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  • The Elder Scrolls Online im Beta-Test: PvP-Modus von TESO angespielt

    TESO Beta angespielt: Mit TESO - The Elder Scrolls Online positioniert Bethesda seine vermutlich wertvollste Marke im MMORPG-Segment. Ob es dem Entwickler gelingt, das zuletzt durch Skyrim geprägte Gameplay der Reihe onlinetauglich zu machen, klären wir in unserem PvP-Test der aktuellen Beta-Fassung. Außerdem haben wir zahlreiche Vergleichsbilder angefertigt.

    The Elder Scrolls Online im Beta-Test: PvP-Modus angespielt (8) The Elder Scrolls Online im Beta-Test: PvP-Modus angespielt (8) Quelle: Zenimax Online Nachdem wir bereits vorige Woche die PvE-Elemente von The Elder Scrolls Online unter die Lupe nahmen, haben wir zwischenzeitlich den PvP-Modus des Online-Rollenspiels angespielt. PvP steht bekanntlich für Player versus Player - man bekämpft also nicht mehr ausschließlich computergenerierte Gegner, sondern geht auch seinen Mitspielern an den Kragen. Dreh- und Angelpunkt dieser besonderen Mehrspielererfahrung ist der Landstrich Cyrodiil. Cyrodiil findet auf unterschiedlichen Servern mit jeweils mehreren Hundert Spielern statt. Während die Release-Version verschiedene PvP-Kampagnen enthält, bot die von uns getestete Beta lediglich einen solcher Feldzüge, der nach jeweils 48 Stunden endete. Generell ist festzuhalten, dass in Cyrodil nur derjenige mitmischt, der mindestens Level 10 erreicht hat. TESO hebt das Level im PvP-Kampf jedoch auf Stufe 50, womit der Ausflug auch für Neulinge spannend sein kann. Als Anreiz locken zwei neue Skill-Linien mit offensiven wie unterstützenden Fähigkeiten.

    The Elder Scrolls Online im Beta-Test: Im PvP-Modus gegen Festungen

          

    The Elder Scrolls Online im Beta-Test: PvP-Modus angespielt (6) The Elder Scrolls Online im Beta-Test: PvP-Modus angespielt (6) Quelle: buffed In Cyrodiil findet man sich im jeweiligen Heimathafen seiner Allianz wieder. Je nach Rasse sind das entweder der Ebenherz-Pakt, das Aldmeri-Dominion oder das Dolchsturz-Bündnis. Die drei Fraktionen kämpfen um die Kaiserschaft, was für den Spieler vor allem eins bedeutet: Rumsitzen oder Landschaft begucken ist nicht. Stattdessen muss er für seine Allianz Punkte gewinnen, die man in Ausrüstung und Belagerungswaffen investiert. Letztere erweisen sich als unabdingbar, wenn man feindliche Burgen erobern will. Burgen sind wiederum der Schlüssel zum Erfolg - sie entscheiden, wer den Allianzkrieg gewinnt. Insgesamt fanden sich18 Burgen auf der Beta-Karte, besondere Bedeutung haben jedoch die Bollwerke in der Mitte. Dasjenige Team, das alle Burgen um die zentrale Kaiserstadt erobert, stellt am Ende den Regenten. Dessen Rolle nimmt dann automatisch der Spieler mit der höchsten Punktezahl in der Allianz wahr und erhält dafür eine einmalige Skill-Linie, die er auch nach Verlust des Titels mit Einschränkungen behält.

