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  • The Elder Scrolls 5 Skyrim: Das neue Menü und die Schnellzugriffsleiste im Detail

    Das Ingame-Menü von The Elder Scrolls 5 - Skyrim ist laut Entwickler Bethesda von Apple inspiriert und soll im Vergleich zum Vorgänger deutlich komfortabler sein. Zudem gibt es eine verbesserte Schnellzugriffsleiste.

    Das Spielmenü in Oblivion musste sich aus Sicht von PC-Spielern Kritik gefallen lassen, da es vergleichsweise klobig und vor allem unübersichtlich war. Insbesondere die große (Konsolen-taugliche) Schrift erforderte viel Scrollen und die einzelnen Unterpunkte benötigten sehr viele Klicks - erst durch diverse Mods war das Menü wirklich brauchbar. Bei Skyrim ging Bethesda daher zurück ans Reißbrett und entwarf ein neues Menü. Dieses öffnen Sie klassisch per Knopfdruck, es erscheint ein Kompass mit vier Auswahloptionen.

    Die rechte Seite führt ins Inventar, wo Sie Rüstungen, Waffen und Co. finden. Neben dem Name und den Eigenschaften des Items dürfen Sie dieses in 3D von allen Seiten betrachten - das klappt auch mit frisch gepflückten Kräutern. Die linke Seite führt in den Magie-Abschnitt, der alle magischen Items und die 85 Zauber listet. Ob eine verzauberte Waffe hier oder aber im normalen Inventar auftaucht, ist unklar. Die untere Option öffnet die topographische Karte von Skyrim. Hier dürfen Sie klassisch zoomen, aber auch Wegpunkte setzen, Routen planen und das Schnellreisesystem nutzen. Die obere Wahlmöglichkeit bringt Sie in den "Himmel". Hier werden drei Nebulae angeboten: Krieger, Dieb und Magier. Diese sind die drei Skill-Bäume, welche jeweils sechs Skill bieten - insgesamt also wie bekannt 18 an der Zahl.

    Zumindest auf der Konsole wird die Schnellzugriffsleiste aufgrund des "Dual-Wielding" erweitert: Waren bei Oblivion nur acht Items per D-Pad (Steuerkreuz) erreichbar, öffnet ein Tastendruck ein Favoriten-Menü. Sie dürfen eine unbegrenzte Anzahl an Waffen und Zaubersprüchen "bookmarken", diese erscheinen alphabetisch sortiert im Favoriten-Menü. Ob und wie diese Option bei der PC-Version von Skyrim umgesetzt wird, ist nicht bekannt.

    Quelle: Game Informer

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    Das Menü in The Elder Scrolls 4 - Oblivion war für PC-Spieler denkbar ungeeignet Das Menü in The Elder Scrolls 4 - Oblivion war für PC-Spieler denkbar ungeeignet Quelle: PC Games Hardware ---------------

    Hintergrund und Story
    Der fünfte Teil von The Elder Scrolls spielt zwei Zeitalter nach Oblivion. Die Handlung ist um den "Dragonborn" ist wie gehabt in Tamriel angesiedelt, jedoch nicht mehr in Cyrodiil, sondern im verschneiten Skyrim - der Heimat der Nord. Skyrim selbst ist ungefähr so groß wie Oblivion, darin finden sich fünf sehr große Städte und über 130 Dungeons. Die Ortschaften erreichen Sie mit einem Schnellreisesystem, ob es "realistisch" ausfällt wie die Schlickschreiter in Morrowind oder aus simplen "in die Map klicken" besteht wie in Oblivion, ist nicht bekannt. Dungeons "merken" sich den Level des Spielers, betreten Sie einen solchen als Lvl-5-Char, bleiben die Gegner auf diesem Level - dies soll aber nicht implizieren, es wäre bei allen Dungeons so. Die Story soll nicht mehr so im Vordergrund stehen wie bei Oblivion, der Spieler soll nicht das Gefühl bekommen, "nutzlose" Sidequests zu erfüllen. Die mit der Story - welche rund 20 Stunden umfassen soll (und hunderte Stunden für die Nebenquests) - verknüpften Drachen seien im Spiel nicht selten. Tötet man einen solchen, wird ein Teil seiner Seele auf den Spieler übertragen - möglicherweise wird dieser davon stärker. Eine Levelgrenze gibt es nicht, allerdings ist es nicht möglich, alle Perks zu erhalten respektive einzusetzen. Die Dunkle Bruderschaft, bekannt aus Oblivion, feiert ihre Rückkehr und für hinterhältige Dolch-Attacken gibt es passend dazu Stealth-Kills.

