Online-Abo
  • Login
  • Registrieren
Games World
  • The Elder Scrolls Online: Könnte ein echter Kracher werden, wenn... - Die E3-Vorschau

    Nach fünf Jahren Entwicklungszeit lüftet sich der Schleier: The Elder Scrolls Online nimmt uns mit in eine MMO-Version von Tamriel, die etwa 1000 Jahre vor Skyrim spielt und in der drei große Parteien um Cyrodiil und die Kaiserstadt kämpfen.

    Ein Online-Rollenspiel in einer halben Stunde vorzustellen ist eine undankbare Aufgabe. Matt Firor, Chef von ZeniMax Online, versucht es trotzdem. Zuerst serviert uns der Chefdesigner einen kurzen Film mit einigen der Gebiete, in denen es die Abenteurer verschlägt: natürlich sind die schneebedeckten Berge von Himmelsrand, die heißen Wüsten von Elsweyr, die Schwarzmarsch und die grünen Hügel von Cyrodiil mit dabei - genau wie die schon seit 20 Jahren beliebten Rassen aus Bethesdas Fantasy-Universum. Mit einem Haken: Da The Elder Scrolls Online im 2. Zeitalter und damit rund 1000 Jahre vor Skyrim und Co. spielt, leben die Völker Tamriels noch nicht so friedlich wie heute zusammen, sondern haben sich in drei große Blöcke aufgeteilt.

    The Elder Scrolls Online: Die Story
    Im Nordosten beheimatet ist der Ebenherzpakt, ein Zusammenschluss von Argoniern, Dunkelelfen und Nord. Das Daggerfall-Bündnis im Nordwesten besteht aus Bretonen, Orks und Rothwardonen, während sich der Aldmeri-Bund im Südwesten aus Hochelfen, Waldelfen und Khajiit zusammensetzt. In der Mitte steckt Cyrodiil mit der Kaiserstadt, um die alle drei Fraktionen kämpfen. Der König von Cyrodiil wusste sich keinen anderen Rat, als den Daedra-Fürsten Molag Bal um Hilfe zu bitten, der ihm für einen noch unbekannten Preis eine Armee aus Untoten zur Seite stellte. Das Untoten-Thema zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel und die Burschen tauchen immer wieder als Gegner auf. Die Hauptgeschichte des Spiels klingt MMO-typisch allerdings etwas dünn: Wir müssen unsere Seele wiederfinden, die uns Molag Bal gestohlen hat, erkunden, warum Bal überhaupt dem König von Cyrodiil zur Seite steht - ach ja, und nur mal kurz die Welt retten, war ja klar.

    Weitere Schlaglichter, die das Video uns zeigt: einen Helden, der vor einem Schrein von Hircine niederkniet, dem Daedra-Fürsten der Jagd, die Städte Gramfeste und Ebenherz, die wir seit Morrowind nicht mehr zu Gesicht bekommen haben, die Provinz Hammerfell, die ebenfalls seit 14 Jahren nicht mehr in einem Elder-Scrolls-Titel aufgetaucht ist, sowie klassische Gegner wie einen Feuer-Atronachen und einen Clannfear. Oh, und natürlich auch Dungeons wie die der Dwemer mit ihren zahlreichen Robotern, die uns schon in Skyrim das Leben schwer gemacht haben.

    01:09
    The Elder Scrolls Online: E3-Trailer veröffentlicht
    Spielecover zu TESO - The Elder Scrolls Online
    TESO - The Elder Scrolls Online


    The Elder Scrolls Online: Dungeons und Kämpfe
    A propos Dungeons: "Neben klassischen Fünf-Mann-Dungeons, die ihr auch in heroischen Varianten beziehungsweise mit von euch gewählten Heldenstufen betreten könnt, planen wir zahlreiche End-Game-Raid-Instanzen mit mehreren Fünfergruppen", erklärt Matt Firor. In diesen Dungeons gibt es auch Rätsel zu lösen. Etwa müssen wir in einem in der richtigen Reihenfolge auf Schalter treten, um einen Gefangenen zu befreien. Hinweise zur Schalterreihenfolge finden wir im Dungeon. Und dann gibt es Public Dungeons, die nicht instanziert sind, sondern in denen wir auf andere Spieler treffen und ihnen helfen können. "Oder euch von ihnen helfen lasst", lacht Firor. "Ihr müsst eure Beute dann auch nicht mit anderen teilen und bekommt auch nicht von vorneherein eine geringe Belohnung, denn wir glauben, dass das Zusammenspiel belohnt und nicht bestraft werden sollte."

