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  • The Elder Scrolls 5 - Skyrim: Special Edition - Lohnt sich das Remastered auch für PC-Spieler?
    Quelle: PC Games Hardware

    The Elder Scrolls 5 - Skyrim: Special Edition - Lohnt sich das Remastered auch für PC-Spieler?

    Auch Skyrim erhält für die aktuelle Konsolengeneration eine Frischzellenkur. Die Optik wurde behutsam aufgewertet, dazu wurde ein Wechsel von DirectX 9 auf DirectX 11 sowie 64-Bit vorgenommen. PC-Spieler erhalten die Special Edition kostenlos, wenn sich Skyrim einschließlich der DLCs in Ihrer Steam-Bibliothek befinden. Das ist prinzipiell alles sehr löblich, doch leider zeigt die Special Edition auch ein paar Unstimmigkeiten im Test.

    Skyrim erfreut sich auch nach mehr als fünf Jahren noch hoher Beliebtheit und insbesondere die starke Modding-Community hält auf dem PC die Spielerzahlen hoch. Mit der Special Edition bekommen nun auch Besitzer der Xbox One und PS4 eine Gelegenheit, erneut in die raue Welt von Himmelsrand einzutauchen. Auch ein (eingeschränkter) Mod-Support wurde für die Konsolen integriert, zudem einige technische sowie optische Verbesserungen vorgenommen. PC-Spieler bekommen die Special Edition kostenlos, falls sich Skyrim inklusive aller DLCs (oder entsprechend die Legendary Collection) in der Steam-Bibliothek befindet. Wir werfen einen genaueren Blick auf die technischen Veränderungen und erörtern die Performance anhand von einer Vielzahl Benchmarks.

    11:09
    Skyrim - Special Edition: PS3-Original vs PS4-Remaster

    TES 5 - Skyrim Special Edition: Neue Technik-Features für eine alte Engine

          

    Die technischen Veränderungen der Special Edition betreffen mehrere Faktoren, nicht alle stechen sofort auffällig hervor. Zu den offensichtlichsten Verbesserungen zählt die neue volumetrische Beleuchtung, die aus Fallout 4 bekannte und sehr effiziente temporale Kantenglättung, die deutlich weniger flimmeranfälligen Schatten sowie der generell erhöhte Detailgrad und die höhere Sichtweite. Eine dynamische Tiefenschärfe, ein neuer Shader für die Wasserdarstellung, der nun auch die Flussrichtung korrekt simulieren kann, sowie Verbesserungen bei Schnee- und Regeneffekten (die nun außerdem nicht mehr durch die Dächer von Häusern oder anderen Unterständen dringen) und die Ergänzung einer (ebenfalls temporalen) Umgebungsverdeckung sowie (recht unauffällige) Screen Space Reflections auf spiegelnden Flächen runden das Bild ab. Die ebenfalls neuen Godrays stammen im übrigen nicht aus dem Nvidia-Gameworks-Programm, auch HBAO+ oder Nvidias Flex sucht man im Gegensatz zu Fallout 4 in der Skyrim Special Edition vergeblich. Noch vorhanden ist indes das 60-Fps-Lock, welches sich zwar händisch per Ini-Eintrag deaktivieren lässt, dann jedoch zu Problemen mit der Spielphysik führen kann. Auf WQHD-Displays mit 144 Hz ist die Bildratenbeschränkung zudem wie in Fallout 4 fehlerhaft, das Bild wird auf 72 Hz gelockt, auch hier kann es zu negativen Auswirkungen bei Gameplay-Elementen kommen. Wir beobachteten während unserer Tests beispielswiese passend zur Jahreszeit fliegende (und kurz darauf - weniger passend - abstürzende und sterbende) Rentiere.

