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  • Star Citizen: Chris Roberts erklärt den Galaxy Server und die Schlacht-Instanzen des Spiele-Universums

    Chris Roberts hat in einem Update auf Kickstarter beschrieben, wie die Server von Star Citizen zusammenarbeiten, um eine gemeinsame offene Welt zu schaffen, in der jeder nach Wunsch alleine oder mit Freunden und gegen NPCs oder andere Spieler antreten kann.

    Bei der Entwicklung von Freelancer, das im Jahr 2003 erschien, wurde das theoretische Limit für dem Mehrspieler-Modus auf 128 Teilnehmer festgesetzt, dass aber in der Praxis laut Chris Roberts damals kaum zu erreichen war. Doch inspiriert von Ultima Online, Command & Conquer und Diablo wollte er nach Freelancer eine MMO-Version mit dynamischer Wirtschaft entwickeln, die auf die Aktionen der Spieler reagiert. Die Chance für dieses Spiel ergab sich jedoch nicht und auch Freelancer sei nicht ganz das geworden, was er sich erhofft habe, so Roberts.

    Mit Star Citizen will er nun seine damaligen Ziele mit den besten Elementen aus Wing Commander und Freelancer kombinieren, aber dabei die Nachteile von MMOs vermeiden. Dort sei die maximale Anzahl der Spieler in einem Bereich durch die zu übertragenden Daten beschränkt. Ein Spiel wie Battlefield 3 mit seinen zerstörbaren Umgebungen könne daher weniger Spieler unterstützen als ein weniger aufwendiges Spiel wie World of Warcraft. Trotzdem sei es auch da notwendig, Spieler auf einzelne "Shards" aufzuteilen und damit die Spielerbasis zu fragmentieren, was auch dazu führen kann, dass Freunde nicht miteinander spielen können, weil sie in parallelen Instanzen sind. Einer der Vorzüge von Eve Online sei daher, dass jeder im selben Universum spiele.

    Star Citizen soll ein einzelnes, persistentes Universum mit temporär eröffneten Instanzen kombinieren. Durch den Detailreichtum und die Physik-Simulation würde das Spiel ansonsten selbst Systeme mit Quad-SLI überfordern, wenn Tausende Spiele sich im gleichen Bereich aufhielten, selbst wenn die notwendigen Daten übertragen werden könnten. Stattdessen wird es bei Star Citizen einen "Galaxy Server" geben, der sich um die Besitztümer der Spieler, die Beziehungen von Gruppen und die Orte im Universum kümmert. Außerdem werden Spieler durch diesen Server dynamisch auf "Schlacht-Instanzen" verteilt und dabei deren Ort, Skill-Level, Ausrichtung und PvP-Einstellung berücksichtigt. Da es sich hier nicht um Echtzeit-Aktionen handelt, reiche der Server schon jetzt für 45.000 Spieler aus, könne aber auch auf Millionen Spieler hochskaliert werden, falls nötig.

    Als Beispiel für den Übergang von Galaxy Server auf Instanzen nennt Roberts folgenden Vorgang: Auf New Pittsburgh möchte er einige Tonnen Stahl kaufen und diese dann bei den Schiffswerfen auf Terra verkaufen. Dabei übernimmt der Galaxy Server die Kommunikation mit Händlern, da dies keine Echtzeit-Vorgänge sind. Die Darstellung erfolgt in 3D in der Third-Person-Ansicht und ermöglicht über Klicks auf NPCs das Handeln, Chatten, Annehmen von Missionen und dergleichen. In einer Bar oder in privaten Clubs wird auch das Treffen mit anderen Spielern sowie NPCs möglich sein. Sollten mehr Spieler anwesend sein, als freie Plätze vorhanden sind, werden die Spieler bevorzugt angezeigt, die für die eigene Figur besonders relevant sind, also beispielsweise zur gleichen Gruppe gehören, einen Wingman suchen oder die man eventuell wegen einer Mission finden muss. Es wird aber auch eine Liste aller anwesenden Spieler geben, deren Form noch nicht klar ist, aber vielleicht in Form einer Unterhaltung mit dem Barkeeper möglich wäre.