    Zum Charaktersystem hielt sich Matt Firor bedeckt. Er deutete lediglich an, dass jeder Charakter mehrere Rollen übernehmen solle, denn: "Niemand sollte aufgrund seiner Charakterwahl vom Abenteuer ausgeschlossen werden." Was das im Klartext bedeuten soll und ob sich dahinter eine Art Mehrklassensystem wie in Rift versteckt, werden wir bis 2013 sicher noch herausfinden. Das Interface soll jedoch sehr aufgeräumt und wenig störend sein. "Ihr sollt euch die Welt ansehen, nicht die Bedienelemente", stellt Firor fest. Das bedeutet, das es derzeit nur etwa ein halbes Dutzend aktiv klickbarer Aktionen gibt. Manche Aktionen wie etwa das Schleichen oder Rennen sollen wir ohne Klick auf ein Bildschirmelement auslösen können.

    In den Kämpfen gibt es ein Wiedersehen mit den klassischen Elder-Scrolls-Ressourcen Gesundheit, Magicka und Ausdauer. "Wir wollen aber nicht bloß ein ödes Abspulen von globalen Cooldowns, sondern zielen auf einen aktiveren Kampf ab", sagt Matt Firor. Dazu zählen auch Evergreens wie das Blocken von Angriffen, gefolgt von einem Gegenangriff, der einen Feind mit dem richtigen Timing in die ewigen Jagdgründe, pardon, in Hircines Reich befördert. Mit einem "Power-up"-Angriff sammeln wir besonders viel Schlagkraft, die wir dann etwa nach einem gelungenen Block in einen besonders schmucken Finishing Move leiten können. Wer sich beim Kämpfen nicht die Hände schmutzig machen will, wird sich freuen, dass Zauberer ihre Sprüche miteinander kombinieren können - und nicht nur diese, sogar ein Krieger und ein Zauberer können ihre magischen Fähigkeiten gemeinsam im Kampf gegen die Untoten einsetzen. Wer sich im Kampf besonders gut schlägt, den belohnt das "Finesse-System" mit besonders guter Beute.

    The Elder Scrolls Online: Das Questsystem
    Ein Beispiel für das Questsystem stellt uns Matt Firor als Nächstes vor. Im Auftrag der Magiergilde sollen wir herausfinden, was hinter einer Werwolfplage im Nachbarort steckt. Auf dem Weg dorthin meldet sich unsere Karte mit einem leuchtenden "Point of Interest", also einem interessanten Erkundungspunkt. "Es liegt an euch, ob ihr den näher unter die Lupe nehmen wollt", sagt Matt Firor. Wir wollen, also biegen wir vom Weg ab und kommen an ein altes Schlachtfeld. Dort erhalten wir eine Reihe von Quests, um die Gunst eines Geistes zu erlangen, der uns schließlich offenbart, dass die Werwölfe von einem untoten Werwolf angeführt werden. Wir legen etwas später eine besondere magische Rüstung an, die uns zurück ins 1. Zeitalter schickt. Das verfallene Schlachtfeld brummt dort nur so vor Energie, statt Geister sind dort Personen aus Fleisch und Blut aktiv. Wir können uns nun entscheiden, unserer aus unserer Gegenwart bekannten Freundin zu helfen, oder sie links liegen lassen. Das bringt uns keine unmittelbaren Nachteile, aber auch keine Vorteile. Denn die Kriegerin hätte uns dann verraten, dass wir den untoten Werwolf in die Nähe eines Feuers locken müssen, damit er sich zurück in einen Menschen verwandelt und so verwundbar ist. Schließlich haben wir den Burschen erlegt und reisen zurück in die Gegenwart, die sich nun deutlich friedlicher und mit weniger unruhigen Geistern verziert zeigt. Wir erhalten ein weiteres Quest, nach dessen Erledigung wir endlich unsere ursprüngliche Mission fortsetzen können.