    Insgesamt kann die Engine nun mehr Details anzeigen, was sich insbesondere bei der Grasdarstellung und kleineren herumliegenden Objekten oder Geröll äußert - hier können Modder nun mehr aus dem Grafikmotor herausholen. Im Bild sind außerdem die neuen und recht unauffälligen Screen-Space-Reflections zu sehen. Quelle: PC Games Hardware Die neuen Schatten, das TAA sowie die (recht dick auftragende) Umgebungsverdeckung sind sinnvolle Neuerungen, die eher halbherzig überarbeiteten Texturen jedoch sehen gegen gute HD-Mods kein Licht. Quelle: PC Games Hardware Die volumetrische Beleuchtung wirkt etwas farbenfroher als das Original und ist wie auch die Godrays durchaus hübsch anzusehen. Auch das Wasser ist der Vanilla-Version (jedoch nicht spezifischen Mods) überlegen. Die Kompressionsartefakte sind indes hässlich. Quelle: PC Games Hardware

    Außerdem wurden die Texturen überarbeitet, doch leider nicht auf die Art und Weise, die man sich als PC-Spieler und erst recht nicht als Skyrim-Veteran wünschen würde: Ein Großteil der Pixeltapeten wurde offenbar einfach auf die doppelte Auflösung hochgerechnet und anschließend mit einem Grain- sowie Schärfefilter versehen, um die Illusion eines höheren Detailgrads zu schaffen. Zu allem Überfluss wurden die Texturen offenbar stark komprimiert, es zeigen sich eine Vielzahl Blockartefakte, insbesondere bei den Normal- und Specular-Maps. Damit bewegen sich die Texturen der Special Edition deutlich unterhalb der Qualität, die man auf dem PC durch das Installieren von Mods erwarten würde, tatsächlich liegen viele Textur-Mods qualitativ meilenweit vor den aufgeblasenen Bethesda-Tapeten. Leider lassen sich die mit der Special Edition ausgelieferten Texturen offenbar nicht ohne Probleme durch von der Community erstellte und wirklich hochauflösende HD-Packs ersetzen, da dem Anschein nach das Texturmodell ein wenig anders funktioniert. Hier müssten Modder also nochmals Hand anlegen, sollten sie sich dazu entschließen, die Special Edition durch ihre Arbeit zu unterstützen - bei einer derart hohen Zahl an Mods, wie sie für Skyrim nunmal existieren, erscheint uns nicht gegeben, dass alle Modder neuerliche Arbeit in Kauf nehmen werden, um ihre Inhalte für die Special Edition gegenbenenfalls anzupassen.

    Neben den eher nicht überzeugenden Texturen ist außerdem die starke Kompression der Audiodateien sehr ärgerlich. Die Soundfiles der Special Edition sind gerade einmal halb so groß wie die der ursprünglichen Version, statt im WAV-Format liegt das Audio nun wie beispielsweise auch in Fallout 4 im komprimierten XMW-Format vor, was im Falle von der Special Edition leider mit einem deutlichen Qualitätsverlust einhergeht. Und erneut legt Bethesda hier PC-Moddern Steine in den Weg, denn Sound-Mods sind nun nicht mehr zwangsweise kompatibel, zudem fällt eventuell zusätzliche Arbeit durch den Formatwechsel an. Der Sinn und Zweck dieser Umstellung indes erschließt sich uns nicht so recht, die Einsparung von Speicherplatz dürfte zu Zeiten von Bluray-Datenträgern bei den Konsolen und/oder hohe Internet-Bandbreiten kaum ein so hohes Gewicht einnehmen, dass man deswegen bei der Soundqualität Abstriche machen müsste. Zudem müssen die komprimierten Dateien natürlich auch in Echtzeit dekomprimiert werden, zusätzliche Last insbesondere für die eher schwächlichen Konsolen-CPUs.

