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  • Star Wars: Battlefront: Darum hat der Kampf um den Todesstern so viel Potenzial - Vorschau
    Quelle: EA

    Star Wars: Battlefront: Darum hat der Kampf um den Todesstern so viel Potenzial - Vorschau

    Was in Battlefield 1 die Operations sind, sind in Battlefront die Battle Stations. DICE wollen mit dem vorletzten DLC noch einmal Vollgas geben und lassen Sie nicht nur den Sternenzerstörer vernichten und R2D2 an Bord des Todessterns retten, sondern auch als Luke Skywalker, Biggs Darklighter und Wedge Antilles durch die berühmten Gräben fliegen und den entscheidenden Protonen-Torpedo ausklinken. Wir haben den DLC Kampf um den Todesstern gespielt und verraten Ihnen, wie viel Rogue One drinsteckt.

    "Red 5, Sie übernehmen die Führung" heißt es über Funk. "Todesstern voraus, ETA bei zwei Minuten." Wir drehen uns während des Hands-On-Tests zu Star Wars: Battlefronts Death-Star-DLC raus aus der Formation und steuern auf ein Asteroidenfeld zu. Dahinter zeigt sich bereits eine gigantische Silhouette, denn unser erstes Ziel ist der Sternenzerstörer, der den Todesstern dahinter beschützt. Und dann halten wir auch schon auf diesen riesigen Koloss zu, aus dessen Bauch die feindlichen TIE-Fightern ausströmen, die natürlich von anderen Journalistenkollegen in der EA-Lounge geflogen werden. Über unseren Bordcomputer visieren wir das erste Ziel an, lassen die IX4 Laser-Kanonen sprechen und den feindlichen Piloten in einem Feuerball aufgehen.
    Die Atmosphäre im Todesstern-DLC ist sehr schön eingefangen.
    Die Atmosphäre ist dabei sehr schön eingefangen, weil wir wie in den Filmen permanent Funk auf den Ohren haben: "Red Leader, hier ist Gold. Stehen unter schwerem Feuer, erbitten Unterstützung." Natürlich handelt es sich hierbei um eine Multiplayer-Karte und vermutlich wird auf Public-Servern jeder tun, was er will, aber wohl auch aus Respekt vor der Filmvorlage eilen alle Journalisten als Piloten der legendären Red-Squadron-Staffel den Kollegen zu Hilfe und versuchen, eine enge Angriffsformation zu bilden. Zu unserem Glück haben wir einen Kollegen neben uns stehen, der offensichtlich alle Dialoge aus A New Hope ausführlich kennt und via Headset Anweisung gibt: "Red 6 and 3, go in. Red 10 cover them. All other pilots: Concentrate fire on main turrets."

    Und genau hier liegt auch der größte Reiz des DLCs: Im Grunde ist Phase 1 klassisches Fighter Squadron, aber alleine die erste Karte ist in drei Stufen unterteilt, die eine Mischung aus A New Hope und Rogue One darstellen. Unsere Aufgabe ist es dabei, sich in Teams aufzuteilen, die zum einen die Eskorte für die Y-Wings stellen und zum anderen die Geschütztürme mit Protonen-Torpedos ausschalten, damit die Y-Wings ihr Bombardement starten können. Schönes Detail am Rande: Die Gold-Staffel der Y-Wings nutzt den Funk militärisch oberkorrekt, Sie erinnern sich vielleicht noch an den stoischen Gold-Leader, der selbst kurz vor seinem eigenen Tod nur noch ein ruhiges "Sie sind uns in den Rücken gefallen" herausbringt.

    00:50
    Star Wars Battlefront - Teaser-Trailer zum Todesstern-DLC
    Spielecover zu Star Wars: Battlefront
    Star Wars: Battlefront

    R2D2 retten und wie der DLC im Verhältnis zu Rogue One steht

    Jyn Erso, die von Felicity Jones gespielte Protagonistin aus Rogue One, ist die Tochter von Galen Erso. Der wiederum wurde inspiriert vom Erfinder der Atombombe, Robert Oppenheimer, und liefert die wissenschaftlichen Daten, die zum Bau des Superlasers führen, mit dem der erste Todesstern Alderaan vernichtet. Ohne hier zu viel spoilern zu wollen, ergibt sich daraus das Motiv, warum Jyn so heiß darauf ist, Stromtroopern und insbesondere Director Orson Krennic in den Hintern zu treten, der verantwortlich ist für das Advanced Weapon Research-Programm des Imperiums und die Leitung des Todessterns in Rogue One übertragen bekommt. Und auch wenn Lead Designer Dennis Brännvall das nicht bestätigen will, als wir ihn mehr zufällig in der schicken und großen EA-Business-Lounge treffen, so liegt es doch sehr nahe, dass DLC und Rogue One direkt ineinander greifen.

