Hauchdünne Tastatur mit "Magnet-Rückholern" vorgestellt

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Desktop-Tastatur
Quelle: Cooler Master

Das zur Benq-Gruppe gehörende Unternehmen Darfon Electronics Corporation hat eine Tastatur vorgestellt, die mithilfe von magnetischen "Rückholern" über ein sehr schlankes Design verfügt. Durch das Fehlen von Verschleißteilen wie Federn, Gummikappen oder Plastikspannen besitzt die Tastatur darüber hinaus eine überdurchschnittlich lange Lebensdauer.

Bei klassischen Tastaturen wird jede einzelne Taste nach dem Drücken durch eine mechanische Einrichtung in seine Ausgangslage zurück versetzt. Hier kommen in der Regel Federn, Gummikappen oder Plastikspannen zum Einsatz. Solche mechanische "Rückholer" funktionieren zwar gut, nehmen aber verhältnismäßig viel Platz weg. Dies stellt im Desktop-Segment, wo große Tastaturen oftmals noch gerne gesehen werden, kein Problem dar. Im Mobile-Bereich sieht die Lage jedoch vollkommen anders aus. Gerade durch das Aufkommen der äußerst flachen Ultrabooks möchten die verschiedenen Hersteller an allen Ecken und Enden Platz einsparen.

Das Unternehmen Darfon Electronics Corporation, das zur Benq-Gruppe gehört, hat nun eine Tastatur vorgestellt, die gänzlich ohne mechanische "Rückholer" auskommt. Die Alternativlösung ist gleichzeitig innovativ und einfach: Ferromagnetismus. Die abstoßende Wirkung gleicher magnetischer Polungen hat den gleichen Effekt wie beispielsweise eine Feder. Durch korrekt angeordnete Magnete wird also auch jede einzelne Taste nach dem Drücken wieder in seine Ausgangslage zurück versetzt. Durch das Einsparen mechanischer Bauteile kann die neue Tastatur von Darfon sehr dünn hergestellt werden. Die "Magnet-Rückholer" haben allerdings noch einen positiven Nebeneffekt. Durch den Verzicht auf zahlreiche Verschleißteile kommt die Magnet-Tastatur mit einer überdurchschnittlich langen Lebensdauer daher. Die Kollegen von Digitimes sprechen an dieser Stelle von 15 Millionen Anschlägen. Der Marktstart der innovativen Tastatur von Darfon wird gegen Jahresende in High-End-Notebooks erwartet.​

Quelle: Digitimes

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von metalstore Software-Overclocker(in)
        OK, gut zu wissen, danke

        Zitat
        Interessanter, aber kaum möglich, wäre ggf. eine Schirmung nach außen. Spätestens wenn der erste seine EC Karte drauf gelegt hat, ist das Geschrei groß.
        Ja, das wäre wirklich gut zu wissen
      • Von metalstore Software-Overclocker(in)
        OK, gut zu wissen, danke

        Zitat
        Interessanter, aber kaum möglich, wäre ggf. eine Schirmung nach außen. Spätestens wenn der erste seine EC Karte drauf gelegt hat, ist das Geschrei groß.
        Ja, das wäre wirklich gut zu wissen
      • Von Brehministrator BIOS-Overclocker(in)
        AW: Hauchdünne Tastatur mit "Magnet-Rückholern" vorgestellt

        Zitat von metalstore
        Egal ob Neodym- oder sonstiger Magnet:
        eine Abschirmung wird wohl nötig sein und ebenfalls Platz (wenn auch wenig) und Gewicht besitzen,
        oder sind CPU's z.B. alleine schon durch den IHS ausreichend abgeschirmt?
        Und wie ist es z.B. beim RAM, der ja quasi "frei" im Laptopgehäuse ist?
        Ein statisches Magnetfeld macht einem integrierten Schaltkreis (wie z.B. CPU oder RAM) überhaupt nichts aus. Du könntest direkt auf den Die einer geköpften CPU einen Neodym-Magnet stellen, und es würde unverändert gehen (abgesehen davon, dass dann der Kühlkörper fehlen würde ^^)

        Nur veränderliche Magnetfelder induzieren Spannung in Leitern. So lange das Magnetfeld zeitlich gleich bleibt, ist nichts zu befürchten.

        (Lediglich der Hall-Effekt könnte möglicherweise eine Rolle spielen. Aber dafür sind Leiterbahnen eigentlich viel zu schlank. Der ist nur bei ganzen Leiterflächen erheblich.)

        Edit: Jetzt kam mir ruyven_macaran zuvor.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Hauchdünne Tastatur mit "Magnet-Rückholern" vorgestellt

        Statische Magnetfelder haben auf elektrische Komponenten keinen Einfluss, HDDs finden sich in ultra-dünnen Notebooks zunehmend weniger (und selbst wenn: Die sind selbst besser geschirmt, als manch einer annimmt).
        Interessanter, aber kaum möglich, wäre ggf. eine Schirmung nach außen. Spätestens wenn der erste seine EC Karte drauf gelegt hat, ist das Geschrei groß.
      • Von metalstore Software-Overclocker(in)
        AW: Hauchdünne Tastatur mit "Magnet-Rückholern" vorgestellt

        Zitat von Oberst Klink
        Das käme dann auf die Magneten an. Aber bei Neodym-Magneten muss man sich da wohl keine Sorgen machen. Da sollte man schon einen ordentlichen Widerstand spüren.
        Egal ob Neodym- oder sonstiger Magnet:
        eine Abschirmung wird wohl nötig sein und ebenfalls Platz (wenn auch wenig) und Gewicht besitzen,
        oder sind CPU's z.B. alleine schon durch den IHS ausreichend abgeschirmt?
        Und wie ist es z.B. beim RAM, der ja quasi "frei" im Laptopgehäuse ist?
      • Von KaHaKa Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: Hauchdünne Tastatur mit "Magnet-Rückholern" vorgestellt

        Super Idee! Dass da vorher niemand drauf gekommen ist ^^ lässt sich das denn günstig produzieren, oder kostet so eine Tastatur dann direkt mal 150€?

        Zitat von PCGH-Redaktion
        Bei klassischen Tastaturen wird jede einzelne Taste nach dem Drücken durch eine mechanische Einrichtung in seine Ausgangslage zurück versetzt.
        Zitat von PCGH-Redaktion
        Durch korrekt angeordnete Magnete wird also auch jede einzelne Taste nach dem Drücken wieder in seine Ausgangslage zurück versetzt.
        Merke: Der Taste wird nach dem Drücken in seine Ausgangslage zurückversetzt.
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