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    Riccitiello, CEO von EA: "Wir brauchen ein einheitliches Spiele-Bewertungssystem"

    Es ist ein bereits bekanntes Problem: Während die Pan European Game Information (kurz PEGI) Spiele für Europa, Großbritannien und Amerika prüft und entsprechend einstuft, gibt es in Deutschland mit der USK und in Australien mit der Australian-Classification Sonderregelungen. Riccitiello, CEO von EA, hat sich diesbezüglich geäußert. Seiner Meinung nach ist ein einheitliches, weltweites System notwendig.

    Riccitiello, CEO von EA: 'Wir brauchen ein einheitliches Spiele-Bewertungssystem' Riccitiello, CEO von EA: "Wir brauchen ein einheitliches Spiele-Bewertungssystem" Quelle: EA John Riccitiello ist CEO des Publishers Electronic Arts. Am 14. November hielt er in Washington D.C. eine Rede, in der er sich für ein einheitliches, weltweites Spiele-Bewertungssystem aussprach. Greift für Amerika und Europa - ausschließlich Deutschland - die PEGI, ist in Deutschland die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle für die Bewertung von Filmen und Videospielen zuständig. Darüber hinaus gibt es mit Australian-Classification ein weiteres Bewertungssystem, dieses gilt ausschließlich für Australien. Dabei fallen die Bewertungen des Öfteren unterschiedlich aus - so sind in Deutschland hin und wieder lediglich geschnittene Versionen von Spielen erhältlich.

    In einer Rede am 14. November in Washington äußerte sich Riccitiello zu diesem Thema. "Wir brauchen ein einheitliches, weltweites Bewertungssystem. Dieses sollte für alle Plattformen gelten." Dadurch würde der Einstufungsprozess wesentlich verkürzt und vereinfacht werden. Auch Gelder könnten durch ein einheitliches System gespart werden. "Wir müssen das Chaos, welches aktuell mit den Bewertungssystem herrscht, hinter uns lassen. Wir brauchen einen einheitlichen Standard, auf den sich Verbraucher verlassen können." Riccitiellos Aussagen dürften erneut zu Diskussionen über USK und PEGI führen. Den ursprünglichen Artikel finden Sie bei Polygon.

    In der Galerie: Electronic Arts - Die besten und schlechtesten Spiele des Publishers bis heute

