The Elder Scrolls Online auf der Gamescom angelootet - Die Welt von Tamriel hat viel Potenzial

TESO - The Elder Scrolls Online (PC)

Release:
04.04.2014
Genre:
Online
Publisher:
Bethesda Softworks

The Elder Scrolls Online auf der Gamescom angelootet - Die Welt von Tamriel hat viel Potenzial

Philipp Reuther
|
23.08.2013 13:30 Uhr
|
Neu
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Neben Wolfenstein: The New Order konnte man bei Bethesda auch The Elder Scrolls Online in einer frühen Version anspielen. Wir konnten eine Stunde in die Welt von Tamriel abtauchen und einen Blick auf die Technik werfen.

The Elder Scrolls Online - Gamescom-Screenshots (7) The Elder Scrolls Online - Gamescom-Screenshots (7) [Quelle: Siehe Bildergalerie] The Elder Scrolls Online will die Größe eines Online-Rollenspiels mit Spielgefühl und Dynamik eines Skyrim verbinden. Das klingt erst mal vielversprechend, aber auch ehrgeizig. Wir konnten uns eine Stunde lang mit einer sehr frühen Version (Pre-Alpha) auseinandersetzen und schon einen vorzeitigen Blick auf das Technikgerüst werfen.

The Elder Scrolls Online auf der Gamescom angelootet: Bring mir keine Beine!

Als wir das Spiel mit einem neuen Charakter auf Level 2 beginnen (das Tutorial entfiel), empfängt uns die Newbie-Insel mit rauem Skyrim-Charme. Wir stapfen durch die hübschen, wenn auch technisch anspruchslosen Schneelandschaften und erhalten in einem kleine Dorf einige Quests von den vollvertonten NPCs. Unsere Aufgabe ist es, in ein Banditenlager einzudringen und einige Dorfbewohner aus den Klauen der Schergen zu retten. Nichts Besonderes, zumindest auf den ersten Blick, denn wir können uns eine Banditenverkleidung überstreifen und so unerkannt in das Lager eindringen. Zwar gab es das auch schon in anderen MMOs, wie etwa Guild Wars 2, eine Verbesserung zu "töte fünf Mistkäfer und bring ihre Beine mit"-Quests ist es auf jeden Fall. Die Quest verzweigt sich im Anschluss außerdem und im weiteren Verlauf unseres kleinen Ausfluges wollen auch andere NPCs unsere Dienste in Anspruch nehmen. Die Aufgaben dabei sind recht abwechslungsreich, mal müssen wir das Geheimnis um einen verstorbenen Drachen-Priester lösen, mal einen verschwundenen Fischer mit Hilfe seines Hundes aufspüren.

00:49
The Elder Scrolls Online: Die Flammenatronachen im Video
Für die Verwendung in unseren Foren:


Natürlich stellen sich dabei diverses Viechzeug und üble Gesellen in den Weg, die wir mit dem action-orientierten Kampfsystem aber schnell in ihre Bestandteile zerlegen. Das spielt sich verglichen mit klassischen MMORPGs recht flott, kommt aber nicht ganz an die Dynamik eines Skyrims heran. Das kann aber auch an der Tatsache liegen, dass wir in der kurzen Zeit nur bis Level vier spielen konnten. Blocken, rechtzeitiges Zuschlagen mit leichter oder schwere Attacke sowie geschicktes Ausweichen bringen aber durchaus Leben ins Spiel. Wahlweise können wir aus der Ego- oder Third-Person-Perspektive spielen.

The Elder Scrolls Online auf der Gamescom angelootet: Neue Engine, alte Optik!

Grafisch haut das Spiel nicht vom Hocker. Aber bei einem Online-Rollenspiel wird in den allermeisten Fällen eben darauf geachtet, dass man es auf möglichst vielen Rechnern spielen kann. Insgesamt ist die Optik zwar veraltet, aber nicht unansehnlich. Die Engine wurde von Bethesda komplett neu entwickelt, es kommt also nicht die aus Skyrim bekannte Creation-Engine zum Einsatz. Der Look des Spiels weicht wohl auch deshalb ein wenig von dem fünften Teil der Elder-Scrolls-Reihe ab, obwohl zumindest die Anfangsinsel das selbe Thema hat. Ein paar hübsch anzusehende Effekte wie zum Beispiel die Wasserdarstellung gibt es aber doch und auch die Lichtstimmung ist nett anzusehen. Während unserer Erkundungszüge sprangen uns allerdings einige arg matschige Texturen ins Auge, man sollte bei der Optik aber auch im Hinterkopf behalten, dass es sich noch um eine sehr frühe Version des Spiels handelt.