    Denn wie Brännvall bestätigt, ist die Erweiterung in drei Phasen unterteilt: In der ersten Phase vernichten wir den Sternenzerstörer, der den Todesstern beschützt. In der zweiten Phase gehen wir an Bord und müssen als Infanterist bis zu jener Station vordringen, wo ein uns allen wohl bekannter Droide gefangen gehalten wird: R2D2. Der ist in der Lage, das Bordsystem zu hacken und die Pläne des Todessterns runterzuladen. Sollten Sie sich immer schon gefragt haben, woher die Rebellen eigentlich um die schwachen Defensivmaßnahmen und den weitestgehend ungeschützten Graben wussten, durch den Luke fliegt, um den Reaktor durch einen Lüftungsschacht direkt zu treffen, dann dürften Rogue One und der Todesstern-DLC darauf die Antwort geben.
    R2D2 ist der ultimative Supportcharakter.
    Sie können hier allerdings noch nicht Felicity Jones spielen (sondern erst im finalen DLC), dafür stehen der trandoshianische Kopfgeldjäger Bossk und Chewbacca als neue Helden zur Verfügung. Letzterer natürlich mit seiner legendären Armbrust. Witzig übrigens: Sie können R2D2 selbst steuern, "auch wenn er nicht gerade der kampfstärkste Droide der Galaxie ist", wie Brännvall witzelt. Sie können sich aber durch die kleine Form recht gut an Gegner anschleichen und sie per Elektroschock-Funktion ausschalten respektive die Gegend scannen und Gegner für Ihr Team markieren. Der Lead Designer bezeichnet ihn als den ultimativen Supportcharakter, auf Jetdüsen müssen Sie allerdings verzichten: "Wir arbeiten ausschließlich mit dem Modell der alten Trilogie und ich denke, es wäre schade, dieses legendäre R2-Modell zu verfälschen."

    02:01
    Star Wars: Rogue One - Der erste längere Trailer auch mit Darth Vader (deutsch)

    Der Anflug auf den Reaktor und die neuen Rogue-One-Helden im letzten DLC

    Leider konnten wir nur Phase 1 auf der Gamescom spielen und DICE möchte sich noch nicht zu sehr in die Karten schauen lassen, die gewonnenen Informationen klingen aber sehr spannend: So können Sie nicht nur Luke Skywalker spielen, sondern zwei Ihrer Kollegen auch jeweils Biggs (Red Three) und Wedges (Red Two). "Wir hatten überlegt, Porkins als Gag einzubauen und ihn dann wegen eines Systemfehlers im Turbo-Laser-Feuer sterben zu lassen", erzählt Dennis Brännvall. "Wir haben uns dann aber dagegen entschieden, es wäre vielleicht doch etwas nervig gewesen, wenn das immer wieder passiert." Wer auf der Seite des Imperiums spielt, bekommt zudem zwei Piloten der persönlichen Leibgarde zugeteilt und fliegt im TIE-X1 Turbosternjäger, der deutlich schneller als die normalen Modelle ist. Und natürlich darf auch der Millennium Falcon nicht fehlen, der im Film Luke den Hintern rettet.

    Beim letzten DLC Scarif dürfte es noch einmal richtig spannend werden. Pünktlich am 16. Dezember zum Launch von Star Wars: Rogue One erscheint dann auch der letzte DLC für Battlefront, denn 2017 wird bereits Battlefront 2 anstehen. EAs Chief Financial Officer Blake Jorgensen hat die Entwicklung mehr beiläufig während einer Investorenkonferenz enthüllt. Bei satten 14 Millionen verkauften Einheiten des ersten Battlefronts ist das nicht all zu überraschend. Der letzte DLC spielt auf Scarif, jenem Planeten, der bereits das Cover der Entertainment Weekly zur Weltpremiere zierte. Hier dürfte es noch mal richtig spannend werden, denn zumindest im Trailer starten die Rebellen einen Großangriff auf die tropische Insel, weil sich dort offensichtlich geheimes Material befindet. Später steigen dann sogar AT-ATs aus dem Wasser und in einigen Shots sind die neuen schwarzen Death Trooper zu sehen. Da Rogue One außerhalb des Kanons verläuft und als Spinoff fungiert, werden fast ausschließlich neue Charaktere installiert wie Cassina Andor, Baze Malbus oder Bodhi Rook. Die dürften Ihnen jetzt noch nicht viel sagen, aber sobald Sie Rogue One gesehen haben, dürfte es durchaus spaßig werden, einige dieser Figuren auch im Scarif-DLC zu spielen. Zudem es aktuell noch keine Karte mit Strandflair sowie Meer gibt und bereits die Trailer Figuren zeigen, die wie Ninjas stark im Nahkampf sind und mit Nunchakus kämpfen. Protagonistin Jyn Erso sowie Orson Krennic, der Kommandant der Death Trooper und später des Todessterns, wurden bereits als spielbare Helden bestätigt.