    TES 5 - Skyrim Special Edition: Verbesserungen im Kern der Engine

          

    Sollten Sie nach den letzten Zeilen als PC-Spieler in Versuchung kommen, bei der Skyrim Special Edition dankend abzuwinken und eher zurück zu Ihrer mit ENB, HD-Texturmods und besserem Sound aufgewerteten Original-Version von Skyrim tendieren - Moment! Denn auch wenn sich die Veränderungen durch die Skyrim Special Edition insbesondere für Modding-erfahrene PC-Spieler größtenteils nicht sehr interessant anhören mögen und wohl schon viele PC-Spieler an dieser Stellen selbst Hand angelegt haben, es gibt noch einige Änderungen an der Engine selbst, welche die Skyrim Special Edition auch für PC-Spieler deutlich attraktiver erscheinen lassen könnten. Zum Ersten betrifft dies die Umstellung auf 64 Bit, denn nun kann Skyrim endlich mehr als 4 GiByte Hauptspeicher addressieren. Dies verbessert die Performance und Stabilität, insbesondere dann, wenn eine Vielzahl Mods zum Einsatz kommt. Außerdem gibt es weniger Stocker beim Bewegen durch die weitläufigen Landschaften, die CPU-Performance wirkt ausgewogener und kleinere Ärgerlichkeiten wie in der Ferne flackernde Objekte und Texturen entfallen durch die gesteigerte Präzision der Engine.

    Diese Umstände sind auch für PC-Spieler sehr interessant, dürften beim Nutzen und Erstellen von Mods sowie händischen Änderungen bei der Weitsicht und Objektdetails durch Ini-Editing Stabilität, Performance und optischen Gewinn steigern und die Special Edition somit für Modder zur ersten Wahl werden lassen - sollten die eigentlichen Ersteller der Mods denn diese Version auch mit ihrer Arbeit unterstützen. Denn Letzterer Punkt dürfte er wichtigste Faktor des Erfolgs der Special Edition auf dem PC darstellen. Bethesda hat wohlweislich den Urhebern einiger größerer Mods Vorabzugänge verschafft, damit diese bereits zum Release einige ihrer Arbeiten anbieten können. Auf der entsprechende Nexus-Seite finden sich daher bereits einige fertige Mods und Portierungen aus dem originalen Skyrim, ob aber auch die Special Edition einen derart breiten Community-Support wie die Vanilla-Version erhalten wird, wird sich erst noch zeigen müssen.

    TES 5 - Skyrim Special Edition: Grafikkarten-Benchmarks

          

    Wir haben für die Special Edition mit einer Vielzahl Grafikkarten gemessen, satte 24 Modelle müssen sich beweisen. Da das originale Skyrim mittlerweile über fünf Jahre auf dem Buckel hat, überraschen die hohen Anforderungen ein wenig, insbesondere AMD-GPUs stehen in niedrigen Auflösungen verhältnismäßig schlecht da, erst in Ultra HD können sie sich mehr oder minder dort platzieren, wo man sie im Vergleich zu ähnlich performenden Nvidia-GPUs erwarten würde. Offenbar bereitet die Engine den Radeons erhöhte Schwierigkeiten, deren Rechenwerke ordentlich auszureizen. Erfreulich ist aber die generell gesteigerte Flüssigkeit, mit der die Special Edition die Frames auf den Bildschirm bringt, viele kleinere Stocker und Slowdowns sind verschwunden und die Performance insbesondere in KI-, Skript- sowie CPU-lastigen Szenen hat sich deutlich verbessert.

    00:37
    The Elder Scrolls 5 - Skyrim: Special Edition - Die PCGH-Benchmarkszene "Secunda's Kiss SE" im Video

    Skyrim SE: GPU-Benchmarks

    Wählen Sie die Auflösung im Drop-Down-Menü aus.

    • Skyrim SE: GPU-Benchmarks
    Info Icon
    Game/Version TES 5: Skyrim Special Edition (Steam), PCGH-Benchmark 'Secunda's Kiss SE'
    Details Ultra-Preset including TAA/16:1 AF
    Software/Drivers Geforce 375.70 WHQL, Radeon Software 16.10.2, Windows 10 x64 (1607); HQ-AF
    • Benchmarks (1 von 3)