    Ganz so leicht ist das mit den Burgen allerdings nicht. Zwar kann man die Bollwerke mit verschiedenen Belagerungswaffen beackern, doch der Feind hat sich seinerseits nicht einfach nur eingeigelt. Er ist selbst dick mit Material ausgestattet und übergießt das angreifende Heer beispielsweise mit heißem Öl, macht es mit vergammeltem Fleischsäcken krank und kann auch sonst allerhand unternehmen, damit es draußen bleibt. Binnen Minuten wird man normalerweise nicht zum Burgherr. So scheiterte unser erster Angriff daran, dass zwar alle das Haupttor in die Mangel nahmen - sich aber niemand so recht um die Magier und Schützen am Turm kümmern wollte. Wie gut, dass die Ausrüstung nach dem Ableben im Cyrodiil im Gegensatz zum PvE-Modus ganz bleibt. Die zweite Angriffswelle war da schon wesentlich koordinierter. Während die eine Hälfte des Heers sich mit dem Turm auseinandersetzte und ihn unter hohen Opfern endlich in die Knie zwang, beackerten die Triböcke eines zweiten Trupps die Südmauer. Als sie fiel, trafen die Heere endlich in voller Stärke aufeinander.

    Dass TESO das Level der Spieler automatisch auf 50 erhöht, nutzt einem nicht unbedingt etwas gegen überlegene Charaktere. Im Kampf Mann gegen Mann zumindest landeten wir gegen einen Spieler mit doppelt so hohem Level gerade mal einen Stich, bevor wir binnen Sekunden tot zu Boden gingen. Für uns ärgerlich: Wir konnten bestenfalls an der nächstgelegenen, von der eigenen Allianz besetzten Burg respawnen. Ein Feldlager hatte leider noch keiner errichtet. Als wir das Schlachtfeld zu Fuß wieder erreicht hatten, lag schon die zweite Mauer in Trümmern und das Burgtor unter Dauerfeuer. An der Stelle wurde es langsam spannend. Hält nämlich eine angreifende Allianz die inneren Banner der Burg lange genug, gehört das Bollwerk ihr. Auch dabei kamen wir fast ums Leben. Zu unserem Glück sprang ein uns gewogenes Teammitglied mit einem Heilzauber ein. Fälle wie diese zeigen, dass man ohne Teamarbeit in Cyrodiil nicht sehr weit kommt. Schon unsere Belagerungswaffen hätten ohne Schutzzauber wohl nicht durchgehalten.

    The Elder Scrolls Online im Beta-Test: Taktik im PvP-Modus gefragt

          

    The Elder Scrolls Online im Beta-Test: PvP-Modus angespielt (7) The Elder Scrolls Online im Beta-Test: PvP-Modus angespielt (7) Quelle: PCGH Sobald die Burg dem eigenen Team gehört, sollte man nicht unbedingt direkt zur nächsten weiterhetzen. Nach der Eroberungen klaffen noch riesige Löcher in den Mauern, ganz zu Schweigen von den eingerissenen Türen, die nicht mal mehr Bettler draußen halten. Zu diesem Zweck bietet TESO spezielle Ausrüstungsgegenstände an, mit denen sich die Schäden an der Burg beheben lassen. Jede eroberte Burg bringt nicht nur Punkte, sondern erweitert auch das Transitnetz der eigenen Allianz. So kann man über Transitus-Schreine von einer Burg zur nächsten Reisen. Wenn das Netz denn nicht unterbrochen ist, weil der Feind zum Beispiel eine dazwischen liegende Burg erobert. Solche Tricks lassen sich selbst ganz gut anwenden. Hat man es etwa auf mehrere Burgen abgesehen, schaltet man am besten erst die weiter im Feindgebiet liegende aus. Anschließend kämpfen die anderen automatisch mit Nachschubproblemen.

    Die richtige Taktik ist für den PvP-Erfolg generell von entscheidender Bedeutung. So sollten auch die Belagerungswaffen sinnvoll eingesetzt werden, um gegen den Feind voranzukommen. Eignet sich etwa der Tribok noch für Mauern, wenn er mit Steinen beladen wird, kann er mit Feuertöpfen bestückt schnell mal eine Ansammlung Gegner dezimieren. Als wirkungsvoll gegen Tore erweisen sich die Rammen. Doch Obacht vor Feuerpfeilen: Die setzen die kostbaren Belagerungswaffen schon mal in Brand. Dabei ist natürlich auch die Koordination von äußerster Wichtigkeit. Während unseres Tests hatten wir bei einem Ansturm beispielsweise Probleme, die zielführendste Belagerungswaffe aufzubauen. Dabei erweis sich der Gegner als weniger hinderlich als die eigenen Leute. Diese hatten sich mit ineffektiven Waffen bereits breitgemacht und reagierten partout nicht auf die Kommunikation ihrer Mitspieler. So mussten diese ihre Geschütze anderorts platzieren. Letztlich ging die Eroberung auch so über die Bühne, brachte jedoch mehr Verluste als nötig.

