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  • Star Wars: Battlefront im PCGH-Test: Das wahre Potenzial entfaltet sich erst im Spielverlauf [Bilder-Update]

    Angetreten zum Star-Wars-Battlefront-Test: 14 Stunden haben wir bereits direkt bei DICE in Stockholm getestet und am Wochenende noch einmal gut 16 Stunden draufgepackt, denn Star Wars Battlefront ist ein massives Spiel: 12 Multiplayer-Modi warten auf 16 Karten plus 2-Spieler-Koop-Modi auf 12 Karten. Zudem ist es ein sehr gadgetlastiger Titel, der erst im Laufe der Freischaltung von insgesamt 22 speziellen Items sowie sechs Klassen wie Kopfgeldjäger, Bodyguard oder Scout-Sniper seine ganze Spieltiefe aufzeigt.

    Wichtiger Hinweis: Zum Testzeitpunkt stand uns nur die Playstation-4-Version zur Verfügung. Unsere PC-Testversion wird erst am Dienstagmorgen aktiviert, wir werden Screenshots sowie eine technische Analyse so schnell wie möglich nachreichen. Wir bitten, diese Verzögerung zu entschuldigen!

    Liebe Battlefield-Moments, Zeit, bei Seite zu treten und Platz zu machen für die Battlefront-Moments! Sekunden und Minuten, in denen Sie mit dem Scharfschützengewehr Pulse Cannon einen TIE-Fighter in der Luft pulverisieren und sich auch als einfacher Rebell direkt fühlen wie Han "Han Shot First" Solo. Sie werden mit einem T65-X-Wing durch die zerklüfteten Krater von Sullust zischen, dem Flakfeuer von Geschütztürmen ausweichen und für den Bruchteil einer Sekunde Darth Vader am Boden erspähen. Sie werden die Nase nach oben ziehen, einen Looping fliegen, das Ziel anvisieren, Lukes Vater eliminieren und damit einem Haufen Kameraden das Leben retten, da der Lichtschwert-Schwinger absurd stark ist. Sie werden als Imperator Palpatine mit Elektrostößen Prinzessin Leia rösten, mit dem Flammenwerfer von Boba Fett den Feind zum Barbecue einladen und mit der Seilwinde eines Snowspeeders einen AT-AT zu Fall bringen, genauso wie die Helden in Das Imperium schlägt zurück.

    Kein Titel hat sich je so sehr nach Star Wars angefühlt.
    Womit wir auch bei zwei der großen Stärken des Spiels wären: der Technik und dem Flair. Wir möchten uns ausdrücklich entschuldigen, Ihnen hier noch keinen PC-Test anbieten zu können, aber auch die Texturschärfe der Playstation-4-Version liegt Welten über der PS4-Version von Battlefield 4. Die Zerstörungsengine kommt leider kaum noch zum Zug, dafür wird viel mit Partikeleffekten gespielt: Explodiert eine Granate auf Tatooine, werden die schneeweißen Stormtrooper-Rüstungen herrlich eingesaut. Genau so auf Sullust, wo Lava fließt und sich dichter Russstaub auf die Uniformen legt. Das trägt zum Flair bei, kein Titel hat sich je so sehr nach Star Wars angefühlt. DICE gelingt dieses Kunststück, auch ohne große Action-Skripte innerhalb eines rein auf Multiplayer und Koop ausgelegten Spiels eine Atmosphäre aufzubauen, die man eigentlich nur in der Kampagne erwarten würde. Da flattern auf Endor kuschelige Ewoks mit Gleitern durch die Lüfte und lassen Steine gen Boden purzeln. Auf Tatooine kriechen Jawas aus ihren Höhlen, schlagen die Hände über den Köpfen zusammen ob des Laserfeuers, das ihnen um die Ohren fliegt ,und verschwinden sogleich wieder in ihrem riesigen Sandcrawler, in dem einst R2D2 und C-3PO entführt wurden. Auch die Weitsicht ist beeindruckend, in der gleichen Szene können Sie knackscharf Mos Eisley besichtigen. Und wenn Sie einfach mal länger im Titelmenü verweilen, sucht Quasselstrippe C-3PO seinen fröhlich piepsenden Freund und regt sich in einem langen Monolog herrlich über dessen Unzuverlässigkeit auf. Hach, Star Wars eben!