      • Von the_chosen Kabelverknoter(in)
        Zitat von MTMnet

        (vielleicht geht es ja besser mit nem Konsolen Controller?!)
        Ich nutze einen Xbox 360 Controller für PC, und komme wunderbar zu recht. Mit Maus/Tastatur ist das einfach nichts. Und sollte man wieder zu Fuß unterwegs sein, klappt es mit der automatischen Umschaltung ohne Probleme.

        Greetz

        The Chosen
      • Von AnkH Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von MTMnet
        Potenzial hat es....., aber es muß sich auch bedienen/steuern lassen.

        also ich komme bisher mit der Steuerung der "Schiffe" nicht gut zurecht....
        Es ist alles "schwammig" und zu ungenau... und mehr eine Glückssache.
        This. Eine absolute Katastrophe. Aber eigentlich keine Überraschung, denn bis auf das Fliegen in BF1942 und BF2 waren alle Luftfahrzeuge in allen Battlefield-Teilen steuerungstechnisch eine pure Katastrophe (vermutlich auch in BF1942 und BF2, aber da ist aus nostalgischen Gründen sowieso keine objektive Betrachtung mehr möglich). Und die Frage nach Joystick/Hotas Unterstützung sagt mir, dass Du Dich ansonsten auch ab und zu mit Flugsimulationen beschäftigst, das heisst: Du kannst nur enttäuscht werden vom Flugmodell und von der Steuerung. PS und OT: selbiges gilt übrigens auch für andere Arcade-Flugmodelle, wie War Thunder. Sobald jemand mit M+T Steuerung oder mit dem Pad besser fliegen kann als jemand mit einem Joystick, hat das Spiel für mich bereits verloren resp. ich interessiere mich nicht fürs Fliegen. War in BF3 so, ist in BF4 so und ebenfalls in Battlefront.
      • Von OriginalOrigin Software-Overclocker(in)
        Habe ich das richtig verstanden: Man spielt den finalen Angriff auf den Todesstern so wie man es in EP4 erlebt. Zwischendrin sucht man aber R2D2 der die Pläne des Todessterns hat? Das macht doch keinen Sinn, zu dem Zeitpunkt hatte man die Pläne bereits und auch schon die Schwachstelle gefunden, ansonsten würde man ja keinen Angriff auf den Todesstern starten.

        Oder verwechsle ich da jetzt was?
      • Von MTMnet Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Potenzial hat es....., aber es muß sich auch bedienen/steuern lassen.

        also ich komme bisher mit der Steuerung der "Schiffe" nicht gut zurecht....
        Es ist alles "schwammig" und zu ungenau... und mehr eine Glückssache.

        (vielleicht geht es ja besser mit nem Konsolen Controller?!)

        Ich hoffe das die noch die Schiffs Steuerung verbessern/änden.
        wenn ich mich nur mit - hoch - runter - hoch - runter- (Maus) .......so "träge" durch-eiern kann, vergeht mir schnell die Lust an den "Weltraum-Todesstern" fights.

        (gute Joystick /Hotas Unterstützung ?)
      • Von Loc-Deu Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Das Ganze wäre nur toll, wenn im Kommandoschiff zwei Helden das unter sich zeitgleich ausmachen würden...
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Star Wars: Battlefront
Star Wars: Battlefront: Darum hat der Kampf um den Todesstern so viel Potenzial - Vorschau
Was in Battlefield 1 die Operations sind, sind in Battlefront die Battle Stations. DICE wollen mit dem vorletzten DLC noch einmal Vollgas geben und lassen Sie nicht nur den Sternenzerstörer vernichten und R2D2 an Bord des Todessterns retten, sondern auch als Luke Skywalker, Biggs Darklighter und Wedge Antilles durch die berühmten Gräben fliegen und den entscheidenden Protonen-Torpedo ausklinken. Wir haben den DLC Kampf um den Todesstern gespielt und verraten Ihnen, wie viel Rogue One drinsteckt.
http://www.pcgameshardware.de/Star-Wars-Battlefront-Spiel-34950/Specials/Kampf-um-den-Todesstern-1205485/
22.08.2016
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2016/08/Battlefront_04-pcgh_b2teaser_169.jpg
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