Star Citizen Systemanforderungen: Für optimale Settings braucht man einen High-End-PC mit der Technik in 1,5 Jahren

Star Citizen (PC)

Release:
2015
Genre:
Action
Publisher:
Cloud Imperium Games

Star Citizen Systemanforderungen: Für optimale Settings braucht man einen High-End-PC mit der Technik in 1,5 Jahren

Oliver Halbig
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24.08.2013 15:30 Uhr
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Im Rahmen der Gamescom gab es für uns die Möglichkeit, ein Interview mit Chris Roberts zum Thema Star Citizen zu führen. Überraschend ausführlich beantwortete er alle Fragen zur Technik und den Systemanforderungen - nebenbei durften wir als einer der ersten einen Blick in unseren eigenen Hangar werfen. Dies ist Teil 1 des Interviews. Teil 2 folgt.

Star Citizen: Neue Bilder und Artworks zur Gamescom (20) Star Citizen: Neue Bilder und Artworks zur Gamescom (20) [Quelle: Cloud Imperium Games]


Eines kann man nach dem Treffen mit Chris Roberts jetzt schon festhalten: Mit Crowdfunding finanzierte Spiele geben den Entwicklern viel mehr Freiheit über das zu reden, was sie gerne tun. Bereits zu einem so frühen Entwicklungszeitpunkt redete Chris Roberts frei und mit voller Begeisterung über die technischen Eigenschaften und die möglichen Systemanforderungen von Star Citizen. Nur bei Fragen zum Einzelspieler-Part "Squadron 42" gab es nicht mehr als ein kurzes Lächeln und die Antwort, dass man das erst in knapp einem Jahr über das Thema sprechen wolle. Dafür präsentierte er uns dann das Hangar-Modul, welches am Samstag offiziell vorgestellt und am kommenden Donnerstag veröffentlicht wird.

10:16
Star Citizen: Chris Roberts - Gamescom-Präsentation der Hangar-App, Teil 1
Für die Verwendung in unseren Foren:

Star Citizen: Der Discount-Hangar (4) Star Citizen: Der Discount-Hangar (4) [Quelle: Cloud Imperium Games]

Star Citizen: Das Hangar-Modul - man sei verrückt, es zu veröffentlichen

      

Das Hangar-Modul wird der erste spielbare Teil von Star Citizen sein - quasi ein erstes Micro-Star-Citizen. Am Donnerstag können sich alle, die bisher ein Schiff für Star Citizen gekauft haben, sich den offiziellen Launcher runterladen und das Hangar-Modul damit installieren. Im Hangar kann man rumlaufen, sein Schiff betreten oder sich kurz auf den Pilotensitz setzen - mehr aber noch nicht. Im großen Deluxe-Hangar gibt es noch ein kleines Fahrzeug, mit dem man durch den Hangar fahren kann. Um zu zeigen, dass der Hangar so auch mit anderen Accounts funktioniere, dürfen wir auch mit unseren eigenen Daten einloggen und weltweit als einer der ersten einen Blick auf unser eigenes Schiff werfen.

Schon während der Präsentation fallen gleich eine Vielzahl an kleinen Bugs auf. Das Schiff beginnt plötzlich wie bei einem Erdbeben zu wackeln oder unser Figur löst sich von der Leiter und fliegt frei durch den Raum. Im Gespräch klärt uns Chris Roberts auf: Eigentlich sei er verrückt, Software zu solch einem Zeitpunkt zu veröffentlichen, normal würde er sowas noch nicht mal einem Publisher zeigen - er hoffe auf das Verständnis der Community, dass es sich hierbei um enorm frühes Material handle. Man wolle die Community aber an diesem Projekt teilhaben lassen und ihnen zeigen, wie es Stück für Stück wachse. Deshalb habe man sich für den Release in Modulen entschieden, die das Spiel bis zum Release immer weiter verbessern. Zudem sei diese Version noch nicht das, was wir am Donnerstag zu spielen bekommen. Durch den Launcher sei es möglich, laufend an der Software zu arbeiten und bis nächste Woche nutze das Team noch die volle Zeit, um Bugs zu finden und diese zu beheben. Diese Vorgehensweise unterscheide sich komplett von dem, was normal in der Spieleentwicklung üblich sei. Normal sei es, dass ein grober Softwarecode für das komplette Spiel geschrieben werde. Wenn ein Teil mehr oder weniger fertig ist, gehe man zum nächsten über - bekannte Bugs würden einfach drin gelassen. Am Ende der Entwicklung nutze man dann die restliche Zeit, um den kompletten Code zu bereinigen, solange bis der Publisher den Release fordere. Dieses "Polishing" ziehe man bei Star Citizen vor, sodass erst jedes Modul möglichst frei von Bugs released werde und man erst dann am nächsten Modul arbeite.

Die vorerst einstellbaren Grafik-Settings sind übersichtlich. Die Details lassen sich von "Niedrig" bis "Sehr Hoch" anpassen, wobei in erste Linie die Details von Schatten und Beleuchtung reduziert werden. Das habe natürlich noch nichts mit der finalen Version des Grafikmenüs zu tun.