    Battlefront: Jetpacks, Ionen-Granaten, Überraschungen im Gameplay

          

    Sie werden sicherlich bereits am Wochenende den einen oder anderen Test von Webseiten gesehen haben, deren Spielerfahrung ausschließlich auf den ersten Stunden basieren, die über das EA-Early-Access-Programm auf der Xbox One freigeschaltet wurden. Das ist wenig repräsentativ, denn Star Wars Battlefront ist ganz anders strukturiert als Battlefield 4: Sie beginnen quasi bei Null, mit einem einzigen Blaster-Gewehr sowie einem Granatentyp. Jede einzelne der aktuell 11 Waffen und jedes der 28 Spezial-Items wollen erst freigespielt werden, dadurch verändert sich das Gameplay rapide nach den ersten zehn Stunden. Während dieser Zeit ist die Spielerfahrung Shooter-Standard: Sturmgewehre treffen auf Blaster und Energie-Schrotflinten, lediglich über aufsammelbare Tokens auf den Karten lassen sich Stand-MGs, Selbstschussanlagen oder kleine R5-D4-Droiden Battlefront hat mit Battlefield nur sehr wenig zu tun. freischalten, die mit ihren Scannern Feindbewegungen entlarven. Die wirklich mächtigen und spaßigen Items werden aber erst nach gewisser Spielzeit freigeschaltet: die Pulse Cannon zum Beispiel, die sich in vier Zyklen aufladen lässt, um selbst einen TIE-Fighter zu pulverisieren oder einen AT-ST mehr als nur anzukratzen. Dabei sollte Ihnen generell eines bewusst sein: Battlefront hat mit Battlefield nur sehr wenig zu tun, DICE hat ausschließlich Waffen eingebaut, die in den Filmen und Büchern wirklich verwendet wurden. Dadurch gibt es keine Visiere oder Aufsätze, auch gehören Scharfschützengewehre mit Extrem-Zoom nicht zum Standard-Repertoire, sondern lassen sich nur über StarCards aktivieren: nach einem Schuss müssen sich Präzisionswerkzeuge wie die Bowcaster-Armbrust erst wieder aufladen.

    Battlefront: Limitierungen als Chance und Spezialklassen

          

    Durch diese Maßnahme gibt's in Battlefront keine Camper, Sie müssen sich überlegen, welcher Gegner den Schuss jetzt wert ist. Das limitiert auf der einen Seite, weil Sie bei Sturmangriffen nicht automatisch Ihre Kollegen schützen können. Es macht aber eben auch Laune, weil Sie in Modi wie Supremacy (Vorherrschaft) oder Walker Assault (Kampfläufer-Angriff) Ihre Pulse-Cannon-StarCard eher gegen Darth Vader richten werden, als gegen einen 0815-Stormtrooper. Generell ist die Cooldown-Zeit mit rund 18-25 Sekunden recht hoch, lässt sich allerdings mit Upgrade-Cards um drei bis fünf Sekunden verringern. Spannend sind je nach Modi die Spezialklassen, die ab Rang 15 freigeschaltet werden: als Scharfschütze können Sie in drei Stufen die Cooldown-Zeit verringern, wenn Sie direkt in den Kopf treffen. Als Bountyhunter (Kopfgeldjäger) hingegen haben Sie bei jedem Kill die Chance auf ein Power-up. Die Wahrscheinlichkeit können Sie ebenfalls in drei Leveln erhöhen. Als Survivalist oder Überlebenskünstler erhöhen Sie die Spannend sind je nach Modi die Spezialklassen, die ab Rang 15 freigeschaltet werden. Geschwindigkeit Ihrer Lebensregeneration, als Bodyguard verringern Sie den Schaden durch Explosivstoffe und als Scout können Sie sprinten, ohne auf dem Radar aufzutauchen. Auch bieten sich je nach Modi unterschiedliche Items an, um beispielsweise mit dem Ionen-Schuss Fahrzeuge anzugreifen oder als Rebell auf Hoth den Schaden von Explosionen an der eigenen Rüstung zu verringern. Dabei bieten nicht alle Defensiv-Items den gleichen Schutz: das persönliche Schild ist mobil, wird über Ihre Spielfigur projiziert und schützt vor Blasterfeuer, aber nicht vor kinetischen Waffen wie der Cycler Rifle. Völligen Schutz über einen großen Bogenradius für mehrere Kameraden liefert stattdessen der Schildgenerator, der wichtig für die Einnahme von Funkstationen, Droiden (in Droid Run respektive Droidenalarm) oder Versorgungs-Pods (in Drop Zone respektive Abwurfzone) ist, allerdings nur stationär operiert.