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      • Von Jor-El Freizeitschrauber(in)
        Nu übertreibt ihr. Die USK und BPJM machen schon nen guten Job. Sei es nun um uninformierte Eltern eine Hilfe bei der Auswahl und Kontrolle der Spiele ihrer Zöglinge zu bieten oder Kinder UND Erwachsene generell vor einfach nur dummen Schund zu bewahren. Abgesehen davon ist es seit den Roboterzeiten von Half Life und Soldier of Fortune erheblich besser geworden. Ich meine Halloooo, Black Ops 2 ungeschnitten? Hätte es damals nicht gegeben. Und Leute kaufen im Ausland nicht nur wegen dem 100% uncut, sondern auch wegen der schlechte Synchronisation und halt auch wegen den gesparten Euro. Eine Regulierung muss es geben und klar dass sie nicht jedem gefällt aber so ist das halt wenn man ist nicht alleine auf der Welt ist, da muss man auch mal Kompromisse eingehen, sorry. Btt: Hauptsache Geld sparen EA, selbst wenn man alle Kulturen der Welt über einen Kamm scheren muss. In Deutschland kriegen wir ja nicht mal unsere Bayer "erzogen".
      • Von Ob4ru|3r PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat von dluchs
        Jo, einfach mal so Arbeitsplätze vernichten, die von der Industrie getragen werden. Nee, nee Leute.
        Meinen Post überhaupt gelesen?! "Die paar Versorgungspöstchen bei der USK dürften kaum den volkswirtschaftlichen Schaden aufwiegen, den die ganzen Spiele-Importe für die deutsche Wirtschaft und den Fiskus bedeuten."
      • Von dluchs
        Zitat von Oberst Klink
        Nö, hab Ich auch nicht behauptet oder gefordert. Aber wenn man die unzensierte PEGI-Version eines Spiels auch im Mediamarkt oder dem PC-Laden um die Ecke kaufen könnte, wäre das sicher besser für die Deutsche Wirtschaft, als wenn die Leute sich ihre Spiele in UK, AT oder sonstwo kaufen.
        Na klar, das bringt dem Staat ja mehrere Milliarden ein... lol Die USK bringt sehr viel Geld ein (sie wird von der Spiele-Industrie finanziert) und schafft Arbeitsplätze. Meinst du wirklich der Staat ist so bescheuert und vernichtet diese Arbeitsplätze und Einnahmen nur damit DU unzensierte Spiele bei Media Markt (na, eher Steam ) kaufen kannst? Sorry, aber deine Logik ist fehlerhaft.
        Zitat von Oberst Klink
        Also, beim nächsten Mal erst denken, dann schreiben!
        Das hatte ich eigentlich von dir verlangt. Siehe Oben.
        Zitat von Ob4ru|3r
        Die USK ist schlichtweg überflüssig und schädlich für den deutschen Markt, Punkt fertig aus.
        Jo, einfach mal so Arbeitsplätze vernichten, die von der Industrie getragen werden. Nee, nee Leute.
      • Von Ob4ru|3r PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat von __n00B
        Ich war heute beim Tag der offenen Tür der USK in Berlin. [...] Die USK schadet der deutschen Wirtrschaft nicht wirklich, auch entscheidet die USK nicht, ob ein Spiel in den deutschen Handel darf oder ob es geschnitten werden muss. [...]
        Doch, tut sie. Die paar Versorgungspöstchen bei der USK dürften kaum den volkswirtschaftlichen Schaden aufwiegen, den die ganzen Spiele-Importe für die deutsche Wirtschaft und den Fiskus bedeuten. Ich zumindest kenne kaum einen, der sich die Bevorumundung durch die Reichszensurbehörde gefallen lässt, statt dessen importiert fast jeder den ich kenne Spiele inzwischen, vornehmlich aus England. Inzwischen hat man dadurch nichtmal mehr den "Nachteil" der anderen Sprache, bei Steam z.B. kann man die Sprache frei wählen, nachdem der ausländische Key des Spiels eingelöst wurde .... und unterm Strich spart man dabei sogar noch Geld, nebst der Tatsache dass das Produkt nicht verschandelt wurde. Daher gibt es keinen trifftigen Grund, sich dem Urteil dieses Ladens zu unterwerfen. Die USK ist schlichtweg überflüssig und schädlich für den deutschen Markt, Punkt fertig aus.
      • Von Gamer090 BIOS-Overclocker(in)
        Die Idee ist nicht schlecht hinter dem ganzem und somit gibt es auch keine Verwechslungen mehr. Habe schon Spiele gesehen die PEGI und USK Logo haben und nicht das gleiche Alter, das verwirrt den Käufer und die Verkäufer.
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Riccitiello, CEO von EA: "Wir brauchen ein einheitliches Spiele-Bewertungssystem"
Es ist ein bereits bekanntes Problem: Während die Pan European Game Information (kurz PEGI) Spiele für Europa, Großbritannien und Amerika prüft und entsprechend einstuft, gibt es in Deutschland mit der USK und in Australien mit der Australian-Classification Sonderregelungen. Riccitiello, CEO von EA, hat sich diesbezüglich geäußert. Seiner Meinung nach ist ein einheitliches, weltweites System notwendig.
http://www.pcgameshardware.de/Spiele-Thema-239104/News/Riccitiello-verlang-nach-einheitlichem-System-1036056/
16.11.2012
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2012/01/EA_Top.jpg
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