    Abgesehen von den Eroberungen beherbergt Cyrodiil verschiedene "althergebrachte" Quests, die im Vergleich zu den PvE-Abenteuern weniger geschichtsträchtig ausfallen. Etwas redundant erscheinen Aufträge, bestimmte Burgen zu erobern. Das würde man nach Absprache mit der Allianz ja so oder so tun. Es gibt daneben auch Botengänge und Dungeons, die es in sich haben. Ohne Mitspieler und ausreichend hohes Level kommt man dort nicht weit. Außerdem hat jede Fraktion zu Beginn der Kampagne noch zwei Schriftrollen der Älteren. Diese den Feinden zu entwenden oder eigene zurückzuerobern, stellt eine weitere Herausforderung dar - zumal sie den Truppen der besitzenden Allianz Boni gewähren. Ebenfalls von Wert sind die verschiedenen Rohstofflager auf der Karte, die den eigenen Nachschub sichern.

    The Elder Scrolls Online im Beta-Test: Fazit des PvP-Modus

          

    Schon Cyrodiils vergleichsweise kleine Präsenz auf der Weltkarte macht deutlich, dass der Entwickler es offenbar von vornherein als Nebenschauplatz ausgelegt hat. Tatsächlich fühlt sich PvP in TESO an, als existiere es irgendwie neben dem Spiel. So wie ein DLC, der einen Titel nachträglich um einen neuen Modus erweitert. Der PvP-Modus ist deswegen keineswegs schlecht - im Gegenteil. Uns hat er viel Spaß bereitet. Schlussendlich funktioniert The Elder Scrolls Online aber auch ohne ihn, denn er ist einzig und alleine auf Cyrodiil beschränkt. Die eigentliche Handlung findet dagegen weitgehend im PvE-Teil statt.

    Zenimax Online wollte wahrscheinlich vor allem die durch The Elder Scrolls: Skyrim gewachsene Fanbase ins Boot holen. Dazu hat man ein Multiplayer-Erlebnis geschaffen, das sich vornehmlich an Skyrim orientiert und falls im Team, dann gemeinsam, und nicht gegeneinander stattfindet. Ganz nach dem Motto: Seht her, man kann es fast wie Skyrim spielen. Den PvP-Modus haben wir jedenfalls als optionale Dreingabe wahrgenommen. Sie bedient den klassischen MMORPGler ebenso wie Neulinge, die nicht viel Erfahrung mit PvP-Inhalten haben. Abwechslungsreich scheint der PvP-Modus allemal zu sein. Inwieweit er das langfristig bleibt, lässt sich nicht abschließend beurteilen. Dafür fehlte es in der Beta noch an Umfang.

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    07:23
    TESO: Anspiel-Video zum PvP in Cyrodiil von buffed
    Spielecover zu TESO - The Elder Scrolls Online
    TESO - The Elder Scrolls Online
  • TESO - The Elder Scrolls Online
    TESO - The Elder Scrolls Online
    Publisher
    Bethesda Softworks
    Developer
    Bethesda Softworks
    Release
    04.04.2014

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TESO - The Elder Scrolls Online
The Elder Scrolls Online im Beta-Test: PvP-Modus von TESO angespielt
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http://www.pcgameshardware.de/TESO-The-Elder-Scrolls-Online-Spiel-15582/GNews/TESO-PVP-Beta-Test-1109567/
14.02.2014
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2014/02/The_Elder_Scrolls_Online_Dunkle_Anker_01-buffed_b2teaser_169.jpg
the elder scrolls online,bethesda
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