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Games World
      • Von Caliosthro PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von AnthraX
        Mir ist der Titel sowas von wumpe, kann man gerne einstampfen, juckt mich nicht im geringsten


        Glaub ich langsam nicht mehr
      • Von Mendagir Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von AnthraX

        2. Hat man überhaupt alles versucht, anders an finanzielle Mittel zu kommen? Oder geht man erstmal den "leichten" Weg und versucht sich Geld zu "erbetteln" und frei von einem Geldgeber zu sein?

        Ja hat man [CR], nur ist es anders verlaufen als ursprünglich vorgesehen, zum Glück
        Die erste Entwicklung des Prototypen hat Chris Roberts aus eigener Tasche gezahlt, nur ist er nicht so weit gekommen um andere Investoren vollends zu überzeugen. Die ursprüngliche Kickstarter-Kampagne hatte als Ziel US$ 500.000. Mit dem Geld hätte CR den Prototypen von SC so weit entwickeln können, um externe Investoren (aka Publisher ?) mit ins Boot zu holen. Das war das ursprüngliche Ziel. Das "wir" ihm [CR] mitlerweile weit mehr als 100 mal soviel gegeben haben, dafür kann der gute Chris ja nichts. Ich glaube, es gibt keinen der mehr überrascht ist und mehr Angst davor hat, wo das Ganze noch alles hin führt, als Chris Roberts selbst.
      • Von Rarehero Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von AnthraX
        UND Wieso genau wird das nun nciht der Fall sein werden? Außerdem, es gibt genug Beispiele von grandsiosen Titeln die extrem lange spaß machen und trotzdem "handelsüblich" finanziert werden. Denn eines vergisst du bei deiner Theorie. Im schnitt heißt es immernoch : Qualität=Verkäufe=Geld. Natürlich gibt es auch genug Gegenbeispiele.
        Ich finde dein Problem ist aber, zu denken, dass dies bei einem gefundeten Spiel nicht der Fall sein kann. Wieso also sollte Star Citizen nicht ein Spiel werden, welches womöglich völlig verbuggt auf den Markt kommt, überhaupt keinen Spaß macht und nach 15 Stunden nix mehr zu bieten hat was sich lohnt? Weil es gefundet wurde? Ich bitte dich

        Jedes Spiel, ob gefundet oder von publishern finanziert, kann grandios oder eben schlecht werden. Das eine schließt das andere nicht aus
        Ich rede gar nicht über die handwerkliche Qualität! Die Publisher entscheiden nicht auf Grundlage zu erwartender Qualität. Wie soll dies auch drei, vier Jahre vor dem Release eines Spieles möglich sein? Die Publisher entscheiden auf Grundlage von Zielgruppen-Erwartungen und Verkaufs-Prognosen. Die meisten Spieler wollen Shooter und Adventures spielen, und um eine möglichst große Zielgruppe zu erreichen, sollten die Spiele auch nicht zu anspruchsvoll sein. Ergo: Die Publisher entwickeln überwiegend Shooter und Adventures, und die meisten sind nicht besonders anspruchsvoll, damit auch meine Freundin noch Spaß an dem Spiel hat (nachdem ich "Assassin's Creed 2" quasi mit einer Hand durchgespielt hatte, war mir klar, dass es langsam mal reicht mit dem Mainstream).

        Eine weitere Erwägung ist das Marketing. Viele sehr, sehr gute Spiele sind nie wirklich groß geworden und schon lange in Vergessenheit geraten, weil das Marketing diese Spiele nicht erfolgreich im Bewusstsein des Marktes positionieren konnte ("Beyond good and evil" anyone?). Welches zukünftige Produkt wird ein Publisher als sein Geld geben? Der nächsten Installation des bereits erfolgreich am Markt etablierten Shooter- oder Adventure-Franchises, für das sich das Marketing quasi selber schreibt, oder das völlig neue Spiel, dass ein totes Genre wiederbeleben soll, an der Herde der Shooter- und Adventure-Spieler vorbei geht und überhaupt erst einmal als Marke etabliert werden muss (was eben ohne Weiteres in die Hose gehen kann)?

