US-TV-Diskussion: Spiele nicht für Gewalttaten verantwortlich [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Spiele sind nicht für Gewalttaten verantwortlich, das ist die Meinung einer ehemaligen Profilerin des FBI. Die Annahme, Gewalttaten würden mit Spielen zusammenhängen, wäre der einfachste zu gehende Weg, würde aber die Ursachen nicht hinterfragen. Mary Ellen O'Toole äußerte sich auch in einer CBS-Sendung zu diesem Thema und vertrat nicht die Meinung der geladenen Vertreter der Waffen-Lobby. Die klare Meinung von O'Toole: Videospiele sind nicht ursächlich für Gewalttaten verantwortlich, können bei Risikogruppen allerdings einen schon existenten Gedanken nähren.
Unterstützt wird die Meinung von Psychologie-Professor Christopher Ferguson, Texas A&M, der klar macht: Würde Gewalt in Spielen Gewalttaten beeinflussen, dann müssten mit steigendem Gewaltgrad auch mehr Gewalttaten ausgeübt werden. Das sei aber nicht so. Das Gewaltpotenzial unter Jugendlichen sei vielmehr rückläufig. Ferguson weist zudem darauf hin, dass schon früher neue Medien zunächst als moralisch bedenklich eingestuft worden sind, bevor sie von der Gesellschaft akzeptiert wurden. Ein gutes Beispiel sind hierfür musikalische Umbrüche, die besonders früher dazu führten, dass Eltern ihre Kinder in Gefahr sahen. Der Psychologie-Professor führt als Beispiel Comics an, die in den Fünfzigern noch als Auslöser für Jugendkriminalität und Homosexualität galten. Spiele befänden sich ebenfalls noch in einer solchen "Panik-Phase", die aber zu Ende gehen wird - und danach wird man feststellen, dass Spiele alleine keine Gewalttaten verursachen.
Quelle: RAW Story




Nach der Ankündigung von verschärfungen des Waffengesetzes durch den Präsidenten stiegen die Waffenverkäufe ganz enorm.
Die haben andere Probleme als Computerspiele, ganz sicher.