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  • Smartphone-Studie: Exzessive App-Nutzung gefährdet soziale Kontakte

    Waren es vor geraumer Zeit noch PC- und Konsolen-Spiele, die unsere Jugend mutmaßlich in die Einsamkeit der privaten Spielhölle verbannt haben, haben Forscher jetzt den nächsten Schuldigen für die Verwahrlosung der Jugend identifiziert - Smartphones!

    Laut einer Studie von Forschern der Baylor University (USA) wird die soziale Entwicklung von jugendlichen durch exzessive Smartphone-Nutzung beeinträchtigt und auch Erwachsene laufen Gefahr, durch übertriebene Handy-Nutzung soziale Kontakte zu vernachlässigen. Das eine exzessive Nutzung grundsätzlich zu Problemen führen kann, sollte ja an sich auf der Hand liegen. Im IT-Bereich gibt es bereits länger fundierte Studien, die beispielsweise World of Warcraft in Kontext mit Spielesucht setzen - nur bleiben solche Probleme eben meist hinter den eigenen vier Wänden verborgen. Mittlerweile sind viele Studien auch schon so weit, dass nicht nur die Betätigung wie Smartphones oder Spiele verteufelt werden, sondern die Sache eher als "riskant für Suchtgefährdete" bezeichnet werden.

    Doch die Sache mit den Smartphones ist vielschichtiger, da präsenter. In vielen Lebensbereichen, wie beispielsweise beim Einkaufen, im Restaurant oder in der U-Bahn haben die kleinen Taschencomputer in Rekordzeit erobert. Laut der Studie kann aber eine exzessive Nutzung von Smartphones zu sozialen Problemen führen. Vor allem persönliche Beziehungen jeglicher Art sind durch das Verhalten der Nutzer gefährdet. Ist ja auch kein Wunder, denn wer statt einem realen Dialog lieber auf das Smartphone schaut, ist eher schlecht ansprechbar. Kennt man sicherlich auch aus dem privaten Umfeld - da sitzt man zusammen mit Freunden und früher ging es hoch her, nun hat jeder ein Smartphone vor dem Gesicht. Hinzu kommt, dass vor allem jugendliche durch das ständige konsultieren des Smartphones angesteckt werden und ebenfalls auf das eigene Gerät schauen. Im Schnitt sollen Jugendliche über 100 Nachrichten pro Tag versenden und über 100 Nachrichten empfangen. Das Telefon wird darüber hinaus mindestens 60 Mal am Tag überprüft.

    Im Prinzip fasst die Studie auch nur offensichtliche Dinge zusammen und bedient sich dem Trend-Thema. Exzessive Nutzung von Smartphones ist nicht gut für soziale Kontakte. Wer im Freundeskreis nur Smartphone-Dauernutzer hat, greift teils aus purer Verzweiflung zum eigenen Smartphone und wer ohnehin schon Berührungsängste mit realen Personen in freier Wildbahn hat, flüchtet sich gern in die virtuelle Virtualität. No shit Sherlock!

    Quelle: dailymail

    In der Galerie finden Sie zusätzlich noch mehr App-Gelegenheiten, Zeit mit dem Smartphone zu verbingen!

  • Es gibt 14 Kommentare zum Artikel
    Von ravenhearth
    Nein, sondern höchstens 16Und außerdem: Intelligent ist das neue sexy.
    Von FrozenLayer
    Bei dieser Studie muss sich jemand geirrt haben. Meine Magic 8 Ball-App hat "Nein" gesagt.
    Von Gast20141208
    War sie scharf? Das stimmt nicht, denn daran ist nicht die Technik Schuld, sondern unsere sozialen Umgangsformen. Man…
    Von Medcha
    Seit diesem Schuljahr sind an unserer schule wieder Handys erlaubt. Und ich bin überrascht, dass es so gut läuft. Ab…
    Von ViP94
    Nennt sich Sims!
      • Von ravenhearth PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Nailgun
        War sie scharf?