    08:08
    Star Wars Battlefront: Video-FAQ - Maps, Spielmodi, Systemanforderungen
    Spielecover zu Star Wars: Battlefront
    Star Wars: Battlefront

    Alle Modi in der Kurz-Analyse:

          

    Hinweis: Da viele Leser vermutlich Battlefront im Original spielen werden, nennen wir jeweils die englische und deutsche Modi-Bezeichnung. Zudem wichtig zu wissen: Es gibt zwar nur die vier Szenarien Hoth, Sullust, Tatooine und Endor (der 5. Planet Jakku kommt ab 1.12. für Vorbesteller gratis), aber jeder Planet bringt vier Karten mit sich, von denen es jeweils Variationen für die einzelnen Modi gibt.

    Heroes vs. Villains // Helden vs. Schurken

          

    • Spielerzahl: 12
    • Karten: 9
    Einer der spaßigsten, kurzweiligsten Modi. Nicht zwingend von großer taktischer Tiefe geprägt, aber herrlich, um alle Spezialfähigkeiten der einzelnen Helden auszuprobieren. Sechs Rebellen-Helden treffen hier auf sechs Vertreter der dunklen Seite der Macht, wobei DICE peinlich genau darauf achtet, dass jeder exakt die Waffen nutzt, die auch in den Filmen eingesetzt werden: Prinzessin Leia kämpft mit einem DDC Defender Sporting Blaster, der sich für mehr Schaden aufladen lässt. Han Solo hingegen schießt mit seiner legendären DL-44. Luke Skywalker wirbelt mit dem Lichtschwert, haut Gegner per Macht-Push um oder macht sich mit dem Saber-Rush wahnsinnig schnell. Auch sind die Rollen klar verteilt: Leia kann mit ihrer Energiekuppel Korridore abdecken, ihr Team schützen und Aggressoren wie Imperator Palpatine mit seinen starken Strom-Attacken oder auch Boba Fett in den Nahkampf zwingen, der gerade auf Distanz durch seine EE-3-Carbine-Rifle gefährlich ist. Verstecken ist allerdings nicht, Sie können als Rebell nicht durch das Schild durchfeuern, es dient nur zum temporären Schutz und Aufladen der Energie.

    Hier werden Sie Spaß haben, wenn ... Sie auf schnelle, kernige Action mit vielen Spezialwaffen stehen und immer schon mal als Prinzessin Leia Darth Vader den Durastahl-Hintern versohlen wollten. Wir hatten auch nach etlichen Partien noch großen Spaß.

    Hero Hunt // Heldenjagd

          


    • Spielerzahl: 8
    • Karten: 9

    Weniger kurzweilig, mehr taktisch anspruchsvoll: sieben Rebellen (oder sieben Stormtrooper) gehen auf die Jagd nach einem einzelnen, aber sehr starken Helden der dunklen Seite (oder hellen Seite) der Macht. Ohne Absprache geht hier gar nichts, denn als einzelner Spieler haben Sie keine Chance gegen Darth Vader, der nur einen Hieb mit dem Lichtschwert braucht, um Sie zu töten. Oder Boba Fett, dessen Flammenwerfer ebenfalls sehr mächtig ist und der sich über seine speziellen Jetpack-Düsen lange in der Luft halten kann. Vielmehr müssen Soldaten mit Waffen auf kurze Distanz den Feind einkreisen, Präzisionsschützen mit EE3 oder T-21B Targeting Rifle nehmen ihn von hinten unter Feuer und wer bereits den Schildgenerator freigeschaltet hat, gibt seinem Team die Chance zu regenerieren. Klassische Medics gibt's nicht, daher sind die Schilde sehr wichtig.
    Star Wars Battlefront - Schurken und Helden (3) Star Wars Battlefront - Schurken und Helden (3) Quelle: EA
    Hier werden Sie Spaß haben, wenn ... Sie auf Team-Koordinierung im kleinen Rahmen stehen und Lust darauf haben, ähnlich wie in einem MMO mit der klassischen Aufteilung von Damage Dealer, Supporter usw. gegen einen Boss zu operieren. Der Modus ist recht anspruchsvoll, aber nicht perfekt durchdacht. Es wird nämlich derjenige Spieler der nächste Held, der den finalen Treffer landet. Nicht derjenige, der ihm am meisten Schaden abgezogen hat. Es ist ärgerlich, wenn Sie die Arbeit geleistet haben und ein anderer per Lucky-Shot abräumt.