    Engine und Co.
    Technisch setzen die Mannen von Bethesda auf die selbst entwickelte Creation-Engine und schicken Emergent Game Technologies' Gamebryo in Rente - und Speedtree ebenfalls. Die Vegetation und das laut Creative Director Todd Howard ausgefeilte Level of Detail stammen ebenfalls aus dem eigenen Studio. Viel Wert legt Bethesda auch auf Licht- und Schattenspiele, jegliche Beleuchtung sei dynamisch. Da Skyrim im hohen Norden spielt, bauten die Entwickler Schneefall und Niederschlag in die Creation-Engine ein. Ein spezielles System lässt den Schnee auf Bäume, Büsche und Felsen fallen, Shader sorgen für Lichtdurchlässigkeit des gefrorenen Nass und Rim Lighting gibt dem Ganzen den letzten Schliff. Auch wenn Skyrim wie bisher bekannt vieles aus Morrowind und Oblivion mischt, soll es sich eher an letzterem orientieren, zumindest grafisch und vom Stil her: "Low Fantasy" nennt Bethesda dies, die Welt und ihre Orte sollen realistisch aussehen und nicht mehr so organisch und lebendig wie in Morrowind.

    Gameplay
    Spielerisch soll The Elder Scrolls 5 - Skyrim "Dual-Wielding" bieten, was nichts anderes bedeutet, als dass das Alter Ego zwei Waffen gleichzeitig nutzen kann. Beispielsweise Schild und Schwert oder aber Streitkolben und Magie. Auch mit links den Gegner einfrieren und dann mit rechts einschmelzen wäre zumindest denkbar. In Sachen Skills macht The Elder Scrolls 5 - Skyrim einen Rückschritt: Bot Morrowind noch 27 und Oblivion 21 Skills, sind es bei Skyrim nur 18 an der Zahl. Zudem orientiert sich Bethesda am "Learning by doing"-Prinzip von Morrowind: Wer häufig mit dem Schwert zuschlägt, steigert diese Fähigkeit, ab einem bestimmten Fortschritt gibt's Perks, mit denen sich der Spieler verbessert - ähnlich wie in Fallout 3. Aus diesem Spiel entleiht Bethesda auch das Level-Scaling, Gegner leveln nicht mehr so wie in Oblivion mit. Durch die "Radiant AI" sowie "Radiant Story" sollen die NPCs realistischer reagieren, auch wird es in Skyrim offenbar Kinder geben - ein wichtiger Immersionsfaktor. Im Spiel selbst gäbe es nun mehr Fallen und Rätsel, Bücher seien in 3D lesbar. Das Inventar sei Flash-basiert und verfügt über eine 3D-Vorschau, welche es erlaubt, Gegenstände zu drehen etc. Das gelte nicht nur für Rüstungen oder Waffen, sondern auch für Ringe oder Kräuter.

    Nahkampf
    Das neue Kampfsystem ist taktischer, aber auch brutaler: Durch das "Dual-Wielding" kann der Spieler mit Schild und Schwert, Zauber und Axt, einem Zweihänder oder gleich zwei unterschiedlichen Zaubern sich seinen Weg bahnen. Bei Treffern zittert das Bild, ein wuchtiger, aber parierter Schlag lässt die Kamera ebenfalls wackeln. Um zu blocken, muss der Spieler nun aktiv vorgehen, ein Dauerhaftes Hochhalten ist nicht mehr möglich. Wer nicht gut blockt, gerät außer Balance und kann stolpern oder gar fallen. Wer blockt, kann jedoch auch einen Schildschlag ausführen; Haben Sie dagegen die Oberhand, sind sogenannte "special kill animations" möglich: Je nach Waffe, Gegner und äußeren Umständen fallen diese unterschiedlich aus, aufgrund der Häufigkeit wären sie abwechslungsreich gestaltet. Sind Sie unterlegen, sollten Sie sich umdrehen und fliehen, denn rückwärts bewegt sich die Spielfigur nur behäbig. Als Waffen stehen unter anderem Schwerter, Äxte und Keulen bereit. Diese werden mit Perks verbessert, so fügt der Axt-Perk dem Gegner blutende Wunden zu (die diesen über die Zeit Energie verlieren lassen) und der Keulen-Perk ignoriert die Rüstung des Ziels.

    Zauber und Magie
    Auch die Magie erfuhr Veränderungen: Zauber müssen wie in Morrowind erst ausgerüstet werden, die jeweilige Hand kann also entweder einen Zauber oder eine Waffe/Schild tragen. Schlagen sowie Schild ausrüsten und gleichzeitig Heilen wie in Oblivion ist damit passé. Sprüche gibt es über 85 an der Zahl, eingeteilt in die Kategorien Zerstörung, Wiederherstellung, Illusion, Veränderung und Beschwörung. Feuer etwa kann ein Feuerball, eine Art Flammenwerfer oder aber eine Elementarfalle sein - wer will, rüstet den Zauber an beiden Händen aus und lässt auf Kosten der Mana ein Inferno auf den Gegner niederprasseln. Optisch sollen alle Sprüche einzigartig aussehen, so legt sich bei einem Eiszauber Frost auf den Gegner und Flammen sollen die Umgebung entzünden. Auch die Auswirkungen sind unterschiedlich: Feuer greift physisch an, Eis verlangsamt den Gegner oder schwächt die Ausdauer, Blitzmagie entzieht Mana. Trifft ein Zauberer auf einen anderen Zauberer, können neben offensiven auch defensive Sprüche eingesetzt werden.

