Ouya: Android-Konsole mit Kickstarter-Rekord und über 8 Millionen Dollar Finanzierung [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Das Start-Up-Unternehmen Ouya möchte mit seiner Android-Konsole den Markt aufrollen. Neben der Open-Source-Ausrichtung mit Android 4.0, moderner ARM-Hardware und einem Kampfpreis von 99 US-Dollar spricht auch die bereits bestehende App-Versorgung und die geringe Stromaufnahme für die "Indie"-Konsole. Die Nachfrage nach so einem Projekt ist dabei anscheinend größer als erwartet, denn in nur 29 Tagen ist bislang die Rekordsumme von rund 8,5 Millionen Dollar bei Kickstarter zusammengekommen, bei der sich rund 63.300 Fans beteiligt haben. Laut Ouya wird man Entwicklern ab Dezember eine Vorab-Version der Konsole zur Verfügung stellen können, Kunden werden vermutlich ab März beliefert. Wer keine Bestellung durchbekommen hat, braucht sich allerdings keine Sorgen zu machen, denn die Konsole wird bald über eine eigene Webseite angeboten werden.
Angesichts des angepeilten Preises von rund 100 Dollar könnte die Konsole ebenfalls eine echte Konkurrenz für derzeitige Wohnzimmer-PCs werden. Da die Konsole sehr offen gestaltet werden soll kann man auch davon ausgehen, dass zukünftige Erweiterungen der Konsole zusätzliche Funktionen bescheren werden. Der Einsatz von ARM-Technologie ist auch hinsichtlich der Energieeffizienz ein Vorteil, da die aktuellen ARM-Chips im Vergleich zu Desktop-Chips deutlich weniger Strom verbrauchen und auch kühler laufen. Eine passive Kühlung würde darüber hinaus die Geräuschentwicklung so einer Konsole extrem niedrig halten. Sollte die Ouya-Konsole wie geplant auf den Markt kommen, könnte sie eine echte Alternative für Android-Anwender sein, die für den Casual-Einsatz oder als Surf-Station einen leisen und günstigen Rechner für das Wohnzimmer suchen. Doch nicht nur die Anwendungs-Vorzeichen deuten auf einen Erfolg hin, denn im Boot sind neben dem ehemaligen Xbox-Chef Ed Fries und dem Kindle-Designer Muffi Ghadiali auch der Designer Yves Behar, der schon an Projekten wie One Laptop Per Child mitgewirkt hat. Darüber hinaus ist die Liste der Entwickler-Partner lang und mit namhaften Firmen wie beispielsweise OnLive, Square Enix oder Namco Bandai bestückt.
Quelle: engadget
In der Galerie: Die 35 beliebtesten und besten Android-Apps.




Für mich persönlich keine ernstzunehmende Alternative zur PS4 oder so, aber als HTPC echt super!!!
lolwut? Ich seh für mich nur eine Verwendung für das Teil, nämlich als HTPC, dafür werd ich mir die wohl auch holen
Einzig eine integrierte Festplatte (zum selber Nachrüsten) würde ich mir noch sehr wünschen. Denn nicht jeder hat ein NAS und seinen PC die ganze Zeit als Server laufen zu lassen ist aus Stromverbrauchssicht ja eher kontraproduktiv.
Ich bin sehr gespannt, ob sich das Gerät als Spielkonsole etablieren kann. Über die Grafik kann es ja kaum sein, denn die wird wohl eher noch unter der der aktuellen Konsolen-Gen liegen. Aber durch den Android Market (Google Play), können vor allem Indie-Titel so auch den TV-Bildschirm erreichen. Fragt sich nur, wie viele Spiele auch ordentlich von der Touch-Steuerung hin zum Controller optimiert werden. Wenn die Nutzerbasis groß genug ist, wird es aber sicher auch viele extra für das Gerät entwickelte Spiele geben.
Gespannt bin ich auch, ob sich damit Onlive langsam etablieren kann. Sony springt mit Gaikai ja anscheinend ja auch auf den Streaming-Zug auf.