Naja, das hängt wohl von der Vorerfahrung ab. Ich würde ein partybasiertes CRPG jetzt nicht unbedingt als zugänglicher einstufen, zumindest nicht vom Gameplay her. Außerdem sind für mich TW1 und DAO in zwei ziemlich verschiedenen Genres, die sich vom Gameplay her völlig verschieden spielen. Bioware hat zwar immer mehr versucht, aus ihrem CRPG ein Action-RPG zu machen, aber dieser Zwitteransatz war nicht gerade förderlich fürs Gamedesign in DAI, wenn du mich fragst...

        Zitat
        Wenn aber TW3 das hält, was es verspricht (was ja eine ganze Menge sein soll) dann müsste es das absolute Hammer-Game werden und genau die Wünsche erfüllen, die ich mir von einem (Rollen)-Spiel schon seit mehr als 11 Jahren erhoffe.
        Ich hoffe es für dich (und für mich).

        Edit: Bezüglich "open world" vs "story driven" hab ich übrigens das hier unlängst im Witcherforum verfasst:

        It depends on how you define "story-driven". I think it's meant as "controlled/directed/staged/linear experience" here.

        But I also think it's not about absolute terms. It's more about ratios and how much of each you prefer.

        Simple example:

        Version A:
        You have a main quest. To reach the next location in your journey you get a small cutscene and are transported to the spot to experience the story there. You can explore the space a bit but only to a limited account. The main quest is always at least as "dominant" as the side stuff and you can't get away from it, at least not far.

        Version B:
        You have a main quest. To reach the next location in your journey you have to travel there yourself which takes already quite some time. On the way there you can just do what you want. You could kill 1000 wolves, save 5 towns and plough 3 women. And when you finally reach the spot of your next main quest you've spent already 25 hours into the game and you've almost already forgotten what the main story was all about. The side stuff is huge compared to the main quest and there is a lot of content that isn't really directly connected to your main journey.

        As you can see, version A is much more linear in terms of story-telling. You follow a certain, predefined path with some, but only limited space for exploration. The main focus is on the main story though. That's a very-story driven approach, simply because the story is the main element of the game. In version B the story can of course also be very important but it has to share its place at least with exploration. So it's a story-and-exploration-driven game at least and not "only" a story-driven game. It's a question of focus. Making a big world with much side content and stuff to find always takes away from the focus on the story or main narrative. The "share of game elements" is bigger for exploration here, obviously. And from that, problems can arise for storytelling in general. In the last video from Gamespot one of the CDPR guys said that he hated it when you get lost in a game and forgot what the main story was all about. Therefore you can play side stuff after you finished the main storyline. That' nice in theory but the practice looks way different - at least in my experience. People still tend to do all the side stuff (at least the people who really get into the game) before doing the main story, and obviously the more interesting and exciting the side stuff the more you likely do the stuff. And experienced gamers now that at one point you might lose interest in a game. That's just natural. You get fed up with a game, satisfied, saturated. You want something fresh. So you keep the main storyline as a motivation to continue. And of course you want to be strong and you want to level up. So that's all making you going away from the story, "losing the red line in the process". In a game that focuses less on exploration and more on story-telling that can't really happen, at least not to the same extend. Like in Witcher 2 with its act structure you can only do so much side content at a time before you have to continue the main quest. That way you never lose focus. And of course there is a sense of urgency that cannot be reached in an open world game where most people and events just wait for you to finally come by. That lacking sense of urgency is a real problem in open world games and from what I've heard CDPR couldn't solve that properly neither. The more freedom the player has the more difficult it gets for the developer to maintain a certain sense of urgency and to build up tension. You might win interesting stories on the side but you might lose the overall exciting plot, boldly spoken.


