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Games World
      • Von Xaipe Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich muss jetzt mal die F2P Seite in Schutz nehmen. Nicht jedes Free2Play Spiel ist gleich Pay2Win und nicht jedes DLC ist Ausbeutung.

        DLC Ist ganz einfach: Guckt euch zum Beispiel Skyrim: Dawnguard an. Super viel Story, neue Gebiete, neue Waffentypen, neue Charakterklasse (naja, so halb, Vampirlord halt). Wenn ich das mal mit Knights of the Nine (ein Addon) vergleiche ist das ein Witz. Dawnguard bringt mehr Spielspaß, obwohl DLC im Vergleich mit Addon. Es kommt also darauf an, was man für sein Geld bekommt. Abgesehen davon, dass ich sowieso nicht so der Egoshooter Freund bin, würde ich für 2 Maps nicht 15 Euro bezahlen. Aber gleiches gibt es auch früher an Addons. Ich sehe, abgesehen vom Vertriebsweg, keinen Unterschied zwischen Addon und DLC, es gibt gute und es gibt schlechte.

        Zum Thema Free2Play. Wer sich League of Legends anguckt weiß, dass es auch ohne Pay2Win geht und zwar komplett. Es ist eines der meistgespielten Spiele im Moment und es bildet sich eine riesige Esport Szene drum herum (Preisgeld Season 2: 5 Millionen, 2 Millionen alleine für den Gewinner). Allerdings brauchst du nicht einmal im Spiel Geld auszugeben. Ich habe irgendwann mal 20 Euro ausgegeben, 4 Skins und n Held gekauft, weil ich keine Lust hatte meine IP zu sparen und fertig. Aber es war alles andere als notwendig. 10 Spiele mehr und ich hätte den Held auch so kaufen können. Und 10 Helden sind sowieso jede Woche frei, man hat also genügend Auswahl. Das ist ein sehr gutes Beispiel für Free2Play und man sieht auch deutlich was für Vorteile es hat: Die Einstiegsschwelle ist gleich null. Folglich kannst du viele Spieler zum Ausprobieren bringen und so eine große Community schaffen (auch wenn umso mehr Kiddies im Spiel sind...).
        Aber andere Spiele eignen sich zum Beispiel nicht dafür ([Offline]Rollenspiele zum Beispiel).

        Auch bei Free2Play entscheidet am Ende der Spieler. Ein gutes Beispiel ist Battleforge, wer es mal gesehen hat. Ging im Prinzip darum, dass du ein Echtzeitstrategiespiel hattest, aber Einheiten aus deinem Deck aufgedeckt wurden. 50 Euro für das Spiel, nur leider war das nicht genug. Du warst quasi gezwungen dir neue Booster zu kaufen, damit du dein Deck verstärken kannst und die richtig guten Einheiten einzusetzen. Das Spiel an sich hatte keine offensichtlichen Schwächen (4 Fraktionen, gutes Gameplay, Onlinemodus klappte super und es war auch sehr dynamisch und innovativ) aber trotzdem floppte es sonder gleichen, eben wegen Pay2Win. Die Spieler können nämlich doch entscheiden, wofür es sich lohnt zu zahlen und wofür nicht.

        Gute Free2Play Spiele und DLC's haben ihre Daseinsberechtigung und werden entsprechenden Erfolg haben. League of Legends ist ein gutes Beispiel, Riot macht unglaublich viel Gewinn mit dem Spiel, obwohl es kostenlos ist. Andere werden floppen, weil sie eben nicht das liefern, was erwartet wird (Munition bezahlen, weiß nicht mehr, in welchem Spiel das angekündigt wurde). Ich würde kein MultiplayerShooter kaufen, wo es 2 Multiplayermaps gibt und man die restlichen 8 für 30 Euro kaufen muss. Und Gewinnmaximierung setzt sich aus PreisxMenge zusammen und wenn sie 100x50Euro verkaufen können, statt 20x80Euro, wird auch Ubisoft 50 Euro Spiele mit 10 Maps rausbringen.
      • Von Abufaso Software-Overclocker(in)
        Das heißt ich zahle künftig nicht für das Spiel mit Inhalten, sondern erkaufe mir sozusagen das Recht weitere (selbstverständliche) Inhalte zu kaufen??
        Wenn die damit durchkommen schwöre ich den Videospielen ab..
      • Von DSH778 Schraubenverwechsler(in)
        Die meinen wohl, wir zahlen noch nicht genug. Das wird kein gutes Ende nehmen für Ubisoft, Vollpreisspiele kaufen und dann nicht einmal das ganze spiel bekommen, sondern den Rest auch noch kaufen, damit es vollständig ist. Die werden schon sehn, das ihre Einnahmen sich nicht verbessern, sondern verschlechtern. Damit schaufeln sie sich ihr eigenes Grab.
      • Von Borg12 Komplett-PC-Käufer(in)
        moin

        die sollten ihr support ma verbessern und besser auf die wünsche der spieler eingehn.


        grüße
      • Von Lo_Wang PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat
        Während einer Telefonkonferenz mit Investoren kündigte Ubisoft-Finanzchef Alain Martinez an, dass das Free2Play-Modell alle künftigen Spiele des Publishers beeinflussen wird.
        Nach der Telefonkonferenz kündigten viele Kunden an, dass sich das Free2Play-Modell auf zukünftige Spielekäufe der Firma Ubisoft auswirken wird, indem keines der Spiele mehr gekauft wird.
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Spiele
Ubisoft: Mehr Free-2-Play-Spiele und Item-Shops in Vollpreis-Spielen
Laut Ubisoft wird sich das Free-2-Play-Modell auf alle zukünftigen Spiele des Publishers auswirken, auch auf Konsolen bald Fuß fassen und zum Teil auch Vollpreis-Spiele durch Elemente wie Item-Shops beeinflussen, um höhere Einnahmen zu ermöglichen.
http://www.pcgameshardware.de/Spiele-Thema-239104/News/Ubisoft-Mehr-Free-2-Play-Spiele-und-Item-Shops-in-Vollpreis-Spielen-1027279/
28.09.2012
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