    Matt Firor arbeitete vor langer Zeit bei Mythic Entertainment - den Machern von Dark Ages of Camelot und Warhammer Online. Daher weiß er um die Wichtigkeit ausgewogener PvP-Kämpfe. "Wir planen Schlachte mit hunderten von Personen auf jeder Seite", frohlockt der Entwickler, vor dessen Erfolg die Götter den Schweiß gesetzt haben. Uns sollen jedoch Gefechte auf offenem Feld oder nahe einer Festung erwarten, bei denen auch Belagerungswaffen eingesetzt werden können.

    TES Online: E3-Fazit
    Freies Erkunden mit guter Optik irgendwo zwischen Oblivion und Skyrim, keine Quest-Knotenpunkte wie in World of WarCraft, die einen schon fast bevormundend durch die Spielwelt schicken, ein Wiedersehen mit alten Bekannten und Ortschaften - The Elder Scrolls Online könnte ein echter Kracher werden, wenn das Kampfsystem und die End-Game-Inhalte für Spieler mit maximalem Level von Anfang in ausreichender Anzahl vorhanden sind. Wo wir von ausreichend sprechen: "Wenn euer PC oder Mac nicht älter als fünf Jahre ist, solltet ihr unser Spiel problemlos spielen können. Was auch für Laptops gilt", erklärt Matt Firor.

    Reklame: The Elder Scrolls Online jetzt bei Amazon bestellen

  • TESO - The Elder Scrolls Online
    TESO - The Elder Scrolls Online
    Publisher
    Bethesda Softworks
    Developer
    Bethesda Softworks
    Release
    04.04.2014

    Stellenmarkt

    Aktuelles zu TES - The Elder Scrolls Online

    Aktuelle Online-Spiele Releases

    Cover Packshot von Otherland Release: Otherland gamigo AG (DE) , Drago Entertainment
    Cover Packshot von Overwatch Release: Overwatch Blizzard , Blizzard
    Es gibt 8 Kommentare zum Artikel
    Von DuCiNaGeR
    meiner meinung nach würde TESO die TES-reihe beenden (wenn nicht auch killen), da man die letzten gegenden, wo man ein…
    Von Wavebreaker
    Du brauchst dir wegen der Offline-Spiele keine Sorgen zu machen. Zenimax Online ist ja nicht Bethesda Softworks, sie…
    Von Rizoma
    Im gegen teil wenn es als Free2Play kommt würde ich es meiden wie die Pest, weil es dann mit 90%iger…
    Von Oberst Klink
    Ich hab eigentlich kein Problem mit TES-Online, solange Bethesda weiter an der TES-Reihe entwickelt und in ein paar…
    Von Wavebreaker
    Ich freue mich schon drauf! Von dem bisher gezeigten ingame-Materiel bin ich jedenfalls recht angetan.
      • Von DuCiNaGeR Schraubenverwechsler(in)
        meiner meinung nach würde TESO die TES-reihe beenden (wenn nicht auch killen), da man die letzten gegenden, wo man ein offline TES spiel machen kann (bislang waren alle spiele an einem land gebunden, skyrim, morrowwind etc.)verwendetSomit nimmt man die spiele die story vorweg, man müsse kommplette neue szenarien ausdenken( neue welten auserhalb tamriel), um die serie am laufen zu halten.
      • Von Wavebreaker Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Oberst Klink
        Ich hab eigentlich kein Problem mit TES-Online, solange Bethesda weiter an der TES-Reihe entwickelt und in ein paar Jahren ein TES 6 rausbringt. Die Offline-Teile dürfen nicht drunter leiden, darauf kommt es an. Bethesda darf auch nicht auf die Idee kommen und die Offline-Teile an Obsidian oder einen anderen Entwickler weiterzugeben.