        Ubisoft oder Activision haben zwar gerade mit "Watch Dogs" und "Destiny" gerade ganz neue Franchises aus der Taufe gehoben, aber das tun Publisher eben nur sehr selten und sehr ungerne, weil es großes Risiko ist, das hunderte Millionen Dollar verschlingt. Kein Wunder, dass "Watch Dogs" und "Destiny" keine Space-Sims geworden sind. Das eine Spiel lässt sich im Fahrwasser von "GTA" und "Assassin's Creed" mitziehen, dass andere ist ein (ziemlich dünner) MMO-Shooter. Ubisoft und Activision werden diese Franchises jetzt auch genüsslich über die Lebensdauer der aktuellen Konsolen-Generation hinweg ausschlachten. Ich wage mal eine Wette: Bis zum Ende der aktuellen Konsolen-Generation wird es vier weitere Installationen von "Watch Dogs" geben (DLCs nicht mit einbezogen). Weil diese Marke nicht mehr etabliert werden muss. Weil sich diese Marke verkauft. Weil die Shooter- und Adventure-Zielgruppe gut erzogen ist. Und weil es einfach und günstig sein wird, eine weitere Installation nach der nach der anderen nachzureichen. Für ein riskantes Unterfangen wie "Star Citizen" oder gar ein kreatives Spiel, dass vollkommen aus dem Rahmen fällt, ist da kein Platz. Jeder Publisher hätte Chris Roberts mit den Worten "Kein Shooter? Keine Konsolen? Kein Geld!" wieder nach Hause geschickt.

        Und noch was: Ein neues Spiel setzt die meisten Kopien ab noch bevor sich herum gesprochen hat, dass das neue "Superspiel 17" eigentlich gar nicht so super ist. Nach drei, vier, maximal sechs Wochen brechen die Verkäufe vollkommen ein. Was den Publishern aber nur recht ist, denn so ist mehr Platz in den Regalen für den nächsten Blockbuster.
      • Von AnthraX Software-Overclocker(in)
        Naja, wenn sich das alles doch zulange hinziehen sollte kann es gut sein das die Leute das interesse verlieren! Wieso sollte das so unmöglich sein? Ich sage nicht das es passiert, aber nur weil momentan welche zahlen heißt es nicht, das das immer so sein wird. Ein paar dumme Aussagen, was auch immer, man muss nur die "kunden" verprellen ;D Nicht das ich unbedingt glaube das es so kommen wird, aber unmöglich ist sowas nun auch nicht ^^ Es ist nicht in Stein gemeißelt, dass das hier DAS Game wird was 4562347 Stunden fesselt ! Das entsteht nur durch das Rosendenken. Es gibt nicht wenige Spiele, die eben an genau solche Erwartungen zerbrechen.
      • Von Thor76 Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von AnthraX
        Ach kommt, lasst dieses Rosendenken. Im Endeffekt geht es um Kohle. Wenn denen die Kohle ausgeht, interessiert die der Rest auch nicht mehr Chris Roberts hin, Chris Roberts her, zu aller erst geht es IMMER um wirtschaftliche Beweggründe. Mag ja alles sein was du sagst, aber wie ich sagte, wenn die Kohle ausgeht und vllt keiner mehr "spendet"...... ganz nach dem motto "was interessiert mich mein Gewäsch von gestern".

        Du meinst die Maschine, die er da in Gang gesetzt hat, könnte man noch stoppen? Es gibt ja immer noch neue Raumschiffe (mit LTI), die reissenden Absatz finden. Was sollte er da blödes machen, das keiner mehr spendet? Ich selber habe schon länger kein Schiff mehr gekauft, aber es gibt noch genügend Leute, die kaufen.

        Ich frag mich ob es nicht später beim Release des PU ein grosses Jammern gibt, wenn die Leute feststellen welchen "Vorteil" sie mit den Schiffen erkauft haben.

        Aber bis dahin sollte noch genügend Geld zusammen kommen.
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Star Citizen
Star Citizen: Deutsche Fans sauer wegen mangelndem Support und "Geldgier"
Es zeigen sich erste Risse in der heilen Welt von Star Citizen, zumindest, was die deutsche Fan-Community betrifft. Die beiden Gründer des Star Citizen News Radio haben beschlossen, ihr Projekt zu beenden und geben als Grund dafür die "Geldgier" von Cloud Imperium Games und fehlende Unterstützung für deutsche Fans an.
http://www.pcgameshardware.de/Star-Citizen-Spiel-3481/News/Deutsche-Fans-sauer-mangelnder-Support-Geldgier-1137192/
26.09.2014
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2014/06/Star_Citizen_Khartu_Concepts__12_-pc-games_b2teaser_169.jpg
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