        Nein, sondern höchstens 16
        Und außerdem: Intelligent ist das neue sexy.
      • Von FrozenLayer Software-Overclocker(in)
        Bei dieser Studie muss sich jemand geirrt haben. Meine Magic 8 Ball-App hat "Nein" gesagt.
      • Von Gast20141208
        Zitat von ravenhearth
        Letztens hab ich eine Fahrradfahrerin gesehen, die bei einstelligen Plusgraden und Dunkelheit bauchfrei (!), ohne Licht (!) und ihr Smartphone bedienend (!) Fahrrad fuhr, ohne auf den Verkehr zu achten. Die hätte ich am liebsten vom Fahrrad geholt.
        War sie scharf?
        Zitat von 7hor
        Die moderne Kommunikationstechnik ist nicht gemacht, um Menschen einander näher zu bringen, sondern auseinander zu halten.
        Das stimmt nicht, denn daran ist nicht die Technik Schuld, sondern unsere sozialen Umgangsformen. Man distanziert sich immer mehr voneinander, was aber auch an der großen Anzahl an Menschen liegt. Je mehr Menschen neben einem leben, desto mehr werden sie einem egal, weil man nicht mal die Zeit hat, sich zumindest mit dem Großteil zu beschäftigen.
        Die Faulhiet verhindert dann, dass man die paar richtigen Freunde, die man noch hat, regelmäßig persönlich besucht, also quatscht man mal schnell online, was die Freundschaft meist sogar abschwächt.

        An manchen Schulen kann ich es aber verstehen, wenn man lieber irgendwo mit dem Smartphone surft, bevor man sich am Pausenhof eines in die Fresse schlagen lässt und dann auf dem Smartphone von anderen auftaucht.

        Ich persönlich bin zwar oft auf Facebook und chatte auch öfters, aber meistens nur mit Menschen, die ich kaum sehe, oder ich mache mir irgendwas für's WE aus.

        @Medcha
        Erstelle hier bitte keine Sozialstudien anhand deines persönlichen Umkreises.
      • Von Medcha Freizeitschrauber(in)
        Seit diesem Schuljahr sind an unserer schule wieder Handys erlaubt. Und ich bin überrascht, dass es so gut läuft. Ab und zu zeigt mal jemand son dummes Video und 10 Kinder stehen drum herum - Rudelbildung! - nein, ernsthaft, das geht. Hatte mit viel schlimmeren Situationen gerechnet. Nei, sie reden noch miteinander.

        Aber eins ist klar, meine liebe Mutter hatte mal wieder recht: Es werden im Sekundentakt neue Pseudoinnovationen (NFC z.B.) aufn MArkt gepumpt ohne dass die Usermasse die Features von vor 5 Jahren oder 8 Jahren geschnallt hat. Das technische Wissen der User ist aus dem Jahre 2000, wenns hoch kommt. Benutzen tun sie es aber jetzt und haben null Plan was da los ist. Zügelloser Kommerz, mehr nicht. Die wollen User(ohne Ahnung, ohne Verständnis, MIT Geld) und keinen Fortschritt, keine Innovationen. Einfach nur ne Gelddruckmaschine. Ich hab seit Juni auch son Ding und nutzte es als uralt Phone mit Erweiterungen(Kalenderwidget oder Liveergebnisse). Spielen auf som Ding ist für Kinder und Internet auch. Für alles "erwachsene" habe ich meinen guten, alten Rechner und für "ich-muss-jetzt-gerade-unbedingt-auf-MOBIL-machen"-Situationen haben wir ein Tablet im Haushalt.

        Da Frauen wirklich mehr und besser kommunizieren und sie solche Netzwerke einfach intensiver nutzen, entsteht gepaart mit deren flächendeckenden technischer Unkenntnis genau das von mir oben beschriebene Szenario(irgendwas stimmt in diesem Satz nicht...). Cashcows, wohin das Auge reicht.
      • Von ViP94 Software-Overclocker(in)
        Zitat von "Mashed;4790864"
        Smartphones schaden dem Sozialleben, aber kein Problem, da gibts sicher eine App dafür.
        Nennt sich Sims!
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Smartphone-Studie: Exzessive App-Nutzung gefährdet soziale Kontakte
Waren es vor geraumer Zeit noch PC- und Konsolen-Spiele, die unsere Jugend mutmaßlich in die Einsamkeit der privaten Spielhölle verbannt haben, haben Forscher jetzt den nächsten Schuldigen für die Verwahrlosung der Jugend identifiziert - Smartphones!
http://www.pcgameshardware.de/Studie-Thema-208650/News/Smartphone-Twitter-Facebook-1039077/
06.12.2012
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2010/05/SMS-Deutschland.JPG
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