        TES-Online könnte sehr interessant werden, wenn man ganz Tamriel bereisen kann. Ich stelle mir da durchaus vor, dass man sowohl das verschneite, eisige Skyrim so wie auch die Wüsten und den Junge von Elsweyr sehen wird.

        Ich hätte aber auch nichts dagegen, wenn Bethesda irgendwann mal ein 200GB großes TES bringen würde, das ganz Tamriel abdeckt.

        Ich werde mir TES Online auf jeden Fall mal ansehen, was mein erstes Online-Rollenspiel wäre.
        Du brauchst dir wegen der Offline-Spiele keine Sorgen zu machen. Zenimax Online ist ja nicht Bethesda Softworks, sie gehören nur zum gleichen Mutterkonzern. Soweit ich weiß arbeiten die Bethesda Menschen fleißig an einem weiteren TES Offline Spiel (bzw. arbeiten darauf hin).

        TESO gebe ich auf jeden Fall eine Chance. Das sollten die Skeptiker übrigens auch tun.
      • Von Rizoma Sysprofile-User(in)
        Zitat von leckerbier
        Ich bin zwar ein Fan der TES-Reihe aber ein Online-Rollenspiel brauche ich nicht.

        Wenn es als Free-to-Play kommt, würde ich das natürlich testen.
        Im gegen teil wenn es als Free2Play kommt würde ich es meiden wie die Pest, weil es dann mit 90%iger Wahrscheinlichkeit zum Pay2win Game verkommen würde!

        Ich werde die Entwicklung verfolgen hoffentlich scheitert es nicht wieder an mangelnder Kreativität oder am Umsetzungsvermögen der Entwickler wie so ziemlich jedes MMORPG was in den letzten Jahren WoW vom Thron stoßen wollte!
      • Von Oberst Klink Lötkolbengott/-göttin
        Ich hab eigentlich kein Problem mit TES-Online, solange Bethesda weiter an der TES-Reihe entwickelt und in ein paar Jahren ein TES 6 rausbringt. Die Offline-Teile dürfen nicht drunter leiden, darauf kommt es an. Bethesda darf auch nicht auf die Idee kommen und die Offline-Teile an Obsidian oder einen anderen Entwickler weiterzugeben.

        TES-Online könnte sehr interessant werden, wenn man ganz Tamriel bereisen kann. Ich stelle mir da durchaus vor, dass man sowohl das verschneite, eisige Skyrim so wie auch die Wüsten und den Junge von Elsweyr sehen wird.

        Ich hätte aber auch nichts dagegen, wenn Bethesda irgendwann mal ein 200GB großes TES bringen würde, das ganz Tamriel abdeckt.

        Ich werde mir TES Online auf jeden Fall mal ansehen, was mein erstes Online-Rollenspiel wäre.
      • Von Wavebreaker Freizeitschrauber(in)
        Ich freue mich schon drauf! Von dem bisher gezeigten ingame-Materiel bin ich jedenfalls recht angetan.
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games Hardware 01/2017 PC Games 12/2016 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016
    PCGH Magazin 01/2017 PC Games 12/2016 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
889779
TES - The Elder Scrolls Online
The Elder Scrolls Online: Könnte ein echter Kracher werden, wenn... - Die E3-Vorschau
Nach fünf Jahren Entwicklungszeit lüftet sich der Schleier: The Elder Scrolls Online nimmt uns mit in eine MMO-Version von Tamriel, die etwa 1000 Jahre vor Skyrim spielt und in der drei große Parteien um Cyrodiil und die Kaiserstadt kämpfen.
http://www.pcgameshardware.de/TESO-The-Elder-Scrolls-Online-Spiel-15582/News/The-Elder-Scrolls-Online-E3-Vorschau-889779/
09.06.2012
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2012/06/TES_The_Elder_Scrolls_Online_AltenCorimont.jpg
e3,the elder scrolls
news