    Droid Run // Droiden-Alarm

          


    • Spielerzahl: 12
    • Karten: 6

    Ein Spielmodus, der je nach Karte eher gemächlich (Wald von Endor) oder rasant (Dünenschiff auf Tatooine) ablaufen kann. Sie müssen hier drei Droiden aktivieren, die im Schneckentempo zu Stützpunkten eskortiert werden müssen. Da die wandelnden Mülleimer sich bewegen, können Sie keine klassischen Verteidigungspositionen einnehmen, sondern müssen einen größeren Radius abdecken. Sobald ein Team alle Robots eingenommen hat, gewinnt es die Runde. Treffen hier erfahrene Gruppen aufeinander, wird's herrlich taktisch, ansonsten enden die Partien auch gerne mal in chaotischem Geballer.

    Hier werden Sie Spaß haben, wenn ... Sie auf VIP-Modi stehen, in denen sich die Schutzperson mit der Geschwindigkeit eines müden Banthas vor dem Frühstück fortbewegt. Interessant daran ist, dass sich der Modus je nach Karte völlig anders anfühlt, der Langzeitspielspaß dürfte aber eher mittelmäßig sein.

    Cargo // Fracht

          


    • Spielerzahl: 12
    • Karten: 4

    Cargo bietet mit die spektakulärsten Karten, weil Sie auf Tatooine auf dem Millennium Falcon kämpfen und auf Endor halb im triefenden Regen, halb in einem imperialen Bunker. Das Spielprinzip ist klassisches Capture the Flag, nur müssen Sie hier einen Frachtcontainer mopsen und in die eigene Basis bringen. Das macht Laune, gerade weil die Karten von ihrem Layout her perfekt für diesen Modus angepasst wurden. Es gibt speziell in der Rebellenbasis auf Tatooine sehr viele Gänge, durch die Sie sich unbemerkt an das Objekt der Begierde heranpirschen können. Ein schön taktischer Modus, schließlich muss die Mischung aus Angriffs- und Verteidigungsteams stimmen.

    Hier werden Sie Spaß haben, wenn ... Sie Lust auf gut gemachtes CTF auf exzellent designen Karten haben. DICE hat sich generell viel Mühe gegeben, für jeden Modus den richtigen Kartenabschnitt zu wählen, der zum einen Star-Wars-Flair versprüht, aber auch vom Layout her wie die Faust aufs Auge passt.

    Drop Zone // Abwurf Zone

          


    • Spieler: 16
    • Karten: 6

    Ein sehr zentrierter, fokussierter Modus, der aber gerade deswegen eine Menge Spaß macht. Stormtrooper und Rebellen kämpfen hier um die Kontrolle einer Versorgungskapsel. Aktivieren und schützen sie die für einen gewissen Zeitraum, spuckt sie nach und nach immer mehr Power-up-Items aus; maximal sind es vier. Das können Selbstschussanlagen sein oder kleine Roboter, die mit Laser-Gatling auf dem Rücken über die Karte laufen. Halten Sie mit Ihrem Team das Areal, können Sie die Versorgungskapseln immer wieder aktivieren und erhalten jedes Mal einen Punkt. Wer nach 8:30 Minuten die meisten Punkte hat, gewinnt die Runde.
    Battlefront: Die Spielmodi in der Kurzanalyse (3) Battlefront: Die Spielmodi in der Kurzanalyse (3) Quelle: EA
    Hier werden Sie Spaß haben, wenn ... Sie auf gut gemachte Verteidigungsmodi stehen. Insbesondere Sullust ist durch seine zerklüftete Landschaft perfekt für diesen Modus geeignet, da Verteidiger genug Möglichkeiten haben, temporär Schutz zu suchen und Angreifer viele, viele Optionen haben, um Flankenmanöver zu starten. Sicherlich einer der Modi mit dem höchsten Langzeit-Spielspaßfaktor.