    Pfeil und Bogen sowie Schleichen
    War schleichen oder Bogenschießen in Oblivion und Morrowind noch kaum wirklich nützlich, wird sich das mit Skyrim ändern: Pfeile sind nun weitaus durchschlagkräftiger, allerdings dauert es vergleichsweise lange, den Bogen zu spannen; dafür kann wie gehabt gezoomt werden. Aufgrund der Stärke sind Pfeile viel seltener zu finden, unrealistische Mengen wie 50 Stück im Köcher ergo Geschichte. Wenn Ihnen ein Gegner bei gezücktem Bogen zu nahe kommt, können Sie mit diesem zuschlagen. Die Schleichfähigkeiten ähneln prinzipiell denen aus Oblivion, allerdings gibt es vor der Entdeckung noch einen alamierten Zustand - so kann man sich noch mal in die Dunkelheit zurück ziehen. Einhändige Dolche aus dem Schatten geschwungen sind nun weitaus mächtiger, ein Treffer aus dem Hinterhalt ist derzeit rund 10x so stark; ob das aber bis November so bleibt, ist unklar.

    Zusammenfassung
    Offenbar mischt Bethesda in Skyrim Elemente aus Morrowind ("Learning by doing"), Oblivion ("RAI") sowie Fallout 3 (Perks, Level-Scaling) und vereinfacht das Gameplay stellenweise (nur 18 Skills), während man mit dem "Dual-Wielding" das Spielerlebnis intensiviert und das Ganze mit besserer Optik und hoffentlich einer gelungenen Story kombiniert. Und im Zweifel bringt The Elder Scrolls 5 - Skyrim ohnehin das Creation-Kit mit sich.

  • The Elder Scrolls 5: Skyrim
    The Elder Scrolls 5: Skyrim
    Publisher
    Bethesda Softworks
    Developer
    Bethesda Softworks
    Release
    11.11.2011

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    Es gibt 6 Kommentare zum Artikel
    Von spw
    Endlich mal klare Worte
    Von Pimp-OINK
    Und Futter für ne GTX 580 wär auch net schlecht.....DX11 Tesselation zb. Vielleicht gibts ja was...
    Von alm0st
    Da vertraue ich mal den Entwicklern dass sie wirklich nicht so dämlich sind und das für den PC nicht abschaltabar…
    Von PCGH_Marc
    In der aktuellen CBS [exklusive Preview] steht u.a. es gäbe Auto-Aiming Wehe, der Quatsch ist nicht abschaltbar - ich…
    Von Deimos
    Also das Menü auf dem Screen sieht nicht sehr bedienerfreundlich (um nicht zu sagen sehr konsolig) aus Ich fand das…
      • Von spw PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PCGH_Marc
        In der aktuellen CBS [exklusive Preview] steht u.a. es gäbe Auto-Aiming

        Wehe, der Quatsch ist nicht abschaltbar - ich bin doch kein grobmotorischer Konsolero, der mit analogem Pad und schwammigen 30 Fps zocken muss.
        Endlich mal klare Worte
      • Von Pimp-OINK PC-Selbstbauer(in)
        Und Futter für ne GTX 580 wär auch net schlecht.....DX11 Tesselation zb.

        Vielleicht gibts ja was...
      • Von alm0st Sysprofile-User(in)
        Da vertraue ich mal den Entwicklern dass sie wirklich nicht so dämlich sind und das für den PC nicht abschaltabar machen
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        In der aktuellen CBS [exklusive Preview] steht u.a. es gäbe Auto-Aiming

        Wehe, der Quatsch ist nicht abschaltbar - ich bin doch kein grobmotorischer Konsolero, der mit analogem Pad und schwammigen 30 Fps zocken muss.
      • Von Deimos BIOS-Overclocker(in)
        Also das Menü auf dem Screen sieht nicht sehr bedienerfreundlich (um nicht zu sagen sehr konsolig) aus

        Ich fand das Menü in Oblivion - von der Schriftgrösse und Übersetzung abgesehen - eigentlich gar nicht so schlecht.
        Da find ich das in Two Worlds II deutlich beschi**ener.

        EDIT:
        Zitat von R.e.A.c.T.

        Außerdem klingt das Konzept, die Ideen und die Umsetzung der Spielmechaniken defintiv ausgewachsener und durchdachter als seiner Zeit bei Oblivion.
        Da stimme ich dir völlig zu. Ich bin gespannt auf Skyrim, das bisher Gehörte tönt sehr vielversprechend.

        Grüsse,
        Deimos
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The Elder Scrolls 5: Skyrim
Von Apple inspiriert
Das Ingame-Menü von The Elder Scrolls 5 - Skyrim ist laut Entwickler Bethesda von Apple inspiriert und soll im Vergleich zum Vorgänger deutlich komfortabler sein. Zudem gibt es eine verbesserte Schnellzugriffsleiste.
http://www.pcgameshardware.de/The-Elder-Scrolls-5-Skyrim-Spiel-37439/News/Von-Apple-inspiriert-810479/
04.02.2011
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