Leider konnte uns niemand bei Bethesda vernünftige Auskünfte zur Technik machen: "Direct-X-9? Nein, ich glaube, das ist 10 oder 11", "Das Spiel läuft in Full HD und maximalen Details auf einer Geforce 650. Oder war es eine 560? Ich bringe das immer durcheinander." Nun ja, immerhin konnten wir einen schnellen Blick ins Grafikmenu des Titels werfen. Das Spiel bietet Umgebungsverdeckung, God-Rays, Depth-of-Field und einige andere Optionen, darunter "SubSampling", das eventuell ein Upsampling, also eine interne Reduzierung der Auflösung sein könnte oder eine Art der Kantenglättung. Für diese Option gibt es drei Qualitätseinstellungen, was eher für Anti-Aliasing sprechen würde. Ausprobieren konnten wir das leider nicht, da hinter uns die ganze Zeit ein Aufpasser schwebte.

The Elder Scrolls Online auf der Gamescom angelootet - Fazit

Insgesamt hinterließ das Spiel einen recht positiven Eindruck, vor allem der Abwechslungsreichtum der Quests war gegenüber anderen Titeln ganz angenehm. Natürlich reicht eine Stunde bei weitem nicht aus, um ein MMO einzuschätzen, Potential hat der Titel aber durchaus.

03:46
Gamescom 2013: The Elder Scrolls Online - Matt Firor im Interview
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Komplett-PC-Käufer(in)
25.08.2013 17:37 Uhr
Warum seit ihr nur bis lvl 4 gekommen? Selbst ich als normalo bin auf lvl 3 1/2 gekommen und hatte nur die üblichen 10-15 (?) Minuten...
allerdings habe ich auch die Dialoge nur gelesen und nicht jedesmal angehört
Volontär
23.08.2013 23:10 Uhr
Zitat: (Original von Kerkilabro;5585259)
Ich freue mich schon darauf mit ein paar Kumpels in Dungeons zu gehen Wie haben die das denn mit den Stealthparts vor? Kann man da auch noch rumschleichen und killen?


Hab meinen Charakter anders geskillt aber es gibt auch Schleichtalente, deshalb gehe ich mal davon aus. In der Mission, die ich im Artikel erwähnt habe, kann man sich eine Banditen-"Uniform" überziehen und wird dann von normalen Gegnern nicht erkannt. Da streifen aber auch ein paar Scouts rum, die können die Tarnung auffliegen lassen wenn man ihnen zu nahe kommt.
Software-Overclocker(in)
23.08.2013 22:29 Uhr
Ich freue mich schon darauf mit ein paar Kumpels in Dungeons zu gehen Wie haben die das denn mit den Stealthparts vor? Kann man da auch noch rumschleichen und killen?
Komplett-PC-Aufrüster(in)
23.08.2013 18:08 Uhr
Klang interessant, aber ich bin nicht bereit für ein Spiel monatlich 12€ auszugeben, denn Rollenspiele spiele ich meist über einen längeren Zeitpunkt und deswegen ist es einfach nicht mehr interessant.
Schraubenverwechsler(in)
23.08.2013 16:48 Uhr
Zitat: (Original von Sunjy;5584201)
Gott sei dank ein Abomodell. Weniger Kiddys und vollpfosten die nur n Chatprogramm mit Chars suchen.


WoW beweist das Gegenteil: Die schlimmen Kiddies bekommen eh Papas Kreditkarte und können sich von allen Menschen ab besten die Abokosten leisten. Das Niveau ist von der Community abhängig und nicht davon, ob man Geld bezahlen muss oder nicht... in Free-2-Play spielen wird ja bedeutend mehr als die 12 Euro pro Monat ausgegeben...
Und ein Abo führt leider unweigerlich irgendwann zu F2P - da habe ich lieber von Beginn an ein B2P wie in Guild Wars 2 und einen optionalen Shop. Was aus Spielen wie HdRO, SWToR usw. geworden ist, ist ein Shop mit reiner Abzocke.
Wichtig ist nur, dass die Ignor-Liste groß genug sein kann.

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