    Blast // Gefecht

          


    • Spieler: 20
    • Karten: 9

    Klassisches Team-Deathmatch: zehn Rebellen gegen zehn Stormtrooper auf ziemlich engen Karten. Wer mehr Gegner abknallt, gewinnt. Jede Runde im Blast-Modus ist spätestens nach 10 Minuten vorbei. Das Team, das dann die meisten Kills vorweisen kann, gewinnt. Ein vorzeitiger Sieg ist aber auch durch das Erreichen von 100 Kills möglich. So sollen die Matches schnell, direkt und bis zum letzten Kill spannend bleiben.

    Hier werden Sie Spaß haben, wenn ... Sie einfach mal nicht großartig denken, sondern sich nur knackige Gefechte in ikonischen Locations wie den Eishöhlen von Hoth und den Sümpfen Endors liefen wollen. Wie gehabt gibt's überall Power-ups aufzusammeln, die für die wohl gewaltigsten Explosionen im Multiplayer-Genre sorgen.

    Jägerstaffel // Fighter Squadron

          


    • Spieler: 20
    • Karten: 4

    Die Dog-Fights zwischen TIE-Fightern und Interceptors gegen X-Wings und A-Wings macht einfach nur Laune. Wenn Sie Loopings fliegen, durch Geschützlandschaften jetten und mit ein paar gezielten Treffern die Slave 1, das Schlachtschiff von Boba Fett, pulverisieren oder den Millennium Falcon fliegen, dann ist das Star Wars pur. Jet-Piloten aus Battlefield 4 sind hier übrigens im Vorteil, denn die Helden-Raumschiffe müssen über digitale Tokens freigeschaltet werden, die an sehr schwierig erreichbaren Stellen auf der Karte und auch gerne mal direkt am Boden liegen. Wer sich hier verschätzt, zerschellt und schenkt dem Gegner einen Punkt.

    Hier werden Sie Spaß haben, wenn ... Sie Lust auf knackige Dog-Fights mit Singleplayer-Inszenierung haben. Da wir die Kampagne schmerzlich vermissen, haben wir uns hier recht lange getummelt. Auch weil die Air Force einige interessante Facetten hat, die wir hier aufgeschlüsselt haben: Star Wars: Battlefront PC auf der Gamescom. In den nächsten Tagen werden wir in einem exklusiven Interview mit Produzentin Sigurlina Ingvarsdottir zudem enthüllen, warum sich DICE gegen Luftangriffe auf stationäre Plattformen wie die Hangars auf Sullust entschieden hat und auch nicht plant, den Todesstern als DLC anzubieten.

    Vorherrschaft // Supremacy

          


    • Spieler: 40
    • Karten: 4

    Einer der größten Modi, die am ehesten Richtung Battlefield gehen, wobei sich DICE einen netten Twist ausgedacht hat: Sie können die vier Kontrollpunkte nicht beliebig einnehmen, sondern nur in einer speziellen Reihenfolge. Das ist clever, denn so schaffen die Schweden es, in riesige Karten wie Sorosuub Centroplex, ein gewaltige imperiale Festung in der Mondkraterlandschaft von Sullust, genug Struktur zu bekommen, um Teamplay zu fördern. Jeder weiß, wo er hin muss, der Feind weiß, wo Sie angreifen. Die Parameter sind festgesteckt, wie Sie jedoch das Ziel erreichen, ist Ihnen überlassen. Sie können mit X-Wings für Luftunterstützung sorgen und mit TIE-Interceptors kontern. Es gibt zig Routen zum Flankieren, kleine Tunnel für Kommandoaktionen, aber auch Raum, um mit 20 Spielern pro Team auf Makro-Ebene zu operieren. Etwas problematisch sind allerdings die ungeschützten Spawn-Punkte, geübte Piloten oder Scharfschützen haben hier leichtes Spiel, während unseres Tests kam es häufig zu Spawn-Kills. DICE wird hier mit hoher Wahrscheinlichkeit patchen.