    Nach dem Start ins All wird der Spieler einer Orbit-Instanz zugeteilt oder eine neue eröffnet. Auch hier werden für relevante Mitspieler und NPCs Slots reserviert, so dass auch Freunde später noch hinzukommen können. Die Navigation und das Festlegen des Kurses erfolgt ähnlich wie bei Google Maps. Der Kurs nach Terra kann also auch über andere Punkte führen, falls gewünscht. Nach dem Start des Autopiloten übernimmt der Galaxy Server und entscheidet, ob der Flug durch Ereignisse wie einen Angriff oder auch durch das Kreuzen einer Instanz, die für den Spieler relevant ist, beeinflusst wird. Diese Ereignisse mit NPCs oder anderen Spielern, die wieder als "Schlachtinstanz" behandelt werden, sind nach Skill-Level und PvP-Einstellung sortiert. Auch hier gibt es wieder Slots für Freunde, die zu Hilfe kommen können und, ein entsprechendes Schiff vorausgesetzt, sogar einen Geschützturm oder auch den Pilotensessel übernehmen können.

    Spieler, die PvP auf niedrig gestellt haben und durch ein sicheres Gebiet fliegen, werden eher eine Begegnung mit NPCs haben, dafür aber auch weniger Rang oder Ruf erhalten. So sollen Spieler anfangs ein sicheres Spielerlebnis haben, um später, wenn sie sich mutiger fühlen, die "Stützräder" abmontieren und ihre Fähigkeiten gegen andere Spieler testen zu können. Allerdings wird es auch Bereiche im Universum geben, in denen immer PvP stattfindet, da sie sich am Rande der überwachten Gebiete befinden. Dort wird es viele Piraten und illegale Aktivitäten geben – aber auch hohe Gewinne, falls man überlebt.

    Nach dem Ende eines Ereignisses startet man den Autopiloten erneut und fliegt bis zum nächsten Sprungpunkt oder Planeten. Dort wird der Flug grundsätzlich unterbrochen und man kann entweder landen oder den Kurs fortsetzen. Bei Terra angekommen, wird per Kommunikationssystem ein Landeslot gesichert und die Landung in einer In-Game-Sequenz gezeigt. Anschließend kann die Ladung verkauft und nach neuen Möglichkeiten Ausschau gehalten werden.

    Laut Roberts sorgt dieses System dafür, dass jeder das Spiel so spielen kann, wie er möchte – Alleine, kooperativ oder komplett PvP. Trotzdem befänden sich alle Spieler in einem Universum. Das gilt auch für die Squadron 42-Kampagne, sofern über den Galaxy Server gespielt wird. Auch hier können Freunde statt NPCs mitspielen oder, falls gewünscht, starke NPC-Gegner durch andere Spieler ersetzt werden.

    Quelle: Kickstarter

  • Star Citizen
    Star Citizen
    Publisher
    Cloud Imperium Games
    Developer
    Cloud Imperium Games

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    Es gibt 2 Kommentare zum Artikel
    Von thorda
    ja soll man können, hier sind ein paar mehr details:http://www.star-citizen-h...Werde Star Citizen | Die deutsche…
    Von Research
    Hmm, kann man nun die Kampagne zu Hause nur für sich und für Freunde Hosten?
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Star Citizen
Star Citizen: Chris Roberts erklärt den Galaxy Server und die Schlacht-Instanzen des Spiele-Universums
Chris Roberts hat in einem Update auf Kickstarter beschrieben, wie die Server von Star Citizen zusammenarbeiten, um eine gemeinsame offene Welt zu schaffen, in der jeder nach Wunsch alleine oder mit Freunden und gegen NPCs oder andere Spieler antreten kann.
http://www.pcgameshardware.de/Star-Citizen-Spiel-3481/News/Star-Citizen-Spiele-Universum-Instanzen-und-Galaxy-Server-erklaert-1035237/
13.11.2012
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2012/10/Star_Citizen_Screenshots_aus_dem_Trailer-03.jpg
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