    • Produkte ein-/ausblenden

    ~1.920 MHz, 10 GT/s
    138.6
    126
    ~1.354 MHz, 7 GT/s
    118.6
    108
    ~1.911 MHz, 8 GT/s
    118.2
    107
    ~1.316 MHz, 7 GT/s
    90.4
    81
    ~1.924 MHz, 8 GT/s
    84.8
    77
    ~1.097 MHz, 7 GT/s
    81.4
    73
    ~1.898 MHz, 8 GT/s
    79.2
    72
    ~1.050 MHz, 1 GT/s
    76.3
    69
    ~1.316 MHz, 7 GT/s
    75.5
    67
    ~950 MHz, 1 GT/s
    72.0
    65
    ~1.310 MHz, 8 GT/s
    70.9
    64
    ~1.032 MHz, 6 GTs
    65.4
    59
    ~1.242 MHz, 6,6 GT/s
    63.5
    59
    ~1.070 MHz, 6 GT/s
    63.1
    56
    ~1.010 MHz, 6 GT/s
    62.6
    56
    1.000 MHz, 5,2 GT/s
    59.9
    54
    ~1.241 MHz, 7 GT/s
    54.8
    49
    ~1.443 MHz, 7 GT/s
    51.4
    45
    ~1.040 MHz, 6 GT/s
    48.7
    43
    ~1.202 MHz, 6 GT/s
    48.2
    43
    ~1.720 MHz, 7 GT/s
    42.8
    38
    ~1.050 MHz, 6 GT/s
    41.0
    36
    ~1.240 MHz, 7 GT/s
    38.4
    35
    ~1.120 MHz, 5,6 GT/s
    36.7
    33
    0
    10
    20
    30
    40
    50
    60
    70
    80
    90
    100
    110
    120
    130
    140
    Name
    1.920 × 1.080 (FHD) (Average Fps)
    Minimum Fps

    System

    Core i7-6900K @ 4,0 GHz, 32 GiByte Corsair DDR4-3000, MSI X99A Gaming Pro Carbon

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews


    Wie eingangs erwähnt, platzieren sich Radeon-Grafikkarten erst in Ultra-HD-Auflösung dort, wo man sie erwarten würde. Das war angesichts des großteils aus Fallout 4 entliehenen Engine-Erbguts zu erwarten, auch dieses Spiel läuft auf Nvidia-Grafikkarten messbar (aber nicht immer fühlbar) besser. So manches Ergebnis erinnert indessen frappierend an das Original-Skyrim, wenn auch mit grundsätzlich geringeren Bildraten. Das betrifft vor allem die Radeon-Modelle R9 270X und R9 280X, welche, bis auf den höheren Takt, der HD 7870 und HD 7970 entsprechen. Vor einigen Jahren stellten wir in Skyrim eine starke, in dieser Form bei Spielen einzigartige Frontend-Limitierung fest, welche bei den genannten GPUs zu kuriosen Ergebnissen führen kann und führte. So kam es, dass die HD 7870 vor der HD 7950 lag, was angesichts der Rechenleistung unmöglich ist. Unsere damalige Diagnose: Die HD 7870 verfügt dank ihrer standardmäßigen 1.000 MHz Kerntakt über eine deutlich höhere Polygon-Setupleistung als die erste HD 7950 mit 800 MHz. Erst in höheren Auflösungen, wo pro Polygon mehr Pixel berechnet werden müssen, kann sich der große Chip leicht absetzen.

    Zwar haben wir weder eine HD 7950 noch ihre Nachfolger HD 7950 Boost und R9 280 im Test, die Full-HD-Ergebnisse der R9 270X OC (2,9 TFLOPS SP-Rechenleistung) in Relation zur sonst wesentlich schnelleren R9 280X OC (4,3 TFLOPS) sprechen jedoch eine klare Sprache: Die in Skyrim SE erhöhte Detailfülle lässt das Problem bestehen oder verstärkt es gar. Die Tahiti-GPU, AMDs GCN-Erstling, kann ihre Rechenleistung erst ab WQHD auf die Straße bringen, in Full HD genügt es lediglich für einen elfprozentigen Vorsprung - bei 50 Prozent höherer Rechen- und sechs Prozent geringerer Setupleistung.

    Speicherprobleme müssen Sie in Skyrim SE trotz der stark überarbeiteten Grafik nicht fürchten - sofern Ihre Grafikkarte mindestens 3 GiByte trägt. Sogar mit 2 GiByte läuft das Spiel bis einschließlich WQHD ordentlich, darüber hinaus werden jedoch große Datenmengen in den Hauptspeicher ausgelagert.