    Battlefront: Die Spielmodi in der Kurzanalyse (2) Battlefront: Die Spielmodi in der Kurzanalyse (2) Quelle: EA

    Walker Assault // Kampfläufer-Angriff

          

    Das ist die Essenz von Star Wars. Es braucht keine großen Skripte, um den heldenhaften Kampf der Rebellen gegen einen weit überlegenen Gegner mit richtig viel Bombast zu inszenieren. Wenn als Rebel so ein AT-AT vor Ihnen zusammenkracht, dann ist das Gänsehaut pur. Und wenn Sie sich über das Partnerfeature mit einem Mitspieler verbrüdern, der im exakt richtigen Moment seinen Energieschildgenerator aktiviert, so das Feuer eines AT-STs auf Sie abfängt, Sie sich per Jetpack auf ihn stürzen und mit dem Raketenwerfer den Rest geben, dann sind das Momente, die sich einfach gut anfühlen. Die imperialen Streitkräfte sind nach wie vor extrem stark, dennoch funktioniert die Balance auf den Karten von Tatooine und Sullust deutlich besser als auf der Beta-Karte von Hoth und auch auf Endor. Letztere beiden bieten den Rebellen zu wenig Schutz vor dem extrem starken Feuer der AT-ATs, die sich wie ja bekannt nicht direkt, sondern nur über die Einnahme von Funkstationen kontern lassen, wodurch die Y-Wings geskriptet angreifen.

    02:35
    Star Wars: Battlefront - Atmosphärische Highlights im Video
    Spielecover zu Star Wars: Battlefront
    Star Wars: Battlefront

    Fazit: Star Wars: Battlefront

          

    Star Wars Battlefront ist ein gutes bis sehr gutes, stellenweise sogar sensationelles Multiplayer-Erlebnis geworden. Sie müssen allerdings bereit sein, sich darauf einzulassen, denn das hier hat fast nichts mehr mit Battlefield zu tun. Egal ob die Bewegungsabläufe, die Zielsysteme, die Perks, die Klassen - alles ist anders. Viele Entscheidungen von DICE waren richtig, beispielsweise die klassischen Hangars zu Gunsten eines schnelleren Systems abzuschaffen. Nur warum blieb bei diesem Overkill an Modi keine Zeit für eine richtige Kampagne?
    Warum gibt es keine richtige Kampagne?
    Denn die Ansätze sind da, die Trainingsmission auf dem Speederbike war ein derart rasant inszenierter und spaßiger Einstieg, dass wir während des Tests immer wieder daran denken mussten, wie gut sich eine richtige Koop-Kampagne Marke Gears of War 3 oder Call of Duty: Black Ops 3 in das Spiel eingegliedert hätte. Und hier kommen wir auch zum größten Kritikpunkt an diesem Werk: Es macht für viele Stunden Spaß, bietet spannende Upgrades, sehr gute und vor allem durchdacht designte Karten für jeden Modus. Aber es fühlt sich auch sehr stark auf DLCs optimiert an. Besagte Speederbikes gibt's nur auf drei Karten, wo sie wenig Raum zum Manövrieren haben. Darauf spezialisierte Maps werden sicherlich erst mit dem Season-Pass kommen, genauso wie mehr Walker-Assault-Maps. Wichtig ist allerdings zu wissen: Durch den Kauf schalten Sie automatisch das Paket Die Schlacht von Jakku mit vier brandneuen Karten frei, die die Basis für J.J. Abrams Blockbuster The Force Awakens legen und die ab dem 1.12. spielbar sind.

    01:00
    Star Wars: Battlefront - Epischer TV-Werbespot von Sony ohne Spielgrafik
    Spielecover zu Star Wars: Battlefront
    Star Wars: Battlefront

    Hinweis: Morgen werden wir einen zweiten Test-Teil nachschieben, indem wir deutlich stärker auf alle Koop-Karten eingehen und in einem Guide taktische Tipps zu Waffen, Perks, Items und Spezialklassen geben. Außerdem planen wir mit einem Techniktest, sobald die PC-Version für uns freigeschaltet ist.

