Mad Catz Strike 7 Keyboard im Test: Was kann die 280-Euro-Tastatur?
Mad Catz Strike 7 Keyboard im Test: Mit modularer Bauweise, anpassbarer Ergonomie und Sonderausstattung will das futuristische Strike 7 Keyboard bei Spielern punkten. Im kurzen Test stellen wir die Frage: Gelingt das? Schließlich rufen Händler für dieses Modell derzeit rund 280 Euro und mehr auf.
Die Mad Catz Strike 7 stellt auf dem Papier eine Tastatur der Superlative dar - vorneweg muss man festhalten, die rund 280 Euro teure Tastatur aber kein mechanisches Keyboard ist, was man bei dem Preis erwarten würde. Zur umfangreichen Ausstattung des extravaganten Eingabegeräts gehören neben der eigentlichen Tastatur eine Makro-Funktion (drei Profile), eine Beleuchtung (16 Mio. Farben), wechselbare Tastenaufsätze (Pfeil-/WASD-Tasten) sowie eine Touchscreen-Einheit. Mit deren Hilfe programmieren Sie nicht nur die Makrotasten oder regeln die Beleuchtung sowie die Lautstärke. Der RGB-Touch-Bildschirm hilft auch bei der Bedienung von Programmen wie Teamspeak oder dem Windows Media Player. Das ist genauso praktisch wie die Modularität des Strike 7 Keyboards. Spieler können nämlich die verschiedenen Bereiche (Haupttastenfeld, Makrotasten, Nummernblock) frei anordnen. Die Tastatur stellt damit die ideale und aus Mad Catz-Sicht folgerichtige Ergänzung zur RAT-Maus aus dem eigenen Hause dar.
Mad Catz Strike 7 Keyboard im Test: Ergonomie
Die Ergonomie der Tastatur ist sehr gut. Die einzelnen Teile der Handballenablage sind in ihrer Position verstellbar, bei der Ablage für die linke Hand können Sie zusätzlich die Höhe ändern. Kritik gibt es für den wenig definierten Druckpunkt und den zu weichen Anschlag der Tasten. Hier hatten wir uns von einem so teuren Keyboard mehr erwartet, zumal auch keine mechanischen Schalter verwendet werden. Technikaffine Spieler dürften damit also ihre Ausstattung ergänzen können und äußerst erfreut sein über die große Anzahl an Variationsmöglichkeiten. Allerdings hat das seinen Preis: Die neue Strike 7 ist derzeit im PCGH-Preisvergleich ab 280 Euro vorbestellbar.
Mad Catz Strike 7 Keyboard im Test: Fazit
Weder Ausstattung noch Ergonomie des Strike 7 Keyboards lassen Wünsche offen. Gerade das modulare Konzept hat Perspektiven. Das war bei einem so speziellen Produkt aber auch kaum anders zu erwarten. Die Qualität der Tastenmechanik entspricht dem hohen Preis dagegen nicht. Hier muss man heutzutage einfach mehr bieten als normale Gummidom-Schalter.
Quelle: Mad Catz
Mad Catz Strike 7 Keyboard im Test: Was kann die 280-Euro-Tastatur? (2)

Die kamen damals, als die ersten PCs die klassischen Arbeitsplätze bevölkern sollten, deswegen zum Einsatz, weil man nur so den Sekretärinnen, die ihre Profi-IBM-Kugelkopf-schlagmichtot Schreibmaschinen gewohnt waren, den Umstieg auf einen "Schreib PC" schmackhaft machen konnte.
Ich benutze eine Microsoft Natural Ergonomic 7000 Tastatur und finde bis heute nichts vergleichbares mit mechanischen Tasten, was Ergonomie, Design und Funktionsumfang gleich kommt, an wireless denke ich schon gar nicht. Stattdessen Tasten in allen möglichen Farben beleuchtet, Klavierlack Oberfläche, USB Ports, Display und was weiß ich für ein Gedöhns noch, dazu überwiegend mit einer windigen Verarbeitungsqualität und Mondpreise.
Auf der Gamescon habe ich mal so ein Roccat Klickibunti irgendwas Hackbrett hochgehoben und nur den Kopf geschüttelt. Die sehen - für mich - nur auf den gerenderten Produktbildern hochwertig aus.
Davon ab ist für mich der Knackpunkt weniger, ob mechanisch oder nicht, sondern welche Qualität die Tasten(-kappen) haben. Was nützt mir eine xxx Euro Tastatur, wenn die Tasten aus billigstem Plastik sind, am besten noch mit aufgeklebten Buchstaben oder - wenn sie denn beleuchtet ist - lackiert / beschichtet.
Ich lese die ganzen Tests zu den Tastaturen immer recht aufmerksam. Jedes Detail wird bis zum Erbrechen beschrieben, aber über die Verarbeitung der Tasten(-Kappen), also das Teil, was bei einer Tastatur am meisten beansprucht wird - Fehlanzeige. Das kann ich dann später bei den Amazon Rezensionen nachlesen....Hilfe, die Buchstaben lösen sich auf....Hoppla, jetzt leuchtet nicht nur der Buchstabe, sondern gleich die ganze Taste....Ui, warum sieht die nach ein paar Monaten schon so speckig aus...
Grüße
Marcus
die haben 270 tastenanschläge in der minute hochgerechnet auf ein jahr bei deren spielzeit wäre das ca 6millionen anschläge und die japaner berichten keine einbrücher der präzision
Bleibt nicht aus wenn man immer die gleiche Tastatur unter den Fingern hat. Wenn man jetzt einen der Japanern eine frische unter die Griffel legen würde, dann würde der da auch einen Unterschied merken.
Übrigens müsste man 20 Jahre dauertippen bis eine mechanische laut Angaben tot ist. In der Zeit habe ich 20 Rubberdomes durch. Trotz allem bleibt das Teil einfach nur ein überteuerter Rubberdome Klotz. Für die Kohle bekomme ich 2 Filco´s. Oder ein HHKB Pro.
gerade eben
hat die g19 abgelöst, weil auch hier genau wie bei meiner alten g15 die Beleuchtung ausfiel.
zum Display: es hat mich schon oft gewurmt, das es schade ist, dass das Display der g19 kein touch ist.
ist einfach ne feine Sache, die man aber sicherlich nicht haben muss!
zum preis: 270€
Rechtfertigung: keine, ich gehe arbeiten und sie machte in den tests einen soliden eindruck. mechanische Tastaturen interessieren mich nicht.
Grüße
Die japaner benutzen das ding seit es drausen ist für starcraft z.b
die haben 270 tastenanschläge in der minute hochgerechnet auf ein jahr bei deren spielzeit wäre das ca 6millionen anschläge und die japaner berichten keine einbrücher der präzision