Tesoro Lobera (Supreme): Tastaturen mit Hintergrundbeleuchtung und Co. vorbestellbar
Der Peripheriehersteller Tesoro hat in einer Pressemitteilung die Verfügbarkeit der beiden Tastaturen Lobera sowie der entsprechenden Supreme-Variante angekündigt. Letztere stellt eine mechanische Version, wahlweise mit MX Black, Red, Blue oder Brown, dar, wohingegen Erstere mit einer "speziell entwickelten Folientechnologie" daherkommt. In unserem Preisvergleich werden sämtliche Tastaturen gelistet, sind allerdings noch nicht verfügbar.
Update vom 10.02.14:
Wie uns just mitgeteilt worden ist, setzt Tesoro bei der Lobera Supreme keine Cherry-Switches ein. Vielmehr wird auf das Produktportfolio vom unbekannteren Hersteller Kaihl gesetzt, der seine Schalter ebenfalls in den verschiedenen Farben (Black, Red, Blue, Brown) benennt. Die Mechanik unterscheidet sich dabei von der Konkurrenz, weshalb Interessenten vor dem Kauf einmal probetippen sollten.
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Bereits Anfang Dezember hat Tesoro die beiden Tastaturen Lobera und Lobera Supreme angekündigt, nannte aber weder den Veröffentlichungstermin, noch den voraussichtlichen Kostenpunkt. Dies hat sich just geändert, indem insgesamt fünf verschiedene Ausführungen in unserem Preisvergleich gelistet werden. Die Lobera Supreme (G5NFL) ist mit den mechanischen Cherry-Schaltern MX Black, Red, Blue und Brown erhältlich, die allesamt etwa 120 Euro kosten. Die Lobera (G5NL) ist mit knapp 70 Euro deutlich günstiger, muss jedoch auch auf die "Premium"-Switches verzichten. Stattdessen bezeichnet Tesoro das Eingabegerät als "Folientastatur" mit "speziell entwickelter Technologie". Was genau sich dahinter verbirgt, kann derweil nur spekuliert werden. Wir haben bereits Testmuster angefragt und hoffen, dieser Aussage auf den Grund gehen zu können.
Beide Tastaturen verfügen indes über eine Hintergrundbeleuchtung, die in den 16,8 Millionen Farben des RGB-Spektrums sowie verschiedenen Modi eingestellt werden kann. Die Supreme beherrscht vier Helligkeitsstufen, die "gewöhnliche" Ausführung lediglich zwei. Der interne Speicher umfasst 512 KiByte und kann bis zu fünf Profile mit je 2.000 Tastenanschlagen von 300 verschiedenen Tasten beherbergen. Die integrierte Aufnahmefunktion soll auch ohne zusätzliche Software lauffähig sein, wobei die Profile über eine Sonder- sowie drei Daumentasten unter der Leertaste gewechselt werden können.
Des Weiteren spricht der Hersteller von einem wechselbaren 6- und N-Key-Rollover. Ob neben dem USB- auch ein PS/2-Anschluss vorhanden ist, ist uns nicht ersichtlich. Ein Hub mit zwei USB-2.0-Ports sowie Audio-Anschlüssen rundet das Gesamtpaket der Lobera-Serie ab. Erstere beiden können über ein externes DC-Netzteil (nicht im Lieferumfang) auch mit Strom versorgt werden. Derzeitig sind die Tastaturen noch nicht lieferbar, wobei ein Onlinehändler den 14. Februar als Auslieferungstermin angibt.

Ein Vorteil kann auch sein das man die Helligkeit (praktisch) stufenlos regeln kann- auch wenn man dafür prinzipiell keine RGB Tasten braucht.
Einen möglichen Vorteil sehe ich eher in diversen Programmen die eine komplexe Steuerung über Tastenkürzel in mehreren Ebenen erlauben, diese könnte man so farblich markieren bzw. strukturieren. Im Gegensatz zu diversen Tastaturen die speziell für bestimmte Programme farblich strukturierte Tasten bieten kann man die Strukturierung je nach Programm beliebig anpassen.
Ein noch größerer Vorteil wären hier eventuell Tastaturen mit Bildschirmtasten wie etwa die Optimus Maximus. Aber das ist ein anderes -und teureres- Thema.
Einen Nachteil hat man aber jedenfalls nie.
Ich meine wenn ich in einem Spiel so schlecht bin dass ich noch auf die Tastatur sehen muss um die richtige Taste zu drücken in einer Spielsituation X dann bin ich mit ner "bunten" Tastatur immer noch ein schlechter Spieler da es auch wenn ich die Taste dann besser sehe viel zu lange dauert.
Und wenn ich ein sehr guter Spieler bin kenne ich die Tasten und deren Position und Funktion so gut auswendig dass ich sowieso nicht auf die Tasta schauen muss.
Von daher halte ich den Nutzen was das angeht für ziemlich begrenzt und tippe da doch eher auf ein designtechnisches Schmankerl.
Die Möglichkeit die Beleuchtungsfarbe einzelner Tasten unabhängig voneinander beliebig anpassen zu können kann einen erheblichen Nutzwert haben und muss -je nach Anpassung- nicht kitschiger sein als irgendeine einfarbige Beleuchtung.
In vielen Fällen mag dieses Feature keinen Aufpreis rechtfertigen- aber ich würde es nicht als nutzlose oder gar kitschige Spielerei abtun.
Das einzige was an der G1NL etwas "blöd" ist ist dass sie mir selbst für ne mechanische sehr laut vorkommt aber das ist wirklich meckern auf hohem Niveau.