    TES 5 - Skyrim Special Edition: Prozessor-Benchmarks mit Überraschung

          

    Skyrim Benchmarkszene 2 Skyrim Benchmarkszene 2 Quelle: PC Games Hardware Wir wissen nun, dass die Grafiklast in Skyrim SE wesentlich höher ausfällt als im Originalspiel. Letzteres ist dafür bekannt, schwachbrüstigen Prozessoren in einigen Gegenden stark zuzusetzen. Dazu gehört auch das Gebiet in und um die Stadt Whiterun (Weißlauf). Wir haben uns daher angesehen, wie gut die Skyrim Special Edition mit den zur Verfügung stehenden Prozessorressourcen umgeht. Dazu ziehen wir nicht nur die Grafikkarten-Testszene bei Sekundas Sockel (Secunda's Kiss) heran, sondern auch zwei weitere: die bekannte CPU-Szene vor den Toren Weißlaufs sowie eine ergänzende Messreihe innerhalb der Stadt. Beachten Sie bitte, dass die Szenen zwischen Skyrim FE/Vanilla und Skyrim SE nicht einhundertprozentig identisch sind, da die Spielstände nicht übertragbar sind. Wir haben die Position und Kameraeinstellung jedoch bestmöglich angeglichen. Beide Spiele sind frisch heruntergeladen und "unverbastelt"; Vsync und Framelock selbstverständlich deaktiviert.

    Zum Test verwenden wir einen reinen AMD-Rechner, bestehend aus einem FX-8350 (4 Module, 8 Threads) nebst übertakteter Radeon R9 Nano. Da unser Fokus im Gegensatz zu den oben gezeigten Grafikkarten-Benchmarks diesmal dem Prozessor gilt, deaktivieren wir nicht nur das Anti-Aliasing und die anisotrope Filterung, sondern auch die Umgebungsverdeckung in Skyrim SE. Die Tests finden allesamt in 1.280 × 720 Pixel statt, um den Einfluss der Grafikkarte zu minimieren. Die durchaus überraschenden Ergebnisse:

    Skyrim FE vs. SE: CPU-Test

    Wählen Sie die Testszene im Drop-Down-Menü aus.

    • Skyrim FE vs. SE
    Info Icon
    Game/Version Skyrim FE/Vanilla vs. Skyrim SE (both Steam)
    Details Max. detail except AA/AF/AO (disabled)
    • Benchmarks (1 von 3)

    • Produkte ein-/ausblenden

    FX-8350 + R9 Nano OC
    112.1
    75
    FX-8350 + R9 Nano OC
    73.2
    67
    0
    10
    20
    30
    40
    50
    60
    70
    80
    90
    100
    110
    120
    Name
    1.280 × 720 - Szene 1 (Secunda's Kiss) (Average Fps)
    Minimum Fps

    System

    FX-8350 (4,0 GHz), NB @ 2,58 GHz, 2 × 8 GiB DDR-2220 (1T), R9 Nano @ 1.050/1.100 MHz; Win 10 x64 (1607)

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews


    Während Secunda's Kiss in erster Linie Wert auf die Grafikleistung legt - daher ist dieses Gebiet sei 2011 unser Grafikkartentest -, zieht vor den Toren Weißlaufs die Prozessorlast stark an (PCGH-CPU-Szene). Hier ergibt sich die erste Überraschung: Obwohl die Sichtweite in Skyrim SE wesentlich höher ausfällt, erzielt derselbe PC im überarbeiteten Spiel reproduzierbar bessere Minimal-Fps als im Original. Innerhalb Weißlaufs, wo viele NPCs herumwuseln, trumpft Skyrim SE dann richtig auf: Um 14 Prozent bessere Durchschnitts- und sogar um 18 Prozent bessere Minimal-Fps stehen im Messprotokoll. Die Code-Optimierungen nebst Portierung auf DirectX 11 und 64 Bit zahlen sich hier trotz verbesserter Optik offenbar aus.