        Vielleicht verschafft dir das einen Eindruck, warum ich generell kein so großer Freund von open world RPGs bin.
      • Von CD LABS: Radon Project BIOS-Overclocker(in)
        Will auch mal was "Gamingtheoretisches" in den Raum werfen:
        Lineares/ Offenes Mapdesign, lineares/ offenes Gameplaydesign und lineares/ offenes Storydesign sind grundlegend erstmal unabhängig von einander. Meiner Meinung nach gab es selten Titel,die mehr als eine "Öffnung" vernünftig hinbekommen haben und noch kein einziges Spiel, dass jemals wirklich alle drei offenen Ansätze verfolgt hat, was ich sehr schade finde! Denn auf einzelnen Gebieten gab es durchaus auch schon bisher herausragendes zu sehen, aber solange wir die Kombination nicht gesehen haben
        Ein wenig hat das ja mal Gothic versucht---nur sich halt dabei enorm in Schranken weisen müssen, da die Zeit einfach noch nicht den technischen Background für eine Kombination aus allem bot bzw. das Budget dann doch nicht gigantisch genug war!
      • Von Two-Face PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat von Scholdarr
        Das eine schließt das andere nicht aus. Und gerade Telltales Spiele haben gezeigt, dass man eine Story noch mal ganz ANDERS rüber bringen kann, wenn man sie mit interaktiven Elementen verbindet. Dann ist man nämlich emotional ganz anders involviert. Nachvollziehen kann man das übrigens nur, wenn man es selbst spielt. Ein Let's Play auf Youtube z.B. kann diesen persönlichen emotionalen Aspekt nicht vermitteln und macht die ganze Erfahrung zunichte.
        Viele mögen die Erzählweise in TWD damals als revolutionär betrachten, aber die Möglichkeit, durch eigene Entscheidungen die Story zu beeinflussen gab es schon vorher.
        Ich habe übrigens TWD und The Wolf among us selber gespielt, weiß also, wovon ich rede.

        Zumal ich den Begriff "Let's Play" zwar in letzter Zeit dauernd gehört hab', aber ehrlichgesagt keine Ahnung habe, was das bedeuten soll und danach gesucht habe ich auch noch nie.

        Jetzt siehst du mal, wie zu alt ich für diese Materie geworden bin.
        Zitat von Scholdarr
        Die besten Actionspiele und Shooter, die ich kenne, sind allesamt relativ linear. Aber wie gesagt, so sind eben die Geschmäcker verschieden...
        Das beste RPG, das ich kenne (namentlich nenn' ich das jetzt besser nicht, sonst werd' ich gleich wieder scharf angegangen) ist übrigens ebenfalls ziemlich linear.
        Das beste Action-(Adventure), das ich je gespielt habe ('nenn ich ebenfalls besser nicht) und der beste Ego-Shooter (nenn' ich sowieso nicht mehr, sonst werde ich erst recht gelyncht) sind aber Open-World bzw. ziemlich offen.

        Es stimmt also, RPGs fesseln in erster Linie durch Story, sowie Charaktere und Spielwelt. Mag sein, dass ich mich da verrannt habe, aber ich bin immernoch der Überzeugung, eine durchgehend fesselnde, offene Spielwelt, mit unendlicher Detailtiefe und Abwechslung wäre, zumindest in der Theorie, das bestmögliche Spieldesign.
        Nur, weil es das bisher nicht gegeben hat, muss das nicht heißen, dass sowas nicht funktioniert.
        DA:I hab' ich übrigens ebenfalls noch nicht probiert, DA:O war aber eines der besten RPGs, die ich bisher gespielt habe (wenn auch nicht unter den 3 besten).
        Aber ich fand es weit besser und motivierender als TW1, allein schon wegen der Zugänglichkeit.
        Wenn aber TW3 das hält, was es verspricht (was ja eine ganze Menge sein soll) dann müsste es das absolute Hammer-Game werden und genau die Wünsche erfüllen, die ich mir von einem (Rollen)-Spiel schon seit mehr als 11 Jahren erhoffe.
        Zitat von Scholdarr
        Das mag sein, aber inwiefern trägt das jetzt zu unserer Diskussion bei? Ich kann mich nicht erinnern, hier irgendein Spiel wegen einer miesen Stoy Schrott genannt zu haben...
        Ich meinte dies ganz allgemein, habe das immer wieder in nun fast 8 Jahren Forenerfahrung erlebt, selbst richtig gute Games wären angeblich Grütze, weil ihnen die Story oder sonstwas nicht gefallen hat.

