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Games World
      • Von Oberst Klink Lötkolbengott/-göttin
        In der Regel stimmt die Formel schon, dass die Qualität eines Spiels aniproportional zu dessen Erfolg ist. Je größer der Erfolg, desto anspruchsloser das Spiel.
        Das sah man bei Dead Space schon sehr gut. War der erste Teil noch zu gruselig für die breite Masse, erkennt man den dritten Teil kaum noch als ein "Dead Space".
        Viele Spiele, deren Besonderheiten ihren Erfolg ausmachten, wurden durch den Erfolg regelrecht weichgespült, so dass am Ende nur noch ein weißes Tuch übrig war.

        Nehmt doch mal Call of Duty. Die ersten vier Teile waren bei Coregamern richtig beliebt und anerkannt, hatten einen exzellenten Ruf. Dann kam der sechste Teil und mit ihm ging im lauf der Zeit der Reiz der Reihe verloren. Es wurde immer noch ein Superlativ draufgelegt, immer noch mehr Explosionen, mehr Inszenierung, mehr Quicktime-Events, usw.

        Bei Command and Conquer dachte sich EA auch, dass Teil 4 sicher sehr erfolgreich werden könnte, wenn man das ganze Spielprinzip über den Haufen wirft und alles vereinfacht. Bei den Casuals kam es trotzdem nicht an und bei den C&C-Fans erst recht nicht.

        Viele Entwickler/Publisher begreifen auch nicht, dass der Erfolg vieler Spiele in ihren Eigenheiten liegt. Dann werden munter Änderungen gemacht die, wenn es gut läuft die breite Masse ansprechen und die einstigen Fans vergraulen oder, wenn es schlecht läuft dazu führen, dass das Spiel ein Flop wird.

        Bei CD-Project und der Witcher-Reihe ist es genau umgekehrt. Teil 1 war damals schon relativ gut, auch wenn er immer hinter anderen Titels des Genres zurück blieb. In Teil 2 hat man vieles verbessert, so dass The Witcher 2 zu den besten Rollenspielen überhaupt zählt. Und in Teil 3 wird man sicher nochmals eine Schippe drauflegen. Ich will damit sagen, dass die Qualität immer steigt statt zu fallen. Und der Entwickler geht auf die Spieler ein und behält das im Spiel was sie mögen und merzt das aus, was ihnen missfällt. Man fängt auch nicht plötzlich an, sexuelle Inhalte zu entfernen, damit den nächsten Teil auch 12-Jährige kaufen können.

        Splinter Cell ist ja auch ein Beispiel dafür, dass casualisierung nicht immer zu mehr Erfolg führt. Der erste Teil war noch ein waschechter Schleich-Shooter, währen z.B. Splinter Cell Conviction quasi nur noch ein x-beliebiger 3rd-Person-Shooter mit ein paar Schleichelementen ist. Man verrät die Prinzipien des Spiels und vergrault damit dessen Fans. Und diese Entwicklung sieht man leider immer häufiger.
      • Von butter_milch Software-Overclocker(in)
        Alles Casual-Rotz. Da habe ich mit meiner Zeit wirklich besseres zu tun.
      • Von Robonator Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von alm0st
        Kann man besonders von Conviction mal überhaupt nicht behaupten Schießen, ducken, springen, Schießen, ducken. Echt sau komplex.

        Ob du es glaubst oder nicht, aber ich kannte "Gamer" () denen das Spiel noch zu komplex war.
      • Von Pixy Software-Overclocker(in)
        Zitat von BigBubby
        Irgendwie immer wieder lustig.
        Bei jeder Spieleserie kommt erst ein genialer Teil raus. Die Nachfolger werden immer mehr Casual (DeadSpace, Splinter Cell, Thief, SupCom, C&C...) und gleichzeitig weniger erfolgreich als der erste Teil. Trotzdem wird jedes mal behauptet, dass man sich mehr am ursprünglichen Spiel orientiert und dann doch wieder ein neues Casual rausbringt und wieder schlechte Zahlen hat und jetzt sogar noch behauptet, dass das alte (erfolgreiche) zu komplex war und deshalb die neueren (welche doch casual sind) nicht mehr so erfolgreich wären.
        Tut mir leid für die Wortwahl, aber da fragt man sich doch: Wer hat denen ins Hirn geschissen?


        Und wenn dann die Verkaufzahlen am PC wiedermal nicht stimmen, sind die Raubkopierer schuld, lieber die als wir (Ubi).
        Die Schuld bei sich selbst zu suchen ist auch komplizierter.

        Den Müll von Ubi will schlicht und ergreifend keiner mehr haben.
      • Von FoehnGFX Schraubenverwechsler(in)
        Besonders der dritte Teil der Serie hatte es mir angetan ^^
        Aber ich find's schade, dass sich die Entwickler immer weiter vom eigentlichen Spielprinzip wegbewegen...
        Aber so ist das halt mit fast allen Spielen. Alle wollen nur noch die große Masse ansprechen und ihren Gewinn maximieren.

        Und mal ganz ehrlich...mit Raubkopien war es früher glaub ich auch noch nicht so schlimm, da man noch darauf vertrauen konnte,
        dass die Entwickler nicht so einen Sch**** gebaut haben.
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Splinter Cell Blacklist
Ubisoft möchte mit Splinter Cell: Blacklist an frühere Erfolge anknüpfen
Mithilfe unterschiedlicher Spielmodi für actionorientierte Spieler auf der einen Seite und Stealth-Fans auf der anderen Seite hofft Ubisoft, mit Blacklist, der neuesten Folge seiner Splinter Cell-Serie, an alte Erfolge anzuknüpfen.
http://www.pcgameshardware.de/Splinter-Cell-Blacklist-Spiel-34395/News/Splinter-Cell-Blacklist-und-fruehere-Erfolge-1067818/
03.05.2013
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2013/01/Splinter_Cell_Blacklist__11_.jpg
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