    TES 5 - Skyrim Special Edition: Fazit

          

    Für PC-Spieler ist Skyrims Special Edition wohl nicht ganz so interessant, wie für Konsolenspieler, obgleich einige der Veränderungen durchaus entscheidene Vorteile bringen. Das neue TAA glättet das Bild sehr effektiv und unterdrückt außerdem Shaderflimmern, wobei das Bild im Gegenzug insbesondere in Full HD einiges an Schärfe einbüßt. Die Umgebungsverdeckung ist ansehnlich, ebenso die deutlich verbesserten Schatten. Auch die volumetrische Beleuchtung, die Tiefenschärfe und Godrays sind nett, wobei sich PC-Spieler an dieser Stelle schon seit Jahren mit ENB abhelfen konnten. Die "HD"-Texurierung indes ist weniger gut gelungen, hier haben Modder schon deutlich überzeugendere Arbeit abgeliefert. Und die Audiokompression fällt unserer Meinung nach unter den Begriff "Verschlimmbesserung". Wäre an dieser Stelle Schluss gewesen, PC-Spieler hätten wohl kaum einen Grund dafür gehabt, sich für die Special Edition zu interessieren - mit den Engine- und Perfomance-Verbesserungen könnte aber auch die PC-Version der Skyrim Special Edition an Wichtigkeit gewinnen, hier hängt alles vom etwaigen Support der Modding-Community ab. Das Bethesda Besitzern des Originals (und dessen DLCs) die PC-Fassung kostenlos zur Verfügung stellt, dürfte helfen - lobenswert ist es obendrauf.

    Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in:
    AMD Radeon Treiber Download: Crimson Relive Edition 16.12.1
      • Von Cosmas Software-Overclocker(in)
        tja so is das mit nem Remaster, neue technik, ein paar dezente fixes und upgrades, aber der rest is quasi wie die alte fassung inklusive menü und klotzfiguren und animationen.

        alles andere wäre, abgesehen von ein paar mehr bugfixs und dem einsparen der blöden soundkompression, auch eher ein Remake geworden und das hätte es wohl für PC spieler nimmer kostenfrei gegeben.

        die v-sync (G-Sync und adaptiv) problemchen sind bekannt und gehören abgeschaltet, bei g-sync und co, brichts oft massiv ein und bei adaptiv gibts meist heftiges tearing, das normale v-sync läuft da recht entspannt.

        die physik lässt sich austricksen, auch wenn mirn icht in den kopf will, wieso man bei dem spiel mehr als 60fps bräuchte, das isn open world rpg und kein battlefield.

        Zitat

        In Skyrim.ini add this line under
        [HAVOK]
        fMaxTime=0.0333 is for 30fps, may help performance on slow computers
        fMaxTime=0.0166 is for 60fps
        fMaxTime=0.0133 is for 75fps
        fMaxTime=0.0111 is for 90fps
        fMaxTime=0.0083 is for 120fps
        fMaxTime=0.0069 is for 144fps
        fMaxTime=0.0042 is for 240fps+
        and
        [Display]
        iVSyncPresentInterval=0 for Special Edition
        iPresentInterval=0 for Original edition
        mit den geänderten timings, sollte es bei den meisten auch mit über 60 fps ganz gut ohne physik macken spielen lassen, aber mal ehrlich, wenn erstmal ein paar mods drauf sind, mit ftten texturen, ENB etc pp, dann wird man eh kaum noch über 60 fps kommen...ausser man fährt nen sli setup mit 2 1080+ und nem stickstoffgekühltem megatackter prozi^^