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      • Von Scholdarr BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Atma
        Edelgrafik in allen Ehren, aber ein Onlineshooter ohne dedizierte Server und ohne jeglichen Modsupport ist auf dem PC schneller tot als man schauen kann. Dazu wieder die Aufteilung in eine 2-Klassen-Gesellschaft wegen des Season Pass'. Ich gebe dem Spiel maximal ein Jahr, bevor es in der Bedeutungslosigkeit verschwindet. Und bevor die ersten Flamer kommen: An sich nutzt Battlefront zwar dedizierte Server, doch kann man weder welche mieten noch selber welche aufsetzen. Somit ist das völlig witzlos - vom fehlenden Serverbrowser ganz zu schweigen ...


        Ich gebe dem Spiel maximal Zeit bis der Hype um Episode VII abgeebbt ist, also kurz nach Weihnachten.

        Battlefront wird EAs Titanfall...



        Bezüglich SP: Ich hoffe einfach mal, dass die Leute bei EA dieses neue große Action-Spiel mit offener Spielwelt, von dem sie schon so lange träumen, und das jetzt mit Jade Raymond und dem neuen Motive Studio Wirklichkeit werden soll, im Star Wars Universum ansiedeln...
      • Von Hannesjooo PC-Selbstbauer(in)
        Battlefield Bad Company 1 und 2 enthalten die besten Solokampagnen die es in Shotern gibt. Dice hat sehr wohl was drauf, bzw mal was drauf gehabt.
        Naja vll mal wenns das Spiel mit allen DLCs unter 40€ gibt.
      • Von Ch_koehler PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Sonmace
        Na ja nachdem der schrei so groß ist nach Kampagne wird wohl früher oder später eine per DLC eingeführt werden oder ein eigenständiges ding gemacht.
        Vielleicht ist sogar ein solches Game in der mache, würde mich nicht wundern den die kommenden Jahre sind ganz im Zeichen von Star Wars und der Markt wird überflutend von Games Comics Spielzeugen usw.
        Denke das jeder der gerne eine SW Story zocken möchte auf seine Kosten kommen wird früher oder später.
        Da EA sich für 10 Jahre die Rechte für Star Wars Spiele gesichert hat wird da wohl noch einiges kommen.

        Ein SP Spiel von Visceral wurde ja auch schon angekündigt
      • Von Sonmace Freizeitschrauber(in)
        Na ja nachdem der schrei so groß ist nach Kampagne wird wohl früher oder später eine per DLC eingeführt werden oder ein eigenständiges ding gemacht.
        Vielleicht ist sogar ein solches Game in der mache, würde mich nicht wundern den die kommenden Jahre sind ganz im Zeichen von Star Wars und der Markt wird überflutend von Games Comics Spielzeugen usw.
        Denke das jeder der gerne eine SW Story zocken möchte auf seine Kosten kommen wird früher oder später.
      • Von Do Berek Freizeitschrauber(in)
        Keine Solokampagne,keine Raumschlachten,keine Galaxieeroberungen,keine Lichtschwertkämpfe= kein Geld von mir !
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Star Wars: Battlefront
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Angetreten zum Star-Wars-Battlefront-Test: 14 Stunden haben wir bereits direkt bei DICE in Stockholm getestet und am Wochenende noch einmal gut 16 Stunden draufgepackt, denn Star Wars Battlefront ist ein massives Spiel: 12 Multiplayer-Modi warten auf 16 Karten plus 2-Spieler-Koop-Modi auf 12 Karten. Zudem ist es ein sehr gadgetlastiger Titel, der erst im Laufe der Freischaltung von insgesamt 22 speziellen Items sowie sechs Klassen wie Kopfgeldjäger, Bodyguard oder Scout-Sniper seine ganze Spieltiefe aufzeigt.
http://www.pcgameshardware.de/Star-Wars-Battlefront-Spiel-34950/Specials/Test-Review-1178040/
17.11.2015
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2015/10/SW_Battlefront__2_-pc-games_b2teaser_169.jpg
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