Weltexklusiv: DX10-Realworld-Check HD2900 gegen GF 8800 (Update zu Quad-Core)

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Weltexklusiv: DX10-Realworld-Check HD2900 gegen GF 8800 (Update zu Quad-Core)

Carsten Spille
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22.05.2007 17:44 Uhr
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Neu
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D3D10-Benchmark: Snow D3D10-Benchmark: Snow [Quelle: ] Lost-Planet wird als eines der ersten erhältlichen Spiele bereits D3D10 unterstützen und einen Vorgeschmack darauf läßt die Demo erahnen, die PCGH erklusiv zur Verfügung steht. Natürlich haben wir die brandneue HD2900 gegen die Geforce-8-Riege in der neuen Demo gegeneinander antreten lassen.

Leider lief der Start nicht ganz so reibungslos, wie wir uns das gewünscht hätten: Analog zu den Nvidia-Problemen mit der Vorab-Demo der DX10-Version von Call-of-Juarez gibt es diesmal Probleme mit den AMD-Karten. Während jedoch die Call-of-Juarez auf Geforce-8-Karten unter Windows Vista nicht im DX10-Modus startet, erwarten Sie bei der Lost-Planet-Demo, die es ab morgen zum freien Download geben soll, mit einer HD2900 XT lediglich starke Bildfehler.

Einen Vorgeschmack auf die Performance wollen wir Ihnen trotzdem nicht vorenthalten - bis zum Erscheinen des finalen Spiels können Sie sicherlich noch mit der einen oder anderen Verbesserung rechnen und auch die Bildfehler in der Demo werden von AMD mit Sicherheit schleunigst behoben werden.

Die Lost-Planet-Demo verfügt über einen integrierten Benchmark, welcher in zwei Sequenzen unterteilt ist: Die "Snow"-Strecke erinnert ein wenig an ein mit Gegner gespicktes "Deep Freeze" aus dem 3DMark06 mit heftigerem Schneetreiben. Das Abschnitt "Cave" spielt in einer Höhle mit einer Vielzahl von Entitäten, welche entfernt an schwebende Fischgräten erinnern. Lassen Sie sich von den Screenshots nicht täuschen: Selbstverständlich haben wir die Benchmarks in der Vollbild-Version durchgeführt.

Da es sich bei Lost Planet um ein "the way It's meant to be played"-Spiel handelt, sollten die Werte noch mit einer kleinen Prise Salz genossen werden - neben den Bildfehlern sind sicherlich auch die Fps-Werte noch Gegenstand heftiger Arbeit seitens der AMD-Treiberprogrammierer.

Update:
Wie bereits angemerkt, hat nun auch AMD reagiert und folgendes Statement zu diesem Benchmark abgegeben.

"Today Nvidia is expected to host new DirectX 10 content on nZone.com in the form of a "Lost Planet” benchmark. Before you begin testing, there are a few points I want to convey about "Lost Planet”. "Lost Planet” is an Nvidia-sponsored title, and one that Nvidia has had a chance to look at and optimize their drivers for. The developer has not made us aware of this new benchmark, and as such the ATI Radeon driver team has not had the opportunity explore how the benchmark uses our hardware and optimize in a similar fashion. Over the next little while AMD will be looking at this, but in the meantime, please note that whatever performance you see will not be reflective of what gamers will experience in the final build of the game."

D3D10-Benchmark: Cave D3D10-Benchmark: Cave [Quelle: ] Kurz und bündig teilt man mit, dass es sich bei dem Lost-Planet-Demo um eine gesponsorten Titel von Nvidia handelt, deren Treiber für dieses Spiel bereits optimiert sind, wohingegen die AMD-Treiberabteilung die Optimierungen in naher Zukunft nachzureichen gedenkt. Man solle beachten, dass die derzeitige Performance nicht das Spielerlebnis des finalen Spiels repräsentiere.

Update: Die Kollegen von Bit-tech haben die Demo ebenfalls angeschaut und Vergleiche zwischen der DX9- und DX10-Version gemacht. Sie finden diese vier Bilder am Ende der Galerie. Ebenfalls interessant: Dank des letzten Betatreibers für Geforce 8 funktioniert Lost Planet auch mit SLI unter DX10 und skaliert annähernd 100 Prozent. Mehr unter den Links zum Thema.

Update: Wir sahen uns den Titel noch einmal genauer an und fanden Erstaunliches heraus. Lost Planet profitiert sehr deutlich von Prozessoren mit mehr als zwei Kernen. Mit nur einem Kern gestartet, ergab der Benchmark 35 Fps Average, mit zwei Kernen schon 63 Fps, mit dreien 84 und mit einem Quad-Core gar 99 Fps. Das entspricht rund 200% mehr Fps von einem auf vier Kerne. Mehr dazu finden Sie in der kommenden PCGH Print.

 

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