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        desweiteren sind die ersten body mods bis hin zu kompletten overhauls draussen, die Bijin reihe wurde angepasst, XPMSE skelett und FNIS 7.0beta gibts auch und die erste tbbp version ebenfalls, man kann die SE schon jetzt komplett umkrempeln und die leute sind fleissig am machen, von ports, über upgrades bis hin zu komplett neuen sachen, is alles zu haben.
      • Von TrueEvil Schraubenverwechsler(in)
        Ich freu mich grundsätzlich das die grundlegende Technik von Skyrim überarbeitet wurde, DirectX 11 sowie 64-Bit bringen das Game auf einen halbwegs aktuellen standund bieten eine gute Grundlage für bessere Mods.
        Alledings bin ich auch enttäuscht von Bethesda... Charaktermodelle und -Animationen lassen nach wie vor zu wünschen übrig, 21:9-Auflösungen werde immer noch nicht von Haus über das Grafikmenü unterstützt und es kommt nach wie vor zu Problemen mit der Physik im Spiel, wenn die fps sehr hoch liegen (Spätestens mit mehr als 100 fps), insofern sind unbegrenzte Bilder pro Sekunde in Skyrim-Versionen immernoch mit Vorsicht zu genießen. Auch FreeSync Monitore können Probleme mit Rucklern und ungleichmäßigen fps haben, da sich die Bildsynchronisation der Creation Engine in der Special Edition scheinbar nicht gut mit den Adaptive Sync-Techniken verträgt.
        Sobald sich die Bethesda bzw. die Modcommunity aktiv gegen diese Sachen vorgegangen ist wirds auch wieder richtig interessant. Ich fänds auch super wenn PCGH wieder ein Grafikmod Special bringen würde wie beim "alten" Skyrim (TES Skyrim mit maximaler Grafik: Rund 150 Mods plus ENB lassen auch High-End-Boliden im Benchmark gluhen)
        Bisdahin werd ich erstmal Abwarten wie sich so alles Entwickeln wird.
      • Von Cosmas Software-Overclocker(in)
        ja werden sie und tun sie auch schon wie die irren.
        die nexus-seite steht nun gerade mal eine woche nach release bei -1412- files!

        an SKSE wird gearbeitet und an SkyUI/Racemenu soweit ich weiss auch, bzw warten die dort auf das neue SKSE, welches ja komplett neu geschrieben werden muss, wegen 64bit und so.

        btw: SkyUI kann man auch in der SE nutzen! - ABER: das geht nur, wenn man das zip entpackt und dann die BSA ebenfalls entpackt (BSA unpacker gibts ebenfalls aufm nexus und so), dann wirft man die SKSE sachen raus oder lässt sie drin, egal da SKSE nich da is, nutzts auch nicht...was jedoch weg muss is die Questiwas.swf, die löschen und dann den rest an daten -OHNE die .esp- in den Data ordner des games werfen. E Voilá SkyUI...allerdings stark eingeschränkt und dezent zeitverzögert, aber immernoch besser als das grottige konsolen UI.

        racemenu müsste ich noch probieren was da machbar is.
        ausserdem gibts auch schon ne mod, die auch das restmenü, bei den dialogen verbessert und das ganze sogar mit etwas datei gefummel konfigurierbar macht.

        desweiteren ist nun auch die neue ENB version da und die ersten presets tauchen auch schon auf.

        JK portet seine Overhauls und verbessert sie sogar noch, die "populated" serie bekommt ports mit upgrades, Arthmoor portet seine hausmods und soweiter, immersive AFT is geportet und funzt sehr gut, Elianora wurde auch schon gesichtet etc pp...
      • Von KaterTom Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Kaimikaze
        Warten wir es ab, in einem halben Jahr wird die SE dank der Modder ein Knaller sein, inklusive SKY UI und SKSE.
        Genau das ist für mich die entscheidende Frage: Werden sich die Modder auf die SE stürzen und die Möglichkeiten nutzen, die die 64-bit Version bietet? Zumal ja einige Mods von Grund auf neu gefertigt werden müssen. Wenn ja, dann werde ich das neue Skyrim nochmal von vorne anfangen und das "alte" Skyrim kann dann Enderal bleiben-Perfekt!
      • Von Andi_Front Kabelverknoter(in)
        Geschenkter Gaul und so...
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http://www.pcgameshardware.de/TES-5-Skyrim-Special-Edition-Spiel-57338/Specials/Benchmarks-Test-1211808/
01.11.2016
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2016/10/TES-5-Skyrim-Special-Edition-6K-maxed-und-downsampled-2-pcgh_b2teaser_169.jpg
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