        Alles Pseudophilosophen, die meinen, nur sie wüssten, was ein gutes Spiel ausmacht.
        Auch ein Grund, warum ich mich schon seit Jahren überwiegend von der Spieler-Community distanziere.
      • Von Scholdarr BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Two-Face
        Bei den ganzen Filmen und Serien, die ich angucke und angeguckt habe und den relativ vielen Romanen bin ich, was Story angeht, nunmal "gut versorgt".
        Diese Medien sind dazu da, eine Story rüberzubringen (sie sind ja nicht interaktiv, mehr als "zusehen" kann man da ja nicht). Wenn ich jetzt also ein Spiel spiele, will ich da auch was erleben, mich selber für was entscheiden, meine Vorgehensweisen selber gestalten.

        Das eine schließt das andere nicht aus. Und gerade Telltales Spiele haben gezeigt, dass man eine Story noch mal ganz ANDERS rüber bringen kann, wenn man sie mit interaktiven Elementen verbindet. Dann ist man nämlich emotional ganz anders involviert. Nachvollziehen kann man das übrigens nur, wenn man es selbst spielt. Ein Let's Play auf Youtube z.B. kann diesen persönlichen emotionalen Aspekt nicht vermitteln und macht die ganze Erfahrung zunichte.

        Zitat
        Ich sage natürlich nicht, dass Open-World-Spiele grundsätzlich alle gut sind, aber die 3, 4 besten Action-Spiele und Shooter die ich kenne sind entweder Open-World oder haben ein weitläufiges Leveldesign.

        Die besten Actionspiele und Shooter, die ich kenne, sind allesamt relativ linear. Aber wie gesagt, so sind eben die Geschmäcker verschieden...

        Aber hier gehts ja eigentlich um RPGs. Da gefällt mir eigentlich der Hub Ansatz am besten, so wie es die alten CRPGs eingeführt haben und wie es etwa ein Witcher 2 oder DAI geboten hat. Das ist imo ein guter Kompromiss, um spielerische Freiheit mit einer dichten Story und einer glaubwürdigen Welt zu verknüpfen.

        Zitat
        Und nein es ist sowas von nicht legitim, ein Spiel welches im Prinzip qualitativ sehr hochwertig gemacht ist und viele Stärken hat gleich mit Abfall verglichen wird, nur weil einem ein (!) Aspekt, wie z.B. Story, nicht gefällt.
        "Schrott" sind ganz andere Spiele, an die die meisten vermutlich gar nichtmal dran denken, sie zu spielen und die nichtmal ein vernünftiges Grundgerüst bieten.

        Das mag sein, aber inwiefern trägt das jetzt zu unserer Diskussion bei? Ich kann mich nicht erinnern, hier irgendein Spiel wegen einer miesen Stoy Schrott genannt zu haben...
      • Von Two-Face PCGH-Community-Veteran(in)
        Bei den ganzen Filmen und Serien, die ich angucke und angeguckt habe und den relativ vielen Romanen bin ich, was Story angeht, nunmal "gut versorgt".
        Diese Medien sind dazu da, eine Story rüberzubringen (sie sind ja nicht interaktiv, mehr als "zusehen" kann man da ja nicht). Wenn ich jetzt also ein Spiel spiele, will ich da auch was erleben, mich selber für was entscheiden, meine Vorgehensweisen selber gestalten.
        Ich sage natürlich nicht, dass Open-World-Spiele grundsätzlich alle gut sind, aber die 3, 4 besten Action-Spiele und Shooter die ich kenne sind entweder Open-World oder haben ein weitläufiges Leveldesign.

        Und nein es ist sowas von nicht legitim, ein Spiel welches im Prinzip qualitativ sehr hochwertig gemacht ist und viele Stärken hat gleich mit Abfall verglichen wird, nur weil einem ein (!) Aspekt, wie z.B. Story, nicht gefällt.
        "Schrott" sind ganz andere Spiele, an die die meisten vermutlich gar nichtmal dran denken, sie zu spielen und die nichtmal ein vernünftiges Grundgerüst bieten.
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