06:42
Star Citizen: Chris Roberts - Gamescom-Präsentation der Hangar-App, Teil 2
Für die Verwendung in unseren Foren:


Star Citizen: Neue Bilder und Artworks zur Gamescom (13) Star Citizen: Neue Bilder und Artworks zur Gamescom (13) [Quelle: Cloud Imperium Games]

Star Citizen: Die Systemanforderungen - 8 GB RAM und 64 Bit sind das Minimum

      

Chris Roberts hat mit seinem Team das konkrete Ziel, grafisch mit Star Citizen einen neuen Meilenstein zu setzen. Im Interview machte er dabei auch klar, dass die Hardwareanforderungen deshalb auch nicht den jetzt vorhandenen Stand der Technik anpeilen würden. Für optimale Settings werde man einen High-End-PC mit der Technik in 1,5 Jahren benötigen. Eine aktuelle GTX 770 werde dann voraussichtlich nur für die mittleren Einstellungen ausreichen. Ziel sei es, dass Star Citizen mit einer vielleicht zukünftigen GTX 880 oder 980 flüssig laufen solle - vergleichbare AMD-Karten natürlich eingeschlossen, man wolle hier keinen Hersteller bevorzugen.

Doch nicht nur bei den Grafikkarten wird den Spiele-PCs einiges abverlangt werden: Star Citizen wird zwingend ein 64-Bit-Betriebssystem benötigen. Der Grund dafür sei simpel, da auch 8 GB Arbeitsspeicher das absolute Minimum darstellen sollen. Das gelte noch nicht für das erste Hangar-Modul, doch schon wenn Ende des Jahres das Dogfighting-Modul veröffentlicht werde, könnte der größere Arbeitsspeicher notwendig werden. Ob es Vorteile haben werde, noch mehr RAM im System verbaut zu haben, könne er zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht sagen, es sei aber durchaus wahrscheinlich. Für Prozessoren gelte das Gleiche. Vier Kerne sollten es schon sein und ob mehr notwendig sein werden, müsse man von der technischen Entwicklung der kommenden 12 Monate abhängig machen. Wie die Skalierung der Kerne dann sein werde, könne er genau wie den Effekt von HT noch nicht einschätzen.

Star Citizen: Die Technik - Alles, was technisch möglich ist

      

Die Cryengine ist laut Chris Roberts pure PC-DNA, die dem Artist alle technisch machbaren Tools zur Verfügung stelle. Für Star Citizen sei es das Ziel, diese für den Spieler auch alle nutzbar zu machen. Bei der Kantenglättung wird es zum finalen Release alle Modi geben, die in der Cryengine so auch drin stecken: Von Post-Effekten wie FXAA über MLAA bis hin zu Supersampling mit hohen Multiplikatoren. Ebenso werden GPU-Partikel, Particle-Shading oder Deferred Lighting zum Einsatz kommen. Dabei sei die Cryengine auch so angelegt, dass man neue Funktionen, die in der Zukunft hinzugefügt werden, direkt im Spiel verwenden könne. Es spiele also keine Rolle, ob es bald eine Cryengine "3,5" oder "4" geben werde (wobei Crytek ja ab sofort keine Nummerierung seiner Engine mehr durchführt). Verbesserungen der Cryengine können zeitnah im Spiel zum Einsatz kommen, wodurch sich die Optik von Star Citizen bis zum Release noch verbessern werde. Derzeit setzte man auf eine leicht angepasste Version, die auch bei Crysis 3 zum Einsatz komme, da diese über etwas verbesserte Schatten und Beleuchtung verfüge. Herstellerspezifische Features wie wie Tress FX oder PhysX seien aber nicht geplant und mit der Cryengine auch nicht wirklich notwendig.

Das Interview in voller Länge finden Sie später auf unserer Webseite.

 
F@H Team Member & F@H-Moderator
06.11.2014 17:09 Uhr
Zitat: (Original von IceyJones;6936393)
es reicht auch ne 780er


Aber natürlich reicht die auch - erst recht die Ti
Es ging mehr darum, dass eine günstigere und energie-effizientere Karte (aka. GTX970) reicht
Wer also jetzt eine Karte neu kaufen muss/will sollte dies berücksichtigen
Sysprofile-User(in)
06.11.2014 14:37 Uhr
es reicht auch ne 780er
F@H Team Member & F@H-Moderator
06.11.2014 13:25 Uhr
Also momentan reicht eine GTX970 für das volle Programm
Sysprofile-User(in)
06.11.2014 10:28 Uhr
zweite 980 rein, gut iss
Software-Overclocker(in)
06.11.2014 09:41 Uhr
Zitat: (Original von Floreina;5586923)
Hab mir gerade ne 770er bestellt und jetzt bekommt man sowas zu lesen.... was für ein Wahn.
Da muss man sich dann schon überlegen ob einem doch nicht mal ne next Gen Konsole mehr fürs Geld gibt....


jaja Dein Beitrag ist nun 1+ Jahr alt ABER :
Ich habe mir (gestern) ne GTX 980 bestellt und glaube nicht das ich das Spiel damit in HQ oder gar Ultra 1A (=> 100+FPS) zocken kann.
Bis das Spiel erscheind kann es sogar sehr gut passieren das ich wieder ne neue Grafikkarte (in ~18-24 Monaten) gekauft habe.

Edit :
Star Citizen Systemanforderungen: Für optimale Settings braucht man einen High-End-PC mit der Technik in 1,5 Jahren Oliver Halbig 24.08.2013 15:30 Uhr


naja die Zeit ist nun fast um.

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